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Unterschiede UGB und IFRS mit besonderem Bezug auf die Bewertung des Sachanlagevermögens

Title: Unterschiede UGB und IFRS mit besonderem Bezug auf die Bewertung des Sachanlagevermögens

Bachelor Thesis , 2011 , 42 Pages , Grade: 1

Autor:in: Jan-Patrick Stärk (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Die Globalisierung und Internationalisierung der Güter- und Kapitalmärkte und der damit einhergehende Ruf nach Transparenz und Vergleichbarkeit der darin agierenden Unternehmen waren ausschlaggebend für die Entwicklung international einheitlicher Rechnungslegungsstandards (vgl. V (EG) Nr. 1606/2002 Art 1 f; Hinz 2005, S. 5; Wagenhofer 2009, S. 26). Nach der EU-Verordnung 1606/2002 haben alle öster-reichischen börsennotierten Unternehmen ab dem Jahr 2005 verpflichtend ihre Kon-zernabschlüsse nach IFRS zu erstellen (vgl. V (EG) Nr. 1606/2002 Art 4; Wagenhofer 2009, S. 13). Durch die Rechnungslegung nach IFRS werden grenzüberschreitende Investitionen und Finanzierungen erheblich erleichtert, da allen Beteiligten die gleiche Informationsbasis vorliegt (vgl. Wagenhofer 2009, S. 26 f). Dringend zu beachten ist jedoch, dass zwischen den beiden Rechnungslegungssystemen UGB und IFRS grobe Unterschiede und Anforderungen bestehen. Der grundlegendste Unterschied besteht in der Blickrichtung bzw. Zielsetzung. Anstelle des Gläubigerschutzes und der Kapital-erhaltung nach UGB, zielt der Abschluss nach IFRS primär darauf ab, Investoren objektive Information über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens zu liefern, um die Funktionstauglichkeit der Kapitalmärkte zu sichern (vgl. Auer 2003, S. 11 f; Weber / Weißenberger / Haas 2006, S. 9). Somit wird das Vorsichtsprinzip, konkretisiert durch das Imparitäts- und Realisationsprinzip, welches maßgeblich für die Bilanzierung nach UGB ist (vgl. § 201 Abs 2 Z 4 UGB), hinter das so genannte Prinzip des True and Fair View bzw. Fair Presentation gestellt. Dies basiert auf dem Going-Concern Gedanken und einer periodengerechten Gewinnermittlung (vgl. Wagenhofer 2009, S. 127 ff). Die unterschiedlichen Blickrichtungen beider Rechnungslegungen wirken sich klarerweise auch auf die Bewertung von Sachanlagen aus. Dem IFRS wird nachgesagt, dass sich durch seine Rechnungslegungssystematik weniger Bewertungswahlrechte und bilanzpolitische Spielräume für die bilanzierenden Unternehmen ergeben, welches sich in einer geringeren Anzahl an zu bildenden stillen Reserven widerspiegelt (vgl. Auer 2003, S. 12). Wie dies beim UGB aussieht und ob nicht auch durch die Bilanzierung nach den IFRS erhebliche Bewertungsspielräume entstehen, soll vornehmlich anhand einer Gegenüberstellung der verschiedenen Ansätze des Sachanlagevermögens erarbeitet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Forschungsfrage

