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Prävention familiärer Kindesmisshandlung. Einblick in das Thema

Titel: Prävention familiärer Kindesmisshandlung. Einblick in das Thema

Hausarbeit , 2009 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julia Burkhart (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein Kind sollte in einer Familie, umgeben von Glück, Liebe und Verständnis aufwachsen, um zu einer vollen Entfaltung seiner Persönlichkeit zu kommen. Die Familie ist die natürliche Umgebung für sein Wachsen und Gedeihen. So heißt es in der Präambel der UN-Kinderrechtskonventionen, die 1990 in Kraft trat und der mit Ausnahme von Somalia und den USA alle Staaten zustimmten. Die Unterzeichnerstaaten sind sich also darin einig, dass Kinder ein Recht auf diese Umgebung für ihr Wachsen und Gedeihen haben.
Seit Jahren machen verschiedene Meldungen in den Medien und statistische Untersuchungen jedoch deutlich: Besonders in Familien findet Kindesmisshandlung statt. Nicht alle Familien können ihre Aufgaben voll erfüllen und dem Kind die nötige Umgebung bieten.
Weiterhin stimmen die Unterzeichnerstaaten darin überein, dass der Familie der erforderliche Schutz und Beistand gewährt werden sollte, damit sie ihre Aufgaben erfüllen kann.
Daher stellt sich die Frage: Wie können Familien dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein Aufwachsen umgeben von Glück, Liebe und Verständnis zu ermöglichen? Wie können Kinder vor Misshandlung und Vernachlässigung in ihren Familien geschützt werden?
Diese Hausarbeit soll einen Einblick in die Prävention familiärer Kindesmisshandlung geben.
Es soll aufgezeigt werden, wo Prävention ansetzen kann. Dabei werden einige Praxisbeispiele exemplarisch erwähnt. Nur die Prävention von familiärer Kindesmisshandlung in Deutschland wird Gegenstand dieser Arbeit sein, da sonst kulturell unterschiedliche gesellschaftliche Normen und dadurch auch verschiedene Eingrenzungen von Kindesmisshandlung bearbeitet werden müssten. Das ist im Umfang dieser Hausarbeit nicht möglich.
In Kapitel 2 wird Kindesmisshandlung zunächst definiert und ihre verschiedenen Formen werden erläutert. Das 3. Kapitel beschäftigt sich mit der Prävention von Kindesmisshandlung.
Hier werden unterschiedliche Präventionsansätze, unterteilt nach primärer, sekundärer und tertiärer Prävention, dargestellt und untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen zum Thema familiärer Kindesmisshandlung

2.1 Definition

2.2 Formen der Kindesmisshandlung

2.2.1 Körperliche Gewalt

2.2.2 Seelische Gewalt

2.2.3 Sexueller Missbrauch

2.2.4 Vernachlässigung

3. Prävention von Kindesmisshandlung

3.1 Primäre Prävention

3.1.1 Öffentlichkeitsarbeit

3.1.2 Hilfen bei der Erziehung

3.1.3 Sexualerziehung und Selbstbehauptung

3.2 Sekundäre Prävention

3.2.1 Frühe Hilfen und soziale Frühwarnsysteme

3.2.3 Hilfe in Krisensituationen

3.2.4 Täterprävention

3.3 Tertiäre Prävention

3.3.1 Krisenintervention

3.3.2 Strafprozess

3.3.3 Anlaufstellen

4. Schlussfolgerung und Ausblick

5. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die verschiedenen Ansätze zur Prävention von familiärer Kindesmisshandlung, um aufzuzeigen, wie gefährdete Kinder und Familien effektiv geschützt und unterstützt werden können.

