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Segmentberichterstattung nach IFRS 8

Titel: Segmentberichterstattung nach IFRS 8

Seminararbeit , 2012 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tim Schebler (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

International agierende kapitalmarktorientierte Unternehmen sind darauf angewiesen, ihre wirtschaftliche Situation beziehungsweise ihre Ertragslage innerhalb des Jahresab-schlusses gegenüber ihren Jahresabschlussinteressenten möglichst transparent und in-formativ darzustellen. Die geforderte Transparenz kann allerdings nur dann erzeugt werden, wenn ein möglichst umfassendes Bild des gesamten Unternehmens geboten wird. Doch wird weder durch die herkömmliche Konzernbilanz, noch durch die Konzern-GuV ein Eindruck davon vermittelt, wie sich die Vermögensgegenstände und Schulden, beziehungsweise die Aufwendungen und Erträge, auf die einzelnen Konzernsegmente verteilen. Dadurch ist die Analyse der Konzernbilanz und der Konzern-GuV im Hin-blick auf die Mittelherkunft und –verwendung, sowie der Erfolgsquellen einzelner Segmente für externe Jahresabschlussinteressenten nicht möglich. Um diesem aktuellen Problem der Internationalen Rechnungslegung entgegenzutreten, wurde im November 2006 der Rechnungslegungsstandard IFRS 8 „Geschäftssegmente“ (Operating Segments) durch das IASB veröffentlicht, der den bis zu diesem Zeitpunkt gültigen IAS 14 „Segmentberichterstattung“ (Segment Reporting) ersetzte. Durch die Schaffung eines verbindlichen Regelwerks zur Abbildung einzelner Segmente innerhalb des Abschlusses kapitalmarktorientierter Unternehmen, ergibt sich nun die Möglichkeit für externe Bilanzanalysten, den Jahresabschluss detailliert zu analysieren und somit eine Beurteilung der Situation des Unternehmens mit größerer Aussagekraft zu erstellen. In der vorliegenden Arbeit soll dargestellt werden, wie die Segmentberichterstattung nach IFRS 8 zu erfolgen hat und welche Maßstäbe bei der Anwendung des Standards gesetzt werden müssen, um die durch das IASB gesetzten Anforderungen zu erfüllen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Segmentberichterstattung nach IFRS 8

2.1 Die Zielsetzung der Segmentberichterstattung

2.2 Der Anwendungsbereich der Segmentberichterstattung

3. Segmentberichterstattung nach IFRS 8

3.1 Der Management Approach

3.2 Kriterien zur Segmentierung

3.3 Berichtspflichtige Segmente

3.4 Auszuweisende Segmentinformationen

3.4.1 Segmentbilanzierungs- und Segmentbewertungsmethoden

3.4.2 Überleitungsrechnung

3.5 Segmentübergreifende Angaben

4. Kritische Würdigung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Anforderungen und Anwendungspraktiken der Segmentberichterstattung nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 8, um aufzuzeigen, wie kapitalmarktorientierte Unternehmen ihre wirtschaftliche Situation für externe Adressaten transparenter gestalten können.

  • Grundlagen und Zielsetzung der Segmentberichterstattung
  • Methodik des "Management Approach" zur Segmentidentifikation
  • Kriterien für die Abgrenzung berichtspflichtiger Segmente
  • Detaillierte Anforderungen an die Segmentinformationen
  • Bedeutung von Überleitungsrechnungen für die Bilanzanalyse

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Management Approach

Die Neueinführung des Standards IFRS 8 stellt eine Abkehr vom dem bis zu diesem Zeitpunkt gültigen, durch den IAS 14 gegebenen, Risk and Reward Approach dar. Der zwar schon im IAS 14 angedeutete, doch erst durch die Einführung des IFRS 8 konkret zur Geltung gebrachte Management Approach trat an die Stelle des Risk and Reward Approach und nimmt die Segmentierung des Unternehmens nicht nach Chancen- und Risikogesichtspunkten vor, sondern segmentiert anhand der internen Organisations- und Berichtsstrukturen.

