Unter dem Deckmantel der „humanitären Intervention“ wurde 1999 der erste Angriffskrieg nach dem Zweiten Weltkrieg auf europäischem Boden geführt. Die vorliegende Seminararbeit soll der Frage nachgehen, inwieweit die NATO-Intervention im Kosovokrieg vom 24. März 1999 mit der Bombardierung der damaligen Bundesrepublik Jugoslawien aus realistischer und konstruktivistischer Perspektive zu erklären ist.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theorien der Internationalen Beziehungen
2.1 Der (Neo-)Realismus
2. 2 Der (Sozial-)Konstruktivismus
3. Die Geschichte des Kosovos
4. Kriegsbeginn
5. Die Nato im Wandel
6. Der UN-Sicherheitsrat
7. Der Kampf um die öffentliche Meinung
8. Realismus getarnt als Konstruktivismus?
9. Jüngere Tendenzen
10. Fazit
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema dieser Seminararbeit?
Die Arbeit untersucht die Legitimität der NATO-Intervention im Kosovokrieg von 1999 und versucht diese aus verschiedenen politikwissenschaftlichen Perspektiven zu erklären.
Welche theoretischen Ansätze werden zur Analyse herangezogen?
Die Intervention wird aus der Perspektive des (Neo-)Realismus und des (Sozial-)Konstruktivismus beleuchtet.
Welche Rolle spielt der UN-Sicherheitsrat in der Arbeit?
Die Arbeit analysiert die Position und die Handlungsfähigkeit des UN-Sicherheitsrates im Kontext des Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien.
Was wird unter dem Begriff "humanitäre Intervention" diskutiert?
Es wird kritisch hinterfragt, inwieweit der Begriff als Rechtfertigung für den ersten Angriffskrieg auf europäischem Boden nach dem Zweiten Weltkrieg diente.
Wie wird der Wandel der NATO in der Arbeit thematisiert?
Ein Kapitel widmet sich der NATO im Wandel, um zu zeigen, wie sich das Bündnis und seine Aufgabenbereiche im Zuge des Kosovokonflikts verändert haben.
- Arbeit zitieren
- Aleksandar Ilic (Autor:in), 2010, Legitimät der NATO-Intervention im Kosovokrieg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214014