Effektives Content Management nimmt in den Zeiten des schnelllebigen Internets immer weiter zu. Informationen müssen den Redaktionsprozess schnell durchlaufen, um den Zielpersonen immera ktuell nutzbringende Informationen zur Verfügung stellen zu können. Die steigende Anzahl an internetfähigen mobilen Endgeräten stellt dem Content Management weitere Herausforderungen, welche dem Fachgebiet des Mobile Content Managements zuzuordnen sind.
Die Motivation dieser Hausarbeit ist es, die Anforderungen an das Mobile Content Management herauszuarbeiten. Im Anschluss daran werden die existierenden Konzepte zur Contentanpassung an die speziellen Anforderungen des mobilen Internets dargestellt und bewertet. Nachfolgende Praxisbeispiee verdeutlichen den Nutzen der Konzepte, zeigen aber auch deren Grenzen auf.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Content Management
2.2 Content Management Systeme
2.3 Mobile Computing
2.4 Mobile Content Management
3 Mobile Content Management
3.1 Anforderungen
3.1.1 Mobile Endgeräte
3.1.2 Ortsbezogenheit
3.1.3 Content
3.1.4 Sicherheit
3.1.5 Mobile Content Management Systeme (CMSe)
3.1.6 Spezielle Unternehmensanforderungen
3.2 Konzepte
3.2.1 Erkennung mobiler Endgeräte
3.2.2 Local Based Services (LBS)
3.2.3 Responsive Webdesign (RWD)
3.2.4 Mobile Webseiten, native Apps und WebApps
3.2.5 Content
3.2.6 Sicherheit
3.2.7 Mobile CMSe
3.3 Potenziale und Grenzen
4 Praxisbeispiele
4.1 Amazon Silk
4.2 FlightRadar24
4.3 RWD
5 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die spezifischen Herausforderungen und technischen Konzepte des Mobile Content Managements. Ziel ist es, Anforderungen an die Bereitstellung von Inhalten für mobile Endgeräte zu identifizieren und geeignete Strategien wie responsive Webdesigns oder App-Lösungen auf ihre Eignung und Grenzen hin zu bewerten.
- Anforderungen an mobiles Content Management (Hardware, Software, Sicherheit)
- Methoden zur Erkennung und Anpassung an mobile Endgeräte
- Vergleich von mobilen Webseiten, nativen Apps und WebApps
- Strategien für die Optimierung von Inhalten (Komprimierung, Ladezeiten)
- Praxisnahe Evaluation anhand von Beispielen wie Amazon Silk und FlightRadar24
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Mobile Endgeräte
Der Begriff „Mobile Endgeräte“ ist ein Oberbegriff für die Klassifizierung von Geräten, die orts- und zeitungebundene Dienste nutzen können. Dabei existieren vielfältige Formen mobiler Endgeräte, beispielsweise Handys, Smartphones, Laptops, Netbooks und Tablet-PCs. In der Abbildung 1 wird eine Klassifizierung mobiler Endgeräte anhand der Kriterien Lokalisierbarkeit, Erreichbarkeit und Ortsunabhängigkeit gezeigt.
Die folgenden Eigenschaften mobiler Endgeräte stellen Anforderungen an mobilem Content dar:
Bildschirmformate und Auflösungen Je nach Art des mobilen Endgerätes muss sich mobiler Content auf unterschiedlichen Bildschirmformaten (von 84 x 48 Pixel bei älteren Handys, bis hin zu 19 Zoll bei Laptops) mit verschiedenen Auflösungen darstellen lassen und dabei jederzeit gut lesbar sein.
