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"Die Zikaden". Eine Annäherung Bachmanns an die menschliche Stimme als ein Medium zwischen Sprache und Musik

Titel: "Die Zikaden". Eine Annäherung Bachmanns an die menschliche Stimme als ein Medium zwischen Sprache und Musik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Greta Schmidt (Autor:in)

Theaterwissenschaft, Tanz

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Könnte man doch für immer in ein Reich aus Schönheit, Klängen und Worten treten.“1 Dies schreibt Ingeborg Bachmann Ende der Fünfziger Jahre an ihren engen Freund und Komponisten Hans Werner Henze und enthüllt eine ihrer großen Leidenschaften: Die Musik.
Die folgende Seminararbeit soll eine Annäherung auf das Bachmann'sche
Werk, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Beziehung zur Musik und der Verarbeitung derer in ihrem Werk werden. Um mich an das Thema anzunähern, habe ich mich auf ein exemplarisches Werk, das Hörspiel Die Zikaden, festgelegt. Einige Exkurse, zum Beispiel in die Zeitgeschichte: Wie las man früher vor? oder Begriffsdefinitionen Was ist ein Hörtext? waren für die Herangehensweise fundamental. Ebenso einen kleinen Exkurs in die Geschichte des Hörspiels hielt ich für maßgeblich um mich an das Thema heranzutasten.
[...]
1 Ingeborg Bachmann, Hans Werner Henze: Briefe einer Freundschaft. Hg. Und kommentiert von Hans Höller. München 2004, S. 124.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Vorüberlegungen

2.1 Begriffe

2.1.1. Der Hörtext

2.2 Exkurs: Die Geschichte des Hörtextes bis 1955 in Deutschland

3.0 Sprache und Musik

3.1 Die Stimme als Intermedium von Sprache und Musik

3.1.1.Musik und Dichtung und Das schreibende Ich

4.0 Bachmann und die Musik

4.1. Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann - Biografisches

4.2. Malina

4.3. Wittgenstein

5.0 Die Zikaden

5.1 Der Titel

5.2. Das Fluchtmotiv und Das Rückkehrermotiv

5.3. Analyse der musikalischen Bezüge

6.0 Fazit

7.0 Quellen

7.1 Primärliteratur

7.2 Sekundärliteratur

7.3. Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Werk von Ingeborg Bachmann unter besonderer Berücksichtigung ihrer Beziehung zur Musik und der medialen Verarbeitung von Sprache und Musik, insbesondere im Hörspiel „Die Zikaden“.

  • Intermedialität zwischen Sprache und Musik
  • Die Rolle der menschlichen Stimme als Medium
  • Analyse des Hörspiels „Die Zikaden“
  • Zusammenarbeit zwischen Bachmann und Hans Werner Henze
  • Musiktheoretische und philosophische Einflüsse (Wittgenstein)

Auszug aus dem Buch

5.3. Analyse der musikalischen Bezüge

Schon allein die Bedingungen des Hörtextes, die wieder der Name bereits verspricht, einen Text auf das Gehör, also nur durch einen auditiven Mittler, zu senden, lassen Klang auf Klang treffen. Die gesprochene Sprache verbindet sich ganz automatisch mit einer Melodie, die der Abwesenheit von Sichtbarem geschuldet ist. Die Klangmelodie bzw. Artikulationsweise wird im Vergleich zur Oper oder der theatralen Aufführung wichtig und „sichtbar“. Durch die unmittelbare Nähe der Sprache bzw. der Stimme des Textes, welcher meist in vertrauter Umgebung rezipiert wird, entstehen beim Rezipienten sehr wohl Bilder. Ein Film wird abgespult um die Lücke zu schliessen. Durch den Verlust des Sichtbaren wird also wieder etwas gewonnen.

In den Zikaden wertet die musikalische Ebene den Hörtext nicht nur auf, ist nicht nur illustrativer Hintergrund wie so oft sondern zur dramaturgischen Ausdrucksebene und mehr: die Musik wird selbst zum Thema.

