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Zur Shop-Startseite › BWL - Controlling

Verhaltensinterdependenzen im Korruptionscontrolling

Bedeutung des Controllings im Kampf gegen Korruption in Wirtschaftsunternehmen

Titel: Verhaltensinterdependenzen im Korruptionscontrolling

Masterarbeit , 2013 , 74 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Matthias Weisbrich (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einschlägige Pressemitteilungen zur Korruptionsprävention zeigen, dass die Bekämpfung von Korruption hochaktuell und daher Anlass ist, diese Problemstellung näher zu betrachten. Korruption stellt eine signifikante ökonomische, politische und soziale Bedrohung dar. Schätzungsweise liegt der jährliche volkswirtschaftliche Schaden durch Korruption in Deutschland im zweistelligen Milliardenbereich. Wirtschaftsunternehmen haben großes Interesse an der Korruptionsvermeidung und -bekämpfung, denn Korruption schadet dem freien und fairen Wettbewerb und verursacht hohe Kosten sowie Vertrauens- und Reputationsverluste.

Das Controlling wird mit der Bekämpfung von Korruption bisher nur selten in Verbindung gebracht. Dabei besitzt gerade das Controlling eine Fülle wichtiger Informationen, die für die Korruptionsproblematik von Bedeutung sein können, und es kann Methoden zur Überwindung von Steuerungsproblemen bereitstellen. Somit verfügt das Controlling über wertvolle Ressourcen, um einen essentiellen Beitrag zur Bekämpfung von Korruption zu leisten.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich im Kern mit der Frage, ob ein Controlling mit entsprechenden Instrumenten wirksam zur Korruptionsbekämpfung beitragen kann. Hierfür wird in Kapitel 2 die Bedeutung von Korruption für Wirtschaftsunternehmen festgestellt und die Frage beantwortet, warum Unternehmen gegen Korruption vorgehen sollten. Kapitel 3 beschreibt den Grundsatz des Korruptionscontrollings auf Basis des koordinationsorientierten Controlling-Konzepts und untersucht den Einfluss von Verhaltensinterdependenzen auf korruptes Verhalten. Kapitel 4 erläutert die Rolle von Compliance-Richtlinien im Rahmen eines Korruptionscontrollings. In Kapitel 5 werden schließlich die Instrumente des Korruptionscontrollings zur Aufdeckung und Verhinderung von Korruption analysiert. Die Arbeit schließt in Kapitel 6 mit einem Fazit und kurzem Ausblick ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit

2 Die Bedeutung von Korruption für Wirtschaftsunternehmen

2.1 Begriffsbestimmung von Korruption

2.2 Ursachen und Voraussetzungen für das Auftreten von Korruption

2.3 Erscheinungsformen von Korruption und korruptes Verhalten

2.4 Ökonomische Konsequenzen für Unternehmen

3 Der Grundsatz des Korruptionscontrollings

3.1 Die koordinationsorientierte Controlling-Konzeption

3.2 Die Problematik der Verhaltensinterdependenzen

3.2.1 Koordinationsbedarf aufgrund von Verhaltensinterdependenzen

3.2.2 Informationsasymmetrie als Grundlage von Korruption

3.3 Begriff, Aufgabenstellung und Ziele des Korruptionscontrollings

4 Compliance als Basis des Korruptionscontrollings

4.1 Kennzeichnung von Corporate Governance und Compliance

4.2 Die Gestaltung der Compliance zur wirksamen Korruptionsprävention

4.3 Einbindung des Controllings in die Compliance

5 Instrumente des Korruptionscontrollings

5.1 Früherkennungssysteme für Korruptionsrisiken

5.1.1 Schaffung von Transparenz

5.1.2 Implementierung eines Risikofrühwarnsystems

5.1.3 Kennzahlen und Indikatoren

5.2 Steuerung der Aufbau- und Ablauforganisation

5.2.1 Internes Kontrollsystem

5.2.2 Gestaltung eines Whistleblowing-Systems

5.3 Verhaltenssteuerung der Mitarbeiter

5.3.1 Performanceorientierte Vergütung

5.3.2 Fortbildung, Aufklärung und Sanktionen

5.3.3 Jobrotation in sensiblen Bereichen

5.3.4 Unternehmenskultur und Identifizierungspolitik

5.4 Überwachung der Korruptionscontrolling-Aktivitäten

5.5 Aspekte der Implementierung eines Korruptionscontrollings

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit untersucht, inwieweit das Controlling durch spezifische Instrumente und koordinative Funktionen wirksam zur Korruptionsbekämpfung in Wirtschaftsunternehmen beitragen kann, indem es Verhaltensinterdependenzen adressiert und Compliance-Richtlinien integriert.

