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Ursachen und Folgen prekärer Beschäftigung

Titel: Ursachen und Folgen prekärer Beschäftigung

Hausarbeit , 2012 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Arielle-Luisa Albrecht (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Prekäre Jobs machen krank“
So die Schlagzeile, die am 22.05.2012 in „Junge Welt“, einer Tageszeitung, erschien.
Hinter dieser verbirgt sich eine Studie des Robert Koch Institut, welches den Zusammenhang von prekären Jobs und der Gesundheit untersuchte. Themen wie, „unsichere Jobs haben Einfluss auf die Gesundheit“ oder „Armut macht dick, unbeweglich und abhängig“ werden immer häufiger in den Medien thematisiert. Doch was verbirgt sich dahinter?
Haben prekäre Jobs einen Einfluss auf die Gesundheit und wenn ja warum? Und was bedeutet es überhaupt, sich in einer prekären Lage zu befinden?
Um diese Fragen beantworten zu können, muss zunächst einmal geklärt werden, was das Thema der „Prekarität“ alles umfasst. Hierzu soll auf die Begriffserklärung und deren geschichtliche Entwicklung eingegangen werden.
Desweiteren soll mithilfe der Castelschen Zonentheorie besprochen werden, welche Arten von prekären Zonen es gibt und wie diese, nicht nur auf die betroffenen Personen einen Einfluss haben. Auch soll der Begriff der Prekarität im Zusammenhang mit der aktuellen Lage des Arbeitsmarktes thematisiert werden. Der Arbeitsmarkt unterlag in den letzten Jahren einem stätigen Wandel. Neue Arbeitsverhältnisse und Beschäftigungsarten haben sich keineswegs nur zum positiven hin entwickelt, sie stehen immer mehr im Fokus der Diskussionen von Ursachen prekärer Lagen und im Zusammenhang mit prekärer Arbeit.
Ursachen und Folgen prekärer Erwerbstätigkeiten bilden desweiteren einen Schwerpunkt dieser Arbeit. Besonders sollen hierbei die Folgen prekärer Beschäftigungen, speziell gesundheitliche, in den Mittelpunkt treten und diskutiert werden. Zur Diskussion der oben genannten Schlagzeile „prekäre Jobs machen krank“, muss deshalb geklärt werden, was ein gesundes Leben ausmacht und inwiefern dies bei Menschen mit prekären Beschäftigungsverhältnissen nicht ausgeführt werden kann, beziehungsweise wo die Risikofaktoren prekärer Lebenssituationen liegen.

Leseprobe


Einleitung

1.) Begriffserklärung

1.1 Das Castelsche Zonenmodell

2.) Zur Geschichte der Begriffsverwendung

3.) Aktuelle Lage der Erwerbstätigkeiten

4.) Ursachen des Anstiegs prekärer Beschäftigungen

5.) Folgen prekärer Beschäftigungen

5.1.) Krankheitsrisiko unsicherer Job

5.1.1 Gesundheitsrelevante Verhaltensweisen

5.1.2. Gesundheitsrelevante Verhaltensweisen prekär Beschäftigter

6.) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen prekären Beschäftigungsverhältnissen und gesundheitlichen Auswirkungen bei den betroffenen Personen. Ziel ist es zu analysieren, warum prekäre Arbeit krank macht und welche Risikofaktoren hierbei eine zentrale Rolle spielen.

  • Definition und historische Entwicklung des Prekaritätsbegriffs
  • Analyse prekärer Zonen mittels des Castelschen Zonenmodells
  • Wandel des deutschen Arbeitsmarktes und Ursachen für den Anstieg prekärer Jobs
  • Zusammenhang zwischen prekärer Beschäftigung, Gesundheitsverhalten und physischer sowie psychischer Gesundheit

Auszug aus dem Buch

1.) Begriffserklärung

>>Prekär, Prekariat, Prekarisierung<<, immer häufiger fallen diese Begriffe im Zusammenhang mit dem aktuellen Wandel der Arbeitswelt. Doch was bedeuten Sie? Das Wort Prekär wird zunächst einmal mit etwas unsicherem, heiklen oder auch ungewissen gleichgesetzt (Ducki, Busch 2010: S. 23). Befindet man sich demnach in einer prekären Situation, ist diese von Ungewissheit und Instabilität gekennzeichnet. Man weiß nicht genau wohin einem diese Situation führen und wie sie ausgehen wird.

Am häufigsten wird das Wort Prekär im Zusammenhang mit den aktuellen Arbeitsverhältnissen in Deutschland verwendet. Dabei werden Erwerbstätigkeiten einer Person als prekär eingestuft, wenn diese für instabile Lebensverhältnisse der Personen sorgen. Der Begriff des Prekariats umfasst demnach soziale Gruppen, die durch unsichere Erwerbstätigkeiten oder Lebensverhältnisse gekennzeichnet sind. Sie befinden sich in existenzbedrohenden Umständen, welche zu sozialen Abstiegen führen können (Ducki, Busch 2010: S. 26). Im Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit wird das Begriffsfeld der Prekarisierung in drei strukturelle Kriterien untergliedert. Hinsichtlich, erstens, materieller reproduktiver Dimensionen, ist prekäre Arbeit nicht existenzsichernd. Auf, zweitens, sozial kommunikativer Dimension, schließt prekäre Arbeit eine gleichberechtigte Integration in soziale Netzwerke aus und ist drittens, auf rechtlich-institutioneller Dimension, von vollen sozialen Rechten und Partizipationschancen ausgeschlossen. Soweit zur objektiven Untergliederung. Auf subjektiv verarbeiteter Ebene kann man prekäre Arbeit zudem in die arbeitsinhaltliche Dimension, als Sinnverlust produzierend, in die Statusdimension, als vorenthalt sozialer Anerkennung und in die Planungsdimension, welche keinen langfristigen Lebensentwurf zulässt, untergliedern (Lemberger, Barbara 2009: S. 37 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der prekären Beschäftigung und deren Einfluss auf die Gesundheit, inklusive der zentralen Forschungsfrage.

1.) Begriffserklärung: Erläuterung des Prekaritätsbegriffs und Vorstellung des Castelschen Zonenmodells zur Kategorisierung von Sicherheitsniveaus.

2.) Zur Geschichte der Begriffsverwendung: Historische Einordnung des Prekaritätsbegriffs von Karl Marx bis zur Äquivalenz mit atypischen Arbeitsverhältnissen ab den 1980er Jahren.

3.) Aktuelle Lage der Erwerbstätigkeiten: Analyse der Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland mit Fokus auf den Anstieg atypischer Beschäftigungsverhältnisse trotz sinkender Arbeitslosenzahlen.

4.) Ursachen des Anstiegs prekärer Beschäftigungen: Untersuchung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren, wie Neoliberalismus, Globalisierung und Hartz-IV-Reformen, die den Anstieg prekärer Arbeit begünstigen.

5.) Folgen prekärer Beschäftigungen: Darstellung der psychischen und physischen Folgen für die Betroffenen, inklusive sozialer Ausgrenzung und Flexploitation.

5.1.) Krankheitsrisiko unsicherer Job: Vertiefende Betrachtung der gesundheitlichen Risiken, die durch prekäre Arbeitsbedingungen und Unsicherheit entstehen.

5.1.1 Gesundheitsrelevante Verhaltensweisen: Definition allgemeiner gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen wie Ernährung, Sport und Suchtmittelkonsum als Risikofaktoren.

5.1.2. Gesundheitsrelevante Verhaltensweisen prekär Beschäftigter: Analyse der empirischen Unterschiede im Gesundheitsverhalten zwischen Personen in prekären und nicht-prekären Lebenslagen.

6.) Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, dass prekäre Beschäftigung einen Teufelskreis aus Krankheit, Armut und sozialer Ausgrenzung erzeugen kann, der politisch und präventiv adressiert werden muss.

Schlüsselwörter

Prekarität, Prekariat, prekäre Beschäftigung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Gesundheitsverhalten, atypische Arbeitsverhältnisse, Zonenmodell, soziale Ausgrenzung, Unsicherheit, Flexploitation, Lebensstandard, Existenzsicherung, psychisches Wohlbefinden, Krankheitsrisiko

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen prekären Arbeitsverhältnissen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei den betroffenen Beschäftigten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition von Prekarität, die Entwicklung des modernen Arbeitsmarktes, soziale Sicherheitsmodelle und die Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie prekäre Lebens- und Arbeitssituationen direkt und indirekt zu gesundheitlichen Risiken führen und warum Arbeit unter bestimmten Bedingungen als Krankheitsfaktor wirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Studien und Statistiken zum Zusammenhang von prekärer Arbeit und Gesundheit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historischen Hintergründe, die aktuelle Arbeitsmarktlage in Deutschland, Ursachen für den Anstieg prekärer Beschäftigung sowie die gesundheitlichen Folgen und Verhaltensweisen der Betroffenen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Prekarität, prekäre Beschäftigung, Gesundheitsrisiko, soziale Ausgrenzung, atypische Arbeit und das Castelsche Zonenmodell.

Was besagt das Castelsche Zonenmodell?

Es unterteilt die Gesellschaft in verschiedene Sicherheitsniveaus, insbesondere die Zone der Integration, die Zone der Prekarität und die Zone der Entkopplung, um die subjektive und objektive Sicherheit zu veranschaulichen.

Welche Rolle spielt die "Flexploitation" in der Untersuchung?

Der Begriff beschreibt eine Form der Überausbeutung durch die Konzentration von Unsicherheit bei bestimmten Beschäftigtengruppen im Zuge der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ursachen und Folgen prekärer Beschäftigung
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Soziologie)
Veranstaltung
Wirtschaftssoziologie
Note
2,0
Autor
Arielle-Luisa Albrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V211502
ISBN (eBook)
9783656397090
ISBN (Buch)
9783656397502
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prekäre jobs arbeit ursachen folgen erwerbstätigkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Arielle-Luisa Albrecht (Autor:in), 2012, Ursachen und Folgen prekärer Beschäftigung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211502
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Leseprobe aus  13  Seiten
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