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Jazz in der Schule

Pädagogisch-didaktische Bedingungen zur Erarbeitung und Vermittlung von Lerninhalten für Schüler

Titel: Jazz in der Schule

Diplomarbeit , 2012 , 70 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Toralf Schrader (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zunächst gilt es, die musikalische Erscheinung namens „Jazz“ im Kapitel 2 hinsichtlich seiner definitorischen, musikwissenschaftlichen und musiktheoretischen Seite zu beleuchten. [...] Bevor es darum gehen kann, Jazz für den Unterricht zu erschließen, wird die Frage zu klären sein, welchen Nutzen sein pädagogisch-didaktischer Einsatz für die Schüler und damit letztlich auch den Lehrer/die Lehrerin bringt. Schließlich zeitigt es wenig Erfolg, etwas lehren zu wollen, dessen Sinn sich für die eigene Praxis nicht erschließt. Kapitel 3 fasst die Entwicklungen der Jazzdidaktik bis heute zusammen, fragt nach den pädagogischen, teilweise zutiefst persönlichen Bedingungen zur Vermittlung von Jazz und stellt einige eher didaktische oder methodische Konzepte unterrichtlichen Handelns vor, die versprechen, für diesen Unterrichtsgegenstand besonders hilfreich zu sein, bzw. speziell für ihn entwickelt wurden. Da sich der größte Teil der Arbeit mit theoretischen Überlegungen beschäftigt, werden schlussendlich im vierten Kapitel eine Reihe von praktischen Umsetzungsmöglichkeiten der genannten Theorien und des Jazz allgemein vorgestellt. Die Erarbeitung von Lernmaterial kann von den dort vorgestellten Lehrwerken ausgehen, muss sie aber freilich nicht. Mittlerweile gibt es eine Fülle gut aufbereiteter Literatur zum Jazz, wobei freilich eingestanden werden muss, dass es noch immer zu wenige Schulbücher gibt, die dieses Thema für interessierte Lehrkräfte adäquat, ansprechend und aktuell behandeln. Da die Improvisation als möglicher Unterrichtsgegenstand gerne außen vor gelassen wird, bekommen die Betrachtungen hierzu ein eigenes Teilkapitel. Denn so komplex die Improvisation von außen betrachtet auch sein mag, so gewinnbringend ist sie für den Musikunterricht. Da ihre faszinierenden Aspekte nicht einfach kognitiv erfasst werden können, ohne sie praktisch auszuführen, wird eine Reihe von Autoren vorgestellt werden, die hierzu "Inspiration" liefern können.
Die Ausführungen in dieser Arbeit beziehen sich sämtlich auf den Musikunterricht in den Sekundarstufen I und II. Zwar liegt das Augenmerk in erster Linie auf dem Unterricht an Gymnasien - so auch in den zitierten Rahmenrichtlinien und Lehrplänen - doch können die Überlegungen, Forschungen und Schlussfolgerungen ebenso gut in den Realschulen Beachtung und Anwendung finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Der thematische Rahmen

2.1. Was ist Jazz? Versuch einer Paraphrasierung

2.2. Welchem Zweck kann Jazz im Musikunterricht dienen?

3. Zur Didaktik und Methodik des Jazz im Musikunterricht

3.1. Geschichte und Gegenwart der Jazzdidaktik

3.2. Pädagogische Bedingungen für den Einsatz von Jazz im Musikunterricht

3.3. Didaktisch-methodische Konzepte zur Vermittlung musikalischer Kenntnisse und Fertigkeiten anhand von Jazz

3.3.1. Handlungs- und schülerorientierter Unterricht

3.3.2. Das integrative Konzept

3.3.3. Klassenmusizieren

3.3.4. Aufbauender Musikunterricht

4. Jazzthemen im Musikunterricht

4.1. Zur Improvisation

4.1.1. Begriffsklärung und Bedeutung der Improvisation für den Musikunterricht

4.1.2. Möglichkeiten der Vermittlung

4.2. Die Einbettung von Jazz in den Musikunterricht anhand exemplarischer Beispiele (Theorie, Harmonik, Geschichte)

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogisch-didaktischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermittlung von Jazzinhalten an allgemein bildenden Schulen. Ziel ist es, den Nutzen des Jazz für die musikalische Bildung von Schülern aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie dieses Genre trotz häufig vorhandener Vorbehalte oder mangelnder Informationen der Lehrkräfte motivierend und handlungsorientiert in den Unterricht integriert werden kann.

  • Grundlagen und Definition des Phänomens Jazz sowie seine Rolle im Musikunterricht.
  • Entwicklung und aktuelle Konzepte der Jazzdidaktik im deutschen Schulsystem.
  • Die Bedeutung von Improvisation als zentrales Element jazzorientierter Musikpraxis.
  • Methodische Ansätze zur Verknüpfung von Jazz mit traditionellen Unterrichtsinhalten.
  • Förderung von Kreativität und musikalischer Mündigkeit durch schülerzentrierte Konzepte.

Auszug aus dem Buch

2.1. Was ist Jazz? Eine kurze Paraphrasierung

Bevor es darum gehen kann, seine didaktisch-pädagogische Seite zu beleuchten, sei an dieser Stelle zunächst das heterogene Phänomen "Jazz" umrissen. Es handelt sich hierbei um ein Genre, welches im Laufe seiner nunmehr deutlich über 100 Jahre währenden Geschichte eine Entwicklung im Zeitraffer durchlief. Während bspw. die europäische Musik über ungleich mehr Zeit für ihre Evolution verfügte und dabei im Wandel von Zeiten, Nationen und Formen musikalischer Praxis eine Vielzahl von Gattungen hervorbrachte, war der Jazz aufgrund der "kurzen" Kommunikations- und Reisewege des 20. Jahrhunderts verhältnismäßig raschen Wandlungen unterworfen. Die technische Revolution hatte nicht nur die Bewegungen von Menschen und Informationen beschleunigt, sondern erlaubte späteren Generationen, sich mittels zeitgenössischer Musikaufnahmen ein Bild von der Geschichte des Jazz zu machen.