1.4 Methodik

2 Begriffsabgrenzung

2.1 Definition Rechnungslegung

2.2 Definition Sachanlage

3 Unternehmensgesetzbuch (UGB)

3.1 Rechnungslegung

3.1.1 Anwendungsbereich

3.1.2 Jahresabschluss

3.1.3 Ausrichtung und Funktionen des Jahresabschlusses

3.2 Bewertungsvorschriften

3.2.1 Allgemeine Grundsätze der Bewertung

3.2.2 Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

3.2.3 Beizulegende Wert

3.3 Bewertung von Sachanlagen

3.3.1 Abschreibungen von Sachanlagen

3.3.2 Planmäßige Abschreibung von abnutzbaren Sachanlagen

3.3.2.1 Lineare Abschreibung

3.3.2.2 Degressive Abschreibung

3.3.2.3 Progressive Abschreibung

3.3.2.4 Leistungsbedingte Abschreibung

3.3.3 Außerplanmäßige Abschreibung von Sachanlagen

3.3.4 Zuschreibungen

3.3.5 Geringwertige Sachanlagen

4 International Financial Reporting Standards (IFRS)

4.1 Anwendungsbereich

4.2 Aufbau der IFRS Rechnungslegung

4.3 Ausrichtung und Zielsetzung

4.4 Abschluss nach IFRS

4.5 Allgemeine Bewertungsvorschriften

4.5.1 Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

4.5.2 Beizulegender Zeitwert oder Fair Value

4.5.3 Beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten

4.5.4 Nutzungswert

4.5.5 Erzielbarer Betrag

4.6 Bewertung von Sachanlagen

4.6.1 Erstbewertung von Sachanlagen

4.6.2 Folgebewertung von Sachanlagen

4.6.2.1 Anschaffungskostenmodell

4.6.2.1.1 Planmäßige Abschreibungen bei Verwendung des Anschaffungskostenmodells

4.6.2.1.2 Außerplanmäßige Abschreibungen und Wertaufholung bei Verwendung des Anschaffungskostenmodells

4.6.2.2 Neubewertungsmodell

4.6.2.2.1 Planmäßige Abschreibungen bei Verwendung des Neubewertungsmodells

4.6.2.2.2 Außerplanmäßige Abschreibungen bei Verwendung des Neubewertungsmodells

5 Beantwortung der Forschungsfrage

6 Kritische Würdigung und Empfehlung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es, österreichischen Investoren die grundlegenden Unterschiede zwischen der Rechnungslegung nach UGB und IFRS unter besonderer Berücksichtigung der Bewertung des Sachanlagevermögens aufzuzeigen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie sich diese beiden Systeme im Kontext der Sachanlagebewertung unterscheiden und welche bilanzpolitischen Spielräume sich daraus ergeben.

  • Grundlagen der Rechnungslegung nach UGB und IFRS
  • Methoden zur Bewertung von Sachanlagen
  • Unterschiede im Gläubigerschutz versus Investoreninformation
  • Bilanzpolitische Spielräume und stille Reserven
  • Kritische Analyse der Bewertungsverfahren

Auszug aus dem Buch

2.2 Definition Sachanlage

Sachanlagen sind materielle, also körperlich greifbare Anlagegüter und stellen das Produktivvermögen eines Unternehmens dar (vgl. Tanski 2005, S. 1 ff). In anderen Worten ist die technische Leistungsfähigkeit eines Betriebes auf die Summe der zur Verfügung stehenden Sachanlagen zurückzuführen. Ihrem Charakter nach, gehen sie nicht in einem einzigen Produktionsvorgang zu Grunde, sondern stehen für mehrere Leistungsvorgänge zur Verfügung (vgl. Lechner / Egger / Schauer 2006, S. 154 f).

Nach § 224 UGB umfassen Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grund, sowie technische Anlagen und Maschinen, als auch andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (vgl. § 224 Abs 2 A II UGB). Als Teil des Anlagevermögens sind Sachanlagen nach § 198 UGB dazu bestimmt einem Unternehmen dauerhaft wirtschaftlich zu dienen (vgl. § 198 Abs 2 UGB). Unter “dauerhaft“ versteht man gemeinhin, über ein Geschäftsjahr hinausgehend. Hierzu sei angemerkt, dass es sich bei dieser Zeitangabe lediglich um einen Richtwert handelt (vgl. Abt et al. 2010, S. 51). Ausschlaggebend für die Einstufung einer Sachanlage in das Anlagevermögen ist daher vielmehr die Absicht der jeweiligen Nutzung, bzw. die Widmung derselben. (vgl. Karel / Handler / Abt 2008, S. 147; Lechner / Egger / Schauer 2006, S. 658 f). Die Sachanlage ist durch einen inhärenten Gebrauchscharakter gekennzeichnet, welcher auch ein wesentlicher Abgrenzungsfaktor zu den Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens ist, die dem Verbrauch dienen (vgl. Abt et al. 2010, S. 45).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Arbeit legt die Ausgangssituation, Zielsetzung, Forschungsfrage und die methodische Vorgehensweise zur Untersuchung der Rechnungslegungsunterschiede bei Sachanlagen dar.

