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Die Pentapolis der Philister: Die Stadt im Alten Israel

Thema rund um die Seevölker

Titel: Die Pentapolis der Philister: Die Stadt im Alten Israel

Seminararbeit , 2012 , 13 Seiten , Note: 1

Autor:in: Mechthild Lütjen-Podzeit (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Philister (auch Pelischti; hebräisch: פְּלִשְׁתִּים / pelištīm; neuägyptisch Peleset) waren ein Volk, das im 12. Jahrhundert v. Chr. die Küste des historischen Palästina bewohnte.

Die Philister, das unbekannte Volk, Lehrmeister und Widersacher der Israeliten.

Die Philister sind die südwestlichen Nachbarn Israels. Im Zuge der Seevölkerinvasion haben sie sich nach ihrer Niederlage durch Ramses III. (um 1175 v. Chr.) an der Mittelmeerküste von Gaza bis Karmel festgesetzt oder sie wurden von den Ägyptern dort als eine Art Pufferzone an ihrer nordöstlichen Grenze angesiedelt. Die Philister haben keinen Einheitsstaat geschaffen, sondern sie gründeten oder übernahmen Stadtstaaten, die eine Art Konföderation bildeten, z.B. die fünf Städte Gaza, Askelon, Aschdod, Ekron und Gat (= die Pentapolis). Die Philister gehören nicht zu den semitischen Völkern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Pentapolis der Philister

2. Geschichte

3. Schriftquellen

4. Geschichte der Bezeichnung

5. Herkunft

6. Waren die Philister Barbaren?

7. Kultur

7.1 Aussehen

7.2 Keramik

7.3 Schiffe

7.4 Architektur

7.5 Religion

7.6 Wirtschaftsweise

8. „Philisterschrift“

9. Nachkommen der Philister

10. Pseudohistorische Arbeiten über die Philister

11. Nachtrag

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Identität, Herkunft und kulturelle Bedeutung der Philister im Kontext des antiken Palästina und ihr komplexes Spannungsverhältnis zum Volk Israel.

  • Analyse der Siedlungsgeschichte und Konföderation (Pentapolis)
  • Untersuchung der militärischen und technologischen Vorherrschaft
  • Bewertung der kulturellen Einflüsse, insbesondere im Bereich Schifffahrt und Keramik
  • Kritische Einordnung der biblischen Berichterstattung vs. archäologischer Befunde
  • Diskussion der "Barbaren"-These und pseudohistorischer Deutungsansätze

Auszug aus dem Buch

Waren die Philister Barbaren?

Die Philister stehen bei den Archäologen in einem außerordentlich schlechten Ruf. Der Wiener Archäologe Schachermeyr oder andere haben nicht milde geurteilt. G. Childe nennt die Nordmeervölker „barbarische Horden“, auch G. Kahl-Furthmann spricht von „Einfällen barbarischer Horden“, unter denen die Philister „das Furchtbarste“ gewesen seien E. Vietta schreibt: „Um das Weltjahr 1200 v. Chr. fluten wilde Horden, die Herakliden, über Hellas hin und schlagen mit neuen Panzerwaffen alles nieder, was Widerstand versucht. Die Dorer Herakliden kannten das Eisen. C.W. Ceram meint: „So waren die Dorier nur Plünderer, die zerstörten. R. Nitsche urteilt: „Die Dorier überfluteten das Land... und ließen Südosteuropa in einen Zustand völliger Barbarei zurückfallen... die dorische Flut hat verheerend gehaust“.

L. Deuel nennt die Nordmeervölker „geheimnisvolle Plünderscharen der Seevölker. Mit ähnlichen Urteilen könnte man viele Zeilen füllen. Die archäologischen Forschungen scheinen diese harten Urteile zu bestätigen, denn überall, wohin die Nordmeervölker kamen, findet man Spuren schrecklicher Verwüstungen und ungeheure Brände.

Wir haben zu Beginn dieses Kapitels die Frage gestellt: „Waren die Philister Barbaren?“ Ist das Urteil der Archäologen berechtigt, dass die Philister und die anderen an der Großen Wanderung beteiligten Nordmeervölker Barbaren waren? Das Ergebnis der Untersuchungen lautet: dieses Urteil ist unberechtigt! Die schrecklichen Verwüstungen und die ungeheuren Brände, die bei allen Ausgrabungen in den Schichten aus der 2. Hälfte des 13. Jhdts.v. Chr. festgestellt wurden, sind nicht das Werk von Menschen, sondern das Werk furchtbarer Naturkatastrophen, die in einem wilden Wirbel von Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Meeresüberschwemmungen und ungeheuren feurigen Massen, die vom Himmel stürzten, die alten, blühenden Kulturen zerstörten.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Pentapolis der Philister: Definition des philisterischen Städtebundes als politische und ökonomische Allianz an der Küste Palästinas.

Geschichte: Darstellung der philisterischen Siedlungsweise, ihres Aufstiegs nach ägyptischem Machtverlust und der kriegerischen Konflikte mit den Israeliten.

Schriftquellen: Überblick über die Nennung der Philister in ägyptischen, assyrischen, persischen und biblischen Texten.

Geschichte der Bezeichnung: Herleitung des Begriffs Palästina von der Philister-Region bis hin zur historischen Etablierung des Namens.

Herkunft: Diskussion der Herkunftsthesen wie der ägäischen oder anatolischen Hypothese unter Einbeziehung archäologischer Funde.

Waren die Philister Barbaren?: Auseinandersetzung mit der negativen Bewertung der Philister in der Archäologie und der Gegenhypothese der Naturkatastrophe.

Kultur: Detaillierte Betrachtung von Aussehen, Keramik, Schiffsbau, Architektur, Religion und Wirtschaftsweise der Philister.

„Philisterschrift“: Erörterung der kulturellen Leistung der Philister hinsichtlich der Entwicklung der Buchstabenschrift.

Nachkommen der Philister: Historische Einordnung der heutigen Palästinenser und Abgrenzung von den antiken Philistern.

Pseudohistorische Arbeiten über die Philister: Kritische Beleuchtung der Atlantis-Hypothese nach Jürgen Spanuth.

Nachtrag: Zusammenfassung ergänzender Forschungsergebnisse und archäologischer Berichte zu den Seevölkern.

Schlüsselwörter

Philister, Pentapolis, Seevölker, Palästina, Ägäische Hypothese, Dagon, Eisenherstellung, Philisterschrift, Archäologie, Mittelmeerraum, Medinet Habu, Israeliten, Geschichte, Kultur, Ausgrabungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation befasst sich mit dem Volk der Philister, ihrer historischen Rolle im antiken Palästina und ihrem kulturellen Erbe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Herkunft, die gesellschaftliche Organisation (Pentapolis), die militärische Stärke, die kulturellen Leistungen sowie die geschichtliche Wahrnehmung der Philister.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein präzises Bild der Philister jenseits der biblischen Feindbilder zu zeichnen und ihre tatsächliche Bedeutung für die Region zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine interdisziplinäre Auswertung von archäologischen Funden, historischen Quellen, linguistischen Ableitungen und philologischen Vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Geschichte, die kulturelle Entwicklung (wie Schiffsbau und Keramik) und die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Hypothesen zur Herkunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Philister, Seevölker, Pentapolis, antikes Palästina, kultureller Austausch und archäologische Forschung.

Warum wird die Bezeichnung "Pentapolis" verwendet?

Der Begriff beschreibt die Allianz aus fünf philistischen Stadtstaaten: Aschdod, Askalon, Ekron, Gath und Gaza.

Ist die These von den Philistern als "Barbaren" haltbar?

Die Arbeit widerlegt diese These und argumentiert, dass Verwüstungen eher auf Naturkatastrophen als auf menschliche Barbarei zurückzuführen sind.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Pentapolis der Philister: Die Stadt im Alten Israel
Untertitel
Thema rund um die Seevölker
Hochschule
Universität Wien  (Evangelische Theologie)
Veranstaltung
Seminar
Note
1
Autor
Mechthild Lütjen-Podzeit (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V210390
ISBN (eBook)
9783656379355
ISBN (Buch)
9783656380634
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pentapolis Seevölker Palästina Aschdod Askalon Ekron Gath Gaza
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mechthild Lütjen-Podzeit (Autor:in), 2012, Die Pentapolis der Philister: Die Stadt im Alten Israel, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/210390
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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