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Die Entwicklung der Form und des Materials des sakralen Kelches vom frühen Mittelalter bis heute

Title: Die Entwicklung der Form und des Materials des sakralen Kelches vom frühen Mittelalter bis heute

Seminar Paper , 1996 , 15 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Alexandra Meier (Author)

Art - Arts and Crafts

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Summary Excerpt Details

Der Kelch gehört zu den sog. vasa sacra der römisch-katholischen Kirche, ist also gesegnetes Altargerät, das mit dem Allerheiligsten, in diesem Fall dem Wein (also dem Blut Christi) in engste Berührung kommt. Er ist sind also "jenes liturgische Gefäß, in dem bei der Messe durch den Priester an Stelle, im Namen und in der Kraft Christi der Opferwein konsekriert, d.i. seiner Substanz nach, jedoch unter Verbleib seiner äußeren Gestalten in Christi Blut umgewandelt wird."

Da es nicht vorrangig Aufgabe der Kunstgeschichte sein kann, die „magischen" Qualitäten des Kelches, wie sie im Konsekrationsakt sich ausdrücken, zu untersuchen, so muss und kann sie sich doch wenigstens der Untersuchung und Beschreibung der äußeren Form und deren Entwicklung widmen.

Die vorliegende Arbeit will versuchen, dieses in aller Kürze nachzuvollziehen. Dass dabei manches zu kurz kommen muss, scheint einsichtig. So wird der Schwerpunkt der Untersuchung nachhaltig auf der Entwicklung der Form des Kelches im Zeitraum von vorkarolingischer Zeit (also ab 200 n.d.Zw.) bis ins späte 17. Jh. liegen; künstlerische und ornamentale Ausschmückung desselben müssen dabei leider vernachlässigt werden. Sie wären in der Größe ihres Umfangs einer eigenen Beschäftigung wert. Bei meiner Untersuchung stütze ich mich im besonderen auf das Buch "Das christliche Altargerät" von Joseph Braun, das in seiner Art wohl das umfangreichste ist, und welches ein hervorragendes Nachschlagewerk darstellt für alle jene Gebiete, die in dieser Arbeit zu kurz kommen mußten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

Zur liturgischen Bedeutung von Kelch und Patene

B. Hauptteil

Der Kelch

1. Bezeichnungen des Kelches

2. Materialien des Kelches

2.1. Holz und Ton

2.2. Glas, Edelstein, Kristall

2.3. Bronze, Kupfer, Blei

2.4. Gold, Silber, Zinn

3. Aussehen des Kelches

3.1. bis ins 12. Jahrhundert

3.2. im 12. Jahrhundert

3.3. im 13. Jahrhundert

3.4. im 14. Jahrhundert

3.5. in nachmittelalterlicher Zeit

4. Betrachtung der zeitgenössischen Kelchformen

C. Schlußbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die historische Form- und Materialentwicklung des sakralen Kelches von der vorkarolingischen Zeit bis in die Moderne. Ziel ist es, die Entwicklungslinien des Altargeräts nachzuzeichnen und die rituelle sowie symbolische Bedeutung des Kelches im Wandel der Zeit zu hinterfragen.

  • Historische Entwicklung der Kelchformen vom frühen Mittelalter bis zum Barock
  • Analyse der verwendeten Materialien wie Gold, Silber, Glas und Edelstahl
  • Untersuchung der rituellen Bedeutung des Kelches und des Konzepts der Verwandlung
  • Gegenüberstellung klassischer Kelchtypen mit zeitgenössischen Entwürfen

Auszug aus dem Buch

3.4. Im 14. Jahrhundert:

In ein neues Entwicklungsstadium tritt der Kelch jedoch im 14.Jh. ein, wo seine Gestaltung lebensvoller, bewegter und auch architektonischer wird. Die Cuppa wird becherförmig und kommt in der Hauptsache in drei Formen vor. Ihre Tiefe beträgt nun meist mehr als die Hälfte des Durchmessers (vgl. auch Verhältnis Cuppadurchmesser: Kelchhöhe = 1:1 1/2), außerdem wird sie in einen Korb eingebettet, der sowohl als Schmuck (Übergang von Cuppa zu Nodus) gesehen werden kann wie auch als Mittel um größere Festigkeit zu erlangen. Dieser schließt nach oben zackenförmig ab und bleibt in Form einer äußeren Halbcuppa bis ins 19.Jh. erhalten.