Sie können und konnten unabhängig von jedweder Historiographie urteilen. So ist sein Bild nicht plastisch und abgeschlossen, sondern befindet sich in fortwährender Umgestaltung. Für seine musikalische Entwicklung spielten indes neben den technischen auch soziokulturelle Bedingungen eine herausragende Rolle: Jazz war als Tanz- und Unterhaltungsmusik entstanden und musste im Gegensatz zur so genannten "klassischen" Musik auf (fürstliches oder staatliches) Mäzenatentum verzichten. Daher war er dem hektischen Pulsschlag seiner Zeit ebenso wie die übrigen Moden unterworfen. Das war er umso mehr, da sich in den Jahren während oder kurz nach der Jahrhundertwende die Räder der Maschinen schneller zu drehen begannen, Amerika am Anfang seiner globalen Führungsrolle stand und selbst in Europa die "Ismen" einander die Klinke in die Hand drückten. Es handelte sich um nichts weniger als das Morgengrauen der Moderne und der Jazz war ihr Chronist. Das ewig Neue wurde zum Paradigma der demokratischen Masse. Das Publikum fällte die Entscheidung über Erfolg oder Misserfolg einer musikalischen Bewegung. Gerade diese Wurzeln waren entscheidend für die Fähigkeit des Jazz, sich stets neu zu erfinden - ein Baum, der heute noch frische Triebe hervorbringt.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitung in die Problematik der bisher eher stiefmütterlichen Behandlung des Jazz im Schulunterricht und Skizzierung der zentralen Forschungsfrage.

Der thematische Rahmen: Beleuchtung des Jazz aus definitorischer und musikwissenschaftlicher Sicht sowie Erörterung seines pädagogischen Nutzens.

Zur Didaktik und Methodik des Jazz im Musikunterricht: Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Jazzdidaktik und Vorstellung pädagogischer Konzepte sowie methodischer Ansätze.

Jazzthemen im Musikunterricht: Vertiefende Auseinandersetzung mit Improvisation als Kernelement und praktische Beispiele für die Einbettung in den Unterricht.

Zusammenfassung: Fazit über die Notwendigkeit einer offenen, schülerorientierten Unterrichtsgestaltung, um die Potentiale des Jazz für die Persönlichkeitsbildung zu entfalten.

Schlüsselwörter

Jazz, Musikunterricht, Jazzdidaktik, Improvisation, Klassenmusizieren, Handlungsorientierung, Schülerorientierung, Kreativität, Musikpädagogik, Schulmusik, Musikpraxis, ästhetische Bildung, Flow, interkulturelles Lernen, Popularmusik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit widmet sich den pädagogisch-didaktischen Bedingungen, die notwendig sind, um Jazz als Lerninhalt effektiv und motivierend an allgemein bildenden Schulen zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung des Jazz, die Analyse didaktischer Ansätze, die Rolle der Improvisation und der Transfer dieser jazzspezifischen Elemente in die schulische Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jazz als Bindeglied zwischen verschiedenen Musiktraditionen dienen kann und welche Lehr-Lern-Methoden den Schülern einen Zugang zu diesem komplexen Genre ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Auswertung bestehender jazzdidaktischer Literatur, aktuelle Lehrpläne sowie die Analyse moderner handlungsorientierter Unterrichtskonzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Jazzgeschichte, eine detaillierte Auseinandersetzung mit jazzdidaktischen Konzepten (wie Klassenmusizieren und das integrative Konzept) sowie eine Anleitung zur Integration der Improvisation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Jazzdidaktik, Improvisation, Schülerorientierung, handlungsorientierter Musikunterricht und ästhetische Bildung geprägt.

Wie beurteilt der Autor die Rolle des Lehrers?

Der Lehrer wird nicht als reiner Wissensvermittler, sondern als Begleiter und Moderator gesehen, der durch eine offene Atmosphäre und Toleranz gegenüber dem Musikgeschmack der Schüler die Grundlage für erfolgreiche musikalische Lernprozesse schafft.

Welche Bedeutung hat das "Klassenmusizieren" in diesem Kontext?

Das Klassenmusizieren wird als Methode hervorgehoben, um Theorie und Praxis zu verbinden und den Schülern durch aktives Handeln ein tieferes Verständnis musikalischer Strukturen zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 70 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jazz in der Schule
Untertitel
Pädagogisch-didaktische Bedingungen zur Erarbeitung und Vermittlung von Lerninhalten für Schüler
Hochschule
Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
Veranstaltung
Dipl.-Musikpädagogik Jazz/Rock/Pop
Note
1,0
Autor
Toralf Schrader (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
70
Katalognummer
V229710
ISBN (eBook)
9783656446477
ISBN (Buch)
9783656446620
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sekundarstufe Jazzgeschichte Jazzdidaktik Jazzmethodik schülerorientierter Unterricht Improvisation aufbauender Musikunterricht Klassenmusizieren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Toralf Schrader (Autor:in), 2012, Jazz in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/229710
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Leseprobe aus  70  Seiten
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