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'Devolution of Scotland': Schottlands Streben nach Unabhängigkeit

Title: 'Devolution of Scotland': Schottlands Streben nach Unabhängigkeit

Term Paper , 2013 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jens Böckenfeld (Author)

History of Europe - Newer History, European Unification

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Summary Excerpt Details

Schottland gehört seit 1707 zum Vereinigten Königreich. Unverkennbar ist, dass die Schotten, trotz dieser Zugehörigkeit zur britischen Krone, einen großen Nationalstolz pflegen. Neben den bekanntesten Bestandteilen der schottischen Kultur, wie Kilts (Schottenröcke), Tartan, alte Schlösser und Dudelsäcke hat Schottland auch, obwohl es kein souveräner Staat ist, eine eigene Fußball- und Rugbynationalmannschaft. Als 1995 der Oscar-prämierte Blockbuster Braveheart über den schottischen Nationalhelden William Wallace in die Kinos kam, beflügelte dieser den schottischen Nationalstolz und führte zu den höchsten Umfragewerten für die Schottische Unabhängigkeit kämpfende Scottish Nation Party (SNP) seit 7 Jahren. Der Film endet mit der historischen Schlacht von Bannockburn im Jahr 1314, wo die Schotten, angeführt von Robert the Bruce, über die dreimal größere Armee der Engländer siegten und somit den Weg in die Unabhängigkeit ebneten. Zum 700. Jubiläum der Schlacht von Bannockburn will der aktuelle schottische First Minister und SNP-Parteichef Alex Salmond ein Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands abhalten. Hierzu haben sich der englische Prime Minister David Cameron und Alex Salmond am 15. Oktober 2012 in Edinburgh auf die Eckpunkte des Referendums geeinigt. Bis Ende 2014 sollen die Schotten dann mit einem simplen Ja oder Nein über die Zugehörigkeit zum Vereinigten Königreich entscheiden.

Um die schottischen Unabhängigkeitsbewegung zu verstehen, ist es zuerst einmal wichtig sich mit der Geschichte des Landes zu beschäftigen. Aus diesem Grund werden im Nachfolgenden die Historien der Unabhängigkeitskämpfe bis 1707 skizziert. Anschließend ist es wichtig sich bei dieser oft sehr nationalistisch gefärbten Debatte mit dem schottischen Nationalstolz zu beschäftigen. Dieses sehr komplexe Thema kann im Rahmen dieser Arbeit nur angeschnitten werden, um die wichtigsten Punkte herauszustellen. Bevor unter Punkt 5 die einzelnen politischen Aktionsprogramme dargestellt und dessen wichtigsten Aussagen analysiert werden, wird dazu hinführend unter Punkt 4 das britische Politiksystem beschrieben. Das abschließende Fazit resümiert die Unabhängigkeitsbewegungen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft Schottlands.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Einleitung

2. Der schottische Unabhängigkeitskampf bis 1707

3. Britishness versus Scottishness?

4. Das britische Politiksystem

5. Referenden

5.1. Referendum 1979

5.2. Referendum 1997

5.3. Referendum 2014

5.4. Eckpunkte des Referendum 2014

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die aktuellen Bestrebungen zur schottischen Unabhängigkeit, mit einem besonderen Fokus auf die politische Dynamik innerhalb des Vereinigten Königreichs und die Bedeutung nationaler Identität. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie sich das Spannungsfeld zwischen britischer Zugehörigkeit und schottischem Nationalstolz im Kontext der Referenden sowie des politischen Systems manifestiert.

  • Historische Grundlagen des schottischen Unabhängigkeitskampfes bis 1707
  • Analyse der nationalen Identität im Spannungsfeld zwischen Britishness und Scottishness
  • Strukturelle Betrachtung des britischen Politiksystems und des Westminster-Modells
  • Bewertung der politischen Prozesse und Inhalte der Referenden 1979, 1997 und 2014

Auszug aus dem Buch

3. Britishness versus Scottishness?

Die Frage nach der Nationalität kann sehr banal aber auch zugleich hoch komplex sein. Zuerst ist diese Frage natürlich ganz einfach mit der Staatsangehörigkeit zu beantworten. Der Besitzer eines britischen Ausweises ist somit zuerst einmal Britisch. Tatsächlich würde jemand aber von den meisten Bürgern des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland, wie es korrekt heißt, eine andere Antwort erhalten. Demnach wäre ein Einwohner Londons Englisch, jemand aus Edinburgh Schottisch, jemand aus Cardiff Walisisch und jemand aus Belfast Irisch. Zusätzlich kann auch noch bei einer ausländischen Abstammung eine andere Antwort kommen. Lebt z. B. jemand mit indischen Wurzeln in Edinburgh, wäre die erste Antwort wohl Indisch. Es ist demnach offensichtlich, dass eine Person mehrere Nationalitäten in sich vereinen kann. Zum einen die seiner Staatsbürgerschaft und zum anderen seiner ethischen Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe.

Aus den vorherigen Beispielen wird deutlich, dass im Vereinigten Königreich die Bewohner der verschiedenen Landesteile ihre Nationalität fast ausschließlich nach der ethischen Zugehörigkeit bestimmen (vgl. Bechhofer/McCrone 1). Dies ist das Resultat von kulturellen und ethnischen Unterschieden, der über Jahrhunderte zusammengewachsenen vier Landesteile England, Wales, Schottland und Nordirland, dessen Beziehungen untereinander oft nicht friedlich waren. Ein weiterer Grund sind die Verwirrungen um die Bezeichnungen für die Einwohner des gesamten Königreichs. So hören es die Schotten nicht gerne, wenn der Begriff England verwendet wird, wenn das ganze Land gemeint ist. Andersrum drücken sich die Schotten nicht korrekt aus, wenn sie Britannien verwenden, aber das Vereinigte Königreich meinen. Demnach ist die Aufrechterhaltung des eigenen Nationalstolzes nicht verwunderlich (vgl. Mitchell 1996 87).

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Verwendung von "Britisch" im Kontext des Vereinigten Königreichs und die Kennzeichnung englischer Fachbegriffe.

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema des schottischen Nationalstolzes und die Relevanz historischer sowie popkultureller Einflüsse für die Unabhängigkeitsbewegung ein.

2. Der schottische Unabhängigkeitskampf bis 1707: Dieses Kapitel skizziert die historischen Wurzeln der schottischen Autonomiebestrebungen und die Entwicklung bis zur Realunion mit England im Jahr 1707.

3. Britishness versus Scottishness?: Hier wird die Identitätsfrage beleuchtet und dargelegt, wie die Bewohner des Vereinigten Königreichs ihre Nationalität primär über die ethnische Zugehörigkeit definieren.

4. Das britische Politiksystem: Dieses Kapitel beschreibt das Westminster-Modell, die Rolle der Krone sowie die legislative Struktur des Vereinigten Königreichs.

5. Referenden: Dieser Abschnitt analysiert die politischen Entwicklungen und die Referenden von 1979, 1997 sowie 2014, inklusive deren Rahmenbedingungen.

6. Fazit: Das Fazit resümiert die politische Situation Schottlands innerhalb des Unionsstaates und bewertet die Zukunftsaussichten sowie die Risiken der Unabhängigkeitsstrategie der SNP.

Schlüsselwörter

Schottland, Unabhängigkeit, Referendum, SNP, Britishness, Scottishness, Devolution, Westminster-Modell, Identität, Nationalstolz, Vereinigtes Königreich, Politiksystem, Alex Salmond, Act of Union, Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der schottischen Unabhängigkeitsbewegung, ihrer historischen Genese und dem Spannungsverhältnis zum britischen Staatssystem.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Themen sind die nationale Identität, die historische Entwicklung der schottisch-britischen Beziehungen, das britische Regierungssystem sowie die politische Analyse vergangener und geplanter Referenden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Beweggründe und politischen Mechanismen hinter dem schottischen Streben nach Unabhängigkeit fundiert darzustellen und die Auswirkungen auf das Vereinigte Königreich zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftlich-historische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung politischer Dokumente basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung bis 1707, die Identitätsdiskussion (Britishness vs. Scottishness), die Beschreibung des politischen Systems sowie eine detaillierte Ausarbeitung der Referenden von 1979 bis 2014.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die wichtigsten Begriffe sind Schottland, Unabhängigkeit, Referendum, SNP, Devolution, Identität und Nationalstolz.

Welche Rolle spielt der "Act of Union" für die Argumentation des Autors?

Der Act of Union von 1707 dient als historischer Referenzpunkt, um die Entstehung der politischen Struktur und die nachfolgenden Autonomiebestrebungen besser einordnen zu können.

Wie bewertet der Autor die Auswirkungen des Referendums 2014?

Der Autor weist auf die Komplexität und die ungeklärten Fragen hin, wie etwa die EU-Mitgliedschaft oder die Währungsfrage, und betont, dass der Nationalstolz hierbei oft schwerer wiegt als sachliche Fakten.

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Details

Title
'Devolution of Scotland': Schottlands Streben nach Unabhängigkeit
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
2,0
Author
Jens Böckenfeld (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V215431
ISBN (eBook)
9783656432500
ISBN (Book)
9783656435464
Language
German
Tags
schottland streben unabhängigkeit devolution scotland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Böckenfeld (Author), 2013, 'Devolution of Scotland': Schottlands Streben nach Unabhängigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215431
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