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Analyse des Romans "La ciudad de los prodigios" von Eduardo Mendoza

Title: Analyse des Romans "La ciudad de los prodigios" von Eduardo Mendoza

Term Paper , 2011 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Elisabeth Anderhof (Author)

Romance Studies - Spanish Studies

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Anlässlich der 18. Hispanistentage, die in diesem Jahr 2011 an der Universität Passau stattfanden, hielten die Referenten Claudia Jünke (Bonn), Alexander Gropper Lorda (Passau) und Frank R. Links (Bonn) Vorträge zum Thema: „La Movida revistada - Historische und systematische Aspekte einer transmedialen Ästhetik.“ Die Vortragsreihe befasste sich unter anderem mit der Thematik der spanischen Moderne und der darauffolgenden Postmoderne.
Unter Postmoderne versteht man im Allgemeinen die Bewegung bzw. Gegenbewegung zur Moderne, die sich nach bzw. aufgrund dieser entstand. Sie wird weitgehend als Ausprägung des sich zur jeweiligen Zeit durchsetzenden kapitalistischen Systems gesehen aber kritisiert in erster Linie das Innovationsstreben der Moderne.
Deshalb wird die Postmoderne auch als postindustrielles Zeitalter und Konsumgesellschaft bezeichnet.
Nach Baumann handelt es sich hier um eine Art Freibrief, nämlich zu tun wozu man Lust hat, und eine Empfehlung, nichts von dem, was man selbst tut oder was andere tun, allzu ernst zu nehmen.
Grundsätzlich sieht dieses Weltbild die Welt als pluralistisch, zufällig und chaotisch. Die Postmoderne geht von einem instabilen Menschenbild aus und lehnt die drei grundsätzlichen Meta-Erzählungen, Aufklärung, Idealismus und Historismus ab. Demzufolge wendet sie sich von der Vernunft ab und betont stattdessen die Emotionalität.
Typisch für den Autor eines solchen Romans sind ironische und parodistische Elemente, wobei er dabei selbst stets distanziert bleibt. Als auktorialer Erzähler spielt er mit den Genres, so dass keine Klarheit zu erkennen ist.
Zwar wurde in der Vortragsreihe der siebten Sektion der Passauer Hispanistentage der Autor
Eduardo Mendoza nicht ausdrücklich erwähnt, dennoch zählt er zu den Autoren der
Postmoderne. Zum Einen aufgrund der zeitlichen Einteilung, zum Anderen weil der im Jahre 1986 erschienene Roman „La ciudad de los prodigios“ eindeutige postmoderne Merkmale enthält.

Der Fachliteratur gelingt keine eindeutige Zuordnung und sie schwankt zwischen der Bezeichnung von einem postmodernen Aufsteiger-und Kriminalroman.
Ziel dieser Hausarbeit ist es daher postmoderne Elemente des Romans „La ciudad de los prodigios“ herauszuarbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurze Inhaltsangabe

3. Wissenswertes über den Besteller-Autor Eduardo Mendoza

4. Wissenswertes über Barcelona als Stadt der Wunder

5. Die Stadt Barcelona als Protagonistin des Romans

6. Onofre Bouvila als Protagonist des Romans

7. Vergleich der beiden Protagonisten

8. Fazit zur Stadt der Wunder als postmodernes Werk

9. Resümee

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die postmodernen Elemente im Roman „La ciudad de los prodigios“ von Eduardo Mendoza herauszuarbeiten und die komplexe Wechselbeziehung zwischen dem menschlichen Protagonisten Onofre Bouvila und der sich wandelnden Stadt Barcelona zu analysieren.

  • Analyse postmoderner Merkmale in der Erzählstruktur und Stilistik.
  • Untersuchung der Stadt Barcelona als zentrale, anthropomorphisierte Protagonistin.
  • Darstellung des Lebenswegs von Onofre Bouvila im Kontext sozioökonomischer Umbrüche.
  • Gegenüberstellung von kriminellem Aufstieg und städtischer Modernisierung.

Auszug aus dem Buch

6. Onofre Bouvila als Protagonist des Romans

Schon Konfuzius sagte: „Der Weg ist das Ziel.“

Und kein Zitat könnte vortrefflicher auf den Werdegang des Onofre Bouvila passen. Aufgewachsen in ländlicher Gegend und angetrieben durch den scheinbaren Erfolg des Vaters in der großen weiten Welt, bricht er in die Großstadt Barcelona auf.

Besonders hervorstechend ist das Sprachspiel Mendozas mit dem rhetorischen Mittel des sprechenden Namens des Protagonisten Onofre Bouvila. Sein Nachname Bouvila gibt Aufschluss über die Zwiespältigkeit Onofres. Der spanische Begriff für Ochse ist „buey“ und symbolisiert seine ländliche Herkunft. Hingegen steht „vila“ für seine Bestimmung und spiegelt den städtischen Part seiner Person wieder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der spanischen Postmoderne ein und verortet den Roman von Eduardo Mendoza als Werk, das postmoderne Merkmale aufweist.