Der neugewonnene Schaft stellt nun ein durch den Nodus getrenntes einheitliches Ganzes dar und soll als Fortsetzung des Fußhalses gesehen werden. Der Nodus kann verschiedenartigste Formen annehmen. Fest steht aber, daß er eine immer größere Masse erhält und immer üppiger behandelt wird. Zwischen ihm und dem Schaft kann es auch noch ein Zwischenstück geben, welches jedoch der Form des Schaftes angepaßt wird. Der Fuß besteht aus einer Fußplatte mit Zarge, wobei die Fußplatte entweder rund oder mehrseitig sein kann. Auch kann sie in mehrere Pässe unterteilt sein, die dann im Fußhals beibehalten werden.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Einführung in die liturgische Rolle des Kelches als vasa sacra und Darstellung des methodischen Vorgehens anhand der Literatur von Joseph Braun.

B. Hauptteil: Detaillierte Analyse der Bezeichnungen, Materialbeschaffenheit und der formalen Entwicklung des Kelches von der Frühzeit bis zur Moderne.

C. Schlußbemerkung: Kritische Reflexion über die zeitgenössische Kelchgestaltung und die Rückbesinnung auf den rituellen Kern des Gegenstandes.

Schlüsselwörter

Kelch, sakrales Altargerät, liturgische Gefäße, Kunstgeschichte, Mittelalter, Kelchform, Cuppa, Nodus, Materialkunde, Verwandlung, Hermann Jünger, Rita Grosse-Ruyken, vasa sacra, sakrale Kunst, sakrale Formgebung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der kunsthistorischen Untersuchung der Form- und Materialentwicklung des sakralen Kelches von vorkarolingischen Anfängen bis in das späte 20. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Entwicklung der äußeren Gestalt, die Verwendung spezifischer Materialien sowie die rituelle und magische Bedeutung des Kelches im Kontext der römisch-katholischen Liturgie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die historische Entwicklungslinie des Kelches aufzuzeigen und zu verstehen, wie sich die Formgebung verändert hat, um den rituellen Akt der Transsubstantiation zu begleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine kunsthistorische Analyse der Formentwicklung unter Heranziehung etablierter Referenzliteratur sowie die Untersuchung zeitgenössischer Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Analyse der Kelchbezeichnungen, eine Untersuchung der Materialien und eine chronologische Dokumentation der Formveränderungen vom 12. Jahrhundert bis zur nachmittelalterlichen Zeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kelch, vasa sacra, Liturgie, Formentwicklung, Materialgeschichte sowie die moderne Reduktion des sakralen Gefäßes.

Wie unterscheidet sich der Barockkelch von moderneren Formen?

Während Barockkelche durch eine üppige, oft architektonisch komplexe Gestaltung gekennzeichnet sind, streben moderne Entwürfe nach einer radikalen Reduktion auf die essenzielle rituelle Funktion.

Welche Rolle spielen die Künstler Hermann Jünger und Rita Grosse-Ruyken?

Sie dienen als zeitgenössische Beispiele, die den Kelch von ornamentaler Last befreien und so eine Rückbesinnung auf den ursprünglichen magischen Wert des Gefäßes ermöglichen sollen.

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Details

Title
Die Entwicklung der Form und des Materials des sakralen Kelches vom frühen Mittelalter bis heute
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Kunstgeschichte)
Course
Einführung in die Kunstgeschichte, PS
Grade
1,9
Author
Alexandra Meier (Author)
Publication Year
1996
Pages
15
Catalog Number
V22996
ISBN (eBook)
9783638262064
Language
German
Tags
Entwicklung Form Materials Kelches Mittelalter Einführung Kunstgeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Meier (Author), 1996, Die Entwicklung der Form und des Materials des sakralen Kelches vom frühen Mittelalter bis heute, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/22996
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