Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Revision, Auditing

Prüfung des Eigenkapitals von Personenhandelsgesellschaften nach nationalen und internationalen Regelungen

Title: Prüfung des Eigenkapitals von Personenhandelsgesellschaften nach nationalen und internationalen Regelungen

Master's Thesis , 2013 , 125 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Linus Weitz (Author)

Business economics - Revision, Auditing

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist, die Prüfung des Eigenkapitals von Personenhandelsgesellschaften auf nationaler und internationaler Ebene zu analysieren. Die Prüfung des Eigenkapitals stellt für einen Abschlussprüfer eine Herausforderung dar, da er unter den Anforderungen der Wirtschaftlichkeit ein zuverlässiges Urteil zur Abschlussprüfung liefern soll. Die Anforderung der Wirtschaftlichkeit kann im Falle der Prüfung des Eigenkapitals bedenklich sein, weil das Prüffeld aufgrund seiner bedeutenden Funktion sorgfältig geprüft werden muss. Auch die Beachtung der zahlreichen Vorschriften und Besonderheiten im Bezug auf Personenhandelsgesellschaften wird die Aufgabe nicht vereinfachen. Aufgrund der Globalisierung der Weltwirtschaft und den Forderungen nicht nur aus der Öffentlichkeit, sondern auch seitens der anderen Gesellschafter, die das Eigenkapital erbringen, werden sich zunehmend deutsche Personenhandelsgesellschaften der freiwilligen Jahresabschlussprüfung unterziehen. Aus dem Grund wird sich der Abschlussprüfer der Herausforderung der Prüfungsdurchführung stellen müssen.
Die Arbeit wird sich auf die Prüfung der kleinen und mittelgroßen Personenhandelsgesellschaften konzentrieren, die sich im Wesentlichen freiwillig dieser Abschlussprüfung unterziehen werden. Die Personenhandelsgesellschaften, die dem Publizitätsgesetz unterliegen, sind aufgrund begrenzten Umfangs der Arbeit von der Betrachtung ausgeschlossen. Des Weiteren betrachtet die Arbeit nur die Prüfung des Eigenkapitals im Rahmen eines Einzelabschlusses. Darauf aufbauend soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern die aktuelle Gesetzgebung Erleichterungen für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eingeräumt hat und wie diese ihre Anwendung finden. Hierbei werden die speziellen Vorschriften für diese Unternehmen dargestellt. Unter der Betrachtung der kleinen und mittleren Unternehmen sind die Standards für diese Gruppe der Unternehmen entstanden, die neben den Full-International Financial Reporting Standards (Full-IFRS ) als eine Alternative die International Financial Reporting Standards for Small and Medium-sized Entities (IFRS-SMEs) anwenden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Theoretische Grundlagen zu Personenhandelsgesellschaften

2.1 Haftung

2.2 Prüfungspflicht

3 Theoretische Grundlagen zu Eigenkapital

3.1 Eigenkapitaldefinition

3.2 Eigenkapitalfunktion im nationalen und internationalen Kontext

3.3 Bilanzierung des Eigenkapitals

3.3.1 Behandlung des Eigenkapitals nach Handelsgesetzbuch

3.3.1.1 Einführung

3.3.1.2 Offene Handelsgesellschaft

3.3.1.3 Kommanditgesellschaft

3.3.1.4 Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB

3.3.1.5 Bilanzgliederung nach dem Handelsgesetzbuch

3.3.2 Behandlung des Eigenkapitals nach International Financial Reporting Standards

3.3.2.1 Einführung

3.3.2.2 Regelungen des International Financial Reporting Standards for Small and Medium-sized Entities

3.3.2.3 Eigenkapital nach International Accounting Standard

3.3.2.4 Ausnahmeregelung für den Eigenkapitalausweis

3.3.2.5 Eigenkapitalausweis bei Nichtanwendung der Ausnahmeregelung

3.3.2.6 Bilanzgliederung nach International Financial Reporting Standards

3.4 Prüfung des Eigenkapitals im Hintergrund der Prinzipal-Agent-Theorie

4 Zur Abschlussprüfung der Personenhandelsgesellschaften

5 Prüfungsstrategie und Prüfungsplanung

5.1 Auftragsspezifische Planung

5.2 Risikoanalyse

5.3 Auswahl der Prüfungsmethoden

5.4 Prüfungsunterlagen

5.5 Prüfungsnachweise

5.6 Bildung der Prüffelder

6 Prüfung des Internen Kontrollsystems

7 Prüfung des Eigenkapitals nach dem Handelsgesetzbuch

7.1 Prüfung der einzelnen Positionen des Eigenkapitals nach Handelsgesetzbuch

7.1.1 Einführung

7.1.2 Prüfung der Kapitalanteile

7.1.3 Prüfung der Rücklagen

7.1.4 Prüfung des Bilanzergebnisses

7.2 Fallstudie zur Prüfung des Eigenkapitals bei einer GmbH & Co. KG

8 Sonderfall: Latente Steuern bei Personengesellschaften

8.1 Einführung

8.2 Prüfung der latenten Steuern

9 Prüfung des Eigenkapitals nach International Financial Reporting Standards

9.1 Einführung

9.2 Vom HGB abweichende Prüfungshandlungen nach IFRS

9.3 Prüfung der Abgrenzung des Eigenkapitals vom Fremdkapital

10 Angaben zum Anhang

10.1 Nach nationalen Regelungen

10.2 Nach internationalen Regelungen

11 Dokumentation und Berichterstattungspflichten

12 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Prüfung des Eigenkapitals bei Personenhandelsgesellschaften sowohl nach nationalen (HGB) als auch internationalen (IFRS/IFRS-SMEs) Regelungen. Dabei steht die Herausforderung für den Abschlussprüfer im Fokus, unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit ein zuverlässiges Urteil abzugeben, insbesondere bei freiwilligen Jahresabschlussprüfungen von kleinen und mittelgroßen Personenhandelsgesellschaften.

  • Analyse der Bilanzierung und Prüfung des Eigenkapitals unter HGB und IFRS
  • Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdkapital bei Personenhandelsgesellschaften
  • Theoretische Grundlagen zur Abschlussprüfung und Prinzipal-Agent-Theorie
  • Praktische Umsetzung der Prüfung des Eigenkapitals (inkl. Fallstudie zur GmbH & Co. KG)
  • Umgang mit latenten Steuern bei Personengesellschaften
  • Anforderungen an die Dokumentation und Berichterstattung

Auszug aus dem Buch

3.3.1.2 Offene Handelsgesellschaft

Gem. § 120 HGB gibt es für jeden Gesellschafter einer OHG einen Kapitalanteil und somit ein Kapitalkonto. Das Kapitalkonto stellt eine Grundlage für die Gewinn- und Verlustverteilung dar. Der Gesetzgeber schreibt bei der OHG lediglich ein variables Konto vor. Dort dürfen nur alle eigenkapitalrelevanten Vorgänge (u.a. die Pflichteinlage) gebucht werden, die mit dem Eigenkapital im Zusammenhang stehen, d. h. Gewinne, Verluste, Entnahmen und Einlagen. In der Praxis werden oft Mehrkonten-Modelle gebildet. Diese werden dann aufgegliedert: Das erste Konto bildet ein Festkonto (Kapitalkonto I), auf dem die Pflichteinlage gebucht wird, und das zweite ein variables Konto (Kapitalkonto II), auf dem die Gewinne, Verluste, Entnahmen und Einlagen verbucht werden. Darüber hinaus ist die Bildung weiterer Konten möglich, z. B. ein Entnahmekonto oder ein Rücklagenkonto. In Mehrkonten-Modellen werden diverse Konten einzelner Gesellschafter saldiert. Alle Konten der Gesellschafter ergeben das Eigenkapital der Gesellschaft; diese können saldiert ausgewiesen werden, müssen dies aber nicht. Sofern durch Entnahmen oder Verluste ein negatives Konto entsteht, kommt es zu einem aktivischen Ausweis unter „Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil persönlich haftender Gesellschafter“. Ein negatives Eigenkapital bringt in der Regel keine Forderung der Gesellschaft, weil eine gesetzliche Nachschusspflicht nicht besteht. Bei ausstehenden Einlagen sind diese offen von den Kapitalanteilen abzusetzen. Dahingegen werden eingeforderte ausstehende Einlagen unter Forderungen auf der Aktivseite ausgewiesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der Arbeit, fokussiert sich auf die freiwillige Abschlussprüfung bei KMU und definiert den Gang der Untersuchung.

2 Theoretische Grundlagen zu Personenhandelsgesellschaften: Hier werden die verschiedenen Rechtsformen der Personengesellschaften sowie deren Haftungsstruktur und Prüfungspflichten dargelegt.

3 Theoretische Grundlagen zu Eigenkapital: Es erfolgt eine Definition des Eigenkapitals sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Bilanzierungsregeln nach HGB und IFRS.

