Recent findings indicate that evaluation situations, such as a self-presentation in front of others, in which we perceive the social-self as threatened, lead to stress and psychological stress responses such as a lowered self-esteem (Gruenewald, Kemeny, Azid & Fahey, 2004). According to a study by Ditzen et al. (2008), social support can buffer the negative subjective effects of a standardized psychosocial stressor. The aim of the present study was to investigate the effectiveness of social support in a stressful situation on self-esteem. Methods: 127 subjects were confronted with the Trier Social Stress Test for Groups (TSST-G) (von Dawans, Kirschbaum & Heinrichs, 2010). While preparing for the stressful situation, half of the subjects were randomly assigned to either receive social support or not. Self-esteem was measured using a German version of the State Self-Esteem Scale (Rudolph, Schütz, & Schröder-Abé, 2008). Results: Social support increased overall self-esteem and the two self-esteem subaspects performance and social self-perception. No correlations between how helpful and calming the social support was perceived and the self-esteem were found, but a significant negative correlation between how confusing the social support was perceived and self-esteem emerged. Discussion: Results indicate that, in comparison to handle a stressful situation alone, social support buffers the social threat apperception and secures one`s self-esteem perceptions. Several limitations of this study are discussed.
Inhaltsverzeichnis
Abstract
Einleitung
Zielsetzung und Hypothesen
Methode
Rekrutierung und Stichprobenbeschreibung
Durchführung und experimentelles Design
TSST-G
Verwendete Instrumente
Ergebnisse
Reliabilitäts- und Itemanalyse
Unterschiede in der Zustands-Selbstwertschätzung zwischen KSU und SU
Zusammenhang zwischen wahrgenommener Nützlichkeit der SU und der Zustands-Selbstwertschätzung
Diskussion
Ausblick
Zielsetzung und Forschungsfragen
Die vorliegende Arbeit untersucht experimentell, ob soziale Unterstützung in akuten Stresssituationen dazu beitragen kann, die Zustands-Selbstwertschätzung positiv zu beeinflussen und soziale Bedrohungen abzufedern.
- Einfluss sozialer Unterstützung auf die Selbstwertschätzung unter Stress.
- Unterschiede in der Zustands-Selbstwertschätzung zwischen unterstützten und nicht unterstützten Personen.
- Rolle der wahrgenommenen Nützlichkeit der sozialen Unterstützung.
- Validierung des hierarchischen Strukturmodells der Selbstwertschätzung nach Shavelson et al. (1976).
- Anwendung des Trier Social Stress Test für Gruppen (TSST-G).
Auszug aus dem Buch
Durchführung und experimentelles Design
Um die Vergleichbarkeit der Experimentalbedingungen zwischen den verschiedenen Teilnehmergruppen zu gewährleisten, fanden alle experimentellen Sitzungen im festgelegten Zeitraum von 16:00 bis 21:00 Uhr mit einer Gruppengröße von 6 Teilnehmern statt und dauerten 1.5 Stunden. Innerhalb der Testgruppen waren die Teilnehmer ebenso wenig miteinander, wie mit den Versuchsdurchführenden vertraut.
Wie in Abbildung 1 dargestellt, gliederte sich der einmalig stattfindende Versuchsablauf in verschiedene Untersuchungsabschnitte: eine Vorbereitungszeit in Raum A (35 Min.), die Durchführung des TSST-G (35 Min. aufgeteilt auf 3 Phasen, Phase II. und III. in Raum B) und eine erneut in Raum A stattfindende Abschluss- und Erholungszeit (60 Min.). In der Vorbereitungszeit wurden die Probanden zur Wahrung der Anonymität gebeten nicht mehr miteinander zu kommunizieren und befragt wie hoch ihr Zigaretten-, Medikamenten- und Alkoholkonsum innerhalb der letzten 24 Stunden vor der Untersuchung war. Diese Faktoren gelten als Einflussgrößen auf die Stressreaktivität eines Individuums (Kirschbaum et al., 1993; Vreeburg et al., 2009) und sollten somit kontrolliert werden. Nach der Durchführung des TSST-G erfolgte die Messung der Zustands-Selbstwertschätzung.