  • Bedeutung von Korruption für Wirtschaftsunternehmen und deren ökonomische Folgen.
  • Analyse von Verhaltensinterdependenzen und Informationsasymmetrien als Korruptionsursachen.
  • Die Rolle der Compliance als notwendige Basis für ein wirksames Korruptionscontrolling.
  • Darstellung von Instrumenten zur Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Korruptionsrisiken.
  • Implementierung von Präventionsmaßnahmen wie Whistleblowing-Systemen und verhaltensorientierten Anreizsystemen.

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Informationsasymmetrie als Grundlage von Korruption

Wesentliche Lösungsansätze für die Erfassung von Verhaltensinterdependenzen bieten verhaltenswissenschaftliche und vor allem agencytheoretische Ansätze mit optimalen Anreiz- und Kontrollsystemen.

Mithilfe der Prinzipal-Agent-Theorie lassen sich Verhaltensinterdependenzen abbilden und analysieren. Betrachtet wird eine Beziehung zwischen dem Prinzipal (Auftraggeber) und dem Agent (Auftragnehmer). In einem Wirtschaftsunternehmen kann der Prinzipal beispielsweise Firmeninhaber oder die Unternehmensführung, der Agent z. B. Leiter der Einkaufsabteilung sein. Zu Beginn dieser Beziehung schließt der Prinzipal mit dem Agenten einen Arbeitsvertrag ab. Für seine Anstrengungen erfährt dieser Arbeitsleid und wird dafür vom Prinzipal entsprechend entlohnt. Eine Problematik entsteht, wenn beide versuchen, ihren Nutzen individuell zu maximieren. Während der Agent sein Arbeitsleid minimieren und seine Entlohnung maximieren möchte, verfolgt der Prinzipal das Ziel, die Ergebnisse der Tätigkeit des Agenten zu maximieren sowie dessen Lohn möglichst gering zu halten. Unterdessen besteht die Gefahr, dass der Agent die vom Prinzipal erhaltende Entscheidungskompetenz für sich opportunistisch nutzt, da der Prinzipal das Verhalten und die Handlungen des Agenten nicht beobachten kann. Dies gilt sowohl vor als auch nach Vertragsabschluss.

Informationsasymmetrien ergeben sich, weil der Agent aufgrund seiner Nähe zu den operativen Leistungsprozessen und direkter Kontakte zum Markt auf operativer Ebene über mehr Informationen verfügt als der Prinzipal. Der Agent besitzt also für gewöhnlich einen Informationsvorsprung, welchen er vor allem bei vorliegender Interessendivergenz zur Ausübung von Korruption einsetzen kann. Im Sinne des Prinzipals sollte gerade dieser Zustand nicht eintreten, sondern der Informationsvorsprung sollte vielmehr zur besseren Erreichung der Unternehmensziele eingesetzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Aktualität des Korruptionsproblems und Zielsetzung der Untersuchung, ob Controlling einen wirksamen Beitrag zur Korruptionsbekämpfung leisten kann.

2 Die Bedeutung von Korruption für Wirtschaftsunternehmen: Untersuchung der Begriffsdefinitionen, Ursachen wie dem Fraud Triangle und der schwerwiegenden ökonomischen Konsequenzen für Unternehmen.

3 Der Grundsatz des Korruptionscontrollings: Beschreibung der koordinationsorientierten Controlling-Konzeption und Analyse von Verhaltensinterdependenzen sowie Informationsasymmetrien zwischen Prinzipal und Agent.