Datentransferrate Die Einschränkungen in der Datentransferrate spielt trotz aktueller Entwicklungen wie Long Term Evolution (LTE) eine große Rolle. Kann in neuesten Generation (LTE) eine Downloadrate bis 100 MBit/s erreicht werden, liegen die Downloadraten für Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) (384 kbit/s) und Global System for Mobile Communications (GSM) (220 kbit/s) deutlich niedriger. Die Abbildung 2 zeigt, dass besonders in ländlichen Regionen UMTS immer noch nicht verfügbar ist. Für eine schnelle Anzeige muss der mobile Content daher geringe Größen aufweisen oder Verfahren zur Komprimierung verwendet werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation der Arbeit, die steigende Relevanz von mobilem Content Management zu untersuchen und bestehende Konzepte zur Anpassung an mobile Endgeräte zu bewerten.
2 Grundlagen: Definiert die Basisbegriffe wie Content Management, Content Management Systeme, Mobile Computing und Mobile Content Management.
3 Mobile Content Management: Detaillierte Analyse der Anforderungen (Hardware, Konnektivität, Sicherheit) und Vorstellung technischer Konzepte (Erkennung, RWD, Apps) sowie deren Potenziale und Grenzen.
4 Praxisbeispiele: Veranschaulichung der theoretischen Konzepte anhand konkreter Anwendungen wie dem Browser Amazon Silk, der App FlightRadar24 und der Umsetzung von Responsive Webdesign.
5 Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse zusammen und bestätigt die erfolgreiche praktische Umsetzbarkeit der analysierten Anforderungen und Konzepte.
Schlüsselwörter
Mobile Content Management, Content Management System, Mobile Endgeräte, Responsive Webdesign, Datentransferrate, Ortsbezogenheit, Mobile Computing, WebApps, Native Apps, IT-Sicherheit, WURFL, Content-Bereitstellung, Usability, Performance, Multichanneling
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit den speziellen Anforderungen und Konzepten, die entstehen, wenn digitale Inhalte für mobile Endgeräte optimiert und bereitgestellt werden sollen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zu den Schwerpunkten zählen die technischen Limitationen mobiler Endgeräte, Sicherheitsaspekte bei der mobilen Datennutzung sowie Strategien wie RWD (Responsive Webdesign) und App-Entwicklung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erarbeitung und Bewertung von Anforderungen und Konzepten für ein effizientes Mobile Content Management unter Berücksichtigung verschiedener Endgeräteklassen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Konzeptanalyse, ergänzt durch die Untersuchung von Praxisbeispielen zur Illustration der theoretischen Erkenntnisse.
Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?
Im Hauptteil werden zunächst die Anforderungen an Hardware und Netzwerke analysiert, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung technischer Konzepte zur Content-Optimierung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Mobile Content Management, Responsive Webdesign, Endgeräteklassifizierung, Datentransferraten und App-Strategien.
Wie unterscheidet sich die Darstellung von Content auf mobilen gegenüber stationären Geräten?
Die Arbeit hebt hervor, dass aufgrund begrenzter Bildschirmgrößen, Hardware-Ressourcen und instabiler Datenverbindungen eine optimierte, komprimierte und flexible Bereitstellung der Inhalte erforderlich ist.
Warum spielt die Sicherheit bei Mobile CMSe eine besondere Rolle?
Da mobile Geräte oft unterwegs genutzt werden und über vielfältige Kommunikationsschnittstellen verfügen, sind sie anfälliger für Diebstahl und Angriffe, weshalb Authentisierung und Verschlüsselung essenziell sind.
Welche Rolle spielt die WURFL-Datei in den Konzepten der Arbeit?
Die WURFL-Datei dient als Device Description Repository dazu, den anfragenden Gerätetyp zu identifizieren, um den Content spezifisch auf die technischen Fähigkeiten und Auflösungen des Geräts anzupassen.
Welche Vor- und Nachteile haben native Apps im Vergleich zu Webseiten?
Native Apps bieten eine höhere Performance und Zugriff auf Gerätefunktionen, verursachen jedoch höhere Entwicklungskosten, da sie plattformspezifisch für unterschiedliche Betriebssysteme programmiert werden müssen.
- Arbeit zitieren
- Patrick Friedhoff (Autor:in), 2013, Konzepte und spezielle Anforderungen im Mobile Content Management, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214997