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Die ökonomische Theorie der Kriminalität. Eine kritische Betrachtung des Rational-Choice-Ansatzes zur Erklärung kriminellen Verhaltens.

Titel: Die ökonomische Theorie der Kriminalität. Eine kritische Betrachtung des Rational-Choice-Ansatzes zur Erklärung kriminellen Verhaltens.

Bachelorarbeit , 2013 , 36 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stephan Ackerschott (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1 Einführung in das Thema 5
2 Definitionen, Zuordnung und Abgrenzung 7
2.1 Definitionen 7
2.2 Zuordnung und Abgrenzung der Rational-Choice-Theorie 8
3 Die theoretische Basis – Von Ursachen und Lösungsstrategien 10
3.1 Das Dilemma der kriminologischen Theorien… 10
3.1.1 … am Beispiel der Anomie-Theorie nach Merton 10
3.1.2 … am Beispiel der Kontrolltheorie nach Hirschi 12
3.2 Der Rational-Choice Ansatz als Lösung aus dem Dilemma 13
3.2.1 Das Rational-Choice-Model nach Becker 13
3.2.2 Berücksichtigung der „Individuellen Risikopräferenzen“ 16
4 Kritik an der ökonomischen Kriminalitätstheorie 18
4.1 Aus der Theorie ersichtliche Kritik 19
4.2 Zwischenfazit 21
5 Überprüfung der ökonomischen Theorie der Kriminalität anhand emp. Untersuchungen 22
5.1 Überprüfung anhand der Studie von Entorf und Spengler 23
5.2 Überprüfung anhand des Täter-Opfer-Ausgleichs als Beispiel für die Wirkung von Strafe im Rational-Choice-Ansatz 27
6 Fazit 31
Literaturverzeichnis 34

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das Thema

2 Definitionen, Zuordnung und Abgrenzung

2.1 Definitionen

2.2 Zuordnung und Abgrenzung der Rational-Choice-Theorie

3 Die theoretische Basis – Von Ursachen und Lösungsstrategien

3.1 Das Dilemma der kriminologischen Theorien…

3.1.1 … am Beispiel der Anomie-Theorie nach Merton

3.1.2 … am Beispiel der Kontrolltheorie nach Hirschi

3.2 Der Rational-Choice Ansatz als Lösung aus dem Dilemma

3.2.1 Das Rational-Choice-Model nach Becker

3.2.2 Berücksichtigung der „Individuellen Risikopräferenzen“

4 Kritik an der ökonomischen Kriminalitätstheorie

4.1 Aus der Theorie ersichtliche Kritik

4.2 Zwischenfazit

5 Überprüfung der ökonomischen Theorie der Kriminalität anhand emp. Untersuchungen

5.1 Überprüfung anhand der Studie von Entorf und Spengler

5.2 Überprüfung anhand des Täter-Opfer-Ausgleichs als Beispiel für die Wirkung von Strafe im Rational-Choice-Ansatz

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Arbeit untersucht, inwieweit der ökonomische Rational-Choice-Ansatz nach Gary Becker ein geeignetes und hinreichendes Handlungskonzept zur Erklärung kriminellen Verhaltens bietet und ob er das Handlungsdilemma soziologischer Kriminalitätstheorien lösen kann.

  • Kritische Analyse des Rational-Choice-Modells
  • Empirische Überprüfung mittels der Studie von Entorf und Spengler
  • Untersuchung der Abschreckungswirkung von Strafen
  • Analyse des Täter-Opfer-Ausgleichs als kriminalpolitisches Instrument

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Das Rational-Choice-Model nach Becker

Schwerpunkt der Becker´schen Theorie ist die wohlfahrtsökonomische Überlegung „Wie viel Ressourceneinsatz und welches Strafmaß ist unter ökonomischen Gesichtspunkten in einer Gesellschaft optimal?“. Um diese Frage beantworten zu können schließt Becker von einem individuellen Handlungskonzept, basierend auf der Rational-Choice-Theorie, über eine individuelle Kriminalitätsangebotsfunktion auf eine aggregierte Angebotsfunktion mit deren Hilfe letztlich das optimale Maß an Kriminalität bestimmt werden kann. Die grundlegenden Annahmen in Beckers Modell sind (Becker, 1968, S. 172 ff.):

- Nutzenmaximierendes Verhalten der Akteure;

- Marktgleichgewicht, von Kriminalitätsnachfrage und -Angebot;

- Präferenzstabilität, welche keine wechselnden Präferenzen bezüglich des Nutzes der zur Wahl stehenden Alternativen zulässt.

Das für diese Arbeit relevante Handlungskonzept beschreibt was einen Menschen dazu bewegt sich für oder gegen kriminelle Aktivitäten oder zwischen mehreren zur Auswahl stehenden kriminellen Alternativen zu entscheiden. Basierend auf den grundlegenden Prämissen des allgemeinen Rational-Choice-Ansatzes gilt für Beckers Ansatz (Becker, 1982, S. 48 ff.):

- Kriminelle verfügen über vollständige Informationen bezüglich der Handlungsalternativen, der Umwelt und des zu erwartenden Nettonutzens (des Ziels/Ergebnisses);

- Unvollständige Informationen werden als Kosten/Aufwendungen betrachtet und entsprechend berücksichtigt;

- Wahl zwischen legalen und illegalen Handlungsalternativen;

- Entscheidung zwischen den Handlungsalternativen unterliegt einem gewissen „Risiko“, ausgedrückt in Verurteilungs- bzw. Nichtverurteilungswahrscheinlichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in das Thema: Hinführung zum Thema unter Berücksichtigung des Erklärungsdilemmas soziologischer Kriminalitätstheorien und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Definitionen, Zuordnung und Abgrenzung: Erläuterung der zentralen Begriffe der Kriminologie, Kriminalistik und Ökonomie sowie Einordnung der Rational-Choice-Theorie in die Kriminalitätstheorien.

3 Die theoretische Basis – Von Ursachen und Lösungsstrategien: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Erklärungsdilemma und detaillierte Darstellung des Rational-Choice-Modells nach Becker unter Einbeziehung von Risikopräferenzen.

4 Kritik an der ökonomischen Kriminalitätstheorie: Kritische Reflexion der Annahmen des Modells, insbesondere hinsichtlich Risiko, Nutzenmaximierung und Neutralitätsaspekten.

5 Überprüfung der ökonomischen Theorie der Kriminalität anhand emp. Untersuchungen: Empirische Evaluation durch die Studie von Entorf und Spengler sowie eine Untersuchung des Täter-Opfer-Ausgleichs als Instrument der Abschreckung.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Theorie und der gewonnenen empirischen Ergebnisse im Hinblick auf die eingangs formulierte Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Rational-Choice-Theorie, Kriminalitätstheorie, Becker, Abschreckung, Strafmaß, Nutzenmaximierung, Kriminalprävention, Täter-Opfer-Ausgleich, Delinquenz, Risiko, Strafverfolgung, ökonomische Analyse, Soziologie, Handlungsmodell, Schadensreduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökonomische Theorie der Kriminalität, insbesondere den Rational-Choice-Ansatz nach Gary Becker, und prüft dessen Eignung zur Erklärung kriminellen Verhaltens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung rationaler Wahlentscheidungen, die Kritik an diesem Modell sowie die empirische Überprüfung mittels kriminalistischer Daten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, ob der Rational-Choice-Ansatz ein sinnvolles Handlungskonzept darstellt und ob er das Handlungsdilemma soziologischer Theorien auflösen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie eine empirische Überprüfung durch die Analyse vorhandener Studien (u.a. von Entorf/Spengler und Kerner et al.).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Rational-Choice-Ansatzes, eine kritische Diskussion dieser Annahmen und die Anwendung auf empirische Fallbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rational-Choice, Kriminalitätstheorie, Abschreckungswirkung, Nettonutzen, Strafmaße und Täter-Opfer-Ausgleich.

Wie unterscheidet sich der Ansatz von Pyle von dem von Becker?

Pyle differenziert bei der Modellierung des Erwartungsnutzens bewusster zwischen Einkommen aus legalen und illegalen Aktivitäten als Becker, auch wenn die mathematischen Endergebnisse vergleichbar sind.

Warum ist der Täter-Opfer-Ausgleich aus ökonomischer Sicht relevant?

Der Täter-Opfer-Ausgleich wird dahingehend untersucht, ob er als Instrument der Strafmilderung die Kostenseite für Täter beeinflusst und somit Auswirkungen auf deren Entscheidung zur Tatbegehung hat.

Inwieweit lässt sich das Fazit zur Wirksamkeit der Theorie zusammenfassen?

Das Fazit fällt differenziert aus („JAEIN“): Während die Theorie als reines Handlungsmodell theoretisch begrenzt ist, konnten empirische Zusammenhänge zwischen Abschreckung und Kriminalitätsreduktion in der Realität bestätigt werden.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die ökonomische Theorie der Kriminalität. Eine kritische Betrachtung des Rational-Choice-Ansatzes zur Erklärung kriminellen Verhaltens.
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
2,0
Autor
Stephan Ackerschott (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
36
Katalognummer
V211320
ISBN (eBook)
9783656396628
ISBN (Buch)
9783656396895
Sprache
Deutsch
Schlagworte
theorie kriminalität eine betrachtung rational-choice-ansatzes erklärung verhaltens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephan Ackerschott (Autor:in), 2013, Die ökonomische Theorie der Kriminalität. Eine kritische Betrachtung des Rational-Choice-Ansatzes zur Erklärung kriminellen Verhaltens., München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211320
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Leseprobe aus  36  Seiten
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