4 Compliance als Basis des Korruptionscontrollings: Einordnung der Compliance in die Corporate Governance und Erläuterung ihrer notwendigen Einbindung in das Controlling für ganzheitliche Korruptionsprävention.

5 Instrumente des Korruptionscontrollings: Analyse konkreter Werkzeuge wie Risikofrühwarnsysteme, internes Kontrollsystem, Whistleblowing-Systeme und Ansätze zur Verhaltenssteuerung der Mitarbeiter.

6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Feststellung, dass Korruptionscontrolling ein zentrales Element zur Sicherung der Unternehmensintegrität und zur Wiederherstellung von Vertrauen darstellt.

Schlüsselwörter

Korruptionscontrolling, Korruptionsprävention, Compliance, Wirtschaftsunternehmen, Verhaltensinterdependenzen, Informationsasymmetrie, Prinzipal-Agent-Theorie, Frühwarnsystem, Unternehmenskultur, Whistleblowing, Risikomanagement, Korruptionsrisiken, Corporate Governance, Anreizsysteme, Wirtschaftskriminalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Rolle und Bedeutung des Controllings bei der Bekämpfung von Korruption in Wirtschaftsunternehmen und zeigt auf, wie ein solches Korruptionscontrolling konzeptionell und operativ ausgestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Ursachen von Korruption, die Bedeutung von Compliance-Richtlinien für die Prävention sowie die praktische Anwendung von Controlling-Instrumenten wie Früherkennungssystemen und Verhaltenssteuerung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, ob Controlling-Abteilungen durch den Einsatz geeigneter Instrumente einen wirksamen Beitrag dazu leisten können, Korruptionsrisiken zu minimieren und das Vertrauen von Stakeholdern zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein theoretischer, koordinationsorientierter Controlling-Ansatz in Verbindung mit der Prinzipal-Agent-Theorie genutzt, um die Verhaltensinterdependenzen in Unternehmen zu analysieren und entsprechende Lösungsstrategien abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Korruptionscontrollings, die Verzahnung von Compliance mit Controlling-Prozessen sowie die detaillierte Analyse konkreter Instrumente zur Risikofrüherkennung und Verhaltenssteuerung der Mitarbeiter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Publikation?

Wichtige Fachbegriffe sind unter anderem Korruptionscontrolling, Compliance, Prinzipal-Agent-Theorie, Risikofrüherkennung, Verhaltenssteuerung, Whistleblowing und Corporate Governance.

Warum spielt die Prinzipal-Agent-Theorie eine so große Rolle?

Sie dient als Modell, um die Interessenskonflikte und Informationsasymmetrien zwischen Unternehmensführung (Prinzipal) und Mitarbeitern (Agent) zu erklären, die eine Grundvoraussetzung für korruptes Verhalten im Unternehmen darstellen.

Wie lässt sich ein Whistleblowing-System erfolgreich gestalten?

Ein solches System muss Anonymität, Vertraulichkeit und Erreichbarkeit gewährleisten und idealerweise durch unabhängige Ombudspersonen oder moderne elektronische Monitoring-Systeme wie das BKMS gestützt werden.

Welchen Stellenwert hat die Unternehmenskultur bei der Korruptionsprävention?

Eine aktiv gelebte Unternehmenskultur, die auf Integrität und dem Vorbildverhalten der Unternehmensleitung basiert, ist ein wesentlicher psychologischer Faktor, um die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu stärken und Korruption zu delegitimieren.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verhaltensinterdependenzen im Korruptionscontrolling
Untertitel
Bedeutung des Controllings im Kampf gegen Korruption in Wirtschaftsunternehmen
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Betriebswirtschaftslehre)
Veranstaltung
Masterarbeit
Note
2,0
Autor
Matthias Weisbrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
74
Katalognummer
V215138
ISBN (eBook)
9783656451204
ISBN (Buch)
9783656451518
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Controlling Korruption Verhalten Verhaltensinterdependenzen Interdependenzen Korruptionscontrolling Ethik Moral Prinzipal-Agent-Theorie Wirtschaftskriminalität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Weisbrich (Autor:in), 2013, Verhaltensinterdependenzen im Korruptionscontrolling, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215138
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  74  Seiten
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