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Hat die Ideologie im Staatsbürgerkundeunterricht der DDR die Menschen vom Sozialismus weggeführt?

Title: Hat die Ideologie im Staatsbürgerkundeunterricht der DDR die Menschen vom Sozialismus weggeführt?

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B.A. Anke Brandt (Author)

History of Germany - Modern History

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Diese Arbeit untersucht das ehemalige Fach Staatsbürgerkunde in der DDR. Dabei wird zunächst das Fach in seiner Entwicklung, den Zielsetzungen und den Gesetzmäßigkeiten im Bildungswesen untersucht. Darüber hinaus werden die pädagogischen Umsetzungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Ideologievermittlung und die Kontrolle dessen erklärt. Es wird im Anschluss der Marximus-Leninismus erklärt, um den Grund für die Umsetzung der Ideologievermittlung in der DDR zu erklären. Die daraus entstandenen Folgen für die Bürgerinnen und Bürger werden den Bestandteil der Frage-stellung bilden, inwiefern die Ideologievermittlung in der Schule die Menschen vom Sozialismus weggeführt hat? Als Literaturgrundlagen werden Lehrpläne, statistische Untersuchungen, und zusammenfassende Literatur über das Fach Staatsbürgerkunde diesem Bericht hinzugefügt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Fach Staatsbürgerkunde

2.1 Die Entwicklung des Faches

2.2 Das Ziel des Faches Staatsbürgerkunde in der Schule

2.3 Inhalte des Faches Staatsbürgerkunde

2.4 Erzieherisch-pädagogische Mittel

2.5 Pädagogische Erziehungsmethoden bei Problemen

3. Ideologie des Marxismus-Leninismus

4. Ausbildung der Lehrer

5. Gesetzliche Grundlagen in der DDR zur Ideologievermittlung

6. Konformität und Stillstand als Folge der Ideologievermittlung

7. Zusammenfassung

8. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht das ehemalige Schulfach Staatsbürgerkunde in der DDR, um zu klären, inwiefern die darin vermittelte Ideologie die Menschen tatsächlich vom Sozialismus weggeführt hat. Dabei wird analysiert, wie politische Bildungsarbeit als Instrument zur Erziehung des "sozialistischen Menschen" eingesetzt wurde und welche langfristigen gesellschaftlichen Folgen sich aus diesem ideologischen Druck ergaben.

  • Entwicklung und Zielsetzung des Faches Staatsbürgerkunde
  • Methoden der ideologischen Erziehung und Kontrolle im DDR-Schulalltag
  • Der Marxismus-Leninismus als ideologisches Fundament
  • Ausbildung und politische Ausrichtung der Lehrerschaft
  • Anpassungsdruck, Konformismus und gesellschaftliche Resignation

Auszug aus dem Buch

6. Konformität und Stillstand als Folge der Ideologievermittlung

Die Anwendung der Vermittlung des Marxismus-Leninismus in Schule und Berufsleben führte zu einem Paradox zwischen der Wirklichkeit und dem Wunschdenken der Parteiführung. Eine Reihe von Anpassungsstrategien wurden innerhalb der von der Bevölkerung ausgeübt. Warum gab es diese politische Anpassung trotz der vermittelten Ideologievorstellung in der Schule, Beruf und Privatleben? Diese Frage letztendlich beantworten zu können muss man sich zunächst das mal fragen ob es eine politische Bildung in der DDR gab? Es gab keine ausgearbeitete Politikwissenschaft in der DDR. Man versuchte es in der Form der Ausarbeitung des wissenschaftlichen Sozialismus", so beschreibt der Autor Wolfgang Endres seine These hinsichtlich der Untersuchung einer Bestimmung des Begriffes der politischen Bildung (vgl. Endres 1992: 10). Er beschreibt, dass es keinen Grund der Bestreitung der politischen Bildung gäbe, dass aber Lern- und Unterrichtskonzepte gab. Aber es fehlte die „Befähigung zum politischen Handeln und Verhalten“ (Endres 1992: 10). Die Ideologie im Unterricht war auf dem Marxismus-Leninismus ausgerichtet, das ist unbestritten. Die Art und Weise der Unterrichtsvermittlung war jedoch, ideologisch gesehen, nur darauf aus, die Feinde außerhalb der Grenzen der DDR zu diskreditieren und deren Nachteile darzustellen.

Die gesamten Lehrpläne für das Fach Staatsbürgerkunde in der DDR enthielten kaum Möglichkeit zum Vergleich anderer politischer Systeme. Er ist durchdrungen von Marxismus-Leninismus und in seiner Anwendung immer darauf beschränkt die Vorteile dessen darzustellen. Die Überredung war durch die schrittweise Heranführung der Thematik ab der siebten Klasse langsam durchgeführt worden. Die Lösungen zielten aber grundsätzlich immer auf den Marxismus-Leninismus hin. Diese Einseitigkeit im Denken und Urteilen war gewollt, und somit beschränken sich dich Urteile der Schülerinnen und Schüler nur auf das notwendige und vor allem auf das, was die Lehrer hören wollten. Damit sollte verhindert werden, dass kapitalistische Ideen Einzug halten in das bestehende sozialistische Parteiensystem (vgl. Endres 1992: 14).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie die politische Bildungsarbeit und das Fach Staatsbürgerkunde in der DDR zum Scheitern der ideologischen Erziehung beigetragen haben.

2. Das Fach Staatsbürgerkunde: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung, Zielsetzungen und Methoden des Pflichtfachs, das als Instrument zur Erziehung zum "sozialistischen Menschen" diente.

3. Ideologie des Marxismus-Leninismus: Es wird erläutert, wie der Marxismus-Leninismus als theoretische Basis für die Ideologievermittlung genutzt wurde, um ein spezifisches Menschenbild zu konstruieren.

4. Ausbildung der Lehrer: Der Fokus liegt auf der Rekrutierung und Ausbildung des Lehrpersonals, welches eine zentrale Rolle bei der Verbreitung der Staatsdoktrin einnahm.

5. Gesetzliche Grundlagen in der DDR zur Ideologievermittlung: Die rechtlichen Rahmenbedingungen und Verordnungen, die den Erziehungsauftrag im DDR-Bildungssystem festschrieben, werden hier dargelegt.

6. Konformität und Stillstand als Folge der Ideologievermittlung: Das Kapitel analysiert die psychologischen Folgen wie Anpassungsdruck und Konformismus, die aus der einseitigen ideologischen Beschallung resultierten.

7. Zusammenfassung: Die Kernaussagen zur Rolle des Fachs Staatsbürgerkunde bei der Entstehung von gesellschaftlichem Protest gegen Ende der 1980er Jahre werden resümiert.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass die strikte ideologische Kontrolle die Menschen eher vom Sozialismus entfremdet als von ihm überzeugt hat.

Schlüsselwörter

Staatsbürgerkunde, DDR, Marxismus-Leninismus, politische Erziehung, Ideologievermittlung, SED, Sozialismus, Anpassungsdruck, Konformismus, Bildungsgesetz, Kader, Erziehungsziele, politische Bildung, Arbeiterklasse, Persönlichkeitsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Schulfach Staatsbürgerkunde in der DDR und hinterfragt, ob die forcierte ideologische Erziehung des Staates dazu führte, dass die Menschen sich eher vom Sozialismus distanzierten, statt sich mit ihm zu identifizieren.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören die pädagogischen Erziehungsmethoden, die rechtlichen Grundlagen des DDR-Bildungssystems, die Rolle der Lehrer und die gesellschaftlichen Anpassungsstrategien der DDR-Bürger.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem staatlichen Anspruch der Erziehung zum "sozialistischen Menschen" und der tatsächlichen Wirkung auf die Schülerinnen und Schüler aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse von Lehrplänen, pädagogischen Handbüchern, statistischen Untersuchungen und zeitgenössischer Literatur über das DDR-Bildungswesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Fachs Staatsbürgerkunde, dessen ideologischem Fundament im Marxismus-Leninismus, der Ausbildung der Lehrkräfte sowie den Folgen der Ideologievermittlung wie Konformität und sozialer Rückzug.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Staatsbürgerkunde, Ideologievermittlung, Marxismus-Leninismus, Anpassungsdruck, Konformismus und DDR-Bildungssystem.

Warum wurde das Fach Staatsbürgerkunde als "Schlüsselfach" bezeichnet?

Es diente als zentrales Instrument der SED, um die gesamte Bevölkerung von der Überlegenheit des Sozialismus zu überzeugen und ein kollektives, staatstreues Bewusstsein zu schaffen.

Wie wirkte sich die Ideologievermittlung auf das Privatleben aus?

Da die Erziehung über die Schule hinaus auch den Freizeitbereich (z. B. FDJ, Pionierorganisationen) durchdrang, empfanden viele Bürger dies als belastenden Eingriff in ihre Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre.

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Details

Title
Hat die Ideologie im Staatsbürgerkundeunterricht der DDR die Menschen vom Sozialismus weggeführt?
College
Free University of Berlin  (Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften - Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft)
Grade
1,3
Author
B.A. Anke Brandt (Author)
Publication Year
2012
Pages
30
Catalog Number
V214586
ISBN (eBook)
9783656429852
ISBN (Book)
9783656438793
Language
German
Tags
ideologie staatsbürgerkundeunterricht menschen sozialismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Anke Brandt (Author), 2012, Hat die Ideologie im Staatsbürgerkundeunterricht der DDR die Menschen vom Sozialismus weggeführt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214586
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