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John Stuart Mills Einteilung in Quantität und Qualität

Title: John Stuart Mills Einteilung in Quantität und Qualität

Essay , 2012 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jana Elena Koch (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Summary Excerpt Details

In seinem Werk „Utilitarianism“ nimmt Mill eine Einteilung von Freuden (pleasures) mithilfe von Quantität und Qualität vor. (Im Folgenden werde ich das englische Wort „pleasure“ der Übersichtlichkeit wegen einheitlich mit Freude übersetzen. Auch andere zentrale, aus dem Originaltext übernommene Begriffe werden einheitlich übersetzt. Bei erstmaligem Gebrauch steht das ursprünglich vom Autor verwendete Wort kursivgesetzt in der nachfolgenden Klammer.) Er entwickelt dazu die ursprüngliche Einteilung Benthams weiter. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage: stellt Mills Einteilung eine sinnvolle und gelungene Alternative zu Bentham dar? Zunächst wird dazu Benthams ursprüngliche Einteilung betrachtet um die ursprüngliche Form, von der Mill ausgeht, zu kennen. Danach werden Mills Gründe zur Weiterentwicklung und die Weiterentwicklung selbst erläutert. Im nächsten Abschnitt werden verschiedene Punkte besprochen, die Kritiker für und gegen Mill vorgebracht haben. Es folgt ein Absatz mit eigenständiger Kritik. Abschließend wird dann ein kurzes Resümee darüber gezogen, inwieweit Mills Einteilung überzeugen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Benthams Einteilung

3. Mills Weiterentwicklung

4. Kritik an Mill

4.1. Identität von Qualität und Quantität

4.2. Bruch mit dem Utilitarismus

4.3. Quantitätsunabhängige Überlegenheit von Freuden

4.4. Schwierigkeiten bei der Beurteilung von Freuden

4.5. Schwierigkeiten beim Mehrheitsvotum

5. Abschlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob John Stuart Mills Einteilung der Freuden in Quantität und Qualität eine sinnvolle und gelungene Weiterentwicklung der ursprünglichen utilitaristischen Lehre von Jeremy Bentham darstellt, insbesondere im Hinblick auf den Vorwurf der „Schweinephilosophie“.

  • Vergleich zwischen Benthams rein quantitativer Freude-Kalkulation und Mills qualitativen Ergänzungen.
  • Analyse des Vorwurfs der „Schweinephilosophie“ und Mills Abgrenzung durch „höhere Fähigkeiten“.
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der qualitativen Bestimmung von Freude.
  • Diskussion über die Konsistenz von Mills Theorie mit den Grundsätzen des Utilitarismus.
  • Bewertung der praktischen Anwendbarkeit und Logik von Mills Kriterien zur Hierarchisierung von Freuden.

Auszug aus dem Buch

3. Mills Weiterentwicklung

Mill seinerseits übernimmt Benthams Verfahren nicht einfach, sondern entwickelt es weiter. Bevor jedoch näher auf diese Weiterentwicklung eingegangen wird, soll zuerst geklärt werden, warum Mill es überhaupt für notwendig erachtet, diese Überarbeitung vorzunehmen.

Den Hauptgrund, Benthams Ansatz zu überarbeiten, stellt für Mill sicherlich der ewige Vorwurf der „Schweinephilosophie“ dar. Im vierten Absatz des zweiten Kapitels geht er explizit auf diesen Vorwurf ein und meint dazu:

„It must be admitted […] that utilitarian writers […] have placed the superiority of mental over bodily pleasures […] but they might have taken the other, and, as it may be called, higher ground, with the entire consistency […]: the fact, that some kinds of pleasure are more desirable and more valuable than others.”

Anhand dieser Textpassage wird deutlich, dass Mill den Vorwurf der „Schweinephilosophie“ endgültig entkräften will, indem er zeigt, dass einige Arten (kinds) der Freude wünschenswerter als andere sind und zwar diejenigen, die zu empfinden Schweine nicht in der Lage sind. Diese höhere Fähigkeit (higher faculty), eine andere Art an Freude zu empfinden, grenzt den Menschen also vom Schwein ab.

Um diese höheren, wünschenswerteren Arten der Freude nun auch ermitteln zu können, stellt Mill eine Alternative zu Benthams Einteilung vor. Dabei wendet er sich nicht gegen Bentham, sondern entwickelt dessen Ansatz lediglich weiter: Mill fügt den quantitativen Aspekten noch einen qualitativen hinzu. Freuden haben seiner Meinung nach eine unterschiedlich hohe Qualität. Was genau er unter Qualität versteht und warum eine Freude wertvoller als eine andere ist, erklärt er folgendermaßen: eine Freude ist dann wünschenswerter als eine andere, wenn die Mehrheit derer, die beide erfahren haben, ihr den Vorzug gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Freude-Einteilung bei Mill und Bentham sowie Formulierung der Forschungsfrage nach der Sinnhaftigkeit von Mills Alternative.

