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Branchenstruktur und Branchenentwicklung am Beispiel einer Serways Autobahnraststätte

Titel: Branchenstruktur und Branchenentwicklung am Beispiel einer Serways Autobahnraststätte

Projektarbeit , 2009 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Thomas Lippke (Autor:in)

BWL - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Spätestens seit der Ölkrise und den autofreien Sonntagen sind Tankstellen bzw. das gesamte Mineralölgewerbe stetig im Fokus der Medien und der öffentlichen Diskussion wiederzufinden. Dies ist bei der Vielzahl an Menschen und Maschinen, welche sich täglich über die deutschen Straßen bewegen auch nicht verwunderlich. Durch sie entsteht eine breite Zielgruppe; für die Medien und für die Wirtschaft. Es scheint in der Öffentlichkeit eine gemeinsame Ausgangsbasis für Themen wie Straße, Verkehr und, beim Verbraucher vor allem, die Preisgestaltung der Kraftstoffe geschaffen zu sein. Dazu gibt es eine Vielzahl an Verbänden wie z.B. den ADAC, welcher regelmäßig Tests an Tankstellen und Raststätten durchführt, diese dann bewertet und die Ergebnisse publiziert. Wie gesagt, verwunderlich ist dies nicht, schließlich werden jeden Tag unzählige LKW und PKW in sehr großen Mengen betankt, jeden Tag weitere unzählige Services und gastronomische Dienstleistungen an Straßen und Autobahnen in Anspruch genommen. Das Interesse an den Oberflächlichkeiten dieser Branche ist also relativ groß. Relativ klein dagegen das Interesse, somit auch das Wissen, über Hintergründe, Strukturen und Prozesse dieser Branche. Dieser Praxisbericht soll daher, zum Einen, am Beispiel einer Serways Autobahnraststätte die genannten Punkte erläutern. Es gilt zu hinterfragen, wie sich überhaupt ein Tankstellen- bzw. Raststättennetz aufbaut, welche Schlüsselpositionen vorhanden sind und welcher betriebliche und logistische Aufwand eigentlich nötig ist und betrieben wird, um die benannten täglichen Dienstleistungen überhaupt erbringen zu können. Kern dieses Abschnitts stellen die Beziehungen zu Wettbewerbern, Lieferanten und Kunden dar. Zum anderen behandelt diese Arbeit auch die Entwicklung dieser Branche. Die Fragestellungen in diesem Bereich sind oft ökologischer Natur, z.B. wie sich die Erforschung alternativer Brennstoffe auf die Branche auswirkt oder ob Tankstellen irgendwann nur noch mit Gas und Steckdosen dienen. Außerdem ist die Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen offensichtlich - fahren in Zukunft mehr oder weniger Fahrzeuge und wie viel Treibstoff werden sie benötigen? Ganz abgesehen von diesen eher äußeren Faktoren ist für die einzelnen Betriebe natürlich auch die Entwicklung der Kundenstruktur und Nachfrage von Bedeutung. In welchem Maße wird das Angebot an Convenience und Gastronomie an der Straße in Zukunft noch wahrgenommen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Fragestellung und Zielsetzung dieser Arbeit

1.2 Kurzbeschreibung des Unternehmens

1.3 Erläuterung des Aufbaus und des Inhalts dieser Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Die Rolle der T+R und der Marke „Serways“

2.2 Bedeutung der Mineralölgesellschaften für den Pächter

3. Beschreibung der Methode

3.1 Informationsbeschaffung zur Beantwortung der Fragestellung

4. Ergebnisse

4.1 Wettbewerber

4.2 Lieferanten

4.3 Kunden

4.4 Entwicklung der Branche

5. Diskussion

5.1 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Strukturen und Herausforderungen des Betriebs einer deutschen Autobahnraststätte, insbesondere am Beispiel einer Serways-Station. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Abhängigkeiten zwischen Pächtern, der Autobahn Tank und Rast GmbH (T+R) sowie Mineralölgesellschaften, um ein tieferes Verständnis für die betrieblichen Realitäten und die künftige Branchenentwicklung zu gewinnen.

  • Strukturelle Einbindung und Organisation von Autobahnraststätten
  • Abhängigkeitsverhältnisse von Pächtern gegenüber der T+R und Mineralölkonzernen
  • Beziehungsgeflecht zwischen Wettbewerbern, Lieferanten und Kunden
  • Analyse des Kundenverhaltens an hochfrequentierten Standorten
  • Zukunftsperspektiven und Trends innerhalb der Raststätten-Branche

Auszug aus dem Buch

2.2 Bedeutung der Mineralölgesellschaften für den Pächter

Die Existenz einer Tankstelle ist für eine Rastanlage meist existenziell. Nicht im wirtschaftlichen Sinne sondern durch ihre Funktion als Kundenmagnet. Ein Großteil der Kundschaft an einer Raststätte ist primär am Kraftstoff interessiert. Es finden sich auch Anlagen, welche nur aus einem Gastronomiebetrieb bestehen, jedoch ist die Zahl der Personen, welche zum Besuch eines Restaurants eine Rastanlage aufsuchen weitaus geringer, als die der Autofahrer, welche ihr Fahrzeug betanken wollen. Man kommt hier dem Kunden entgegen, in dem man ihm die Möglichkeit bietet, alle Bedürfnisse, wie Tanken, Speisen oder das Aufsuchen der Sanitäranlagen an einem Ort ermöglicht (One-Stop-Shopping). Ähnlich dem Franchise-System finden sich auch bei Tankstellen verschiedene Modelle, welche den Pächter und die Mineralölgesellschaft auf unterschiedliche Art in Beziehung setzen. An Autobahnraststätten findet sich zumeist die Form der Pächter-Station, welche dem Pächter „gehört“ und auch durch ihn betrieben wird. Bei gewöhnlichen Straßentankstellen setzen die Gesellschaften des Öfteren Unternehmer zur Administration der Tankstelle ein, welche jedoch im Eigentum und Besitz der Gesellschaft verbleibt. Die „Pächter-Station“ besitzt demnach mehr Eigenverantwortung und wird weniger durch die Mineralölgesellschaft gesteuert, erhält im Gegenzug aber auch weniger Unterstützung beispielsweise bei Marketingmaßnahmen.

Entscheidend ist für den Pächter bzw. die T+R die Abgrenzung von der Eigenware und den Kraft- und Schmierstoffen, welche als Agenturware bezeichnet werden. Der Pächter dient nur als Vertriebsstation dieser Waren, kauft diese demnach nicht ein und muss die Einnahmen an die Mineralölgesellschaft abführen. Für diese Leistungen wird er mit einer Provision vergütet. Die Eigenware stellt somit die „eigentliche“ Einnahmequelle des Pächters dar, welche er kaufmännisch verwalten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Mineralölgewerbes ein, benennt die Fragestellung zur Raststätten-Struktur und definiert das Ziel, die betrieblichen Hintergründe sowie die Branchenentwicklung zu beleuchten.

2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die historische Entwicklung der T+R sowie deren Rolle als Eigentümerin und beschreibt die vertragliche Einbindung der Pächter unter der Marke Serways und durch Mineralölgesellschaften.

3. Beschreibung der Methode: Hier wird das Vorgehen zur Informationsbeschaffung dargelegt, welches auf Expertenbefragungen bei T+R, Aral, Lieferanten und Pächtern sowie eigenen Praxiserfahrungen basiert.

4. Ergebnisse: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Wettbewerbssituation durch Autohöfe, die Lieferantenstruktur, das Kundenverhalten an Autobahnen sowie die zukünftigen Entwicklungstrends unter Einfluss ökologischer und verkehrstechnischer Faktoren.

5. Diskussion: Das Fazit fasst die prekäre Unternehmenssituation des Pächters zusammen, der trotz hoher Verantwortung durch strikte Vorgaben kaum Spielraum zur aktiven Gestaltung besitzt.

Schlüsselwörter

Autobahnraststätte, Serways, Tank und Rast GmbH, Pächter, Mineralölgesellschaften, Systemgastronomie, Kraftstoffvertrieb, Laufkundschaft, Branchenentwicklung, Wettbewerber, Autohöfe, Convenience, Franchise-System, Betriebswirtschaft, Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die betriebswirtschaftlichen Strukturen und die marktwirtschaftliche Entwicklung von deutschen Autobahnraststätten am Beispiel einer Serways-Station.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle der Tank und Rast GmbH, die Beziehung zwischen Pächtern und Mineralölkonzernen, das Verhalten der Laufkundschaft sowie die Branchenentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die betrieblichen und logistischen Herausforderungen eines Pächters zu untersuchen und aufzuzeigen, wie sich die Abhängigkeit von übergeordneten Strukturen auf den unternehmerischen Gestaltungsspielraum auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden qualitative Daten durch Experteninterviews mit Ansprechpartnern der beteiligten Unternehmen (T+R, Aral, Lekkerland, Pächter) erhoben und durch Online-Recherchen sowie Praxiserkenntnisse ergänzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Untersuchung der Akteure (Wettbewerb, Lieferanten, Kunden) und eine Prognose über die Entwicklung der Branche hinsichtlich Trends wie Elektromobilität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Autobahnraststätte, T+R, Pächtermodell, Convenience, Systemgastronomie und Wettbewerbsanalyse definiert.

Wie unterscheidet sich die Pächter-Station von einer Straßentankstelle?

Die Pächter-Station an der Autobahn bietet dem Betreiber mehr Eigenverantwortung, führt aber im Gegensatz zu anderen Modellen zu einer direkten Abhängigkeit von der Marke Serways und den strengen Vorgaben der T+R.

Warum wird der reine Tank-Kunde kritisch betrachtet?

Da die Provisionen für Kraftstoffe sehr gering sind, decken sie den administrativen Aufwand kaum. Der Pächter ist daher auf Zusatzverkäufe im Shop oder der Gastronomie angewiesen, um profitabel zu sein.

Welchen Einfluss hat das Serways-Konzept auf den Pächter?

Durch die Standardisierung mittels eines Franchise-ähnlichen Konzepts (Design, Sortiment, Schulungen) wird der Gestaltungsspielraum des Unternehmers stark eingeschränkt, was eine hohe Systematisierung mit sich bringt.

Wie schätzt der Autor die Zukunft der Raststätten-Branche ein?

Der Autor prognostiziert, dass durch steigende Bequemlichkeitsansprüche der Kunden und zunehmenden Verkehr der Umsatz wachsen wird, der Pächter jedoch zunehmend zum Ausführungsgehilfen des Systems wird.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Branchenstruktur und Branchenentwicklung am Beispiel einer Serways Autobahnraststätte
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
2,0
Autor
Thomas Lippke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
13
Katalognummer
V213668
ISBN (eBook)
9783656422389
ISBN (Buch)
9783656422679
Sprache
Deutsch
Schlagworte
branchenstruktur branchenentwicklung beispiel serways autobahnraststätte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Lippke (Autor:in), 2009, Branchenstruktur und Branchenentwicklung am Beispiel einer Serways Autobahnraststätte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/213668
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Leseprobe aus  13  Seiten
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