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L'image mouvement. Montagetechniken nach Gille Deleuze

Titel: L'image mouvement. Montagetechniken nach Gille Deleuze

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 35 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tony Brockmann (Autor:in)

Französische Philologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit gibt einen Einblick in die Ideen Gille Deleuze's zum Thema Montage im Image-Mouvement. Um ein gewisses Verständnis für die Terminologie und die Theorien zu Zeit und Bewegung, den Ensembles und dem offenen Ganzen zu schaffen, wird zunächst ein Überblick über Deleuze's allgemeinen Beitrag zum Kino und anschließend eine kleine Einführung in den ersten Teil des Bandes Cinéma 1- L'image-mouvement gegeben. Im Hauptteil werden die von Deleuze analysierten elementaren Filmkomponenten Bildfeld, Einstellung und schließlich die Montage beschrieben, wobei Letztere den eigentlichen Kern dieser Arbeit ausmacht. Im Zuge der Ausführungen wird die Entwicklung der Filmgeschichte skizziert und auf verschiedene Richtungen und ihre wichtigsten Vertreter eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

1.1) Biographie

1.2) Deleuze und das Kino

2) Vorüberlegungen

2.1) Die Bergson'schen Theorien

2.1.1) Deleuzes weiters Verfahren

2.2) Bildfeld und Einstellung

2.2.1) Das Bildfeld

2.2.2) Die Einstellung

3) Montage – Die 4 Richtung

3.1) Die organische Richtung (die amerikanische Schule)

3.2) Die dialektische Richtung (die sowjetische Schule)

3.2.1) Eisensteins Kritik an Griffith

3.2.2) Eisensteins Neuerungen

3.2.3) Eisensteins Montagepraktiken

3.2.4) Vertovs Umdenken

3.3) Anmerkung zum Zeitpunkt der Montage

3.4) Die quantitative Richtung (Die Französische Schule der Vorkriegszeit)

3.4.1) Kompositionsmechanik der Bewegungsbilder

3.4.2) Zwei Maschinentypen

3.4.3) Photogénie

3.4.4) Das Erhabene

3.5) Die intensive Richtung (Der deutsche Expressionismus)

3.5.1) Die Geometrie

3.5.2) Das Licht und Das Rot

4) Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Gilles Deleuzes philosophische Analyse der Montage im Film zu erläutern. Dabei wird untersucht, wie die elementaren Filmkomponenten Bildfeld, Einstellung und Montage dazu beitragen, den Film als eigenständiges Medium der Weltkonstitution und als Ausdrucksform von Zeit und Bewegung zu begreifen.

  • Der Beitrag Gilles Deleuzes zur Filmtheorie und Philosophie des Kinos.
  • Die Analyse der elementaren Filmkomponenten Bildfeld und Einstellung.
  • Die Kategorisierung der Montage in vier Richtungen: organisch, dialektisch, quantitativ und intensiv.
  • Die theoretische Verknüpfung von Kinematographie mit philosophischen Konzepten wie Bergsons Dauer (durée) und Kants Erhabenem.

Auszug aus dem Buch

3.2.1.Eisensteins Kritik an Griffith:

Dort lobt er zunächst Griffiths Innovationen, kritisiert jedoch seine Sicht die soziale Teilung von Arm und Reich als unabhängige Phänomene wahrzunehmen. Griffith sei bei der empirischen Betrachtung des Organismus stehen geblieben und kann dem Zufolge die gemeinsame Ursache des sozialen Unterschiedes nicht erkennen. Da das Montage-denken jedoch nicht vom Denken als Ganzes zu trennen ist, erkennt man Griffith's unkritischen Blick auf die sozialen Missstände auch in seiner unkritischen Parallelmontage. Eisenstein kritisiert weiter, das der Gegensatz von z.B. arm/reich sich bei Griffith auf puren Zufall stütz, die Teile des Organismus existieren lediglich als „Konglomerat sich berührender Teile“.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Montage und Bildbewegung bei Deleuze ein und bietet einen kurzen biografischen Überblick sowie einen Einstieg in dessen Werk Cinéma 1.

2) Vorüberlegungen: Hier werden die philosophischen Grundlagen von Henri Bergson erörtert, insbesondere das Konzept des Bewegungsbildes und die Rolle von Bildfeld und Einstellung.

3) Montage – Die 4 Richtung: Dieses Hauptkapitel klassifiziert Montagepraktiken in vier verschiedene Richtungen – organisch, dialektisch, quantitativ und intensiv – und analysiert diese anhand bedeutender Regisseure.

4) Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Komposition des Bewegungsbildes zusammen und stellt die Divergenzen der einzelnen Schulen gegenüber.

Schlüsselwörter

Gilles Deleuze, Montage, Bewegungsbild, Zeitbild, Henri Bergson, Bildfeld, Einstellung, organische Montage, dialektische Montage, quantitative Montage, intensive Montage, Filmphilosophie, Kinetik, Filmtheorie, Raum-Zeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Gilles Deleuzes theoretische Auseinandersetzung mit dem Kino, insbesondere wie Montage als Mittel zur Konstruktion von Bedeutung und Zeitwahrnehmung fungiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Bild und Bewegung, die philosophischen Grundlagen von Deleuzes Filmtheorie sowie die differenzierte Betrachtung verschiedener Montagetechniken in der Filmgeschichte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Deleuzesche Terminologie und die Theorie der Montage im "Image-Mouvement" zu vermitteln, indem die Filmkomponenten systematisch aufgearbeitet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die Deleuzes Schriften auf verschiedene filmhistorische Beispiele und Regiestile anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Vorüberlegung zum Bewegungsbild sowie eine detaillierte Analyse der vier Montagestile (organisch, dialektisch, quantitativ, intensiv).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Montage, Bewegungsbild, Bergson'sche Theorien, Deleuze, Filmphilosophie und die unterschiedlichen kompositorischen Ansätze wie die amerikanische oder sowjetische Schule.

Wie unterscheidet Deleuze zwischen Griffith und Eisenstein?

Deleuze kontrastiert Griffiths intuitive, organische Parallelmontage mit Eisensteins wissenschaftlich fundierter, dialektischer Kollisionsmontage.

Was versteht Deleuze unter "das Erhabene" im Kontext der französischen Schule?

Deleuze bezieht sich auf Kants Begriff, um zu erklären, wie die französische Schule durch mathematische Mittel und Simultaneität eine Unermesslichkeit erzeugt, die über das rein Organische hinausgeht.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
L'image mouvement. Montagetechniken nach Gille Deleuze
Hochschule
Universität Leipzig  (Romanistik)
Veranstaltung
Sehdispositive im 19. und 20. Jahrhundert
Note
1,0
Autor
Tony Brockmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
35
Katalognummer
V212125
ISBN (eBook)
9783656402732
ISBN (Buch)
9783656404736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bewegungsbild Montage Deleuze Filmgeschichte L'image Bergson Photogénie Ensemble Ganze Bildfeld Kardrierung Eisenstein organische Richtung dialektische Richtung deutscher Expressionismus französische Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tony Brockmann (Autor:in), 2011, L'image mouvement. Montagetechniken nach Gille Deleuze, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/212125
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  35  Seiten
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