In diesem Kapitel wird eine kurze Eingrenzung des Feldes vorgenommen. Im zweiten Teil werden dann die Arbeitsmethoden beschrieben und im dritten Teil geht es dann um den allgemeinen Begriff der Prospekthaftung, wie er in jeder Enzyklopädie nachzulesen ist. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem Wertpapier-Prospektverkaufsgesetz und das Dritte mit dem Börsengesetz. Im vierten Kapitel wird dann die Prospekthaftung detailliert beschrieben. Kapitel fünf und sechs beschäftigen sich mit den Beispielen EM-TV und T-Online.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Abgrenzung des Feldes
- Methodenwahl
- Der Begriff „Prospekthaftung“
- Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz
- Anwendungsbereich
- Grundregel
- Ausnahmen im Hinblick auf die Art des Angebotes
- Ausnahmen im Hinblick auf bestimmte Emittenten
- Ausnahmen im Hinblick auf bestimmte Wertpapiere
- Angebot von Wertpapieren, für die eine Zulassung zum amtlichen Markt oder zum geregelten Markt beantragt ist
- Prospektinhalt
- Zulassungsstelle und Zulassungsausschuss
- Angebot von Wertpapieren, für die eine Zulassung zum amtlichen Markt oder zum geregelten Markt nicht beantragt ist
- Prospektinhalt
- Hinterlegungsstelle, Untersagung, Auskunftspflicht, Vollziehung und Werbung
- Veröffentlichung des Verkaufsprospekt; Prospekthaftung
- Frist und Form der Veröffentlichung
- Veröffentlichung eins unvollständigen Verkaufsprospektes, ergänzende Angaben und Hinweise
- Prospekthaftung
- Börsengesetz
- Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel im amtlichen Markt
- § 41 BörsG; Auskunftserteilung
- § 42 BörsG; Weitere Zulassungsfolgepflichten
- § 43 BörsG; Nichterfüllung der Emittentenpflichten
- § 44 BörsG; Unrichtiger Börsenprospekt
- § 45 BörsG; Haftungsausschluss
- § 46 BörsG; Verjährung
- § 47 BörsG; Unwirksame Haftungsbeschränkungen und sonstige Ansprüche
- Zulassung und Einbeziehung von Wertpapieren zum Börsenhandel im geregelten Markt, Freiverkehr
- § 51 BörsG; Zulassungsvoraussetzung
- § 54 BörsG; Verpflichtungen des Emittenten
- § 64 BörsG; Übergangsregel
- Prospekthaftung
- Übersicht über die Rechtsgrundlage der Prospekthaftung
- Börsengesetzliche Prospekthaftung
- Haftungsbegründender Tatbestand
- Adressatenkreis der Prospekthaftung
- Zeitlich befristeter Anspruchserwerb
- Wertpapierbesitz keine Anspruchsvoraussetzung
- Beweisumkehr zugunsten der Anleger
- Inhalt und Umfang der Schadensersatzpflicht
- Verjährung
- Allgemeine zivilrechtliche Prospekthaftung
- EM-TV
- Darstellung der relevanten Aktionen im Fall EM-TV
- Klärung der Prospekthaftungsansprüche der Anleger am Landgericht Frankfurt
- Tatbestand
- Forderungen des Klägers
- Forderungen der Beklagten
- Entscheidungsgründe des Gerichtes
- Deutsche Telekom: Prospekthaftung in Bezug auf die dritte Tranche
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Prospekthaftung bei Aktienemissionen zu beleuchten und die relevanten Vorschriften des Wertpapier-Verkaufsprospektgesetzes und des Börsengesetzes zu analysieren.
- Anwendungsbereich und Ausnahmen des Wertpapier-Verkaufsprospektgesetzes
- Prospekthaftung im Rahmen des Börsengesetzes
- Rechtliche Grundlagen der Prospekthaftung
- Praxisbeispiele der Prospekthaftung im Fall EM-TV und Deutsche Telekom
- Relevante Fallkonstellationen und Rechtsprechung zur Prospekthaftung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Diese Einleitung bietet einen kurzen Überblick über den Umfang der Arbeit und definiert den Begriff der Prospekthaftung.
- Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz: Dieses Kapitel erläutert die wichtigsten Vorschriften des Wertpapier-Verkaufsprospektgesetzes, einschließlich des Anwendungsbereichs, der Ausnahmen und der Anforderungen an den Prospektinhalt.
- Börsengesetz: Dieses Kapitel befasst sich mit den Regelungen des Börsengesetzes zur Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel und den daraus resultierenden Pflichten des Emittenten.
- Prospekthaftung: Dieses Kapitel untersucht die rechtlichen Grundlagen der Prospekthaftung, insbesondere die börsengesetzliche Prospekthaftung und die allgemeine zivilrechtliche Prospekthaftung.
- EM-TV: Dieses Kapitel beleuchtet das Beispiel von EM-TV und analysiert die Prospekthaftungsansprüche der Anleger am Landgericht Frankfurt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Prospekthaftung im Zusammenhang mit Aktienemissionen, insbesondere auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und die relevanten Vorschriften des Wertpapier-Verkaufsprospektgesetzes und des Börsengesetzes. Die Arbeit behandelt Themen wie Anwendungsbereich, Ausnahmen, Prospektinhalt, Zulassungsvoraussetzungen, Emittentenpflichten, haftungsbegründende Tatbestände, Adressatenkreis, Beweislastumkehr und Verjährung. Die Analyse der Rechtsprechung erfolgt anhand des Beispiels von EM-TV.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Prospekthaftung bei Aktienemissionen?
Prospekthaftung bezeichnet die rechtliche Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in einem Wertpapierprospekt gegenüber Anlegern.
Welche Gesetze regeln die Prospekthaftung in Deutschland?
Zentrale Grundlagen sind das Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz (WpPG) und das Börsengesetz (BörsG).
Was geschah im Fall EM-TV bezüglich der Prospekthaftung?
Die Arbeit analysiert die Klärung von Haftungsansprüchen der Anleger am Landgericht Frankfurt aufgrund fehlerhafter Informationen.
Gibt es Unterschiede zwischen börsengesetzlicher und zivilrechtlicher Haftung?
Ja, die Arbeit differenziert zwischen der spezialgesetzlichen Prospekthaftung nach dem BörsG und der allgemeinen bürgerlich-rechtlichen Prospekthaftung.
Was versteht man unter der Beweislastumkehr bei der Prospekthaftung?
In bestimmten Fällen der Prospekthaftung wird zugunsten der Anleger vermutet, dass die Unrichtigkeit des Prospekts für die Anlageentscheidung ursächlich war.
Wie lange können Ansprüche aus Prospekthaftung geltend gemacht werden?
Die Arbeit behandelt die spezifischen Verjährungsfristen, die im Börsengesetz für diese Ansprüche festgelegt sind.
- Arbeit zitieren
- Sebastian Geipel (Autor:in), 2003, Prospekthaftung bei Aktienemissionen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/22227