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Das Genie Gauß in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“

Vergleich von Realität und Fiktion im Roman

Titel: Das Genie Gauß in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“

Seminararbeit , 2012 , 18 Seiten , Note: 2

Autor:in: Mareike Anselim (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Mathematik hatte immer schon einen besonderen Stellenwert in meinem Leben. Nicht nur weil mich das Fach interessiert, sondern auch weil wir uns tagein tagaus mit Mathematik beschäftigen. Ich war schon immer gut in Mathe. Dies fing schon in der Grundschule an und blieb bis zur Matura so. Auch meine Facharbeit für meine mündliche Maturaprüfung drehte sich um Zahlen und Mathematik. Ich entschloss mich deshalb dazu Mathematik zu studieren. Allerdings musste ich feststellen, dass es nun nicht mehr nur um Rätsellösen und aufregendes Nachdenken ging. Man musste sich in unvorstellbaren Dimensionen und in x-dimensionale Räume zurechtfinden. Diese Welt war nicht mehr die meine und deshalb schmiss ich nach drei Semestern das Mathestudium. Ich musste mich nun damit zurechtfinden, dass in mir kein außergewöhnliches Mathegenie steckte. Nichtsdestotrotz hat mein Interesse für das Fach nicht darunter gelitten. Mich faszinieren die Genies der Geschichte und die Entwicklung, die die Mathematik über Jahrtausende durchgemacht hat. Ich habe mich deshalb in dieser Arbeit mit der Geschichte der Mathematik und einem besonderen Genie auseinandergesetzt. Das Genie über das ich schreiben werde ist Carl Friedrich Gauß. Die Geschichte der Mathematik wird sich deshalb nur bis zu Gauß’ Lebzeiten beschränken. Die Geschichte der Mathematik ist deshalb wichtig, da jedes Zeitalter etwas zur Entwicklung der Mathematik beigetragen hat und jeder einzelne Beitrag für zukünftige Mathematiker von Bedeutung war

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Mathematik von den Anfängen bis Gauß

3. Über Carl Friedrich Gauß

4. Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“ und Carl Friedrich Gauß

5. Vergleich: Errungenschaften Gauß Realität und Fiktion in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Darstellung des Mathematikers Carl Friedrich Gauß im Roman „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann auseinander, indem sie historische Fakten den fiktionalen Elementen des Werks gegenüberstellt, um die künstlerische Freiheit des Autors im Kontext der historischen Realität zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung der Mathematik bis zum Zeitalter von Gauß
  • Biografische Stationen und mathematische Errungenschaften des realen Carl Friedrich Gauß
  • Analyse der Romanfigur Gauß im Werk von Daniel Kehlmann
  • Gegenüberstellung von historischen Fakten und fiktiven Übertreibungen im Roman
  • Untersuchung der Motivlage Kehlmanns bei der literarischen Verfremdung historischer Persönlichkeiten

Auszug aus dem Buch

Vergleich: Errungenschaften Gauß Realität und Fiktion in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“

Gauß behauptet von sich selbst früher rechnen als sprechen gelernt zu haben und seine Geschichte, in der der dreijährige Gauß den Vater bei der Lohnabrechnung ausbessert wird vom Wissenschaftler selbst gern erzählt. Im Buch schreibt Kehlmann, dass der Vater „beim Abzählen des Monatslohns einen Fehler gemacht [hat und] darauf habe er zu weinen begonnen. Als der Vater den Fehler korrigiert habe, sei er sofort verstummt“ (Kehlmann, 2005, S. 12).

Die nächste Übertreibung findet sich auf Seite 53, hier wird nämlich behauptet, dass Gauß sich das Lesen innerhalb eines Tages selbst beigebracht habe: „Er blätterte um, diesmal ginge es schneller, ein paar Stunden später konnte er lesen, und noch am selben Abend war er mit dem Buch [...] fertig. In der Realität hat sich Gauß zwar das Lesen selbst beigebracht, jedoch frage er Bekannte nach der Aussprache der jeweiligen Buchstaben (vgl. Koester, 2006).

Die erste mathematische Errungenschaft von Gauß wird ebenso übertrieben geschildert. Der Lehrer gab den Jungen die Aufgabe die Zahlen von Eins bis Hundert zusammen zu zählen. Gauß entdeckte schnell, dass 100+1 101 ergibt, 99+2 ebenfalls 101 ergibt und so weiter. Dadurch konnte er die Aufgabe mit der einfachen Mulitplikation von 101 mal 50 lösen. Er schrieb sein Ergebnis auf die Tagel und legte diese mit den Worten „Da ligget se“ auf den Tisch (vgl. Bell, 1967, S. 222). Im Buch wird Gauß als schüchterner Junge voller Angst vor dem Lehrer dargestellt, der bei der Abgabe der Aufgabe fast zu weinen anfing.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin erläutert ihre persönliche Motivation für das Thema sowie das Ziel der Arbeit, das Leben von Carl Friedrich Gauß und dessen Darstellung im Roman „Die Vermessung der Welt“ zu untersuchen.

2. Die Mathematik von den Anfängen bis Gauß: Dieses Kapitel bietet einen chronologischen Überblick über die Entwicklung mathematischer Erkenntnisse von der Steinzeit bis hin zur Zeit des Barock.

3. Über Carl Friedrich Gauß: Eine biografische Darstellung von Gauß, die seine Herkunft, seine frühe Begabung und seine bedeutenden wissenschaftlichen Lebensstationen beleuchtet.

4. Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“ und Carl Friedrich Gauß: Die Autorin analysiert, wie Kehlmann Gauß als Romanfigur gestaltet und welche fiktiven Züge er dem historischen Gelehrten zuschreibt.

5. Vergleich: Errungenschaften Gauß Realität und Fiktion in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“: Ein direkter Abgleich zwischen den belegbaren historischen Fakten und den literarischen Ausgestaltungen des Autors anhand konkreter Romanpassagen.

Schlüsselwörter

Carl Friedrich Gauß, Daniel Kehlmann, Die Vermessung der Welt, Mathematikgeschichte, historische Fiktion, Biografie, wissenschaftliches Genie, literarischer Vergleich, Zahlentheorie, Realität, Fiktion, 19. Jahrhundert, mathematische Meilensteine, historische Persönlichkeiten, Romananalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von historischer Wahrheit und literarischer Fiktion im Roman „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann am Beispiel der Figur des Mathematikers Carl Friedrich Gauß.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte der Mathematik, der Biografie von C.F. Gauß und der narrativen Technik Kehlmanns bei der Charakterisierung historischer Größen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, herauszuarbeiten, wo der Autor bewusst Fakten verändert oder ausschmückt, um eine unterhaltsame Romanfigur zu schaffen, und inwieweit dies den historischen Gauß verfälscht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literatur- und sachorientierte Analyse betrieben, die historische Quellen und biografische Sekundärliteratur mit den Inhalten des Romans vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine mathematikhistorische Einordnung, eine Biografie von Gauß, eine Analyse der Romanfigur und einen direkten Vergleich zwischen historischen Fakten und Fiktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Carl Friedrich Gauß, Literaturvergleich, Mathematikgeschichte und das Spannungsfeld zwischen Realität und Fiktion bestimmt.

Warum wird Gauß’ Kindheit im Roman so anders dargestellt als in der Realität?

Kehlmann nutzt laut der Arbeit dramaturgische Mittel, um aus Gauß einen schüchternen Jungen voller Angst zu machen, was im Kontrast zu der historischen Selbstwahrnehmung des genialen Rechenkünstlers steht.

Was besagt Kehlmann über seinen eigenen Schreibstil in Bezug auf Historiker?

Der Autor selbst äußert ironisch, sein Werk solle so klingen, wie ein „verrückt gewordener Historiker“ es schreiben würde, was seine bewusste Vermischung von Fakt und Fiktion unterstreicht.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Genie Gauß in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“
Untertitel
Vergleich von Realität und Fiktion im Roman
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Germanistik)
Note
2
Autor
Mareike Anselim (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V213421
ISBN (eBook)
9783656417392
ISBN (Buch)
9783656419150
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gauß Daniel Kehlmann Fiktion und Realität Geschichte der Mathematik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mareike Anselim (Autor:in), 2012, Das Genie Gauß in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/213421
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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