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Zur Shop-Startseite › Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug

Migranten im Polizeidienst

Motivation und Hemmnisse von Bewerbern

Titel: Migranten im Polizeidienst

Masterarbeit , 2013 , 93 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Felix Regge (Autor:in)

Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ist es schon seit 1993 möglich, auch ohne die deutsche Staatsangehörigkeit in die Polizei einzutreten, bewegt sich der Anteil von Menschen Migrationshintergrund in der Polizei nur im niederen Prozentbereich. Anhand intensiver Recherche und Datenauswertung ist es erstmals gelungen, den Migrantenanteil bei den Neueinstellungen (2007 bis 2012) für den Polizeivollzugsdienst eines Großteils der Polizeien der Länder sowie des Bundes detailliert darzustellen. Angaben über den Anteil von Migranten am Gesamtpersonalbestand der Polizeien liegen bis zum heutigen Tage nicht vor, so dass durch diese Studie erstmals mit besonderer Detailtiefe der Migrantenanteil in der deutschen Polizei beleuchtet werden kann.
Auf eine intensive Betrachtung migrantenorientierter Werbung der Polizeien folgt eine Auswertung aktueller Forschung hinsichtlich der Erfahrungen und Akzeptanz von Migranten in Uniform.
Durch strukturierte Interviews mit Polizeianwärtern, welche einen Migrationshintergrund aufweisen, konnte ein aktuelles Bild der Motivation und der Hemmnisse der Kombination Migration und Berufswahl Polizist/Polizistin.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemstellung und Forschungsfrage

3. Begriffsdefinition

4. Der Demografische Wandel

4.1 Migranten und Demografischer Wandel in Deutschland

4.2 Migranten und Demografischer Wandel in Bremen

4.3 Migrationshintergrund und Bildung in Deutschland

4.4 Migrationshintergrund und Bildung in Bremen

5. Stand der Forschung

5.1 Migranten in der Polizei: Entwicklung

5.2 Das dringende dienstliche Interesse

5.3 Das dringende dienstliche Interesse in Bremen

5.4 Migranten in der Polizei. Vergleich der Länder und des Bundes

5.5 Migranten in der Polizei Bremen

5.6 Bedeutung und Notwendigkeit für die Polizei.

5.7 Integration von Migranten in die Polizei

5.7.1 Das Interesse der Polizei an Migranten

5.7.2 Erhöhung des Migrantenanteils

5.7.3 Integrationsfähigkeit seitens der Polizei

5.7.4 Migranten als Polizeibeamte: Erfahrungen

5.8 Migrantenorientierte Nachwuchswerbung

5.9 Migrantenorientierte Nachwuchswerbung der Polizei Bremen

6. Forschungsfrage und Forschungsmethode

6.1 Methode: Strukturiertes leitfadengestütztes Interview

6.2 Auswahl der Interviewpartner

6.3 Durchführung der Interviews

6.4 Interviewauswertung

7. Auswertung und Interpretation

7.1 Zusammengefasste Profile der Interviewpartner

7.2 Angaben zur Person

7.3 Bild der Polizei

7.4 Bewerbung bei der Polizei – Motivation

7.5 Bewerbung bei der Polizei – Hemmnisse

7.6 Migranten in der Polizei

8. Fazit

8.1 Zusammenfassung

8.2 Empfehlungen

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit untersucht die Motivation und die Hemmnisse von jungen Menschen mit Migrationshintergrund bei der Entscheidung für eine Laufbahn im Polizeidienst. Ziel ist es, durch eine qualitative Analyse von Interviews mit angehenden Polizeibeamten in Bremen Erkenntnisse zu gewinnen, die als Orientierungspunkte für eine zielgerichtete Nachwuchswerbung der Polizei dienen können.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Polizeiorganisation
  • Integrationsansätze der Polizei (funktional-instrumentell vs. integrativ)
  • Strukturale Herausforderungen und Einstellungsvoraussetzungen im Polizeidienst
  • Analyse von Migrationshintergrund und Bildungschancen
  • Evaluierung von Strategien zur Nachwuchsgewinnung bei Menschen mit Migrationshintergrund

Auszug aus dem Buch

5.7.1 Das Interesse der Polizei an Migranten

Es ist auf breiter politischer Ebene das erklärte Ziel, die Integration und Partizipation von Menschen mit MH weiter zu intensivieren. Dazu zählt auch Einstellung von Migranten in den Bereich der öffentlichen Verwaltung. Über die Integration von Migranten in die Polizei wurde im Projekt MORS (Migranten in Organisationen von Recht und Sicherheit) geforscht. Dieses drittmittelgeförderte Projekt des ISIP (Institut für Sicherheits- und Präventionsforschung) befasste sich auf mehreren Ebenen mit den Bedingungen für die Integration von Migranten in die Polizeiorganisation. Das Projekt MORS unterscheidet zwischen zwei Ausrichtungen des polizeilichen Interesses an Migranten in ihren eigenen Reihen.