2. Kurze Inhaltsangabe: Dieses Kapitel gibt einen Abriss der Handlung, beginnend mit der Ankunft des jungen Onofre Bouvila im Barcelona des Jahres 1887 bis zu seinem Aufstieg zum einflussreichen, aber moralisch fragwürdigen Mann.

3. Wissenswertes über den Besteller-Autor Eduardo Mendoza: Es wird der Autor Eduardo Mendoza porträtiert, wobei insbesondere seine schriftstellerische Technik, sein Perspektivenwechsel und seine enge Verbundenheit zu Barcelona beleuchtet werden.

4. Wissenswertes über Barcelona als Stadt der Wunder: Hier wird der theoretische Rahmen des Stadtbegriffs im Kontrast zur Metropole abgesteckt und Barcelona historisch in den Kontext seiner Entwicklung zwischen den Weltausstellungen eingeordnet.

5. Die Stadt Barcelona als Protagonistin des Romans: Dieses Kapitel arbeitet heraus, wie Barcelona über die bloße Kulisse hinaus als anthropomorphisierte, weibliche Romanfigur die Handlung maßgeblich prägt.

6. Onofre Bouvila als Protagonist des Romans: Der Werdegang des Onofre Bouvila wird detailliert betrachtet, wobei sein moralischer Verfall und seine kriminelle Karriere im Zentrum stehen.

7. Vergleich der beiden Protagonisten: Hier wird das paradoxe Verhältnis zwischen der menschlichen Hauptfigur Onofre und der Stadt Barcelona als Gegenpole von Gut und Böse analysiert.

8. Fazit zur Stadt der Wunder als postmodernes Werk: Das Fazit stellt zusammenfassend die postmoderne Qualität des Romans durch Merkmale wie Metafiktion, Fragmentierung und Pluralismus dar.

9. Resümee: Ein abschließender persönlicher Rückblick auf die Bedeutung des Werkes und seine Verknüpfung mit dem realen Stadtbild Barcelonas.

Schlüsselwörter

Postmoderne, Eduardo Mendoza, La ciudad de los prodigios, Barcelona, Onofre Bouvila, Literatur, Stadtroman, Kriminalroman, Modernismus, Metafiktion, Stadtentwicklung, Literaturwissenschaft, spanische Literatur, Identität, Fragmentierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert Eduardo Mendozas Roman „La ciudad de los prodigios“ hinsichtlich seiner postmodernen Struktur und der komplexen Beziehung zwischen dem Hauptcharakter Onofre Bouvila und der Stadt Barcelona.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die postmoderne Ästhetik, die Charakterisierung Barcelonas als eigenständige Protagonistin sowie die kriminelle Lebensgeschichte des Aufsteigers Onofre Bouvila.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die spezifischen postmodernen Elemente des Romans nachzuweisen und zu zeigen, wie Mendoza historische Realität mit fiktionalen Elementen verwebt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die primär auf der Interpretation des Primärtextes sowie der Einbeziehung fachwissenschaftlicher Literatur und zeitgeschichtlicher Kontexte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Autors, die historische und funktionale Bedeutung Barcelonas als Romanfigur, die Analyse der Figur des Onofre Bouvila sowie einen vergleichenden Abschnitt zwischen beiden Hauptdarstellern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Postmoderne, Barcelona, Eduardo Mendoza, Metafiktion und Charakterentwicklung sind die prägendsten Begriffe für den inhaltlichen Fokus.

Welche besondere Bedeutung hat der Name des Protagonisten Onofre Bouvila?

Der Name wird als „sprechend“ interpretiert; während „buey“ (Ochse) für seine ländliche Herkunft steht, symbolisiert der Bestandteil „vila“ seine städtische Bestimmung und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg.

Wie bewertet die Arbeit die Darstellung der Stadt Barcelona?

Die Arbeit interpretiert Barcelona als personifizierte, weibliche Protagonistin, die in einem symbiotischen, aber oft antagonistischen Verhältnis zum Protagonisten Onofre Bouvila steht.

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Details

Title
Analyse des Romans "La ciudad de los prodigios" von Eduardo Mendoza
College
University of Passau
Grade
2,0
Author
Elisabeth Anderhof (Author)
Publication Year
2011
Pages
21
Catalog Number
V215156
ISBN (eBook)
9783656428008
ISBN (Book)
9783656434467
Language
German
Tags
analyse romans eduardo mendoza
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Anderhof (Author), 2011, Analyse des Romans "La ciudad de los prodigios" von Eduardo Mendoza, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215156
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