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Die Situation der Lehrenden in der Weiterbildung

Titel: Die Situation der Lehrenden in der Weiterbildung

Hausarbeit , 2009 , 31 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ricarda Albrecht (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Weiterbildung hat die Aufgabe, Menschen beim Prozess des lebenslangen Lernens durch entsprechende Angebote und Beratung zu unterstützen, aber auch gesellschaftlichen Exklusionen und Bildungsbenachteiligung entgegen zu wirken. Den Weiterbildungseinrichtungen und den dort tätigen Personen kommt bei der Gestaltung dieser Prozesse eine Schlüsselposition zu.
Mit dem Wandel der Zeit haben sich die Anforderungen an die Bildungseinrichtungen dahingehend verändert, dass der Qualitätsgedanke stärker hervorgehoben und diskutiert wird. Nimmt man die These ernst, dass sich die pädagogische Qualität in Lehr-Lern-Situationen zeigt und erweist, dann muss Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung sich insbesondere auf diejenigen konzentrieren, die pädagogische Prozesse vor Ort gestalten. Die Lehrenden sollen in diesem Zusammenhang Professionelle sein, Schlüsselfiguren des Lehrangebots und dessen Qualität. Qualität und Professionalisierung stehen hier im engen Zusammenhang. Qualitätsentwicklung wurde zum Leitdiskurs der Weiterbildung und ist dabei stets eng mit Professionalisierungsanstrengungen und der Professionalitätsentwicklung verknüpft.
Erwachsenenpädagogische Tätigkeiten und deren Qualität sind stets nur in Verbindung mit den sie ausführenden Personen, den Lehrenden zu betrachten. Daher soll es Ziel dieser Arbeit sein, der Frage nachzugehen wie sich die Situation der Lehrenden darstellt. Hierfür soll zunächst die berufliche und soziale Lage der Lehrenden beschrieben werden, die einen Überblick über diese Berufsgruppe anhand aktueller Studien bietet. Im Anschluss soll dargestellt werden, wie sich die Lehrenden selbst einschätzen. Hierbei wird genauer auf das Rollenverständnis der Lehrenden, die Motive und Motivation für die Tätigkeit in der Erwachsenenbildung, das Weiterbildungsinteresse der Lehrenden, die Beziehungsstruktur zwischen den Lehrenden und die Bedeutung der Erwachsenenbildung und ihrer Tätigkeit für die Lehrenden eingegangen. Abschließend soll die Professionalisierungsdebatte zu den Lehrenden in der Weiterbildung kurz dargestellt werden und ein Vorschlag für ein Qualifizierungsmodell aufgezeigt werden, das förderlich für die Qualitätssicherung und Professionalisierung in der Weiterbildung sein kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Berufliche und soziale Lage der Lehrenden

2.1 Allgemeines zum Lehrpersonal

2.2 Aktuelle Untersuchungen zur Situation der Lehrenden

3. Selbsteinschätzung der Lehrenden in der Weiterbildung

3.1 Rollenverständnis der Lehrenden

3.2 Motive und Motivation

3.3 Weiterbildung der Weiterbildner

3.4 Beziehungsstrukturen der Lehrenden

3.5 Bedeutung der Erwachsenenbildung und der Tätigkeit

4. Professionalisierung der Lehrenden in der Weiterbildung

4.1 Ansprüche an die Professionalisierung der Lehrenden

4.2 Vorschlag eines Qualifizierungsmodells

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle berufliche und soziale Situation der Lehrenden in der Weiterbildung, analysiert deren Selbsteinschätzung bezüglich ihrer Rollen und Motive und diskutiert Ansätze zur Professionalisierung durch ein strukturiertes Qualifizierungsmodell.

  • Berufliche und soziale Lage des Weiterbildungspersonals
  • Selbsteinschätzung und Rollenverständnis der Lehrenden
  • Motive, Motivation und Beziehungsstrukturen
  • Professionalisierungsdebatte in der Erwachsenenbildung
  • Entwicklung eines zweistufigen Qualifizierungsmodells

Auszug aus dem Buch

3.1 Rollenverständnis der Lehrenden

Über die Aufgaben und Rollen der Weiterbbildner finden sich in der Literatur viele verschiedene Vorstellungen. So werden sie bei Giesecke 1985 als organisierende und planende Lernhelfer, nach Faulstich 2001 als Lernvermittler, oder nach Tietgens 2000 als Lernermöglichkeitsvermittler bezeichnet, um nur einige Beispiele zu nennen (vgl. Hartig 2008, S.47). Einigkeit besteht weitgehend lediglich darin, dass der Gegenstand mit dem sich Erwachsenenbildner beschäftigen, das Lernen Erwachsener ist.

Von Alfred Scherer stammt aus dem Jahre 1987 eine Studie zu freien Mitarbeitern in der Erwachsenenbildung in der er die freien Mitarbeiter dreier Volkshochschulen befragte, die so genannte Ostwestfalenstudie. In dieser Studie wurden die Lehrenden unter anderem dazu befragt, was die Teilnehmer ihrer Ansicht nach von ihnen erwarten. Am häufigsten genannt wurde hier das Fachwissen, welches mit einem methodischen Konzept vermittelt werden soll. Nach Sicht der Kurleiter erwarten die Teilnehmer somit methodische Kompetenz von ihnen. Weniger vermutet werden Erwartungen, die auf die kommunikativen und interaktiven Kompetenzen der Kursleiter abzielen (vgl. Scherer 1987, S.148).

Nach den Erwartungen gefragt, die die Kursleiter an sich selbst haben, kommt die Studie zu ähnlichen Ergebnissen, mit dem einzigen Unterschied, dass die Kursleiter das Vorhandensein ihres Fachwissens nicht in Frage stellen. Besonders häufig werden also methodische Aspekte und die Informationsvermittlung von sich selber erwartet. Am häufigsten genannt wird mit 22% eine gute Planung und Unterrichtsvorbereitung, gefolgt von guter Informationsvermittlung und der Fähigkeit, bei den Teilnehmern Interesse zu wecken (vgl. ebd., S.148f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schlüsselposition von Lehrenden für die Qualität in der Weiterbildung und definiert das Ziel, deren berufliche Situation und Professionalisierung zu untersuchen.

2. Berufliche und soziale Lage der Lehrenden: Dieses Kapitel beschreibt die heterogene Struktur des Lehrpersonals, die prekären Beschäftigungsverhältnisse vieler Freiberufler und den Einfluss aktueller bildungspolitischer Rahmenbedingungen.

3. Selbsteinschätzung der Lehrenden in der Weiterbildung: Hier werden das Rollenverständnis, Motive, Fortbildungsinteressen und die Arbeitsweise der Lehrenden analysiert, wobei oft eine Diskrepanz zwischen hoher persönlicher Identifikation und geringem Interesse an allgemeinen Fachinformationen festgestellt wird.

4. Professionalisierung der Lehrenden in der Weiterbildung: Das Kapitel diskutiert die Notwendigkeit von Qualitätsstandards und stellt ein zweistufiges Modell (Grund- und Fortbildungszertifikat) zur Professionalisierung der Lehrenden vor.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Ergebnisse zur heterogenen Lage der Lehrenden, deren Selbstbild sowie die Chancen eines bundesweiten Qualifizierungsrahmens zur Qualitätssicherung.

Schlüsselwörter

Weiterbildung, Lehrende, Professionalisierung, Qualifizierungsmodell, Erwachsenenbildung, soziale Lage, Rollenverständnis, Qualitätssicherung, Honorarkräfte, Weiterbildner, Motivationsanalyse, Kompetenzprofil, lebenslanges Lernen, Lehrpersonal, freiberufliche Tätigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die aktuelle Situation des Lehrpersonals in der Weiterbildung, ihre beruflichen Rahmenbedingungen und ihr Selbstverständnis, um daraus Ansätze für eine bessere Professionalisierung abzuleiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die berufliche und soziale Lage, das Rollenverständnis und die Motive der Lehrenden sowie die Diskussion um Professionalisierungsstandards und Qualifizierungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, ein umfassendes Bild der Lehrenden zu zeichnen und aufzuzeigen, wie ein trägerübergreifendes Qualifizierungsmodell zur Professionalisierung und Qualitätssicherung beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung und Synthese aktueller empirischer Studien (wie die WSF-Studie 2005 und die BMBF-Pilotstudie 2004) sowie klassischer Untersuchungen (z.B. Scherer, Bechberger).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der beruflichen und sozialen Lage, eine Untersuchung der Selbsteinschätzung der Lehrenden und die Vorstellung eines konkreten Qualifizierungsmodells zur Professionalisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Weiterbildung, Professionalisierung, Qualifizierungsmodell, heterogene Berufsgruppe, Rollenverständnis und Qualitätssicherung charakterisiert.

Was versteht die Autorin unter einer "gebrochenen Kursleiter-Identität"?

Dies beschreibt das Phänomen, dass Lehrende zwar eine hohe persönliche Bindung und Engagement für ihre spezifische Lehrtätigkeit zeigen, aber gleichzeitig wenig Interesse an fachwissenschaftlichen Informationen zur Erwachsenenbildung oder an einem professionellen Austausch mit Kollegen haben.

Warum wird das zweistufige Qualifizierungsmodell vorgeschlagen?

Es soll als Antwort auf die mangelnde Transparenz der Ausbildungswege dienen und durch ein Grund- und Fortbildungszertifikat eine einheitliche Grundlage für Qualitätsstandards und Anerkennung von Kompetenzen schaffen.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Situation der Lehrenden in der Weiterbildung
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Professionalisierung in der Weiterbildung
Note
1,7
Autor
Ricarda Albrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
31
Katalognummer
V213741
ISBN (eBook)
9783656423041
ISBN (Buch)
9783656424468
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weiterbildung Erwachsenenbildung Lehrende
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ricarda Albrecht (Autor:in), 2009, Die Situation der Lehrenden in der Weiterbildung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/213741
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Leseprobe aus  31  Seiten
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