Das funktionale Interesse ist von polizeitaktischen Überlegungen geprägt. Polizeibeamte mit MH verfügen, so zumindest die Erwartungshaltung der Polizei, über Sprach- und Kulturkenntnisse, die der Polizei bisher verschlossen blieben. Diese eingebrachten Kompetenzen ermöglichen seitens der Polizei eine effektivere Aufgabenwahrnehmung bezüglich des Kontaktes mit Migranten sowie weitreichende Ermittlungsmöglichkeiten, etwa wenn es um bestimmte Aspekte der Sprache aber auch der Kultur geht. Ebenso spielt die Vertrauensbildung gegenüber migrantischen Bevölkerungsteilen eine Rolle, indem durch Polizisten mit MH eine interkulturelle Kompetenz geschaffen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik des demografischen Wandels und die daraus resultierende Notwendigkeit für die Polizei ein, Migranten als Nachwuchskräfte zu gewinnen.

2. Problemstellung und Forschungsfrage: Hier werden die politische Zielsetzung zur Erhöhung des Migrantenanteils in der Polizei sowie die forschungsleitenden Fragen zu Motivation und Hemmnissen der Bewerber dargelegt.

3. Begriffsdefinition: Das Kapitel definiert die zentralen Begriffe „Demografischer Wandel“ und „Migrationshintergrund“ für den Kontext dieser Untersuchung.

4. Der Demografische Wandel: Es wird die demografische Entwicklung in Deutschland und Bremen analysiert, mit besonderem Fokus auf die Korrelation von Migrationshintergrund und Bildung.

5. Stand der Forschung: Dieser Teil bietet einen Überblick über die historische Entwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen wie das „dringende dienstliche Interesse“ und bisherige Ansätze der Nachwuchswerbung.

6. Forschungsfrage und Forschungsmethode: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen mittels strukturierter, leitfadengestützter Interviews zur Erhebung der Daten bei angehenden Polizeibeamten.

7. Auswertung und Interpretation: Die Ergebnisse der Interviews werden analysiert, wobei besonders auf die Profile der Befragten, ihr Bild von der Polizei sowie ihre Beweggründe und Hindernisse bei der Berufswahl eingegangen wird.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und konkreten Handlungsempfehlungen für eine effektivere Personalgewinnung bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund.

Schlüsselwörter

Polizei, Migrationshintergrund, Demografischer Wandel, Nachwuchswerbung, Berufsentscheidung, Motivation, Hemmnisse, Integration, Polizeivollzugsdienst, Qualitative Sozialforschung, Leitfadeninterview, Einstellungsquote, Bestenauslese, Diversität, Interkulturelle Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterthesis grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Faktoren junge Menschen mit Migrationshintergrund dazu bewegen, sich für den Polizeidienst zu bewerben, und welche Barrieren oder Hemmnisse dabei eine Rolle spielen.

Welches ist das zentrale Themenfeld der Untersuchung?

Das zentrale Thema ist die Personalgewinnung der Polizei vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Notwendigkeit einer interkulturellen Öffnung der öffentlichen Verwaltung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, durch welche Motivationen die Berufsentscheidung von Bewerbern mit Migrationshintergrund begünstigt wird und ob spezifische Hemmnisse gegen eine Bewerbung existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine qualitative Forschungsmethode und führt dazu strukturierte, leitfadengestützte Interviews mit insgesamt sechs Bachelorstudenten des Studiengangs Polizeivollzugsdienst der HföV Bremen durch.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte im Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt den Stand der Forschung, rechtliche Voraussetzungen wie das „dringende dienstliche Interesse“, die Analyse bisheriger Rekrutierungsstrategien und die Auswertung der durchgeführten Interviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Polizei, Migrationshintergrund, Demografischer Wandel, Nachwuchswerbung und Motivation definiert.

Warum ist die „Bestenauslese“ bei der Einstellung von Migranten so wichtig für die Befragten?

Die interviewten Studierenden lehnen Quoten oder bevorzugte Behandlung strikt ab, da sie ihre Einstellung als Ergebnis ihrer persönlichen Leistung sehen und eine Stigmatisierung als „Quotenpolizisten“ vermeiden wollen.

Welche Rolle spielt das soziale Umfeld für die Polizeibewerber mit Migrationshintergrund?

Das soziale Umfeld, insbesondere Familie und Freunde, wirkt bei den Befragten überwiegend positiv auf die Berufswahl, da der Polizeiberuf als Zeichen gelungener Integration und beruflicher Sicherheit angesehen wird.

Wie bewerten die Teilnehmer die migrantenorientierte Nachwuchswerbung der Polizei?

Die Befragten halten diese zwar für sinnvoll, bemerken jedoch, dass sie diese Werbung nur am Rande wahrgenommen haben und sie keinen direkten Einfluss auf ihre bereits feststehende Berufsentscheidung hatte.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Migranten im Polizeidienst
Untertitel
Motivation und Hemmnisse von Bewerbern
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Juristische Fakultät)
Veranstaltung
Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft
Note
1,3
Autor
Felix Regge (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
93
Katalognummer
V215957
ISBN (eBook)
9783656444985
ISBN (Buch)
9783656445166
Sprache
Deutsch
Schlagworte
migranten polizeidienst motivation hemmnisse bewerbern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Regge (Autor:in), 2013, Migranten im Polizeidienst, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215957
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  93  Seiten
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