Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Medienpädagogik

Portfolio-Arbeit am Berufskolleg

Theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsmöglichkeiten im Gestaltungstechnikunterricht für Mediengestalterinnen und Mediengestalter

Titel: Portfolio-Arbeit am Berufskolleg

Masterarbeit , 2013 , 84 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Dietmar Bous (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die jüngste PISA-Studie von 2009, bei der deutsche Schüler im internationalen Vergleich nur mittelmäßig abschneiden, offenbart weiterhin Schwächen im deutschen Schulsystem wie auch in den Studien davor. Dabei wird deutlich, dass die Bildungseinrichtung Schule gegenwärtig mit großen Herausforderung konfrontiert wird und dass eine Reform schulischer Lehr-Lernkonzepte unumgänglich ist. Aber auch die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen – mit ihren Dimensionen der Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz – wird seitens der Wirtschaft von den Schulen zunehmend dringlicher verlangt und bewirkt eine forcierte Veränderung in der deutschen Lehr-Lernkultur. Dabei ist die Arbeits- und Berufswelt durch eine Vielzahl von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Vor dem Hintergrund dieser Komplexität, die große Ungewissheit bei den Wegbereitern der Informationsgesellschaft stiftet, gewinnen neue Lern- und Teamkompetenzen, aber auch Konfliktfähigkeit vermehrt an Bedeutung. Um die eigene Lebensführung erfolgreich gestalten zu können, wird es somit immer wichtiger, Fähigkeiten zur Selbstreflexion und Selbstorganisation zu erwerben. Lernen wird immer häufiger als konstruktiver, selbstgesteuerter und zielorientierter Prozess bedeutsam, durch den die Anschlussfähigkeit an zukünftige Lernprozesse gewährleistet werden kann. Selbstgesteuertes Lernen und damit der Aufbau von Lernkompetenz ist zentrales Merkmal, das zur Bewältigung gewandelter Anforderungen des immer wichtiger werdenden lebenslangen Lernens beitragen kann. Der Bedarf an Menschen, die sowohl bereit, als auch in der Lage sind, sich neue Fähigkeiten und Kenntnisse selbstgesteuert anzueignen, wird immer größer; ganz im Gegensatz zu denjenigen, welche sich mit den einmal erworbenen Qualifikationen zufrieden geben . Berufliche Bildung wird heute als lebenslange Entwicklung verstanden und steht somit in der Pflicht, Lernende auf lebenslanges Lernen vorzubereiten. Gründe hierfür liegen u.a. in der exponentiellen Zunahme des Wissens allgemein, wobei insbesondere erworbenes Spezialwissen schnell veralten, zumal die Globalisierung der Märkte zu verschärftem Wettbewerb und zu ganz neuen Organisations- sowie Durchführungskonzepten von Arbeit führt. In der Berufspädagogik wird immer mehr berücksichtigt, dass der Erkenntnisgewinn subjektiv konstruiert wird. Dies bedeutet, dass die Wissensaneignung durch die Lernenden in sozialer Auseinandersetzung mit anderen erfolgt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Teil I: Theoretische Grundlagen der Portfolio-Arbeit

