Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Die tatsächliche Berichterstattung über immaterielle Vermögenswerte

Empirische Untersuchung zur Berichterstattung ausgewählter DAX-Unternehmen über Human Capital und Customer Capital

Title: Die tatsächliche Berichterstattung über immaterielle Vermögenswerte

Textbook , 2012 , 76 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Johanna Wauschkuhn (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Wer den Nutzen immaterieller Werte messen kann, hat den heiligen Gral der Rechnungslegung gefunden.“ (Kaplan, R.; Norton, D., Grünes Licht für Ihre Strategie, in: Harvard Business Manager, Heft 5, 2004, S. 19).
Die Verschiebung des wirtschaftlichen Schwerpunktes vom sekundären (industriellen) zum tertiären Sektor (Dienstleistungssektor) hat dazu geführt, dass im-materielle Unternehmenswerte, d. h. nicht-monetäre Werte ohne körperliche Substanz – auch als Intangibles oder Intellectual Capital bezeichnet – zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Die gängigen Rechnungslegungsstandards sehen eine bilanzielle Erfassung von IC jedoch nur mit Einschränkungen vor.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, stichprobenhaft zu untersuchen, wie sich die derzeitige externe betriebswirtschaftliche Berichtserstattungspraxis über IC gestaltet, inwiefern Vorschläge der Wissenschaft umgesetzt werden und v.a. ob die Berichterstattung ihrer Informationspflicht nachkommt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Immaterielle Vermögenswerte in der externen Berichterstattung – Relevanz und Rahmen

2.1 Bedeutung immaterieller Vermögenswerte

2.2 Erfassung von immateriellen Vermögenswerten in den Bilanzen der im Deutschen Aktienindex erfassten Unternehmen

2.3 Behandlung von immateriellen Vermögenswerten in den International Financial Reporting Standards (IFRS)

2.4 Vorschlag des Arbeitskreises „Immaterielle Werte im Rechnungswesen“ der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. zur ergänzenden freiwilligen Berichterstattung

3. Untersuchung der tatsächlichen Berichterstattung über immaterielle Vermögenswerte in der betriebswirtschaftlichen Praxis

3.1 Ablauf der Untersuchung und Untersuchungsmethoden

3.2 Berichterstattungspraxis einzelner Unternehmen

3.2.1 BASF SE

3.2.1.1 Übersicht

3.2.1.2 Human Capital

3.2.1.3 Customer Capital

3.2.2 Siemens AG

3.2.2.1 Übersicht

3.2.2.2 Human Capital

3.2.2.3 Customer Capital

3.2.3 SAP AG

3.2.3.1 Übersicht

3.2.3.2 Human Capital

3.2.3.3 Customer Capital

3.2.4 Bayer AG

3.2.4.1 Übersicht

3.2.4.2 Human Capital

3.2.4.3 Customer Capital

3.2.5 Daimler AG

3.2.5.1 Übersicht

3.2.5.2 Human Capital

3.2.5.3 Customer Capital

3.3 Vergleich von tatsächlicher Berichterstattungspraxis und Vorschlag des Arbeitskreises

3.3.1 Formaler Vergleich

3.3.2 Inhaltlicher Vergleich: Human Capital

3.3.3 Inhaltlicher Vergleich: Customer Capital

4. Kritische Würdigung

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht stichprobenhaft, wie die fünf DAX-Unternehmen mit der höchsten Index-Gewichtung im Geschäftsjahr 2011 über immaterielle Werte (Intellectual Capital, IC) berichten und inwieweit sie dabei den Empfehlungen des Arbeitskreises „Immaterielle Werte im Rechnungswesen“ der Schmalenbach-Gesellschaft (AKV) folgen.

  • Analyse der externen Berichterstattung zu den Kategorien Human Capital und Customer Capital
  • Gegenüberstellung der aktuellen Praxis mit dem Indikatorenmodell des AKV
  • Bewertung der Informationsqualität hinsichtlich Struktur und Transparenz
  • Untersuchung von Barrieren bei der freiwilligen Offenlegung immaterieller Werte

Auszug aus dem Buch

2.1 Bedeutung immaterieller Vermögenswerte

Schätzungen zufolge macht der Anteil des IC am Gesamtunternehmenswert oft mehr als 50% aus. Einige Autoren gehen sogar von 90% aus. Genaue Angaben sind schwer zu finden, da – wie schon erwähnt – die gängigen Rechnungslegungsstandards eine bilanzielle Erfassung von IC nur mit Einschränkungen vorsehen. Der Umfang des nicht bilanzierten IC kann eventuell abgeschätzt werden durch eine Betrachtung des Market-to-Book-Ratio, d. h. des Verhältnisses von Marktkapitalisierung zu bilanziertem Eigenkapital. So betrug z. B. die Marktkapitalisierung von SAP im Jahre 2008 das 4,3-fache des in der Bilanz ausgewiesenen Wertes, 1999 sogar das 20-fache.

In Anbetracht dieser „Bilanzlücke“ erscheint es fraglich, ob die Rechnungslegung ihrer Informationsaufgabe zufriedenstellend nachkommt. Edvinsson und Brünig bedienen sich zur Illustration der Bedeutung der immateriellen Vermögenswerte der Metapher eines Baumes. Der Baum repräsentiert das Unternehmen, dessen unmittelbar sichtbare Bestandteile wie Stamm, Äste und Blätter durch Geschäftsberichte umfassend dargestellt werden, während das verborgene Wurzelsystem nicht Teil der Berichterstattung ist. Farbe und Konsistenz der Blätter und der anderen sichtbaren Bestandteile ermöglichen Rückschlüsse auf die momentane Gesundheit des Baumes. Aber nur die Kenntnis des Zustandes der Wurzelstruktur ermöglicht Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Baumes.

Somit kann die Bereitstellung von Informationen zu IC helfen, die Kapitalmarktkommunikation zu verbessern und damit die Transparenz der Unternehmenssituation zu erhöhen und das Ressourcenpotential effektiv zu nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung immaterieller Werte dar und definiert die Zielsetzung der empirischen Untersuchung bei DAX-Unternehmen.

2. Immaterielle Vermögenswerte in der externen Berichterstattung – Relevanz und Rahmen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, die bilanzielle Behandlung nach IFRS und den wissenschaftlichen Vorschlag des AK zur freiwilligen Berichterstattung.

3. Untersuchung der tatsächlichen Berichterstattung über immaterielle Vermögenswerte in der betriebswirtschaftlichen Praxis: Hier wird der methodische Ablauf beschrieben und die Berichterstattungspraxis der fünf untersuchten Konzerne (BASF, Siemens, SAP, Bayer, Daimler) detailliert analysiert und verglichen.

4. Kritische Würdigung: Der Abschnitt diskutiert die Ergebnisse der Untersuchung im Lichte der Relevanz für Investoren und der Defizite in der aktuellen Praxis.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über das Fehlen eines einheitlichen Konsenses und fordert einen verpflichtenden Standard für die Berichterstattung.

Schlüsselwörter

Immaterielle Vermögenswerte, Intellectual Capital, DAX, Berichterstattung, Human Capital, Customer Capital, Schmalenbach-Gesellschaft, Bilanzlücke, IFRS, Lagebericht, Unternehmenspublikationen, Indikatorenmodell, Transparenz, Unternehmenswert, Kapitalmarktkommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die tatsächliche freiwillige Berichterstattung von führenden DAX-Unternehmen über ihre immateriellen Werte (Intellectual Capital), insbesondere im Hinblick auf Human und Customer Capital.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Relevanz immaterieller Werte für den Unternehmenserfolg, deren bilanzielle Behandlung nach IFRS und die Möglichkeiten einer ergänzenden, freiwilligen Berichterstattung anhand des AKV-Modells.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, stichprobenhaft zu analysieren, ob und wie die größten DAX-Konzerne immaterielle Werte außerhalb der Bilanz kommunizieren und ob sie sich dabei an den Empfehlungen des Schmalenbach-Arbeitskreises orientieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive, empirische Analyse der Geschäftsberichte und Nachhaltigkeitsberichte der fünf gewichtungsstärksten DAX-Unternehmen im Jahr 2011, verglichen mit den Indikatoren des Arbeitskreises.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Berichterstattungspraxis von BASF, Siemens, SAP, Bayer und Daimler zu den Kategorien Human und Customer Capital sowie einen formalen und inhaltlichen Vergleich der Praxis mit dem AKV.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit konzentriert sich auf Begriffe wie Intellectual Capital, Bilanzlücke, Unternehmensberichterstattung, Humankapital, Kundenkapital, Transparenz und IFRS.

Warum schneiden die Unternehmen bei der Berichterstattung meist uneinheitlich ab?

Es fehlt ein einheitlicher, verpflichtender Standard, weshalb die Unternehmen ihre Informationen oft unstrukturiert und über verschiedene Publikationen hinweg verteilt veröffentlichen, was einen Vergleich erschwert.

Gibt es ein Beispiel für ein besonders schwieriges Auffinden von Informationen?

Ja, bei Daimler wird die Suche durch die Verteilung von Daten auf verschiedene gedruckte und Online-Berichte sowie durch eine rein narrative Darstellung erschwert, was die Analyse zu einer „Fleißarbeit“ macht.

Excerpt out of 76 pages  - scroll top

Details

Title
Die tatsächliche Berichterstattung über immaterielle Vermögenswerte
Subtitle
Empirische Untersuchung zur Berichterstattung ausgewählter DAX-Unternehmen über Human Capital und Customer Capital
College
University of Bayreuth
Grade
1,3
Author
Johanna Wauschkuhn (Author)
Publication Year
2012
Pages
76
Catalog Number
V212102
ISBN (eBook)
9783656405191
ISBN (Book)
9783656405467
Language
German
Tags
Rechnungslegung Immaterielle Vermögenswerte Intellectual Capital IC. Human Capital Customer Capital Berichterstattung Rechnungswesen Schmalenbach
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johanna Wauschkuhn (Author), 2012, Die tatsächliche Berichterstattung über immaterielle Vermögenswerte, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/212102
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  76  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint