Der klientzentrierte Ansatz von Carl Ransom Rogers,
Der nicht- direktive Ansatz von Tausch & Tausch,
Die Transaktionsanalyse,
Die gewaltfreie Kommunikation,
Das Kommunikationsmodell von Virgina Satir,
Die Tetralemma- Aufstellung,
Ausgewählte Coachingmodelle,
Die Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl,
Die Mediation,
Systemische Beratung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Reflexion der behandelten Modelle
2.1 Der klientzentrierte Ansatz von Carl Ransom Rogers
2.2 Der nicht- direktive Ansatz von Tausch & Tausch
2.3 Die Transaktionsanalyse
2.4 Die gewaltfreie Kommunikation
2.5 Das Kommunikationsmodell von Virgina Satir
2.6 Die Tetralemma- Aufstellung
2.7 Ausgewählte Coachingmodelle
2.8 Die Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl
2.9 Die Mediation
3. Systemische Beratung
3.1 Geschichtlicher Rückblick
3.2 Allgemeine Informationen
3.2.1 Das System
3.2.2 Konstruktivismus
3.2.3 Perturbation
3.2.4 Das Prinzip der Ressourcenorientierung
3.2.5 Die Zirkularität
3.3 Ausgewählte systemtherapeutische Modelle
3.3.1 Das Mailänder Modell
3.3.2 Das reflektierende Team
3.3.3 Die lösungsorientierte Kurztherapie
3.4 Systemisches Fragen
3.4.1 Zirkuläres Fragen
3.4.2 Klassifikationsfragen
3.4.3 Prozentfragen
3.4.4 Übereinstimmungsfragen
3.4.5 Subsystemvergleiche
3.4.6 Fragen zur Wirklichkeitskonstruktion
3.4.7 Fragen zur Möglichkeitskonstruktion
3.4.8 Die Wunderfrage
3.5 Fazit
4. Schluss
Zielsetzung und Themen
Das vorliegende Portfolio dokumentiert die Reflexion verschiedener Modelle der pädagogischen Gesprächsführung, die im Rahmen eines Seminars behandelt wurden. Ziel der Arbeit ist es, die gelernten Ansätze theoretisch kurz darzustellen und kritisch auf ihre Anwendbarkeit im pädagogischen Alltag sowie auf die persönliche Relevanz für die Studierende zu prüfen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der systemischen Beratung liegt.
- Reflexion klassischer Modelle der Gesprächsführung (u.a. Rogers, Transaktionsanalyse, Gewaltfreie Kommunikation)
- Grundlagen und zentrale Konzepte der systemischen Beratung
- Systemische Therapiemodelle (Mailänder Modell, reflektierendes Team, lösungsorientierte Kurztherapie)
- Methoden und Techniken des systemischen Fragens
Auszug aus dem Buch
3.2.2 Konstruktivismus
In einem System herrscht nach der systemtheoretischen Auffassung eine konstruktivistische Kreation der Wirklichkeit. Dies bedeutet, dass es die Wirklichkeit nicht gibt, sondern dass sich jedes Individuum seine eigene Wirklichkeit erzeugt (vgl. Böckem 2007, S. 5). Konkret bedeutet das, dass jeder Mensch für sich eine subjektive bzw. individuelle Wirklichkeit bildet; dies geschieht durch Sinneswahrnehmungen, welche bei jedem anders ablaufen (vgl. Gabler o.J.). „Wahr ist, was wahr- genommen wird“ (ebd.). Ein einfaches Beispiel hierfür stellt Abb. 1 dar. Manche Menschen sehen darin auf den ersten Blick entweder ein Gesicht oder einen Eskimo vor einer Wand, manche nehmen auch beides auf Anhieb wahr.
Infolge dessen stellt ein systemischer Berater keinen Experten für ein System dar; ganz im Gegenteil, das System selbst ist der Experte für die in diesem System existierende Wirklichkeit. Der Berater muss sich dessen bewusst werden, Voraussetzung für eine erfolgreiche Beratung/ Therapie ist eine interessierte, neutrale und vorurteilsfreie Einstellung des Beraters gegenüber dem System (vgl. Böckem 2007, S. 5).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung des dialogischen Prinzips nach Martin Buber und den Rahmen des Seminars zur pädagogischen Gesprächsführung.
2. Reflexion der behandelten Modelle: Kurzvorstellung und persönliche Reflexion zu neun ausgewählten Ansätzen, darunter Rogers, Tausch & Tausch, Transaktionsanalyse, gewaltfreie Kommunikation und systemische Methoden.
3. Systemische Beratung: Detaillierte Einführung in die systemische Theorie, deren Grundlagen, spezifische Modelle wie das Mailänder Modell sowie verschiedene Techniken des systemischen Fragens.
4. Schluss: Persönliches Resümee der Autorin über den Lernerfolg im Seminar, die Qualität der Referate und die Anwendbarkeit der gelernten Methoden.
Schlüsselwörter
Pädagogische Gesprächsführung, systemische Beratung, Kommunikation, Konstruktivismus, Zirkuläres Fragen, Transaktionsanalyse, Gewaltfreie Kommunikation, Ressourcenorientierung, Klientenzentrierter Ansatz, Systemtheorie, Mediation, Coaching, Familientherapie, Mailänder Modell, Lösungsorientierte Kurztherapie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Portfolio primär?
Das Portfolio dokumentiert die Auseinandersetzung der Autorin mit verschiedenen Modellen der Gesprächsführung, die Gegenstand ihres Seminars waren, mit einem Fokus auf die systemische Beratung.
Welche Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit deckt Bereiche wie klientzentrierte Gesprächsführung, Transaktionsanalyse, gewaltfreie Kommunikation, Eskalationsstufen nach Glasl, Mediation sowie grundlegende systemische Konzepte und Fragetechniken ab.
Was ist das Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die behandelten Modelle kurz theoretisch zu erläutern und sie hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit für den pädagogischen Alltag sowie für die eigene berufliche Identität zu reflektieren.
Welcher wissenschaftliche Ansatz steht im Zentrum?
Der Fokus liegt auf der systemischen Beratung, deren theoretische Basis im Konstruktivismus und in der systemischen Kybernetik verortet ist.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Reflexion grundlegender Kommunikationsansätze und eine vertiefte Darstellung der systemischen Beratung, inklusive Konzepten wie Perturbation, Zirkularität und verschiedenen systemischen Fragetechniken.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind System, Konstruktivismus, Zirkularität, Ressourcenorientierung, Kommunikation und systemisches Fragen.
Warum ist das "Zirkuläre Fragen" für die Autorin von Bedeutung?
Es ermöglicht, non-verbale Botschaften innerhalb eines Systems sichtbar zu machen und hilft, eingefahrene Denkmuster zu verlassen, indem man die Perspektive anderer Systemmitglieder einnimmt.
Welchen Stellenwert nimmt die „Wunderfrage“ ein?
Sie wird als spezielle Form der Möglichkeitskonstruktion hervorgehoben, die besonders dann hilfreich ist, wenn ein System das Gefühl hat, keine Lösungsmöglichkeiten mehr zu besitzen.
- Arbeit zitieren
- Julia Trebes (Autor:in), 2012, Portfolio zu "Pädagogische Gesprächsführung", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/209974