2. Benthams Einteilung: Darstellung der quantitativen Berechnungsmethode von Freuden und Schmerzen basierend auf sieben Kriterien wie Intensität, Dauer und Ausdehnung.

3. Mills Weiterentwicklung: Erläuterung von Mills Ansatz, die qualitative Komponente einzuführen, um sich vom Vorwurf der „Schweinephilosophie“ zu distanzieren.

4. Kritik an Mill: Ausführliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Kritikpunkten, darunter die fehlende Unterscheidbarkeit von Qualität und Quantität sowie Konsistenzfragen zum Utilitarismus.

4.1. Identität von Qualität und Quantität: Diskussion der Kritik von John Grote und der Theorie des hedonistischen Tons bezüglich der subjektiven Natur von Qualitätsunterschieden.

4.2. Bruch mit dem Utilitarismus: Untersuchung der Frage, ob Mill durch die Einführung von Qualität die Grundprinzipien des Utilitarismus aufweicht oder verlässt.

4.3. Quantitätsunabhängige Überlegenheit von Freuden: Analyse von Henry Wests Argumentation über Präferenzverschiebungen und die Rolle höherer Fähigkeiten bei der Beurteilung von Freuden.

4.4. Schwierigkeiten bei der Beurteilung von Freuden: Erörterung der Problematik, dass Freuden nicht isoliert existieren und eine objektive Bewertung durch verschiedene Zustände des Geistes erschwert wird.

4.5. Schwierigkeiten beim Mehrheitsvotum: Hinterfragung von Mills Kriterium der Mehrheitsbevorzugung bei sich ändernden Gruppenurteilen und der potenziellen Flexibilität seiner Hierarchie.

5. Abschlussbetrachtung: Fazit über die Ausgangsfrage, wobei Mills Einteilung trotz theoretischer Schwierigkeiten als zweckdienlich für sein Ziel gewürdigt wird.

Schlüsselwörter

Utilitarismus, John Stuart Mill, Jeremy Bentham, Freude, Schmerz, Quantität, Qualität, Schweinephilosophie, höhere Fähigkeiten, Hedonismus, Präferenzen, Mehrheitsvotum, Ethik, Glück, Nutzenkalkulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Weiterentwicklung des klassischen Utilitarismus durch John Stuart Mill, speziell seine Ergänzung der quantitativen Freude-Kalkulation von Bentham um einen qualitativen Aspekt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Quantität und Qualität von Freuden, der Vorwurf der „Schweinephilosophie“, die Rolle höherer menschlicher Fähigkeiten sowie die Kritik an der Objektivierbarkeit dieser Kriterien.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob Mills qualitative Einteilung der Freuden eine sinnvolle und gelungene Alternative zu Benthams ursprünglichem Modell darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse und kritische Erörterung, bei der primär Mill und Bentham sowie verschiedene Kritiker wie John Grote und Henry West verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Grundlagen (Bentham), die Erläuterung von Mills Erweiterung, eine ausführliche Kritik an verschiedenen Aspekten seiner Theorie und die Diskussion spezifischer Problematiken wie dem Mehrheitsvotum.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie „höhere Fähigkeiten“, „Qualität“, „Schweinevorwurf“, „utilitaristische Ethik“ und „Freude“ geprägt.

Wie unterscheidet Mill zwischen „tierischen“ und „menschlichen“ Freuden?

Mill nutzt die „höheren Fähigkeiten“ des Menschen als Unterscheidungsmerkmal, um aufzuzeigen, dass der Mensch Freuden empfinden kann, die qualitativ über den reinen Triebbefriedigungen von Tieren stehen.

Warum hält der Autor Mills Mehrheitskriterium für problematisch?

Der Autor kritisiert, dass ein rein quantitatives Mehrheitsvotum bei einer sich ändernden Zusammensetzung der Urteilenden zu instabilen und widersprüchlichen Hierarchien führen könnte.

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Details

Title
John Stuart Mills Einteilung in Quantität und Qualität
College
University of Münster  (Philosophisches Seminar)
Grade
1,7
Author
Jana Elena Koch (Author)
Publication Year
2012
Pages
13
Catalog Number
V213896
ISBN (eBook)
9783656421863
ISBN (Book)
9783656422556
Language
German
Tags
john stuart mills einteilung quantität qualität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Elena Koch (Author), 2012, John Stuart Mills Einteilung in Quantität und Qualität, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/213896
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