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Lernen. Ein unvollständiger Theoriediskurs

Titel: Lernen. Ein unvollständiger Theoriediskurs

Seminararbeit , 2013 , 33 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tobias Engfer (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Education never ends, Watson. It is a serious of lessons with the greatest for the last.“ (Doyle, 2007) Man lernt niemals aus, so zumindest die freie Übersetzung des Zitates von Sherlock Holmes, gerichtet an seinen Freund und Helfer John Watson. Für Holmes mag dies maßgeblich gewesen sein in der Aufarbeitung und Lösung seiner Fälle und so fiktiv die Figur ist, so allgegenwärtig bleibt diese Aussage für jeden Einzelnen.
Die Tatsache, dass dem so ist, sei in dieser Ausarbeitung als gegeben gesehen. Vielmehr soll versucht werden den Umständen auf Grund zu gehen. Auf welcher Grundlage gründet sich Lernen? Die Fragen müssen also lauten: Was heisst Lernen und wie lernen wir?
Im Leben begegnen uns tagtäglich Dinge und Begebenheiten, die mit Informationen gespickt sind. Sei es der Weg zur Arbeit, bei dem wir die tagesaktuelle Nachrichten aus der Zeitung lesen, das Gespräch mit den Kollegen, die Lektüre eines Buches oder der ganz profane Besuch eines Cafes. Unser tägliches Sein ist konfrontiert mit vielen Fakten, denen wir Struktur geben wollen, müssen oder die wir eben gar nicht beachten. All diese Prozesse lassen sich mit der Komplexität des Lernens begreifen.
Diese Arbeit sucht diese Komplexität dieses Universalbegriffs aufzuschlüsseln und die verschiedenen Arten des Lernens darzulegen und zu beschreiben. Jedoch und das gilt es stets zu beachten, ohne jedweden Anspruch auf Vollständigkeit.
Dafür soll im folgenden Abschnitt der Versuch einer Definition unternommen werden. Anschließend richtet sich der Fokus auf die angesprochenen, verschiedenen Lerntheorien. Besonderer Fokus wird dabei auf das organisationale Lernen gelegt, auf die Verbindung von Kompetenz und Bildung und auf die Konzepte von Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus. Der Grund dafür liegt in den verschiedenen Dimensionen, die abgedeckt werden. Während beim organisationalen Lernen eine pädagogisch-betriebswirtschaftliche Komponente vorhanden ist, geht es bei Kompetenz und Bildung mehr um die soziologische Ausprägung und bei den Konzepten des Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus um den psychologischen Hintergrund. Allen gemeinsam bleibt der pädagogische Moment.
Bevor nun also diese verschiedenen Theorien vorgestellt und erläutert werden, folgt zunächst der Versuch einer Definition.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Lernen? Ein Definitionsversuch

3. Lerntheorien

3.1 Klassische Lerntheorien

3.1.1 Behaviorismus

3.1.2 Kognitivismus

3.1.3 Konstruktivismus

3.2 Organisationslernen

3.3 Kompetenz und Bildung

3.4 Habitustransformation

3.5 Connectivism

4. Was ist Lernen? Ein Fazit

5. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der komplexen Natur des Lernens und versucht, diesen Universalbegriff durch die Analyse verschiedener theoretischer Zugänge zu erschließen, ohne dabei einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Lernen begründet ist, wie es stattfindet und welche Dimensionen — von psychologischen bis hin zu soziologischen Ansätzen — diesen Prozess prägen.

  • Grundlagen des Lernbegriffs und historische Definitionen
  • Vergleich klassischer Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus)
  • Analyse des organisationalen Lernens und seiner Bedeutung
  • Verhältnis von Kompetenzentwicklung und Bildung
  • Habitustransformation als Bildungsprozess
  • Konnektivismus als Antwort auf eine digital geprägte Wissensgesellschaft

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Behaviorismus

„Der Behaviorismus ist [...] eine Naturwissenschaft, die das gesamte Gebiet menschlicher Anpassungsvorgänge umfaßt“ (Watson, 1968, S. 43). Diese simple Definition umreißt den Kern des Behaviorismus mehr als treffend. Dennoch kann sie nur an der Oberfläche dessen kratzen, was sich eigentlich dahinter verbirgt. Ansatzpunkt dieser Theorie war es, aus dem System introspektiver Erkenntnis auszubrechen. Alles Subjektive sollte verbannt werden und das Erkenntnisinteresse sollte auf objektiven Füßen gestellt werden. Um dieses Vorgehen zu verwirklichen, mussten sich die Forscher auf das Beobachtbare des menschlichen Verhaltens beschränken. Gegenstand der Untersuchung konnte also nur das sein, was man von außen beobachten und erfassen konnte. Innere Vorgänge wurden damit hinfällig.

