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Ethik in der journalistischen Recherche

Untersuchung anhand des Pressekodex

Title: Ethik in der journalistischen Recherche

Seminar Paper , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: B.A. European Studies Franziska Caesar (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions

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Summary Excerpt Details

1. 2.
3. 4.
5.
Inhalt
Einleitung ..........................................................................................03 Bestandsaufnahme: Recherchekultur im deutschen Journalismus.............03
2. 1 Einstellungen von Journalisten zu Recherchemethoden..............................06
Journalistische Recherche im Licht der Medienethik..............................08 Recherche im Licht der Rechtslage und des Pressekodex‘........................11
4.1 Pressefreiheit vs. Persönlichkeitsrechte..................................................11
4.2 Rechercheregelungen im Pressekodex...................................................12
Unlautere Recherchemethoden................................................................13
5.1 Problemfelder................................................................................13 5.2 Beispiel: Der Fall „Sebnitz“...............................................................15
5.2.1 Fazit.................................................................................17
2
4. Literaturverzeichnis...................................................................................19 Erklärung.......................................................................................21

1. Einleitung
3
Journalistische Recherche ohne Moral? Rechercheure – skrupellose Journalisten, die mittels scharfsinniger Spürarbeit skandalträchtige Enthüllungsgeschichten ans Licht bringen? Diesen Fragen soll in dieser Arbeit nachgegangen werden.
Zuerst erfolgt eine Bestandsaufnahme der deutschen Recherchekultur im Bezug auf die heutigen beruflichen Leitbilder und die Einstellungen von Journalisten zu Recherchemethoden. Im Anschluss wird aufgezeigt, was Medienethik für die Recherche bedeutet und in welchem Spannungsverhältins der Journalist agiert. Ergänzend dazu werden im folgenden Teil die rechtlichen und presseethischen Schranken und Freiheiten hinsichtlich der Recherche dargestellt. Abschließend werden die Problembereiche von unlauteren Recherchemethoden allgemein und dann exemplarisch am Fall „Sebnitz“ beleuchtet.
Diese Arbeit will nicht nur die Art und Weise der Recherche untersuchen und ethisch beurteilen, sondern auch die Frage, ob überhaupt recherchiert wird, erörtern.
...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bestandsaufnahme: Recherchekultur im deutschen Journalismus

2. 1 Einstellungen von Journalisten zu Recherchemethoden

3. Journalistische Recherche im Licht der Medienethik

4. Recherche im Licht der Rechtslage und des Pressekodex‘

4.1 Pressefreiheit vs. Persönlichkeitsrechte

4.2 Rechercheregelungen im Pressekodex

5. Unlautere Recherchemethoden

5.1 Problemfelder

5.2 Beispiel: Der Fall „Sebnitz“

5.2.1 Fazit

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den ethischen Stellenwert der journalistischen Recherche im deutschen Mediensystem, beleuchtet die Spannungsfelder zwischen ökonomischem Druck und publizistischer Verantwortung und analysiert anhand von Fallbeispielen die kritischen Grenzen journalistischer Methoden.

  • Recherchekultur und berufliche Leitbilder im deutschen Journalismus
  • Medienethische Grundlagen und die Rolle der „vierten Gewalt“
  • Rechtliche Schranken, Pressefreiheit und der Pressekodex
  • Gefahren unlauterer Recherchemethoden und ihre Folgen
  • Fallstudie: Analyse der Recherchepanne im „Fall Sebnitz“

Auszug aus dem Buch

5.2 Beispiel: Der Fall „Sebnitz“

Der Fall „Sebnitz“ zählt zu den größten Recherchepannen der letzten Jahre in den deutschen Medien. Die Ausmaße des kollektiven Versagens und Verzichts auf gründliche Überprüfung machen den hohen Stellenwert und die Dringlichkeit einer sorgfältigen Rechercheleistung bewusst. Der Verlauf des Falls soll im Folgenden kurz zusammengefasst werden.

Eine Frau aus dem sächsischen Sebnitz trat im November 2000 mit der Behauptung an die Presse, ihr sechsjähriger Sohn Joseph sei drei Jahre zuvor in einem Freibad von Neonazis vor den Augen aller Badebesucher ertränkt worden. Die Stadt hätte den Mord in den vergangen Jahren totgeschwiegen. Bild berichtete am 23. November 2000 auf der Titelseite:

„Es passierte am helllichten Tag in einem belebten Freibad. 50 Neonazis überfielen den kleinen Joseph (6). Sie schlugen ihn, folterten ihn mit einem Elektroschocker, dann warfen sie ihn ins Schwimmbad, ertränkten ihn. Fast 300 Besucher waren an jenem Tag im ‚Spaßbad‘ im sächsischen Sebnitz. Viele hörten seine Hilferufe, keiner half. Seit drei Jahren laufen die Täter frei herum.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob und wie journalistische Recherche unter moralischen Aspekten stattfindet, und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Bestandsaufnahme: Recherchekultur im deutschen Journalismus: Dieses Kapitel analysiert das aktuelle Rechercheverhalten in deutschen Redaktionen, das durch Personalabbau und eine Abkehr von investigativer Tiefe hin zu PR-Quellen geprägt ist.

2. 1 Einstellungen von Journalisten zu Recherchemethoden: Dieser Abschnitt untersucht empirisch, wie deutsche Journalisten zu problematischen Methoden stehen und welche ethischen Güterabwägungen dabei eine Rolle spielen.

3. Journalistische Recherche im Licht der Medienethik: Das Kapitel definiert den Begriff der Recherche und beleuchtet das medienethische Spannungsfeld, in dem sich Journalisten aufgrund ökonomischer Zwänge bewegen.

4. Recherche im Licht der Rechtslage und des Pressekodex‘: Hier werden die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Pressefreiheit den Grenzen durch Persönlichkeitsrechte gegenübergestellt.

4.1 Pressefreiheit vs. Persönlichkeitsrechte: Diese Analyse thematisiert den Konflikt zwischen dem Informationsanspruch der Presse und dem Schutz der Privatsphäre des Einzelnen.

4.2 Rechercheregelungen im Pressekodex: Der Abschnitt erläutert die ethischen Richtlinien des Presserates, insbesondere im Hinblick auf verdeckte Recherche und den Umgang mit Opfern.

5. Unlautere Recherchemethoden: Dieses Kapitel behandelt die Grauzonen journalistischen Handelns, von der Informantenproblematik bis hin zu bewussten Täuschungen.

5.1 Problemfelder: Hier werden die moralischen Konflikte bei der Informationsbeschaffung, etwa der Scheckbuchjournalismus oder das Täuschen von Informanten, diskutiert.

5.2 Beispiel: Der Fall „Sebnitz“: Das Kapitel arbeitet das kollektive Versagen der Medien in diesem konkreten Fall als exemplarisches Beispiel für fehlende Sorgfalt auf.

5.2.1 Fazit: Das Fazit fasst die Konsequenzen des Falls „Sebnitz“ zusammen und bewertet ihn als journalistischen Super-GAU für die Glaubwürdigkeit der Medien.

4. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und resümiert die Abhängigkeit des Journalisten von öffentlichem Druck und den daraus resultierenden moralischen Kompromissen.

Schlüsselwörter

Journalistische Recherche, Medienethik, Pressekodex, investigative Recherche, Fall Sebnitz, Recherchekultur, Pressefreiheit, Persönlichkeitsrechte, Scheckbuchjournalismus, Boulevardjournalismus, Sorgfaltspflicht, Informationsbeschaffung, Selbstreferentialität, Journalismus, Medienverantwortung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ethischen Grundlagen und die Qualität der journalistischen Recherche in Deutschland im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsdruck und professionellen Standards.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die Bestandsaufnahme der deutschen Recherchekultur, die medienethische Einordnung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die kritische Auseinandersetzung mit unlauteren Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nicht nur die Methoden der Informationsbeschaffung zu bewerten, sondern zu hinterfragen, ob und unter welchen Bedingungen im heutigen Journalismus noch gründlich recherchiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse aktueller Fachmedien, der Auswertung empirischer Studien zum Journalismus und der Fallanalyse anhand des „Falls Sebnitz“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Recherchekultur, der Rolle der Medienethik, der Rechtslage sowie der konkreten Problematik von unlauteren Methoden in der Berichterstattung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie journalistische Recherche, Medienethik, Pressekodex, investigative Recherche und Sorgfaltspflicht gekennzeichnet.

Was war das zentrale Versagen im „Fall Sebnitz“?

Das Versagen bestand in einem kollektiven Verzicht auf gründliche Überprüfung und einer unkritischen Übernahme von Falschmeldungen durch zahlreiche Medien, getrieben von einem exzessiven Exklusivitätsdruck.

Wie unterscheidet sich der deutsche Recherchejournalismus vom amerikanischen Ideal?

Während in den USA oft spezialisierte Reporter-Teams von der Tagesberichterstattung entbunden sind, ist in Deutschland eher ein breit angelegter „Recherchejournalismus“ verbreitet, bei dem Recherche und Tagesgeschäft häufig in Personalunion anfallen.

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Details

Title
Ethik in der journalistischen Recherche
Subtitle
Untersuchung anhand des Pressekodex
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt  (Journalistik)
Course
Ethik und Qualität in der öffentlichen Kommunikation
Grade
1,0
Author
B.A. European Studies Franziska Caesar (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V212324
ISBN (eBook)
9783656399247
Language
German
Tags
Ethik Medienethik Journalismus Recherche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. European Studies Franziska Caesar (Author), 2010, Ethik in der journalistischen Recherche, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/212324
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