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Die Slawen in Mitteldeutschland. Entwicklungstendenzen der Sozial- und Gesellschaftsstruktur in den östlichen Marken

Titel: Die Slawen in Mitteldeutschland. Entwicklungstendenzen der Sozial- und Gesellschaftsstruktur in den östlichen Marken

Hausarbeit , 2011 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Franziska Waßmann (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Die slawischen Stämme und Völkerschaften, über die hier berichtet werden soll, hatten
eine bewegte Geschichte. Der Prozess des Übergangs von den Verhältnissender späten
Urgesellschaft zur feudalen Klassengesellschaft bestimmte das historische Geschehen“
Die Slawen sind, entgegen lang angenommener Vermutungen, eng mit dem deutschen
Volk verbunden und ein wesentlicher Bestandteil für den ostdeutschen
Entwicklungsprozess im Mittelalter.
Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, diese These zu untersuchen und, wenn möglich, zu
bestätigen. Hierbei soll im Einzelnen auf die Bedingungen der Einwanderung in die
östlichen Marken und die Ansiedlung in den selbigen eingegangen werden. Danach wird
das Leben der Slawen im Allgemeinen untersucht, wobei besonderer Wert auf den
sozialen Aspekten liegen wird. Es soll das soziale Zusammenleben untereinander, in den
Stämmen, aber auch mit der bereits ansässigen Bevölkerung beleuchtet werden.
Abschließend soll das Leben der Slawen nach der Ostexpansion ab dem 12. Jahrhundert
betrachtet und beurteilt werden. Der Betrachtungszeitraum wird vom 6. Jahrhundert bis
zum 14. Jahrhundert festgesetzt. Das Untersuchungsgebiet ist das östliche Elbe-Saale-
Gebiet.
Auf den letzten Punkt soll der Schwerpunkt gelegt werden. Der vorherige Teil soll daher
eine Einführung in die Slawenwelt geben und erklären, wie sich dieses Volk im Laufe von
mehr als acht Jahrhunderten behauptet und entwickelt hat. Am Schluss sollen die Anfänge
mit den Ergebnissen aus dem 14. Jahrhundert verglichen und die Entwicklungen aufgezeigt
werden, die sich über die Jahrhunderte ergeben haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einwanderung

3. Siedlungsformen:

4. Soziale Organisation

5. Ostbesiedlung und Folgen für die Slawen:

6. Schlussbetrachtung:

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der Sozial- und Gesellschaftsstruktur der slawischen Stämme in Mitteldeutschland zwischen dem 6. und 14. Jahrhundert und analysiert deren Integration sowie Assimilation im Zuge der deutschen Ostbesiedlung.

  • Bedingungen der slawischen Einwanderung und Ansiedlung
  • Strukturen der slawischen Siedlungsformen und Burgbauten
  • Wandel der sozialen Organisation und Herrschaftsstrukturen
  • Auswirkungen der Ostbesiedlung auf die slawische Bevölkerung
  • Prozesse der kulturellen und politischen Assimilation

Auszug aus dem Buch

3. Siedlungsformen

Burgen wurden bei den Slawen von Anfang an, d. h. schon direkt nach ihrer Landnahme im 6. Jahrhundert in den östlichen Marken, gebaut. Sie dienten damals jedoch nicht als ständiger Wohnsitz einer Herrscherfamilie oder des Häuptlings. Das lässt sich von der Tatsache ableiten, dass bei Ausgrabungen innerhalb des Burgwalls keine nennenswerten größeren Gebäude nachgewiesen werden konnten, die als Wohnraum hätten dienen können. Die Dauernutzung setzte sich erst mit Herauskristallisierung von Fürstenhäusern ab dem 9. Jahrhundert und der damit verbundenen Ständegesellschaft durch.

Die hauptsächliche Siedlungsform war der Weiler oder der Zusammenschluss mehrerer dieser Weiler zu kleinen Dörfern. Da die Slawen Landwirte und Viehzüchter waren, war es für sie sinnvoller, sich direkt auf ihrem Land und in Nähe zu ihrem Vieh zu befinden. Die Slawen führten mit der Landnahme im 6. Jahrhundert eine Siedlungsform ein, die sich sogar die Siedler aneigneten, als sie den Osten im 12. Jahrhundert wieder besiedelten – den so genannten „Rundling“. Der Name verrät hier bereits die zu erwartende Form: die Häuser werden im Kreis, also rund, angeordnet. Es gab auch hier nur eine Öffnung, die nachts mit einem Tor verschlossen werden konnte. So war auch das Dorf leicht zu verteidigen, zumal es genau wie die Burg vorzugsweise an schlecht zu erreichenden Stellen, beispielsweise Landzungen, Inseln oder in moorigen Gebieten, errichtet wurde und somit schon ein natürlicher Schutz gegeben war. Zusätzlich umgab das Dorf oft noch eine hohe Hecke. Dies gab dem Dorf bereits einen burgenähnlichen Charakter, wenn auch bei weitem nicht so stark befestigt. Geöffnet war das Dorf dabei immer hin zur Wasserquelle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach dem sozialen Wandel der Slawen in Mitteldeutschland und skizziert den zeitlichen Rahmen vom 6. bis zum 14. Jahrhundert.

2. Einwanderung: Dieses Kapitel behandelt die Herkunft der westslawischen Stämme und deren Besiedlung der Flussgebiete an Elbe und Saale.

3. Siedlungsformen: Es wird die Entwicklung vom Rundling als dörfliche Siedlungsform hin zur funktionalen Bedeutung der slawischen Burgen analysiert.

4. Soziale Organisation: Dieses Kapitel beschreibt die ursprüngliche demokratische Struktur der slawischen Gesellschaft und den späteren Wandel hin zu einer ständisch geprägten Herrschaftsform.

5. Ostbesiedlung und Folgen für die Slawen: Die Auswirkungen der mittelalterlichen Ostexpansion auf die slawische Bevölkerung, ihre Assimilation und den Verlust politischer Eigenständigkeit werden hier dargelegt.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert, dass die Slawen maßgeblich an der Erschließung des Ostens beteiligt waren und ihre Assimilation ein schleichender Prozess ohne kriegerische Vertreibung war.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Handbücher zur slawischen Geschichte.

Schlüsselwörter

Slawen, Mitteldeutschland, Ostbesiedlung, Siedlungsformen, Rundling, Fluchtburgen, Sozialstruktur, Assimilation, Mittelalter, Landnahme, Gesellschaftsstruktur, Elbe-Saale-Gebiet, Herrschaftsverhältnisse, Christianisierung, Stämme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte der slawischen Stämme in Mitteldeutschland und untersucht deren gesellschaftliche Entwicklung vom 6. bis zum 14. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Einwanderung, den spezifischen Siedlungsformen, der sozialen Organisation sowie den Folgen der deutschen Ostbesiedlung für die Slawen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, die These zu untersuchen, dass die Slawen ein wesentlicher Bestandteil des ostdeutschen Entwicklungsprozesses im Mittelalter waren, und die Bedingungen ihrer Ansiedlung sowie Integration zu bestätigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung historischer Fachliteratur, Handbücher und archäologischer Erkenntnisse zur slawischen Besiedlungsgeschichte.

Welche Aspekte werden im Hauptteil besonders hervorgehoben?

Der Hauptteil konzentriert sich auf das soziale Zusammenleben der Slawen, die Transformation ihrer Siedlungsweisen und den schleichenden Prozess der Assimilation unter germanischer Herrschaft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Siedlungsformen, Rundling, Fluchtburgen, soziale Organisation und Assimilation.

Welche Bedeutung hatten die slawischen Burgen in der frühen Phase?

In der frühen Besiedlungszeit dienten Burgen primär als Fluchtburgen für die Bevölkerung in unruhigen Zeiten, nicht als ständige Residenz für eine herrschende Elite.

Wie vollzog sich die Assimilation der Slawen?

Die Assimilation verlief nach Einschätzung der Autorin eher als schleichende Unterwanderung slawischer Sitten durch germanische Einflüsse, statt durch gewaltsame Vertreibung.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Slawen in Mitteldeutschland. Entwicklungstendenzen der Sozial- und Gesellschaftsstruktur in den östlichen Marken
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Geschichte)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,3
Autor
Franziska Waßmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V211646
ISBN (eBook)
9783656403265
ISBN (Buch)
9783656406228
Sprache
Deutsch
Schlagworte
slawen mitteldeutschland entwicklungstendenzen sozial- gesellschaftsstruktur marken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Waßmann (Autor:in), 2011, Die Slawen in Mitteldeutschland. Entwicklungstendenzen der Sozial- und Gesellschaftsstruktur in den östlichen Marken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211646
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Leseprobe aus  17  Seiten
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