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Imitation statt Innovation. Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen

Titel: Imitation statt Innovation. Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen

Seminararbeit , 2012 , 20 Seiten , Note: Keine Benotung

Autor:in: Gerrit Klein (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die immense Bedeutung von technologischen Innovationen für die gesamte Wirtschaft ist detailliert analysiert und empirisch bestätigt worden. Schon für den österreichischen Ökonom Joseph Schumpeter handelte es sich bei einer Innovation um etwas Grandioses und Erstrebenswertes. So ist es, um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen, für jeden Unternehmer unabdingbar nach Innovationen zu streben. Doch auch die Möglichkeiten der Unternehmen Innovationen zu leisten, sind vielfältig. Dem gegenüber stehen Imitationen in weniger glanzvollem Licht, was die Frage aufwirft, ob Imitation eine geeignete Strategie für den Mittelstand in dessen Innovationsarbeit darstellt.

Eine im Dezember 2011 vorgestellte Studie der KfW zeigt, dass der deutsche Mittelstand immer weniger neue Produkte auf den Markt bringt und sich zunehmend auf Imitationen spezialisiert. Es scheint, als hätten schon viele KMU den Nutzen der Imitation erkannt. Bewährt sich die Entscheidung für Imitation statt Innovation? Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Potenzial der Imitation für KMU.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitorische Klärung der zentralen Begriffe

2.1 Abgrenzung des verwendeten Mittelstandsbegriffs

2.2 Abgrenzung des verwendeten Innovationsbegriffs

2.3 Abgrenzung des verwendeten Imitationsbegriffs

3. Innovations- und Imitationsarbeit in KMU

3.1 Verteilung der Innovation und Imitation in KMU

3.2 Die Forschungs- und Entwicklungsleistung von KMU

3.3 Innovationsrisiken

4. Das Vorkommen von Imitationen

4.1 Die Imitation im Diffusionsprozess

4.2 Der Zeitpunkt des Markteintritts der Imitation

4.3 Konsequenzen für das Erscheinungsbild der Imitation

5. Die Ähnlichkeit von Innovation und Imitation

6. Die Imitation als Entscheidung des Managements

6.1 Das technologische Fachwissen der Imitatoren

6.2 Imitation als bewusste Entscheidung des Unternehmers

6.3 Markteintrittsbarrieren als Entscheidungsgrundlage

7. Ursachen für den Erfolg von Imitationen

8. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Imitation als strategische Alternative zur eigenständigen Innovation für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), um Risiken zu minimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

  • Bedeutung der Imitation in KMU im Vergleich zu technologischen Innovationen
  • Strategien für den Markteintritt und das Erscheinungsbild von Imitationen
  • Entscheidungsfaktoren des Managements bei der Wahl von Imitationsstrategien
  • Bedeutung von Marktbarrieren und technologischem Fachwissen
  • Herausarbeitung von Imitationspotenzialen zur Erfolgssteigerung

Auszug aus dem Buch

4.3 Folgen für das Erscheinungsbild der Imitation

Im Hinblick auf den Markteintritt ist festzuhalten, dass Imitationen nicht zufällig erscheinen. Da die Bereitschaft für Innovation eines der wichtigsten Kriterien für den Erfolg von KMU darstellt, müssen sie sich für eine der bereits ausgeführten Strategien entscheiden, und sich dabei gegebenenfalls auch bewusst dafür entscheiden, nicht die Pionierrolle am Markt einzunehmen. So ist es für Unternehmen, die eine hohe Kompetenz im Entwicklungsbereich haben, womöglich eine gute Entscheidung als erster oder zweiter auf den Markt zu treten, wohingegen Unternehmen mit hoher Kompetenz im Produktionsbereich und der damit einhergehenden Kostenreduktion und wohlmöglich keinem Entwicklungspotenzial besser später in den Markt eintreten. In Bezug zum Zeitpunkt des Markteintritts von Imitationen leiten Urban und Hauser die folgenden drei Strategien ab. Zum einen versuchen Unternehmen, ein neues Produkt noch vor dessen Markterfolg möglichst schnell zu kopieren und zum anderen können Unternehmen durch den späten Markteintritt und dem damit verbundenen Wissen um die negativen Erfahrungen des Pioniers eine Chance darin sehen, das neue Produkt nicht bloß zu übernehmen, sondern es noch zu verbessern. Darauf aufbauend können Unternehmen auch versuchen, die individuellen Bedürfnisse der Nachfrager der Innovation zu verändern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet das Potenzial der Imitation als Strategiealternative, da kleine und mittlere Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten haben, den Innovationsdruck allein zu bewältigen.

2. Definitorische Klärung der zentralen Begriffe: Es erfolgt eine präzise Abgrenzung der Begriffe Mittelstand, Innovation und Imitation, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Analyse zu schaffen.

3. Innovations- und Imitationsarbeit in KMU: Dieses Kapitel untersucht die Innovationskraft von KMU, ihre FuE-Leistungen und die damit verbundenen Risiken, die oft zu Imitationsstrategien führen.

4. Das Vorkommen von Imitationen: Hier wird der Prozess der Marktdiffusion sowie verschiedene Strategien für den Zeitpunkt des Markteintritts bei Imitationen analysiert.

5. Die Ähnlichkeit von Innovation und Imitation: Anhand einer empirischen Auswertung wird der Grad der technologischen und anwendungstechnischen Übereinstimmung zwischen Innovation und Imitation aufgezeigt.

6. Die Imitation als Entscheidung des Managements: Es wird analysiert, wie technologische Kompetenz, bewusste Managemententscheidungen und Marktbarrieren die Wahl einer Imitationsstrategie beeinflussen.

7. Ursachen für den Erfolg von Imitationen: Dieses Kapitel definiert die notwendigen Imitationspotenziale, die ein Unternehmen befähigen, erfolgreich auf Marktsignale zu reagieren.

8. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Imitation für KMU eine wertvolle, risikoärmere Strategie darstellt, sofern die notwendigen Potenziale zur Marktumsetzung vorhanden sind.

Schlüsselwörter

KMU, Innovation, Imitation, Technologiemanagement, Markteintritt, FuE, Wettbewerbsfähigkeit, Diffusionsprozess, Mittelstand, Innovationsstrategie, Imitationsmanagement, Marktbarrieren, Innovationsrisiko, Unternehmensgröße, Produktentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, ob und unter welchen Bedingungen die Imitation von Innovationen eine sinnvolle Strategiealternative für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) darstellt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Mittelstand und Innovation, die Analyse von Innovationsrisiken, Marktbarrieren sowie die strategische Entscheidung des Managements für Imitationsprozesse.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob sich die bewusste Entscheidung für Imitation statt Innovation für KMU bewährt und welches Potenzial in dieser Strategie für den langfristigen Unternehmenserfolg liegt.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender empirischer Studien und Befragungen (z.B. die Schewe-Befragung von 33 Imitatoren), um theoretische Ansätze mit praxisrelevanten Daten zu untermauern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung zentraler Begriffe, der Einordnung der Imitation in den Diffusionsprozess, der Untersuchung der Managemententscheidung und den spezifischen Erfolgsfaktoren für Imitatoren.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Innovationsrisiken, Imitationspotenziale, Markteintrittszeitpunkt, FuE-Leistung und die spezifische Organisationsstruktur von KMU.

Warum betreiben laut der Studie viele KMU Imitation anstatt Innovation?

Aufgrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen sowie hoher Innovationsrisiken ist die Imitation oft ein sichereres Mittel, um am technologischen Fortschritt teilzuhaben und die Existenz zu sichern.

Welche Rolle spielt die Unternehmungsgröße bei der Entscheidung für eine Imitation?

Die Studie zeigt, dass Imitationen häufiger von größeren Unternehmen unter den KMU gewählt werden, während sehr kleine Betriebe oft weniger Ressourcen für eine strukturierte Innovations- oder Imitationsarbeit aufbringen können.

Gilt eine Imitation immer als "schlechte" Kopie?

Nein, die Arbeit stellt dar, dass Imitation oft eine bewusste Managementstrategie ist. Wenn das Unternehmen durch Modifikationen einen Zusatznutzen für den Kunden schafft, wird das Produkt vom Markt oft ähnlich wie eine Innovation wahrgenommen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Imitation statt Innovation. Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen
Note
Keine Benotung
Autor
Gerrit Klein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
20
Katalognummer
V214128
ISBN (eBook)
9783668368316
ISBN (Buch)
9783668368323
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Immitation kmu innovation bwl Mittelstand management diffusionsprozess innovator IfM schumpeter zimmermann Unternehmen unternehmung reinemann eigentümer immitationsbegriff innovationsbegriff ahsen hauschildt gobeli produkt schwartz innovationsmanagement Erstinnovationsprogramms brockhoff imitatoren innovatoren forschung entwicklung fue Forschung- und Entwicklung klepper rogers heesen kuchenbuch markteintritt kostenreduktion schewe technologie pfohl betriebswirtschaft samwer rocket internet imitationsbarrieren kunde
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gerrit Klein (Autor:in), 2012, Imitation statt Innovation. Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214128
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Leseprobe aus  20  Seiten
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