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Die catilinarische Rede 'In Catilinam' von Marcus Tullius Cicero (4. Rede Absatz 4)

Eine Interpretation

Titel: Die catilinarische Rede 'In Catilinam'  von Marcus Tullius Cicero (4. Rede Absatz 4)

Hausarbeit , 2010 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alexander Scheibe (Autor:in)

Latein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Hausarbeit beschäftige ich mich mit einem Ausschnitt der letzten Rede Ciceros gegen Catilina.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Originaltext

2. Übersetzung

3. Interpretation

3.1. Einleitung und Inhalt

3.2. Textgliederung

3.3. Sprache, Stil und Form

3.4. Gattung und geschichtlicher Hintergrund

3.5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, den vierten Absatz der vierten Catilinarischen Rede von Marcus Tullius Cicero philologisch zu analysieren. Dabei wird die rhetorische und inhaltliche Argumentationsstruktur, insbesondere der Kontrast zwischen den Positionen von Silanus und Caesar hinsichtlich der Bestrafung der Verschwörer, kritisch untersucht.

  • Analyse der rhetorischen Gestaltungsmittel und sprachlichen Stilistik Ciceros.
  • Gegenüberstellung der rechtlichen und politischen Argumentationsmuster im antiken Senat.
  • Einordnung der Rede in den historischen Kontext der Catilinarischen Verschwörung.
  • Untersuchung des antiken Idealbildes vom Redner.

Auszug aus dem Buch

1. Originaltext

(4,7) Video duas adhuc esse sententias, unam D. Silani qui censet eos qui haec delere conati sunt morte esse multandos, alteram C. Caesaris qui mortis poenam removet ceterorum suppliciorum omnis acerbitates amplectitur. uterque et pro sua dignitate et pro rerum magnitudine in summa severitate versatur. alter eos qui nos omnis, qui populum Romanum vita privare conati sunt, qui delere imperium, qui populi Romani nomen exstinguere, punctum temporis frui vita et hoc communi spiritu non putat oportere atque hoc genus poenae saepe in improbos civis in hac re publica esse usurpatum recordatur.

alter intellegit mortem a dis immortalibus non esse supplicii causa constitutam, sed aut necessitatem naturae aut laborum ac miseriarum quietem. itaque eam sapientes numquam inviti, fortes saepe etiam libenter oppetiverunt. vincula vero, et ea sempiterna, certe ad singularem poenam nefarii sceleris inventa sunt. municipiis dispertiri iubet. habere videtur ista res iniquitatem, si imperare velis, difficultatem, si rogare. (4,8) decernatur tamen, si placet.

Ego enim suscipiam et, ut spero, reperiam qui id quod salutis omnium causa statueritis non putet esse suae dignitatis recusare. adiungit gravem poenam municipiis, si quis eorum vincula ruperit; horribilis custodias circumdat et dignas scelere hominum perditorum; sancit ne quis eorum poenam quos condemnat aut per senatum aut per populum levare possit; eripit etiam spem quae sola hominem in miseriis consolari solet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Originaltext: Der Abschnitt enthält den lateinischen Quelltext der vierten Catilinarischen Rede (Abschnitte 4,7 und 4,8).

2. Übersetzung: Es folgt die deutsche Übersetzung des lateinischen Originaltextes zur Vorbereitung der inhaltlichen Analyse.

3. Interpretation: In diesem Kapitel wird der Text inhaltlich zusammengefasst, strukturell gegliedert, stilistisch untersucht sowie historisch und gattungsspezifisch eingeordnet.

3.1. Einleitung und Inhalt: Zusammenfassung des historischen Kontextes der Catilinarischen Verschwörung und der politischen Lage Roms im Jahr 63 v. Chr.

3.2. Textgliederung: Aufschlüsselung der Rede in logische Abschnitte basierend auf der Argumentation von Silanus und Caesar.

3.3. Sprache, Stil und Form: Analyse rhetorischer Figuren wie Hyperbaton, Alliteration, Chiasmus und Trikolon sowie Ciceros ironischer Unterton.

3.4. Gattung und geschichtlicher Hintergrund: Einordnung der Rede als Beratungsrede im Rahmen der antiken Rhetoriktradition.

3.5. Fazit: Reflexion über die Überlieferung der Reden und deren einseitige Perspektive zugunsten der Sieger.

Schlüsselwörter

Marcus Tullius Cicero, Catilina, Verschwörung, Senat, Todesstrafe, Silanus, Caesar, Rhetorik, Antike, Politische Rede, Interpretatio, Stilistik, Römische Republik, Konsul, Strafrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit?

Die Arbeit analysiert den vierten Absatz der vierten Rede Ciceros gegen Catilina, in dem über die angemessene Bestrafung der Verschwörer debattiert wird.

Welche Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die antike Rhetorik, römische Politik im Jahr 63 v. Chr., die juristische Debatte um die Todesstrafe und die stilistische Analyse ciceronianischer Texte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die philologische Untersuchung der Argumentationsstruktur und der rhetorischen Raffinesse, mit der Cicero die Standpunkte seiner Zeitgenossen Silanus und Caesar kontrastiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet Methoden der klassischen Philologie, insbesondere die Textanalyse (Stilistik, Rhetorik) sowie die historische Einordnung und Quellenkritik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgen die Gliederung des Textes, die sprachliche Analyse der rhetorischen Mittel und die Einordnung in den gattungsspezifischen Kontext der antiken Redekunst.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Marcus Tullius Cicero, Rhetorik, Catilinarische Verschwörung, Senatsdebatte und antike Redekunst.

Wie bewertet der Autor Ciceros Umgang mit Gaius Iulius Caesar?

Der Autor vermutet eine gewisse Ambivalenz: Aufgrund von Caesars politischem Einfluss kritisiert Cicero ihn nur unterschwellig und ironisch, anstatt ihn offen anzugreifen.

Welche Rolle spielt die Ironie in diesem speziellen Textabschnitt?

Cicero nutzt Ironie und vordergründiges Lob, um Caesars Vorschlag zur lebenslangen Haft in den Munizipien als inkonsequent oder unpraktikabel darzustellen.

Warum betont der Autor die einseitige Überlieferung der Reden?

Das Fazit weist darauf hin, dass die Reden Ciceros nur die Sichtweise der Sieger widerspiegeln, was zu einer einseitigen Stigmatisierung Catilinas als Bösewicht führt.

Welche Bedeutung hat das "Trikolon" für die Analyse der Rede?

Es dient als stilistisches Mittel zur Steigerung und rhetorischen Schärfung der Argumentation, insbesondere bei der Beschreibung der drohenden Folgen für die Verschwörer.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die catilinarische Rede 'In Catilinam' von Marcus Tullius Cicero (4. Rede Absatz 4)
Untertitel
Eine Interpretation
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Fakultät für Altertumswissenschaft)
Veranstaltung
Cicero - In Catilinam
Note
1,7
Autor
Alexander Scheibe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
11
Katalognummer
V211364
ISBN (eBook)
9783656394006
ISBN (Buch)
9783656394631
Sprache
Deutsch
Schlagworte
cicero cicero in catilina catilinarische Rede
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Scheibe (Autor:in), 2010, Die catilinarische Rede 'In Catilinam' von Marcus Tullius Cicero (4. Rede Absatz 4), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211364
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Leseprobe aus  11  Seiten
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