Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Art - Miscellaneous

Der Sonnenkönig und die Kunst: Zur Selbstdarstellung Ludwigs XIV.

Title: Der Sonnenkönig und die Kunst: Zur Selbstdarstellung Ludwigs XIV.

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 20 Pages , Grade: 12 Punkte (2+)

Autor:in: Anne Volkmer (Author)

Art - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ludwig XIV., auch bekannt als „der Sonnenkönig“, gilt als einer der außergewöhnlichsten und herausragenden Monarchen der Geschichte. Seine Herrschaft repräsentiert den Höhepunkt der absolutistischen Monarchie in Europa. Im Jahre 1643 folgte er im Alter von vier Jahren seinem Vater, dem unumschränkten Alleinherrscher Ludwig XIII. auf den Thron, den er 72 Jahre lang innehatte. Zunächst führte Kardinal Mazarin als Leitender Minister die Staatsgeschäfte, nach dessen Tod übte Ludwig XIV. die Regierungsgeschäfte selbstständig aus, was den Beginn seiner Alleinherrschaft einleitete. Unter der Regentschaft Ludwigs XIV. erlebte Frankreich einen einschneidenden und folgenreichen Wandel, der sowohl politische als auch kulturelle und wirtschaftliche Maßstäbe setzte. Auch die Kunst war von diesem Wandel betroffen: In nie zuvor dagewesener Weise zentralisierte Ludwig XIV. die Künste im absolutistischen Frankreich und stellte sie in die Dienste des Hofes und der Verherrlichung seiner Person.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die bildenden Künste unter Ludwig XIV.

3. Die Selbstdarstellung Ludwigs XIV. mit den Mitteln der Kunst

4. Das Staatsportrait von Hyacinthe Rigaud

5. Der Gemäldezyklus im Spiegelsaal von Schloss Versailles

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion der Künste im absolutistischen Frankreich unter Ludwig XIV. und analysiert, wie der König diese nutzte, um seine Herrschaft zu legitimieren, seine Person zu glorifizieren und politische Botschaften zu verbreiten.

  • Stellung und Funktion der Künste im ludovizianischen Zeitalter
  • Die systematische Entwicklung einer auf den König zugeschnittenen Ikonographie
  • Analyse des Staatsportraits von Hyacinthe Rigaud als Inbegriff der Herrscherdarstellung
  • Untersuchung des propagandistischen Gemäldezyklus von Le Brun im Spiegelsaal von Versailles
  • Die Rolle der Kunst als Instrument zur Meinungsbildung gegenüber Untertanen und ausländischem Publikum

Auszug aus dem Buch

3. Die Selbstdarstellung Ludwigs mit den Mitteln der Kunst

Da unter Ludwig XIV. „ausnahmslos alle Künste in den Dienst seiner Herrschaft und der Glorifizierung seiner Person“ gestellt und dementsprechend gesteuert und kontrolliert wurden, entstand ein einmaliger „Personenkult“, der das Bild des Königs auf eindrucksvolle Weise inszenierte, formte und verbreitete Die künstlerischen Mittel, die der Selbstinszenierung des Königs dienten, waren vielfältig: Sie existierten als idealisierte Gemälde, monumentale Denkmäler bis hin zu Teppichzyklen und Medaillen und reichten von der frühen Kindheit Ludwigs bis hin ins hohe Alter.

Schon früh ließ Ludwig XIV. mit der Hilfe seiner Berater und Minister eine in hohem Maße auf seine Person zugeschnittene Ikonographie entwickeln, um seine Selbstdarstellungsstrategie zu perfektionieren und seinen Ruhm zu vermehren. Nicht nur die Taten und Leistungen Ludwigs werden durch die Mittel der Kunst eindrucksvoll visualisiert und heroisiert, sondern auch dessen Omnipotenz als Monarch wurde durch allegorische Darstellungen herausgearbeitet: Auf zahlreichen Gemälden wie dem Gemäldezyklus in Versailles sieht man Ludwig flankiert von antiken Göttern wie Herkules oder Apoll; oft wird die Person des Königs auch direkt mit diesen Göttern und Helden der klassischen Mythologie gleichgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der absolutistischen Herrschaft Ludwigs XIV. ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der funktionalen Nutzung von Kunst zur politischen Propaganda.

2. Die bildenden Künste unter Ludwig XIV.: Dieses Kapitel beschreibt die Institutionalisierung und Zentralisierung der Kunstlandschaft durch den Hof, um diese vollständig auf die Verherrlichung des Königs auszurichten.

3. Die Selbstdarstellung Ludwigs XIV. mit den Mitteln der Kunst: Hier werden die verschiedenen künstlerischen Medien und die spezifische Ikonographie analysiert, durch die der König sich göttergleich inszenieren ließ.

4. Das Staatsportrait von Hyacinthe Rigaud: Eine detaillierte Untersuchung des berühmten Staatsportraits von 1701, das als zentrales Instrument der Herrscherrepräsentation und Machtdemonstration fungierte.

5. Der Gemäldezyklus im Spiegelsaal von Schloss Versailles: Dieses Kapitel analysiert das monumentale Werk von Le Brun und dessen Rolle bei der Visualisierung militärischer und politischer Erfolge des Königs.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kunst unter Ludwig XIV. einen bis dahin unbekannten Grad an politischer Instrumentalisierung erreichte und maßgeblich zur sakralen Überhöhung seiner Person beitrug.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Ludwig XIV., Sonnenkönig, Absolutismus, Staatsportrait, Hyacinthe Rigaud, Le Brun, Spiegelsaal, Versailles, Herrschaftslegitimation, Ikonographie, Hofkunst, politische Propaganda, Selbstinszenierung, Sonnenikonographie, Kunstförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die systematische Instrumentalisierung der Künste durch den französischen König Ludwig XIV. zur Festigung und Glorifizierung seines absolutistischen Herrschaftsanspruchs.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die königliche Kunstförderung, die Entwicklung einer spezifischen Herrscher-Ikonographie sowie die Analyse prominenter Beispiele der bildenden Kunst am Hofe des Sonnenkönigs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Ludwig XIV. durch den bewussten Einsatz von Malerei und Symbolik politische Aussagen formulierte, um seine Allmacht zu legitimieren und sowohl sein Volk als auch das Ausland zu beeindrucken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es erfolgt eine kunsthistorische Analyse der Werke unter Einbeziehung von Fachliteratur, wobei insbesondere Komposition, Farbwahl und die Verwendung von Allegorien und Herrschaftsinsignien interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Staatsportraits von Hyacinthe Rigaud sowie eine tiefgehende Analyse des Gemäldezyklus von Le Brun im Spiegelsaal von Versailles.

Welche Schlüsselbegriffe definieren den Inhalt der Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Absolutismus, Sonnenikonographie, sakrale Herrschaftsinszenierung, propagandistische Bildsprache und die Rolle von Künstlern als Akteure am Hof.

Warum wurde das Staatsportrait von Hyacinthe Rigaud als Fallbeispiel gewählt?

Es gilt als Inbegriff des absolutistischen Herrscherportraits, das durch seine Komposition und die Darstellung der Krönungsinsignien das politische Selbstverständnis des Königs auf dem Höhepunkt seiner Macht idealisiert.

Welche Bedeutung hat der Gemäldezyklus im Spiegelsaal von Versailles?

Dieser Zyklus dient als umfassendes, kohärentes Programm zur Verherrlichung der militärischen und wirtschaftlichen Erfolge des Königs und manifestiert dessen Machtanspruch innerhalb der prunkvollen Architektur des Schlosses.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in Versailles von anderen Werken?

Im Gegensatz zu einigen anderen zeitgenössischen Werken verzichtet Le Brun im Spiegelsaal teilweise auf eine direkte mythologische Vergöttlichung zugunsten einer Darstellung des Königs als heroischer römischer Imperator.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
Der Sonnenkönig und die Kunst: Zur Selbstdarstellung Ludwigs XIV.
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Kunstgeschichte)
Course
Medien, Macht, Monumente
Grade
12 Punkte (2+)
Author
Anne Volkmer (Author)
Publication Year
2012
Pages
20
Catalog Number
V211558
ISBN (Book)
9783656394822
ISBN (eBook)
9783656395058
Language
German
Tags
Ludwig XIv Sonnenkönig Ludwig Kunst Selbstdarstellung Herrscherportrait Staatsportrait Frankreich König Herrscher Gemälde Versailles Spiegelsaal Künste Rigaud Hyacinthe Rigaud Le Brun Absolutismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Volkmer (Author), 2012, Der Sonnenkönig und die Kunst: Zur Selbstdarstellung Ludwigs XIV., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211558
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  20  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint