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Die Beziehung von Medien und Terrorismus während der Anschläge des 11. September 2001

Title: Die Beziehung von Medien und Terrorismus während der Anschläge des 11. September 2001

Term Paper , 2013 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anna Friedrich (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications

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Jeder von uns, der an den Tag vom 11. September 2001 zurück denkt, erinnert sich genau an die Bilder der brennenden und einstürzenden Türme des World Trade Centers. Viele haben es noch sehr präsent vor Augen. Weil sie noch nie etwas Vergleichbares in ihrem Leben gesehen haben, ist es in ihrem Langzeitgedächtnis geblieben. Jeder weiß außerdem ganz genau wie und wodurch er von diesem Ereignis erfahren hat. Es gab kaum eine Möglichkeit nicht von dieser Nachricht zu hören. Jeder Sender von Sport bis zu Unterhaltung unterbrach das laufende Programm, um live zu berichten. Das Thema dominierte in allen Arten von Medien. Wochenlang auf den Titelblättern von Zeitschriften und Zeitungen oder als Gesprächsthema in Talkrunden und Nachrichten.
Medien können heute ein sehr großes Publikum erreichen und das in Echtzeit. Es ist nicht zu übersehen, dass sich Terroristen genau das zu nutze machen. Für sie ist heute nicht die Anzahl der Opfer von Bedeutung, sondern die größtmögliche Aufmerksamkeit der Medien und damit auch der Öffentlichkeit. Über diese problematische Beziehung handelt meine Arbeit. Es gilt Fragen zu beantworten wie:
Wie wichtig sind Medien für die Verbreitung terroristischer Botschaften?
Gibt es eine symbiotische Beziehung zwischen Medien und Terrorismus?
Wäre ohne Massenmedien Terrorismus überhaupt denkbar?
Dabei möchte ich exemplarisch die durch die Al-Quaida verübten Anschläge vom 11. September 2001 verwenden. Zunächst schaffe ich eine theoretische Grundlage, indem ich den Begriff Terrorismus erläutere und den radikalislamischen Terrorismus kurz umreiße. Der Hauptteil meiner Arbeit dreht sich um die Darstellung des 11. September 2001 in den Medien und um die Bedeutung der Medien für den Terrorismus, als auch die Bedeutung des Terrorismus für die Medien. Eine wichtige Rolle spielt diese Beziehung auch für die Gesellschaft und die Politik. Abschließend werde ich ein Fazit ziehen und einen Ausblick aufzeigen, wie Medien zukünftig mit dem Thema Terrorismus umgehen sollten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Der Begriff "Terrorismus"

2.2 Der radikalislamische Terrorismus und Al-Quaida

2.3 Die Ereignisse des 11. September 2001 in den Medien

3 Die Beziehung zwischen Medien und Terrorismus und die Rolle der Gesellschaft

3.1 Bedeutung der Medien für den Terrorismus

3.2 Bedeutung des Terrorismus für die Medien

3.3 Bedeutung für Gesellschaft und Politik

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexe und wechselseitige Beziehung zwischen den Massenmedien und dem modernen Terrorismus am Beispiel der Anschläge vom 11. September 2001, um zu analysieren, wie Terroristen mediale Aufmerksamkeit instrumentalisieren und welche Auswirkungen dies auf Gesellschaft und Politik hat.

  • Definition und Merkmale des Terrorismus
  • Die Rolle der Medien bei der Verbreitung terroristischer Botschaften
  • Symbiotische Beziehung zwischen Terroristen und Medien
  • Gesellschaftliche und politische Folgen der terroristischen Berichterstattung
  • Zukunft der medialen Verantwortung im Umgang mit Terrorismus

Auszug aus dem Buch

3.1 Bedeutung der Medien für den Terrorismus

Terrorismusforscher Brian Jenkins stellt schon im Jahr 1975 die Behauptung auf, dass Terrorismus Theater ist. Franz Wördemann geht sogar soweit, dass er den modernen Terroristen als Entertainer bezeichnet, der das Fernsehen und Internet als Bühne nutzt.

Weitestgehend einig sind sich viele Autoren darüber, dass der Terrorismus zum Ziel hat eine Botschaft zu verbreiten und somit eine Kommunikationsstrategie darstellt. Terroristen wollen eine möglichst sensationelle Nachricht erzeugen, die es zur allgemeinen Aufmerksamkeit schafft und eine Vielzahl von Menschen erreicht. Es ist eindeutig, dass hierfür die Medien am besten geeignet sind. Bei den Anschlägen ist also nicht unbedingt die Anzahl der Opfer von Bedeutung, sondern die Übermittlung der Botschaft, das Erreichen der nationalen und internationalen Öffentlichkeit und Verbreitung von Angst. So verkündete Osama bin Laden in einem Video, dass er nicht mit dem Einsturz des World Trade Centers gerechnet habe, sondern sich nur drei bis vier brennende Stockwerke erhoffte.

Man kann mehrere Adressaten für diese Botschaft ausmachen: die Bevölkerung, die Politiker und interessierte Dritte. Die Medien bieten den Zugang zu diesen Adressaten. In der Bevölkerung sollte vor allem Furcht und Schrecken verbreitet werden und indirekt eine Drohung für weitere Anschläge erfolgen. Auf die Politik sollte der Anschlag Druck ausüben, um einen Richtungswechsel zu erzwingen. Außerdem sollte die Schutzfunktion in Frage gestellt und Verletzlichkeit des Staates demonstriert werden. Die Regierung befindet sich dann unter Druck der Öffentlichkeit zu handeln, sodass eine Gegenreaktion kaum auszuschließen ist. Als Drittes werden Sympathisanten und potenzielle Anhänger angesprochen. Sie sollen für die Zwecke der Terroristen rekrutiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der medialen Berichterstattung über den 11. September 2001 ein und definiert das Forschungsziel der Arbeit.

2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden der Begriff „Terrorismus“ sowie der radikalislamische Terrorismus und die Ereignisse vom 11. September 2001 kontextualisiert.

3 Die Beziehung zwischen Medien und Terrorismus und die Rolle der Gesellschaft: Dieses Hauptkapitel analysiert die wechselseitige Abhängigkeit zwischen Medien und Terrorismus sowie die Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung und politische Handlungsfähigkeit.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, wie Medien als Plattform für Terroristen dienen, und diskutiert die Herausforderung für Medien, ihre Rolle als vierte Gewalt ohne Zensur wahrzunehmen.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Medien, 11. September 2001, Al-Quaida, Berichterstattung, Öffentlichkeit, Kommunikation, Propaganda, Gesellschaft, Politik, Angst, Sensationsgier, Internet, Mediale Macht, Krisenberichterstattung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der gegenseitigen Beeinflussung von modernen Massenmedien und terroristischen Akteuren, illustriert durch die Anschläge vom 11. September 2001.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition von Terrorismus, die Nutzung medialer Kanäle durch Terroristen zur Verbreitung von Botschaften sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft und Politik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob eine symbiotische Beziehung zwischen Medien und Terrorismus existiert und wie wichtig Medien für die Verbreitung terroristischer Inhalte sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die theoretische Auseinandersetzung mit terrorismus- und medienwissenschaftlichen Konzepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Terroristen Medien als „Bühne“ nutzen und wie wiederum Medien durch den Druck nach Sensationsnachrichten das Handeln von Regierungen und die Ängste der Bevölkerung beeinflussen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Terrorismus, mediale Inszenierung, Kommunikation, Angstverbreitung und gesellschaftliche Auswirkungen.

Warum wird der Terrorismus als „Theater“ bezeichnet?

Dieser Begriff, zitiert nach Brian Jenkins, beschreibt die strategische Inszenierung terroristischer Akte um Aufmerksamkeit zu generieren, wobei der mediale Effekt wichtiger ist als das bloße Ziel.

Welche Rolle spielt das Internet laut der Autorin?

Das Internet bietet Terroristen Vorteile wie Anonymität und die Umgehung traditioneller redaktioneller Selektionsprozesse, was eine direkte Kommunikation und Rekrutierung ermöglicht.

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Details

Title
Die Beziehung von Medien und Terrorismus während der Anschläge des 11. September 2001
College
Stuttgart Media University
Grade
2,0
Author
Anna Friedrich (Author)
Publication Year
2013
Pages
17
Catalog Number
V211047
ISBN (eBook)
9783656392019
ISBN (Book)
9783656392545
Language
German
Tags
medien terrorismus beispiel september
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Friedrich (Author), 2013, Die Beziehung von Medien und Terrorismus während der Anschläge des 11. September 2001, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211047
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