Einleitung
Das Verständnis von nachhaltiger Entwicklung in der EU-Umweltpolitik
Die Verpflichtungen der Europäischen Union Das 6. Umweltaktionsprogramm Der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg Das Protokoll von Kyoto
Die supranationale Umweltpolitik im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft
Energiepolitik Verkehrspolitik
Agrarpolitik Gewässer und biologische Vielfalt
Wohnungsbau
Nachhaltige Produktions- und Konsummuster
Abfallwirtschaft Sonstige Formen der EU-Umweltpolitik Umweltsteuern Umweltrecht Schlussfolgerung Literaturverzeichnis Literatur Internet
Gliederung
1. Einleitung
2. Das Verständnis von nachhaltiger Entwicklung in der EU-Umweltpolitik
3. Die Verpflichtungen der Europäischen Union
3.1 Das 6. Umweltaktionsprogramm
3.2 Der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg
3.3 Das Protokoll von Kyoto
4. Die supranationale Umweltpolitik im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft
4.1 Energiepolitik
4.2 Verkehrspolitik
4.3 Agrarpolitik
4.4 Gewässer und biologische Vielfalt
4.5 Wohnungsbau
4.6 Nachhaltige Produktions- und Konsummuster
4.7 Abfallwirtschaft
5. Sonstige Formen der EU-Umweltpolitik
5.1 Umweltsteuern
5.2 Umweltrecht
6. Schlussfolgerung
7. Literaturverzeichnis
7.1 Literatur
7.2 Internet
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Ansätze zur Verwirklichung des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung innerhalb der Umweltpolitik der Europäischen Union und analysiert, inwieweit dieses Konzept bereits als etablierte politische Aufgabe oder lediglich als ungelöster Ansatz zu werten ist.
- Verständnis von nachhaltiger Entwicklung im EU-Kontext
- Analyse zentraler EU-Verpflichtungen (Umweltaktionsprogramme, Kyoto-Protokoll)
- Untersuchung spezifischer Politikfelder wie Energie-, Verkehrs- und Agrarpolitik
- Identifikation von Defiziten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung
- Bewertung der Rolle marktwirtschaftlicher Instrumente und des Umweltrechts
Auszug aus dem Buch
4.1 Energiepolitik
Im Zuge der internationalen Konferenz für erneuerbare Energien in Bonn vom 01. bis 04. Juni 2004 wurde eine Deklaration verabschiedet, mit der Feststellung, dass erneuerbare Energien in Verbindung mit Anstrengungen zum Energiesparen und zur Steigerung der Effizienz beim Energieeinsatz die Nachhaltigkeit der globalen Entwicklung entscheidend fördern kann.
Die bisherigen fossilen Energieressourcen werden angesichts des wachsenden Energieverbrauchs vor allem bei Erdöl und -gas mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts aufgebraucht sein. Auf Dauer wird auch die Kernenergie keine Lösung sein können, da das Problem des ständig zunehmenden atomaren Abfalls noch ungelöst und zudem unverantwortlich ist. Außerdem sollten erneuerbare Energien zügig und umfassend eingeführt werden, um ökonomische Krisen oder gar Energiekriege zu vermeiden. Dabei darf die Grundsatzentscheidung über die zukünftige Energieversorgung nicht ausschließlich dem Markt überlassen werden. Fakt ist: das Klima wäre ohne den Wechsel zu erneuerbaren Energien nicht zu retten.18
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der nachhaltigen Entwicklung innerhalb der EU-Umweltpolitik und Zielsetzung der Arbeit.
2. Das Verständnis von nachhaltiger Entwicklung in der EU-Umweltpolitik: Analyse der Begriffsdefinition von „sustainable development“ und dessen Auslegung durch die EU-Strategien.
3. Die Verpflichtungen der Europäischen Union: Überblick über die zentralen Dokumente und Gipfelbeschlüsse zur europäischen Umweltpolitik.
4. Die supranationale Umweltpolitik im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft: Detailuntersuchung verschiedener Politikbereiche wie Energie, Verkehr und Landwirtschaft hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit.
5. Sonstige Formen der EU-Umweltpolitik: Untersuchung ergänzender Instrumente wie Umweltsteuern und das bestehende europäische Umweltrecht.
6. Schlussfolgerung: Fazit über den Stand der Nachhaltigkeitsimplementierung und Ausblick auf notwendige Transformationsprozesse.
Schlüsselwörter
Europäische Union, nachhaltige Entwicklung, Umweltpolitik, Energiepolitik, Verkehrspolitik, Agrarpolitik, Kyoto-Protokoll, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Ressourcenverbrauch, Umweltschutz, EU-Recht, Umweltsteuern, Abfallwirtschaft, Biodiversität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Strategien der Europäischen Union zur Umsetzung des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung und hinterfragt deren Effektivität in der aktuellen Umweltpolitik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen vor allem die Energie-, Verkehrs- und Agrarpolitik der EU sowie die Rolle internationaler Verpflichtungen wie des Kyoto-Protokolls.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist eine kritische Betrachtung der politischen Ansätze der EU zur Nachhaltigkeit, um den Erfolg sowie bestehende Defizite und Umsetzungsschwierigkeiten aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin oder der Autor nutzt eine wissenschaftliche Analyse basierend auf Dokumenten der EU sowie Fachaufsätzen und Studien aus der Politikwissenschaft und Umweltforschung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der EU-Verpflichtungen und eine detaillierte Analyse der ökologischen und ökonomischen Herausforderungen in verschiedenen Politikbereichen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind „sustainable development“, EU-Umweltpolitik, Ressourcenmanagement, Klimaschutz und politische Transformationsprozesse.
Warum wird die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) als kritisch eingestuft?
Die GAP wird aufgrund eines Reformstaus als nicht nachhaltig bewertet, da sie unter anderem Massenproduktion subventioniert und ökologische Probleme durch den Einsatz von Chemikalien fördert.
Welche Rolle spielen Umweltsteuern in der EU-Politik?
Umweltsteuern dienen als marktwirtschaftliches Instrument zur Internalisierung externer Kosten, wobei ihre Wirkung derzeit durch fehlende einheitliche Bemessungsgrundlagen begrenzt ist.
- Arbeit zitieren
- M.A. Hannah-Kristin Elenschneider (Autor:in), 2005, Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in der EU-Umweltpolitik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215457