Aufgrund der demographischen Entwicklung in manchen Teilen der Bundesrepublik und darüber hinaus sieht sich die christliche Kirche mehr und mehr in einen diasporaartigen Zustand versetzt, den man bislang nur mitleidsvoll in säkularisierten und nicht evangelisierten Breiten unseres Planeten beobachten konnte. Sie waren das klassische Ziel der Evangelisierung der weltweit agierenden Missionsorden, wie z. B. der vom heiligen Arnold Janssen gegründeten S.V.D., Societas Verbi Divini, in Deutschland, mit den drei Zweigen der Steyler Missionare, der Steyler Missionsschwestern und der Steyler Anbetungsschwestern, sowie vieler anderer Orden.
Nun ist man mehr und mehr im Begriff, auch hierzulande Diaspora zu werden. Dies hat mehrere Ursachen und drückt sich materiell durch die schrumpfende Präsenz von Gläubigen in der täglichen Messe aus, während die Personalressourcen insgesamt, wie in jeder Institution und Organisation aber die wichtigste Ressource sind, die den Erfolg des Unternehmens sichern
Inhaltsverzeichnis
I. DIE KIRCHE ALS INSTRUMENT DER INKULTURATION DER GÖTTLICHEN ORDNUNG: STRATEGISCHES MANAGEMENT DES WANDELS IN DER CHRISTICHEN KIRCHE DEUTSCHLANDS. AUFSCHREI - AUFBRUCH – AUFRÜSTUNG
II. DAS ENDE EINER GEOPOLITISCHEN ÄRA
1. BENEDICT XVI, EIN WERKZEUG DER GÖTTLICHEN VORSEHUNG
2. DAS ENDE EINER ÄRA. DAS ENDE DER PROTESTANTISCHEN VORHERRSCHAFT
III. ESCHATOLOGIE DER MACHT
1. JESUS CHRISTUS - ALLEINZIGER HERRSCHER DES UNIVERSUMS UND ERLÖSER DER MENSCHHEIT
2. DIE BEDEUTUNG UND DIE ROLLE DER FRAU IM ERLÖSUNGSWERK JESU CHRISTI
IV. DER MENSCH VOR DER GOTTESFRAGE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit einer spirituellen und strukturellen Erneuerung der christlichen Kirche angesichts des demographischen Wandels und gesellschaftlicher Säkularisierungsprozesse. Dabei wird analysiert, wie ein strategisches "Management des Wandels" auf Basis einer Rückbesinnung auf göttliche Konstanten die Kirche als Institution und Organisation revitalisieren kann.
- Strategisches Management des Wandels in der christlichen Kirche
- Die geopolitische und spirituelle Bedeutung des Pontifikats von Benedikt XVI.
- Eschatologie der Macht und die Rolle Jesu Christi als Erlöser
- Die komplementäre Bedeutung der Frau im göttlichen Heilsplan
- Die Transformation menschlicher Ich-Orientierung durch göttliche Wahrheit
Auszug aus dem Buch
Die Kirche als Instrument der Inkulturation der göttlichen Ordnung: Strategisches Management des Wandels in der christlichen Kirche Deutschlands
Aufgrund der demographischen Entwicklung in manchen Teilen der Bundesrepublik und darüber hinaus sieht sich die christliche Kirche mehr und mehr in einen diasporaartigen Zustand versetzt, den man bislang nur mitleidsvoll in säkularisierten und nicht evangelisierten Breiten unseres Planeten beobachten konnte. Sie waren das klassische Ziel der Evangelisierung der weltweit agierenden Missionsorden, wie z. B. der vom heiligen Arnold Janssen gegründeten S.V.D., Societas Verbi Divini, in Deutschland, mit den drei Zweigen der Steyler Missionare, der Steyler Missionsschwestern und der Steyler Anbetungsschwestern, sowie vieler anderer Orden.
Nun ist man mehr und mehr im Begriff, auch hierzulande Diaspora zu werden. Dies hat mehrere Ursachen und drückt sich materiell durch die schrumpfende Präsenz von Gläubigen in der täglichen Messe aus, während die Personalressourcen insgesamt, wie in jeder Institution und Organisation aber die wichtigste Ressource sind, die den Erfolg des Unternehmens sichern. Bei einer Ursachenforschung stößt man beispielsweise auf folgende, diesen Zustand bedingende Sachverhalte:
Die schrumpfende Anzahl der Kirchenmitglieder (z. B. in Stuttgart verringert sich die Zahl der Mitglieder der katholischen Kirche jährlich um eine Anzahl in der Größenordnung einer ganzen Kirchengemeinde) durch Kirchenaustritte, die sich im Zuge der sittlichen Skandale intensivierten, die Überalterung vieler Kirchengemeinden aufgrund der Abnahme der Neutaufen infolge des demographischen Wandels und des materialistischen Säkularisierungstrends, der die Kirche tendenziell zum Sozialdienstleister degradiert, der späte kulturelle Impact der Reformation auf die katholische Kirche, der die Kirche zusätzlich aus ihrer geistigen Vormachtstellung herauslöst und sie lediglich auf die Rolle des Providers eines erbaulichen Wochenendevents reduziert usw.
Zusammenfassung der Kapitel
I. DIE KIRCHE ALS INSTRUMENT DER INKULTURATION DER GÖTTLICHEN ORDNUNG: STRATEGISCHES MANAGEMENT DES WANDELS IN DER CHRISTICHEN KIRCHE DEUTSCHLANDS. AUFSCHREI - AUFBRUCH – AUFRÜSTUNG: Analysiert die strukturellen und demographischen Herausforderungen der Kirche in Deutschland und fordert eine Rückbesinnung auf den göttlichen Ursprung statt rein betriebswirtschaftlicher Sanierung.
II. DAS ENDE EINER GEOPOLITISCHEN ÄRA: Betrachtet das Pontifikat von Benedikt XVI. als Zäsur in der deutschen Geschichte und als notwendigen Schritt zur Integration von Glaube und Vernunft.
III. ESCHATOLOGIE DER MACHT: Erörtert das christozentrische Weltbild und die zentrale Bedeutung der Frau als Mitschöpferin im Erlösungswerk.
IV. DER MENSCH VOR DER GOTTESFRAGE: Untersucht die moderne Zivilisationskrise als Folge einer Entfremdung von der göttlichen Ordnung und plädiert für die Überwindung des Ich-bezogenen Machtstrebens durch Liebe.
Schlüsselwörter
Transkulturelles Management, Inkulturation, Benedikt XVI., Evangelisierung, Säkularisierung, Eschatologie, Erlösungswerk, christliche Identität, Management des Wandels, Schöpfungsordnung, Glaube und Vernunft, Kirche in der Diaspora, spirituelle Erneuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die gegenwärtigen Krisenphänomene der christlichen Kirche in Deutschland und leitet daraus die Notwendigkeit eines spirituell fundierten Wandels ab.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Themen umfassen kirchliches Management, das Wirken von Papst Benedikt XVI., die Rolle der Frau in der Kirche sowie die philosophische Auseinandersetzung mit Macht und Wahrheit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass eine rein materielle oder organisatorische Sanierung der Kirche ohne Rückbindung an die göttliche Quelle kontraproduktiv bleibt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt einen transkulturellen und theologisch-philosophischen Ansatz, der managementwissenschaftliche Modelle auf ekklesiastische Prozesse überträgt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der Analyse der Diaspora-Situation, der Rolle Deutschlands als historischem Akteur im Katholizismus und der Überwindung des destruktiven "Ich-bezogenen" Machtstrebens.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Wichtige Begriffe sind Inkulturation, Transkulturelles Management, göttliche Ordnung, Erlösungswerk und die Überwindung der Säkularisierung.
Warum wird der Protestantismus in diesem Kontext kritisch beleuchtet?
Der Autor sieht in der Abkehr der Reformation von der "einen reinen Lehre" den Beginn einer historischen Fehlentwicklung, die den Konflikt zwischen germanischer und römischer Welt verschärft hat.
Welche Rolle spielt die Frau laut dem Autor im Erlösungswerk?
Der Autor betont die komplementäre Bedeutung der Frau und sieht in ihr eine notwendige "Mitschöpferin", deren Würde es im Heilsplan Gottes wiederherzustellen gilt.
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- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Author), 2013, Gott und der Mensch, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/230608