Das Instrument derer sich die Behavioristen bedienen ist die Einteilung der Vorgänge in einen Reiz und die entsprechende Reaktion auf diesen Reiz. Reize sind mannigfaltiger Natur. Der Schuss einer Pistole hinter dem Rücken einer Person kann dazu führen, dass dieser sich ruckartig umdreht und eventuell aufspringt. Hitze bringt Menschen zum Schwitzen und Kälte lässt sie frieren. Schmerzreize führen zu Abwehrreaktionen, wie zum Beispiel bei dem Kind, dass auf eine heiße Herdplatte fasst und daraufhin die Hand, wahrscheinlich schmerzbelastet, wieder schnellstens zu sich heranzieht. Reize sind nicht nur vielfältig, sondern sind in ihrer Wirkung, nämlich dem Auslösen einer Reaktion genauso komplex und vielfältig. Die schematische Darstellung gibt dieses Verhältnis nochmals wieder. Welche Vorgänge dabei im Inneren ablaufen, ist unerheblich und nicht Teil der Betrachtung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Komplexität des Lernens ein, etabliert die Fragestellung nach dem "Was" und "Wie" des Lernens und gibt einen Überblick über die behandelten theoretischen Dimensionen.

2. Was ist Lernen? Ein Definitionsversuch: Dieses Kapitel erörtert die Schwierigkeit einer einheitlichen Definition des Lernbegriffs, beleuchtet historische Sichtweisen von Platon bis Aristoteles und vergleicht moderne psychologische Definitionsansätze.

3. Lerntheorien: Das Kapitel bietet eine tiefgehende Analyse verschiedener Lerntheorien, beginnend bei klassischen Ansätzen über organisationales Lernen und Kompetenzkonzepte bis hin zur Habitustransformation und dem Konnektivismus.

4. Was ist Lernen? Ein Fazit: Das Fazit resümiert die theoretische Kompilation, reflektiert den Mehrwert der interdisziplinären Betrachtung und diskutiert die Herausforderungen des Lernens in einer beschleunigten, technologisch geprägten Gesellschaft.

5. Anhang: Der Anhang enthält grafische Darstellungen und Schemata, welche die im Hauptteil erläuterten Theorien und Modelle (z.B. Organisationslernen, Kulturmodell nach Schein) visualisieren.

Schlüsselwörter

Lernen, Lerntheorien, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Organisationslernen, Kompetenz, Bildung, Habitustransformation, Konnektivismus, Wissensgesellschaft, Anpassung, Theorie, Organisation, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen „Lernen“ aus verschiedenen theoretischen Perspektiven, um dessen Komplexität und die unterschiedlichen Arten des Lernprozesses darzulegen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen klassische Lerntheorien, die Dynamik von Lernprozessen in Organisationen, den Erwerb von Kompetenzen sowie die Bedeutung von digitalen Netzwerken für das moderne Lernen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Universalbegriff „Lernen“ zu beleuchten und zu hinterfragen, wie wir lernen und welche theoretischen Grundlagen diesen Prozessen zugrunde liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Diskursanalyse, die klassische und moderne lerntheoretische Konzepte kompiliert und kritisch zueinander in Beziehung setzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus, ergänzt durch spezifische Ansätze wie das organisationale Lernen, Kompetenzentwicklung, Habitustransformation und den Konnektivismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lerntheorien, Organisationslernen, Kompetenz, Habitustransformation und Konnektivismus.

Wie unterscheidet sich das „double-loop learning“ vom „single-loop learning“?

Während beim „single-loop learning“ bestehende Fehler innerhalb gegebener Handlungsmuster korrigiert werden, erfordert das „double-loop learning“ ein grundlegendes Hinterfragen und Ändern der zugrunde liegenden Werte, Normen und Strategien.

Warum wird der Konnektivismus als „neue“ Lerntheorie eingestuft?

Der Konnektivismus wird als Antwort auf das exponentielle Wissenswachstum und den rasanten technologischen Fortschritt durch das Internet gesehen, da er das Lernen als Aufbau und Durchlaufen von Netzwerken definiert, statt nur als internen Wissenserwerb.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernen. Ein unvollständiger Theoriediskurs
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg  (Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften)
Note
2,0
Autor
Tobias Engfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
33
Katalognummer
V230411
ISBN (eBook)
9783656464747
ISBN (Buch)
9783656467700
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernen Lerntheorien Behaviorismus Konstruktivismus Kognitivismus Konnektivismus Kompetenz Habitus Bildung Organisation Habitustransformation Lernprozess Bildungsprozess
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Engfer (Autor:in), 2013, Lernen. Ein unvollständiger Theoriediskurs, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/230411
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  33  Seiten
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