Bereits der erste Satz des Erzählers hebt das Stück auf musikalische und damit artifizielle Ebene indem er sagt „Es erklingt eine Musik, die wir schon einmal gehört haben. [...] eine Musik ohne Melodie, von keiner Flöte, keiner Maultrommel gespielt.[...]“ Kurz darauf die Regieanweisung, dass Musik im Hintergrund bereits eingespielt wird und „stark geworden [ist] wie ein Schmerz.“ nun aber abrupt endet. Die gleiche Musik, so berichtet der Erzähler erklingt nur auf jener Insel auf der das Hörspiel nun stattfinden soll. Die Musik ist hier also gleichsam einem Reisemittel, man lernt sie kennen und nun trägt uns diese bereits bekannte aber keineswegs vertraute Melodie zu der Insel, die nun unweigerlich die gleichen Attribute wie die beschriebene Musik bekommt: „erhitzte, rasende Töne, zu kurz gestrichen auf den gespannten Saiten der Luft, oder Laute aus ausgetrockneten Kehlen gestoßen[...]“ Kurzum; fremd, mystisch, entrückt.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, das Bachmanns Werk im Kontext von Musik und Sprache verortet, wobei das Hörspiel „Die Zikaden“ als zentrales Analyseobjekt dient.

2.0 Vorüberlegungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie „Hörtext“, „Hörspiel“ und „Hörbuch“ geklärt und eine kurze Geschichte des Hörspiels bis 1955 in Deutschland skizziert.

3.0 Sprache und Musik: Hier wird das theoretische Verhältnis zwischen Sprache und Musik beleuchtet, insbesondere die Funktion der Stimme als Intermedium.

4.0 Bachmann und die Musik: Das Kapitel befasst sich mit Ingeborg Bachmanns musikalischer Prägung, ihrer Zusammenarbeit mit Hans Werner Henze sowie musikalischen Bezügen in ihrem Roman „Malina“ und philosophischen Einflüssen durch Wittgenstein.

5.0 Die Zikaden: Dieses Kernkapitel bietet eine detaillierte Analyse des Hörspiels „Die Zikaden“, unterteilt in Titelbedeutung, Leitmotive (Flucht/Rückkehr) und die Analyse der musikalischen Struktur.

6.0 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie Bachmann in „Die Zikaden“ Musik und Sprache unzertrennlich verwebt und die menschliche Stimme als zentrales, jedoch unvollkommenes Medium für die Wahrheit zwischen diesen beiden Polen etabliert.

7.0 Quellen: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie Internetquellen.

Schlüsselwörter

Ingeborg Bachmann, Die Zikaden, Hörspiel, Musik, Sprache, Intermedialität, Hans Werner Henze, Stimme, Malina, Ludwig Wittgenstein, Medientheorie, Literaturwissenschaft, Musikalität, Fluchtmotiv, Hörtext

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der intermedialen Verflechtung von Sprache und Musik im Werk von Ingeborg Bachmann, mit einem besonderen Fokus auf dem Hörspiel „Die Zikaden“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die mediale Vermittlung von Inhalten durch die menschliche Stimme, die Poetik Bachmanns im Kontext der Musik und die Analyse der strukturellen sowie inhaltlichen Verbindung von Sprache und musikalischen Elementen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Schmelzpunkt zwischen Musik und Sprache in Bachmanns „Die Zikaden“ zu erfassen und zu analysieren, wie die menschliche Stimme hier als Medium fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit verwendet eine textanalytische Herangehensweise an den Hörtext unter Berücksichtigung von Medientheorie, biographischen Kontexten und philosophischen Bezügen (insb. Wittgenstein).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in terminologische Grundlagen, einen historischen Exkurs zum deutschen Hörspiel, die theoretische Auseinandersetzung mit Sprache und Musik sowie die konkrete Analyse des Hörspiels „Die Zikaden“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Intermedialität, Ingeborg Bachmann, Hörspiel, Die Zikaden, Stimme, Musik und Sprache.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Musik im Hörspiel „Die Zikaden“?

Die Musik wird als weit mehr als ein illustrativer Hintergrund betrachtet; sie fungiert als dramaturgische Ausdrucksebene und wird selbst zum zentralen Thema des Stücks.

Welche Bedeutung misst die Arbeit der Beziehung zwischen Bachmann und Hans Werner Henze bei?

Die Zusammenarbeit wird als wesentlicher Faktor hervorgehoben, wobei Henze als Komponist und Bachmann als Literatin verschiedene Formen der Intermedialität erprobten und experimentierten.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Die Zikaden". Eine Annäherung Bachmanns an die menschliche Stimme als ein Medium zwischen Sprache und Musik
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Theaterwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Greta Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V214342
ISBN (eBook)
9783656426868
ISBN (Buch)
9783656440376
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zikaden annäherung bachmanns stimme medium sprache musik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Greta Schmidt (Autor:in), 2010, "Die Zikaden". Eine Annäherung Bachmanns an die menschliche Stimme als ein Medium zwischen Sprache und Musik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214342
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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