2.1 1.1 Bedeutung und Ursprung des Portfolios

2.1.1 1.1.1 Definition des Portfoliobegriffs

2.1.2 1.1.2 Entstehungszusammenhänge und Verbreitung

2.1.3 1.1.3 Portfolio – Herkunft und Bedeutung des Begriffs

2.1.4 1.1.4 Lerntheoretischer Hintergrund

2.1.5 1.1.5 Funktionen von Portfolio-Arbeit

2.1.6 1.1.6 Überblick über die Portfoliotypen

2.2 1.2 Elemente der Portfolio-Arbeit

2.2.1 1.2.1 Rahmenbedingungen

2.2.2 1.2.2 Methodik des Portfoliounterrichts

2.2.3 1.2.3 Erster Schritt: Kontext definieren

2.2.4 1.2.4 Zweiter Schritt: Sammeln

2.2.5 1.2.5 Dritter Schritt: Auswählen

2.2.6 1.2.6 Vierter Schritt: Reflektieren

2.2.7 1.2.7 Fünfter Schritt: Projizieren

2.2.8 1.2.8 Sechster Schritt: Präsentieren

2.2.9 1.2.9 Veränderte Lehrer-Schüler-Rolle

2.3 1.3 Einsatzgebiete von Portfolios im schulischen Kontext

2.3.1 1.3.1 Das Portfolio als innovatives Lehr-Lern-Instrument

2.3.2 1.3.2 Das Portfolio als alternative Form der Leistungsbewertung

2.4 1.4 Einschätzung des Portfolio-Konzepts

2.4.1 1.4.1 Grenzen, Schwächen und Gefahren

2.4.2 1.4.2 Potenziale und Chancen

3. Teil II: Ausbildung und Beruf des Mediengestalters

3.1 2.1 Der Ausbildungsberuf Mediengestalter Digital und Print

3.2 2.2 Konzeption des Lernbereichs Gestaltungstechnik

3.3 2.3 Kreativprozesse im Arbeitsalltag von Mediengestaltern

4. Teil III: Die Portfolio-Arbeit in der Praxis

4.1 3.1 Beispiel zur Durchführung einer Unterrichtseinheit mit dem Portfolio-Konzept

4.1.1 3.1.1 Ausgangslage und Vorüberlegungen zur Durchführung

4.1.2 3.1.2 Unterrichtsgegenstand

4.1.3 3.1.3 Sachanalyse

4.1.4 3.1.4 Darstellung der Lerngruppe

4.1.5 3.1.5 Darstellung der institutionellen Bedingungen

4.1.6 3.1.6 Didaktische Überlegungen

4.1.7 3.1.7 Darstellung der Unterrichtsziele

4.1.8 3.1.8 Methodische Überlegungen

4.1.9 3.1.9 Überblick über die Unterrichtsreihe

4.2 3.2 Ablauf der Portfolio-Arbeit in der Unterrichtsreihe

4.2.1 3.2.1 Einstieg: Kontextdefinition

4.2.2 3.2.2 Durchführung: Sammlung, Auswahl, Reflexion, Präsentation

4.2.3 3.2.3 Bewertung des Portfolios

5. 4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit untersucht, inwiefern sich das Portfolio-Konzept als Instrument für einen handlungsorientierten Gestaltungstechnikunterricht bei angehenden Mediengestaltern am Berufskolleg eignet. Ziel ist es, die Potenziale sowie die Grenzen der Portfolio-Arbeit zu analysieren und ein konkretes Praxisbeispiel für deren Implementierung im Lernfeld "Logos entwickeln und Corporate Design umsetzen" zu liefern.

  • Theoretische Fundierung der Portfolio-Arbeit und ihre lerntheoretischen Grundlagen
  • Anforderungen an den Ausbildungsberuf Mediengestalter Digital und Print
  • Strukturierung des Portfolio-Prozesses in sechs methodische Phasen
  • Empirisch orientierte Fallstudie einer Unterrichtseinheit am Berufskolleg
  • Reflexion der veränderten Lehrer-Schüler-Rollen und der Leistungsbewertung

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Entstehungszusammenhänge und Verbreitung

Historische Vorläufer des Portfolioansatzes zeigen sich in einigen Ansätzen bereits in der Reformpädagogik oder der „Progressive Education“, in denen das eigene Lernen dokumentiert, reflektiert und präsentiert wird. So z.B. in den „Arbeitsmappen“ bei Fritz Karsen und den „olivgrünen Heften“ in der Odenwaldschule. Weitere Beispiele finden sich für die pädagogischen Konzepte von Steiner, Freinet, Ferrière, Petersen und Decroly. Die Frage nach der Entstehung und Herkunft des Portfolioansatzes kann nicht abschließend beantwortet werden. Die Wurzeln der modernen Portfolioarbeit lassen sich in den USA ausmachen, obwohl sich in der US-amerikanischen Portfolioliteratur kaum historische Bezüge finden, die die Ähnlichkeiten des Portfolioansatzes mit verschiedenen Konzepten und Ansätzen der Reformpädagogik und der „Progressive Education“ nachvollziehbar darlegen lassen. Der Grund hierfür liegt wohl an der Loslösung der gegenwärtigen Pädagogik von ihren historischen Wurzeln, da die „Progressive Education“ in den 50er Jahren stark kritisiert wurde, was schließlich zu einer „Geschichtsvergessenheit des Portfolioansatzes“ führte.

Die Verbreitung der Portfolio-Arbeit begann in den USA mit dem Aufkommen der performance-assessment Bewegung. Anfang der 1980er Jahre setzte in den USA eine zunehmende Kritik an der Qualität des Schulwesens ein. Seitens der Öffentlichkeit wurden den Schulen mangelnde Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Absolventen vorgeworfen, welche für die moderne Arbeitswelt vermehrt vonnöten waren. Schulkritiker sahen die Ursache in der Allgemeinheit der implementierten standardisierten multiple-choice-Tests, welche die Schüler zwar bestanden, jedoch auf dieser Grundlage das verständliche und reflektierende Schreiben und Lesen sowie das Lösen einfacher Mathematikaufgaben nicht zufriedenstellend erlernten.