  • Definition und Formen von Kindesmisshandlung
  • Methoden der primären, sekundären und tertiären Prävention
  • Die Rolle der Öffentlichkeitsarbeit und Erziehungshilfen
  • Vernetzung von Hilfesystemen und Frühwarnsystemen
  • Krisenintervention und rechtliche Aspekte im Strafprozess

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Körperliche Gewalt

Zu körperlicher Gewalt gehören zum einen „leichte“ Gewalthandlungen wie Schlagen oder Festhalten, die zum Teil gesellschaftlich toleriert werden. Gesellschaftliche Normen, die zudem einem geschichtlichen Wandel unterliegen, bestimmen, ob eine Handlung noch als Erziehungverhalten gilt, z.B. eine Ohrfeige, oder ob sie bereits in den Bereich der körperlichen Misshandlung einzuordnen ist (vgl. KAPELLA; CIZEK 2001, S. 82). Zum anderen fallen unter körperliche Gewalt „schwere“ Formen der Körperverletzung, die sich meist auch deutlich an äußeren Zeichen wie Narben, Wunden, Verbrennungen, Brüchen etc. zeigen. Die körperliche Gewalt ist bezüglich ihrer sichtbaren äußeren Folgen eine relativ eindeutige Form der Gewalt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Schutzes von Kindern als Basis für eine gesunde Entwicklung und führt in die Relevanz der Prävention von Kindesmisshandlung ein.

2. Grundlagen zum Thema familiärer Kindesmisshandlung: In diesem Kapitel werden der Begriff der Kindesmisshandlung definiert und die unterschiedlichen Erscheinungsformen wie körperliche und seelische Gewalt sowie Vernachlässigung erläutert.

3. Prävention von Kindesmisshandlung: Das zentrale Kapitel analysiert systematisch präventive Maßnahmen, unterteilt in primäre (allgemeine Aufklärung), sekundäre (gezielte Frühwarnsysteme) und tertiäre (reaktive Krisenintervention) Prävention.

4. Schlussfolgerung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung differenzierter Präventionsansätze zusammen und betont die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung sowie kontinuierlicher Verbesserungen im Hilfesystem.

5. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur und Rechtsquellen zur Untermauerung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Kindesmisshandlung, Prävention, Kinderschutz, Körperliche Gewalt, Seelische Gewalt, Sexueller Missbrauch, Vernachlässigung, Frühe Hilfen, Krisenintervention, Täterprävention, Jugendhilfe, Erziehungshilfen, Kindeswohl, Strafprozess, Opferschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Möglichkeiten und Strategien der Prävention gegen familiäre Kindesmisshandlung in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Misshandlungsformen, der Aufbau präventiver Hilfestrukturen für Familien und Kinder sowie die Intervention in akuten Krisenfällen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch verschiedene präventive Maßnahmen – von der allgemeinen Aufklärung bis hin zur spezialisierten Krisenintervention – Kindeswohlgefährdungen reduziert werden können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis wissenschaftlicher Literatur, Studien und gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Misshandlungsbegriffe und eine detaillierte Analyse der primären, sekundären und tertiären Präventionsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Kindeswohl, Kinderschutz, Präventionsmodelle, familiäre Gewalt und Interventionsnetzwerke.

Wie unterscheidet sich primäre von tertiärer Prävention?

Die primäre Prävention richtet sich an die Allgemeinheit, um Risiken vorzubeugen, während die tertiäre Prävention erst nach stattgefundenen Straftaten greift, um Folgeschäden zu minimieren und Wiederholungen zu verhindern.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Erziehungsfehler und Misshandlung so schwierig?

Die Grenze ist fließend, da sie gesellschaftlichen Normen und einem stetigen Wandel unterliegt, was eine objektive Abgrenzung im Einzelfall oft erschwert.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prävention familiärer Kindesmisshandlung. Einblick in das Thema
Hochschule
Fachhochschule Kiel  (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit)
Veranstaltung
Lebenswelten von Erwachsenen aus Minderheiten bzw. Randgruppen: Lebenswelt/ Lebenslagen von Gewaltopfern
Note
1,3
Autor
Julia Burkhart (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V214190
ISBN (eBook)
9783656425502
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prävention kindesmisshandlung einblick thema
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Burkhart (Autor:in), 2009, Prävention familiärer Kindesmisshandlung. Einblick in das Thema , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214190
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