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Religionsfreiheit, Rechte und Forderungen der Konfessionsfreien

Titel: Religionsfreiheit, Rechte und Forderungen der Konfessionsfreien

Seminararbeit , 2012 , 18 Seiten , Note: 1

Autor:in: BA Verena Stickler (Autor:in)

Theologie - Praktische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Seminararbeit ist die Darstellung der Rechte und Forderungen der Konfessionsfreien vor allem in Bezug auf ihre religiösen Freiheiten, welche im internationalen Recht als Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit geschützt werden. Freiheit der Religion und des Glaubens im engen Sinn beinhaltet die Freiheit zur und die Freiheit von der Religion, also das Recht eine religiöse Norm anzunehmen oder auch nicht anzunehmen. Obwohl die Konfessionsfreien ihr Leben durchaus ohne Religion gestalten können, fühlen sie sich jedoch durch ihre Nicht-Zugehörigkeit zu einer etablierten Religionsgemeinschaft oftmals benachteiligt. Insbesondere das System der Anerkennung von Religionen sorge für Diskriminierung, zumal die Privilegierung einer Personengruppe unweigerlich und per Definition zur Benachteiligung anderer Personen führt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Religionsfreiheit in Österreich

3. Trennung von Kirche und Staat

3.1 Relevante Begriffsbestimmungen

3.1.2 Säkularismus

3.1.3 Laizismus

4. Die Konfessionsfreien

5. Vereine der Konfessionsfreien

5.1 Zentralrat der Konfessionsfreien

5.1.2 Laizismus Initiative Österreich

5.2 Die AgnostikerInnen und AtheistInnen für ein säkulares Österreich

5.3 Die Allianz für Humanismus und Atheismus

5.4 Der Freidenkerbund Österreich

5.5 Die Giordano-Bruno-Stiftung

5.6 Die Initiative Religion ist Privatsache

6. Sonstige Initiativen

6.1 Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt

6.2 Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien

7. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die rechtliche Lage und die politischen Forderungen konfessionsfreier Menschen in Österreich, wobei ein besonderer Fokus auf der Kritik an staatlichen Privilegien für Religionsgemeinschaften sowie der Forderung nach einer konsequenten Trennung von Staat und Kirche liegt.

  • Rechtliche Grundlagen der Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit
  • Diskriminierungspotenzial durch das System der staatlichen Anerkennung von Religionen
  • Aufgaben und Zielsetzungen verschiedener säkularer Vereine und Initiativen
  • Kritik an der finanziellen und symbolischen Bevorzugung religiöser Organisationen
  • Förderung eines wissenschaftlich fundierten Weltbildes im Sinne des Humanismus

Auszug aus dem Buch

3. Trennung von Kirche und Staat

Eine der weltweit größten Differenzen über den Schutz der Religionsfreiheiten betrifft das Verhältnis zwischen Staaten und ihren Religionen. Nach westlicher Auffassung kann ein neutrales Verhältnis zwischen Religion und Staat viel eher vollen Schutz der religiösen Freiheiten des Einzelnen gewährleisten. Die Rechtsprechungen des EGMR beweist mit mehreren Urteilen, dass Europa primär als ein religiös-neutrales säkulares Projekt verstanden wird.

Internationale Standards verlangen keine Trennung von Staat und Kirche, was gleichzeitig bedeutet, dass internationale Verträge kein bestimmtes Modell für das Verhältnis von Staat und Kirche vorschreiben. Vor allem findet auch die Vorstellung von säkularen Gesellschaften, die Religion von öffentlichen Angelegenheiten trennen zu müssen, keine Verankerung im internationalen Recht. Die einzige internationale Maßgabe besteht darin, dass jede Art von Verhältnis zwischen Staat und Kirche nicht diejenigen diskriminieren darf, die nicht einer offiziellen Religion oder anerkannten Glaubensrichtung angehören.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Diskriminierung konfessionsfreier Personen in Österreich und definiert das Ziel der Arbeit, deren Rechte und Forderungen sowie die Arbeit verschiedener säkularer Organisationen zu beleuchten.

2. Religionsfreiheit in Österreich: Das Kapitel erläutert die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Glaubensfreiheit, insbesondere durch das Staatsgrundgesetz und die Europäische Menschenrechtskonvention.

3. Trennung von Kirche und Staat: Hier werden theoretische Modelle wie Säkularismus und Laizismus gegenübergestellt und die Rolle der staatlichen Neutralitätspflicht im internationalen Kontext analysiert.

4. Die Konfessionsfreien: Dieses Kapitel stellt die demografische Bedeutung der Konfessionsfreien als zweitgrößte Gruppe in Österreich dar und begründet deren Forderung nach einer Gleichstellung gegenüber religiösen Gemeinschaften.

5. Vereine der Konfessionsfreien: Ein ausführlicher Überblick über verschiedene Organisationen wie den Zentralrat der Konfessionsfreien, die Giordano-Bruno-Stiftung und die Initiative "Religion ist Privatsache" hinsichtlich ihrer jeweiligen Schwerpunkte.

6. Sonstige Initiativen: Hier werden spezifische Zusammenschlüsse wie die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt und das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien vorgestellt.

7. Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer klaren Trennung von Staat und Kirche zusammen und unterstreicht die Relevanz der EMRK für den Schutz individueller Rechte.

Schlüsselwörter

Religionsfreiheit, Konfessionsfreie, Trennung von Kirche und Staat, Laizismus, Säkularismus, Menschenrechte, Diskriminierung, Kirchenprivilegien, Atheismus, Humanismus, Weltanschauungsfreiheit, Österreich, EMRK, Religionsgemeinschaften, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation von Menschen in Österreich, die keiner Religionsgemeinschaft angehören, und untersucht deren rechtliche Benachteiligung sowie ihre Forderungen nach einem säkularen Staat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören das Staatskirchenrecht, die Kritik an kirchlichen Privilegien, die Rolle der EMRK und die Arbeit säkularer Interessenvertretungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das System der staatlichen Anerkennung von Religionen zu Diskriminierungen führt und welche politischen Forderungen die Konfessionsfreien zur Herstellung echter Gleichheit stellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer rechtlichen Analyse der verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie einer deskriptiven Untersuchung der Ziele und Aktivitäten säkularer Vereine und Initiativen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtlichen Grundlagen (StGG, EMRK), definiert Begrifflichkeiten wie Säkularismus und Laizismus und porträtiert detailliert die Vereine, die sich für die Rechte der Konfessionsfreien einsetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Religionsfreiheit, Konfessionsfreie, Laizismus, Diskriminierung, Kirchenprivilegien und Menschenrechte.

Wie unterscheidet sich Säkularismus vom Laizismus laut der Arbeit?

Während Säkularismus vor allem die Trennung von öffentlicher und privater Sphäre betont, beschreibt der Laizismus eine striktere Unterordnung der Religion unter den Staat, oft mit einer Neutralitätspflicht und dem Verzicht auf religiöse Unterstützung.

Was fordert das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien?

Es fordert die Abschaffung kirchlicher Privilegien, eine strikte Trennung von Kirche und Staat sowie die Streichung staatlicher Subventionen für Kirchen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Religionsfreiheit, Rechte und Forderungen der Konfessionsfreien
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz
Veranstaltung
Religionsfreiheit als Menschenrecht
Note
1
Autor
BA Verena Stickler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V230640
ISBN (Buch)
9783656468578
ISBN (eBook)
9783656469582
Sprache
Deutsch
Schlagworte
religionsfreiheit rechte forderungen konfessionsfreien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Verena Stickler (Autor:in), 2012, Religionsfreiheit, Rechte und Forderungen der Konfessionsfreien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/230640
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Leseprobe aus  18  Seiten
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