Zusammenfassung der Kapitel
Abstract: Kurzer Überblick über die Forschungsfrage, das experimentelle Vorgehen mit dem TSST-G, die Hauptergebnisse zur positiven Wirkung sozialer Unterstützung auf den Selbstwert sowie die Diskussion der Limitationen.
Einleitung: Einführung in die theoretischen Grundlagen des Selbst und der Selbstwertschätzung sowie Darstellung der Forschungsrelevanz von Stresssituationen und sozialer Unterstützung als Pufferhypothese.
Zielsetzung und Hypothesen: Herleitung der Forschungsfrage zur experimentellen Überprüfung des Einflusses sozialer Unterstützung auf verschiedene Facetten der Selbstwertschätzung in Stresssituationen.
Methode: Detaillierte Beschreibung der Stichprobenrekrutierung, des experimentellen Designs sowie der eingesetzten Messinstrumente, einschließlich des TSST-G und der State-Self-Esteem Scale.
Ergebnisse: Darstellung der statistischen Analysen zur Reliabilität der Skalen, der Unterschiede zwischen den Versuchsbedingungen sowie des Zusammenhangs zwischen wahrgenommener Unterstützung und Selbstwert.
Diskussion: Interpretation der Befunde im Kontext der Hypothesen, Erörterung methodischer Stärken und Schwächen sowie Einordnung in den theoretischen Rahmen der bisherigen Forschung.
Ausblick: Zusammenfassung möglicher zukünftiger Forschungsansätze, insbesondere hinsichtlich der Qualität der Unterstützung und unterschiedlicher Bindungsfaktoren.
Schlüsselwörter
Selbstwertschätzung, soziale Unterstützung, Stress, TSST-G, Zustands-Selbstwertschätzung, Stressbewältigung, Pufferhypothese, psychische Gesundheit, soziale Bedrohung, experimentelle Psychologie, Leistungsbezogene Selbstwertschätzung, Soziale Selbstwertschätzung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema der Untersuchung?
Die Arbeit untersucht, wie soziale Unterstützung die akute Selbstwertschätzung von Personen beeinflusst, die sich in einer belastenden sozialen Stresssituation befinden.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Psychologie des Selbstwerts, der Stressforschung, der Wirkung sozialer Unterstützung (Pufferhypothese) und der Anwendung diagnostischer Stressverfahren.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Es soll experimentell validiert werden, ob soziale Unterstützung in Bedrohungssituationen zu einer positiveren Selbstwertschätzung führt als das Erleben der Situation ohne Unterstützung.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Studie nutzt ein experimentelles Design, bei dem Teilnehmer in Gruppen dem Trier Social Stress Test (TSST-G) unterzogen werden, während eine Bedingung soziale Unterstützung erhält und die andere nicht.
Welche Kernaspekte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die methodische Planung, die statistische Validierung der verwendeten Skalen (Reliabilitätsanalyse) sowie die Auswertung der Gruppenunterschiede hinsichtlich des Selbstwertniveaus.
Welche Begriffe charakterisieren die Forschungsarbeit?
Wichtige Begriffe sind Selbstwertschätzung, Soziale Unterstützung, Stressreaktivität, TSST-G, State Self-Esteem Scale und Pufferhypothese.
Welches Ergebnis zeigte sich bezüglich der verschiedenen Facetten des Selbstwerts?
Soziale Unterstützung erhöhte signifikant die leistungsbezogene und soziale Selbstwertschätzung, hatte jedoch keinen messbaren Effekt auf die physische Attraktivitäts-Selbstwertschätzung.
Warum spielt die wahrgenommene Nützlichkeit der Unterstützung eine Rolle?
Die Studie untersuchte, ob die subjektive Einschätzung (hilfreich, beruhigend, verwirrend) als Prädiktor für die Schutzfunktion der sozialen Unterstützung dient, wobei lediglich eine negative Korrelation bei wahrgenommener Verwirrung gefunden wurde.
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- Cand. M.Sc. Psych. Alexandra Schulz (Author), 2011, Der Einfluss sozialer Unterstützung auf die Selbstwertschätzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215281