Konkret soll sich nach dem Management Approach die externe Segmentabgrenzung nach den vom Management intern verwendeten Berichtssystemen richten. Demnach setzt die Identifikation eines Geschäftssegmentes voraus, dass es sich dabei um eine Organisationseinheit handelt, deren Betriebsergebnisse regelmäßig überwacht werden und, dass zu dieser Organisationseinheit konkrete Finanzinformationen vorliegen.

Des Weiteren verlangt der Management Approach, dass die durch das interne Reporting für die Segmentbewertung verwendeten Daten auch durch das externe Rechnungswesen verwendet werden. Hierdurch steigt der Informationsgehalt der Daten des externen Rechnungswesens und der Informationsgrad der internen Entscheidungsträger und der Jahresabschlussinteressenten wird synchonisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit der Segmentberichterstattung für eine transparente Darstellung der wirtschaftlichen Lage kapitalmarktorientierter Unternehmen gegenüber externen Adressaten.

2. Grundlagen der Segmentberichterstattung nach IFRS 8: Dieses Kapitel definiert die grundlegende Zielsetzung zur Minderung von Informationsdefiziten und klärt den Anwendungsbereich des Standards.

3. Segmentberichterstattung nach IFRS 8: Das Kapitel erläutert den Management Approach, die Segmentierungskriterien, berichtspflichtige Segmente sowie die spezifischen Ausweis- und Angabepflichten.

4. Kritische Würdigung und Fazit: Die abschließende Würdigung diskutiert den Beitrag des Standards zur Transparenzsteigerung bei gleichzeitiger Problematisierung potenzieller Schwierigkeiten bei der Vergleichbarkeit durch interne Bewertungsansätze.

Schlüsselwörter

IFRS 8, Segmentberichterstattung, Management Approach, Geschäftssegmente, Jahresabschluss, Bilanzanalyse, Überleitungsrechnung, Operative Segmente, Transparenz, Konzernabschluss, Finanzinformationen, Segmentbewertung, Kapitalmarktorientierte Unternehmen, Rechnungslegung, Geschäftsberichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anforderungen an die Segmentberichterstattung nach IFRS 8 und wie diese zur Transparenz des Jahresabschlusses beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den Management Approach, Kriterien zur Segmentierung, Ausweis von Segmentinformationen und die Bedeutung von Überleitungsrechnungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen die Anforderungen des IASB umsetzen können, um für externe Bilanzanalysten aussagekräftigere Unternehmenseinblicke zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der maßgeblichen IFRS-Standards sowie einschlägiger Fachkommentare zur internationalen Rechnungslegung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des IFRS 8, die praktische Segmentierung mittels des Management Approach und die spezifischen Offenlegungspflichten für Segmente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind IFRS 8, Management Approach, Segmentberichterstattung, Transparenz und Konzernabschluss.

Was unterscheidet den Management Approach vom früheren Risk and Reward Approach?

Während der alte Ansatz auf Chancen- und Risikogesichtspunkten basierte, folgt der aktuelle Management Approach den internen Organisations- und Berichtsstrukturen des Unternehmens.

Warum sind Überleitungsrechnungen nach IFRS 8 notwendig?

Sie dienen dazu, Differenzen zwischen internen Segmentdaten und den Werten des IFRS-Abschlusses zu erklären und für Analysten nachvollziehbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Segmentberichterstattung nach IFRS 8
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Veranstaltung
Financial Reporting
Note
2,0
Autor
Tim Schebler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V209939
ISBN (eBook)
9783656378693
ISBN (Buch)
9783656380146
Sprache
Deutsch
Schlagworte
segmentberichterstattung ifrs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Schebler (Autor:in), 2012, Segmentberichterstattung nach IFRS 8, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/209939
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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