Zusammenfassung der Kapitel

1.1 Bedeutung und Ursprung des Portfolios: Dieses Kapitel erläutert die Definition, Herkunft und die verschiedenen Funktionen sowie Typen der Portfolio-Arbeit aus einer lerntheoretischen Perspektive.

1.2 Elemente der Portfolio-Arbeit: Hier werden die methodischen Rahmenbedingungen und die sechs Prozessschritte (vom Kontext bis zur Präsentation) detailliert beschrieben.

1.3 Einsatzgebiete von Portfolios im schulischen Kontext: Die Darstellung fokussiert auf das Portfolio als innovatives Lehr-Lern-Instrument und als alternative Methode der Leistungsbewertung.

1.4 Einschätzung des Portfolio-Konzepts: Eine kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, Schwächen und den konkreten Potenzialen dieser Arbeitsform.

2.1 Der Ausbildungsberuf Mediengestalter Digital und Print: Eine Analyse der Anforderungsprofile und der speziellen beruflichen Ausbildungssituation in dieser Branche.

2.2 Konzeption des Lernbereichs Gestaltungstechnik: Dieses Kapitel verknüpft die didaktischen Ziele der Gestaltungstechnik mit den Anforderungen an lebenslanges Lernen.

2.3 Kreativprozesse im Arbeitsalltag von Mediengestaltern: Beschreibung der strukturierten Abläufe vom Kundenbriefing bis zur finalen Visualisierung im beruflichen Alltag.

3.1 Beispiel zur Durchführung einer Unterrichtseinheit mit dem Portfolio-Konzept: Vorstellung eines konkreten Praxisbeispiels für das Lernfeld "Logos entwickeln" inklusive didaktischer Planung.

3.2 Ablauf der Portfolio-Arbeit in der Unterrichtsreihe: Konkrete Beschreibung der Umsetzung der einzelnen Portfolio-Phasen innerhalb der gewählten Unterrichtsreihe.

Schlüsselwörter

Portfolio, Mediengestalter, Gestaltungstechnik, Handlungsorientierung, Selbststeuerung, Leistungsbewertung, Reflexion, Lernfeld, Kompetenzerwerb, Berufskolleg, Kreativprozess, Unterrichtsentwurf, Schülerselbstbewertung, Corporate Design, Lernbegleiter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und praktischen Anwendung des Portfolio-Konzepts im Gestaltungstechnikunterricht an Berufskollegs für Mediengestalter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die lerntheoretischen Grundlagen der Portfolio-Arbeit, die Spezifika des Ausbildungsberufs Mediengestalter und die methodische Umsetzung handlungsorientierter Lehr-Lern-Arrangements.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Portfolio-Arbeit zu identifizieren und aufzuzeigen, wie sie den Lernprozess angehender Mediengestalter unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Masterarbeit, die theoretische Analysen mit einem konkreten unterrichtspraktischen Entwurf (Fallbeispiel) verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse des Ausbildungsberufs und eine praxisnahe Durchführungseinheit für ein spezifisches Lernfeld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Portfolio, Handlungsorientierung, Selbststeuerung, Leistungsbewertung, Lernfeld und Mediengestaltung.

Wie wird das Portfolio im Gestaltungstechnikunterricht konkret genutzt?

Es dient als prozessorientiertes Dokumentations- und Reflexionsinstrument, das Schüler bei der Entwicklung von Logodesigns unterstützt und ihre Selbstbewertung stärkt.

Welche Rolle nimmt die Lehrkraft bei diesem Konzept ein?

Die Lehrperson wandelt sich vom Wissensvermittler hin zum Lernbegleiter und Coach, der den Prozess eher moderiert, statt den Unterricht direkt zu steuern.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Portfolio-Arbeit am Berufskolleg
Untertitel
Theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsmöglichkeiten im Gestaltungstechnikunterricht für Mediengestalterinnen und Mediengestalter
Hochschule
Universität Münster  (IBL)
Veranstaltung
Fachdidaktik
Note
2,0
Autor
Dietmar Bous (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
84
Katalognummer
V230302
ISBN (eBook)
9783656484677
ISBN (Buch)
9783656486374
Sprache
Deutsch
Schlagworte
portfolio-arbeit berufskolleg theoretische grundlagen anwendungsmöglichkeiten gestaltungstechnikunterricht mediengestalterinnen mediengestalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dietmar Bous (Autor:in), 2013, Portfolio-Arbeit am Berufskolleg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/230302
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  84  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum