Thema der vorliegenden Stunde ist es, den Schülern das Trainingskonzept „Functional Training“ vorzustellen - im Folgenden wird eine mögliche Defenition gegeben sowie verschiedene traniningswissenschafltiche Hintergründe beleuchtet.
Nichtzuletzt durch die “ungewöhnlichen“ Trainingsmethoden, die der Nationaltrainer Jürgen Kliensmann in der Vorbereitungsphase der Nationalspieler auf die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nutzte, wurde „Functional Training“ bekannt. Der Fitnesscoach Mark Verstgen arbeitete während dieser Zeit intensiv mit den Athlethen zusammen und zeigte neue, ungewohnte Trainingsformen auf, die eine Steigerung der sporlichen Leistungsfähigkeit zum Ziel hatten, sowie über eine Gelenksstabilisation einen Ansatz zur Verletzungsprohylaxe liefern sollten.
„Functional Training“ entstammt demzufolge dem Profisport und ist heutzutage als fester Bestandteil der Trainingslehre anzusehen. Dieses Trainingskonzept orientiert sich, wie sich bereits aus dem englischen Wort „function“ - Funktion/Zweck ableiten lässt, klar an zweckmäßigen und somit funktionellen Bewegungsformen. „Functional Training“ ist eine Trainingsmethode, bei der die unterschiedlichen Muskelgruppen nicht isoliert, sondern integriert in unterschiedliche Bewegungsmuster trainiert werden.“
Zum Thema wird durch ein vielfältiges Aufwärmprogramm hingeführt, bestehend aus einer Herz-Kreislauf-Aktivierung durch Jump Style und einem Kräftigungsprogramm. Es schließen sich hieran ein Stationsbetrieb an und eine in die Reflexion eingebettete Theoriephase.
Inhaltsverzeichnis
Bedingungsanalyse
Sachanalyse
Methodisch-didaktische Analyse
Zur Unterrichtseinheit
Zur Unterrichtsstunde
Unterrichtsvorhaben
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Unterrichtseinheit ist es, Schülern der 10. Klasse ein tieferes Verständnis für Fitness- und Krafttraining zu vermitteln, indem theoretische Hintergründe mit praktischen Übungen in der Sporthalle verknüpft werden, um das eindimensionale Training zu überwinden.
- Vermittlung des Konzepts "Functional Training"
- Schulung von Sensomotorik und Muskelketten
- Förderung konditioneller und koordinativer Fähigkeiten
- Anwendung der intensiven Intervallmethode im Zirkeltraining
- Praktische Erprobung und Demonstration von Übungen
Auszug aus dem Buch
Sachanalyse
Thema der vorliegenden Stunde ist es, den Schülern das Trainingskonzept „Functional Training“ vorzustellen - im Folgenden wird eine mögliche Defenition gegeben sowie verschiedene traniningswissenschafltiche Hintergründe beleuchtet.
Nichtzuletzt durch die “ungewöhnlichen“ Trainingsmethoden, die der Nationaltrainer Jürgen Kliensmann in der Vorbereitungsphase der Nationalspieler auf die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nutzte, wurde „Functional Training“ bekannt. Der Fitnesscoach Mark Verstgen arbeitete während dieser Zeit intensiv mit den Athlethen zusammen und zeigte neue, ungewohnte Trainingsformen auf, die eine Steigerung der sporlichen Leistungsfähigkeit zum Ziel hatten, sowie über eine Gelenksstabilisation einen Ansatz zur Verletzungsprohylaxe liefern sollten.
„Functional Training“ entstammt demzufolge dem Profisport und ist heutzutage als fester Bestandteil der Trainingslehre anzusehen. Dieses Trainingskonzept orientiert sich, wie sich bereits aus dem englischen Wort „function“ - Funktion/Zweck ableiten lässt, klar an zweckmäßigen und somit funktionellen Bewegungsformen. „Functional Training“ ist eine Trainingsmethode, bei der die unterschiedlichen Muskelgruppen nicht isoliert, sondern integriert in unterschiedliche Bewegungsmuster trainiert werden.
Die einzelnen Muskelgruppen werden demnach nicht mehr isoliert und eindimensional trainiert, sondern ganze Muskelketten beansprucht, wodurch sich das Zusammenspiel und die Funktionalität für die Sportpraxis verbessert. Als Muskelketten können alle Muskeln bzw. Muskelgruppen bezeichnet werden, die durch ihr Zusammenspiel komplexe Bewegungen ermöglichen.
Zusammenfassung der Kapitel
Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung der Sportklasse, das soziale Miteinander sowie individuelle körperliche Voraussetzungen der Schüler für den Sportunterricht.
Sachanalyse: Hier wird das Konzept des "Functional Training" wissenschaftlich hergeleitet, definiert und der Nutzen für die sportliche Leistungsfähigkeit sowie Verletzungsprophylaxe erläutert.
Methodisch-didaktische Analyse: Dieser Teil befasst sich mit der Einbettung in den Bildungsplan, der Zielsetzung der Unterrichtseinheit und der methodischen Gestaltung der einzelnen Sportstunden.
Unterrichtsvorhaben: Dieses Kapitel konkretisiert die Lernziele der Stunde in grobe, fachliche, methodische sowie personale und soziale Kompetenzen.
Schlüsselwörter
Functional Training, Sportunterricht, Krafttraining, Muskelketten, Sensomotorik, Zirkeltraining, Kondition, Koordination, Intervallmethode, Bewegungsabläufe, Schulsport, Trainingsprinzipien, Beweglichkeit, Körperhaltung, Leistungsfähigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen Unterrichtsentwurf für eine Prüfungslehrprobe im Fach Sport vor, der das Konzept des "Functional Training" in den Schulsport integriert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Functional Training, die Schulung von Kraft, Koordination und Ausdauer sowie die methodische Umsetzung in einem Zirkeltraining.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Das Ziel ist es, Schülern theoretische Hintergründe zum Fitness-Krafttraining zu vermitteln und diese in der eigenen Sportpraxis sowie bei Übungen zu Hause anwendbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine didaktische Unterrichtsplanung erstellt, die auf dem Bildungsplan basiert und verschiedene trainingswissenschaftliche Erkenntnisse über Muskelketten und Sensomotorik nutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Bedingungs- und Sachanalyse, die methodisch-didaktische Planung sowie ein konkretes Unterrichtsvorhaben inklusive Übungsstationen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Functional Training, Muskelketten, Sensomotorik, Zirkeltraining und konditionelle Fähigkeiten geprägt.
Wie werden die Übungen im Zirkeltraining variiert?
Die Übungen werden durch den Einsatz instabiler Unterlagen wie Pezzibälle, Aero-Steps und Balance Pads in ihrem Schwierigkeitsgrad gesteigert.
Welche Rolle spielen "Agonist" und "Antagonist" in diesem Konzept?
Die Schüler lernen das Trainingsprinzip kennen, Agonist und Antagonist im Wechsel zu trainieren, um eine ausgewogene Beanspruchung der Muskelgruppen zu gewährleisten.
- Arbeit zitieren
- Sebastian Bohl (Autor:in), 2012, Functional Training. Ein integratives Trainingskonzept zur Schulung von Kraft, Koordination und Ausdauer, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/213382