2 Begriffsabgrenzung: Es werden die für das Thema wesentlichen Begriffe der Rechnungslegung sowie der Sachanlagen im betriebswirtschaftlichen Kontext definiert.

3 Unternehmensgesetzbuch (UGB): Dieses Kapitel behandelt die Rechnungslegung nach UGB mit Fokus auf die Bewertungsvorschriften für Sachanlagevermögen unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips.

4 International Financial Reporting Standards (IFRS): Hier werden die IFRS-Grundlagen sowie die spezifischen Bewertungsansätze für Sachanlagen (Anschaffungskosten- und Neubewertungsmodell) erläutert.

5 Beantwortung der Forschungsfrage: Die zentralen Unterschiede zwischen UGB und IFRS werden zusammengeführt, um die Forschungsfrage hinsichtlich der Bewertung von Sachanlagen abschließend zu beantworten.

6 Kritische Würdigung und Empfehlung: Abschließend werden die bilanzpolitischen Auswirkungen beider Systeme diskutiert und eine Einschätzung für Investoren gegeben.

Schlüsselwörter

UGB, IFRS, Rechnungslegung, Sachanlagevermögen, Bewertung, Anschaffungskosten, Fair Value, Vorsichtsprinzip, Jahresabschluss, Bilanzierung, Abschreibung, Neubewertungsmodell, Investoren, Kapitalerhaltung, Impairment-Test

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem Vergleich der Rechnungslegungssysteme UGB und IFRS hinsichtlich der Bewertung von Sachanlagen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Vorsichtsprinzip im UGB, das Fair-Value-Konzept in den IFRS sowie die unterschiedlichen Abschreibungs- und Bewertungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, österreichischen Investoren die Bewertungsunterschiede zwischen UGB und IFRS zu verdeutlichen, damit diese fundiertere Investitionsentscheidungen treffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Sekundärforschung in Form einer umfassenden Literaturrecherche sowie rechtswissenschaftlicher Auslegungsmethoden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der UGB-Vorschriften und die darauf aufbauende Darstellung der IFRS-Standards für Sachanlagen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bilanzierung, Fair Value, Anschaffungskosten, Sachanlagevermögen und bilanzpolitische Spielräume.

Wie unterscheidet sich die Bewertung im UGB von den IFRS?

Während das UGB stark vom Gläubigerschutz und dem Vorsichtsprinzip geprägt ist, zielen die IFRS auf eine entscheidungsnützliche Information für Investoren unter Anwendung des Fair-Value-Konzepts ab.

Was ist das Neubewertungsmodell im IFRS-Kontext?

Es ermöglicht die Bewertung von Sachanlagen zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value), was zu einer Erhöhung des Buchwertes führen kann, im Gegensatz zum UGB, wo dies strikt verboten ist.

Wie gehen beide Systeme mit Wertminderungen um?

Das UGB folgt dem gemilderten Niederstwertprinzip bei dauerhafter Wertminderung, während die IFRS durch den Impairment-Test eine spezifische Überprüfung des erzielbaren Betrags vorschreiben.

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Details

Title
Unterschiede UGB und IFRS mit besonderem Bezug auf die Bewertung des Sachanlagevermögens
College
FH Vienna
Grade
1
Author
Jan-Patrick Stärk (Author)
Publication Year
2011
Pages
42
Catalog Number
V211159
ISBN (eBook)
9783656397748
ISBN (Book)
9783656397847
Language
German
Tags
sachanlagevermögens ugb ias rechnungslegung jahresabschluss sachanlage abschreibung planmäßig anschaffungskosten herstellungskosten fair value erstbewertung folgebewertung neubewertungsmodell ugb und ifrs ugb ifrs sachanlagebewertung Generalnorm ifrs bewertung Funktion Blickrichtung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan-Patrick Stärk (Author), 2011, Unterschiede UGB und IFRS mit besonderem Bezug auf die Bewertung des Sachanlagevermögens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211159
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