4 Zur Abschlussprüfung der Personenhandelsgesellschaften: Das Kapitel behandelt die grundlegenden Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten bei der Durchführung der Abschlussprüfung.

5 Prüfungsstrategie und Prüfungsplanung: Hier werden die wesentlichen Faktoren der Prüfungsplanung, wie Risikoanalyse und Bildung von Prüffeldern, erläutert.

6 Prüfung des Internen Kontrollsystems: Der Fokus liegt auf der Bedeutung und dem Aufbau eines Internen Kontrollsystems für die Prüfungssicherheit bei KMU.

7 Prüfung des Eigenkapitals nach dem Handelsgesetzbuch: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte Anleitung zur Prüfung der Eigenkapitalpositionen und beinhaltet eine praxisorientierte Fallstudie.

8 Sonderfall: Latente Steuern bei Personengesellschaften: Hier werden die Besonderheiten und Prüfungshandlungen für latente Steuern im Kontext von Personengesellschaften analysiert.

9 Prüfung des Eigenkapitals nach International Financial Reporting Standards: Das Kapitel widmet sich der spezifischen Problematik der Abgrenzung zwischen Eigen- und Fremdkapital nach IFRS-Standards.

10 Angaben zum Anhang: Hier werden die Anforderungen an den Anhang für sowohl nationale als auch internationale Rechnungslegungsvorschriften dargelegt.

11 Dokumentation und Berichterstattungspflichten: Erläuterung der Anforderungen an den Prüfungsbericht und die Dokumentation der Prüfungsergebnisse.

12 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion der zukünftigen Entwicklungen bei der Abschlussprüfung für Personenhandelsgesellschaften.

Schlüsselwörter

Eigenkapital, Personenhandelsgesellschaft, Abschlussprüfung, Handelsgesetzbuch, HGB, IFRS, IFRS-SMEs, Bilanzierung, Haftung, Prüfungshandlungen, KMU, Kapitalkonto, Latente Steuern, Prinzipal-Agent-Theorie, Prüfungsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Prüfung des Eigenkapitals von Personenhandelsgesellschaften im Rahmen von Jahresabschlussprüfungen nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften.

Welche Gesellschaftsformen stehen im Fokus?

Der Schwerpunkt liegt auf kleinen und mittelgroßen Personenhandelsgesellschaften (insbesondere OHG, KG und GmbH & Co. KG), da diese vermehrt freiwillige Jahresabschlussprüfungen vornehmen.

Was ist das zentrale Forschungsziel?

Ziel ist die Analyse und Darstellung der notwendigen Prüfungshandlungen für das Eigenkapital, um trotz spezifischer Herausforderungen ein zuverlässiges Urteil über den Abschluss zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der geltenden Normen (HGB, IFRS/IFRS-SMEs) und verknüpft diese mit der Prüfungspraxis, unterfüttert durch eine konkrete Fallstudie.

Welche Themen behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen, die Prüfungsstrategie, das Interne Kontrollsystem sowie die detaillierte Prüfung von Eigenkapitalpositionen und latenten Steuern unter HGB und IFRS.

Was charakterisiert die Arbeit?

Sie zeichnet sich durch die Verknüpfung von rechtlichen Rahmenbedingungen für Personengesellschaften mit den spezifischen Anforderungen der Wirtschaftsprüfung und internationalen IFRS-Standards aus.

Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agent-Theorie?

Die Theorie dient als Fundament, um die Notwendigkeit der Abschlussprüfung aufgrund von Informationsasymmetrien zwischen Gesellschaftern und Management zu begründen.

Wie werden latente Steuern bei Personengesellschaften geprüft?

Die Prüfung konzentriert sich auf die Plausibilität der Berechnungen und die korrekte Abbildung der steuerlichen Wertansätze in Ergänzungsbilanzen und deren Auswirkungen auf das Eigenkapital.

Excerpt out of 125 pages  - scroll top

Details

Title
Prüfung des Eigenkapitals von Personenhandelsgesellschaften nach nationalen und internationalen Regelungen
College
University of Hamburg
Grade
2,3
Author
Linus Weitz (Author)
Publication Year
2013
Pages
125
Catalog Number
V232196
ISBN (eBook)
9783656487630
Language
German
Tags
prüfung eigenkapitals personenhandelsgesellschaften regelungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Linus Weitz (Author), 2013, Prüfung des Eigenkapitals von Personenhandelsgesellschaften nach nationalen und internationalen Regelungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/232196
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  125  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint