Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Governance Grundsätze in den gemeinnützigen Stiftungen Deutschlands.

Eine Bewertung der Implementation aus ökonomischer Sicht

Title: Governance Grundsätze in den gemeinnützigen Stiftungen Deutschlands.

Term Paper , 2011 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Diana Voigt (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat den Ruf nach einer verantwortungsvollen und zielgerichteten Führung und Überwachung von Unternehmen verstärkt. In diesem Zusammenhang stehen der Begriff der Glaubwürdigkeit und die Gefahr des Verlustes nah beieinander. Gerade für die Entwicklung im deutschen Stiftungssektor ein viel diskutiertes Thema. Bürgerschaftliches Engagement in Form von Stiftungen erfährt zunehmend eine hohe Akzeptanz, da Bereiche der Gesellschaft unterstützt werden, von denen sich die staatliche Beteiligung immer weiter zurückzieht . Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft erhalten durch substantiell notwendige Finanzierungshilfen seitens der gemeinnützigen Vereine und Institutionen einen lebenswichtigen Beitrag zum Erhalt und Fortbestehen. Langlebig und auf die Unendlichkeit angelegt, investieren aktuell rund 18.162 Stiftungen in Deutschland ihr angelegtes Kapital für das Gemeinwohl, entsprechend des von ihnen festgelegten Stiftungszwecks.

In dieser Hausarbeit, hier im Kapitel 2, soll untersucht werden, welche Rolle die gemeinnützige Stiftung im Speziellen einnimmt. Aufgrund umfangreicher Gestaltungsformen gebündelten bürgerlichen Engagements soll hier ausschließlich auf deren Rolle im ertragswirtschaftlichen Sektor eingegangen sowie die Organe und internen Funktionen untersucht werden.

Die Analyse erfährt weiterhin ihren Schwerpunkt, dass ausgewählte interne und externe Elemente der in Deutschland bekannten Corporate Governance Grundsätze als Kriterien hergenommen werden, um zu schauen, inwieweit anwendbare Rückschlüsse einer möglichen Implementation dieser Grundsätze in gemeinnützigen Stiftungen gezogen werden können. Dazu werden Ausführungen im Kapitel 3 der Hausarbeit gemacht. Verantwortungsvolle Führung und vollständige Dokumentation der zweckmäßigen Verwendung der bereitgestellten finanziellen Mittel werden in angemessener Weise von Stiftern, Spendern und der Öffentlichkeit erwartet .

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die gemeinnützige Stiftung in Deutschland

2.1 Definition der Begriffe Gemeinnützigkeit und Stiftung

2.2 Rolle und Funktion der Stiftung im ertragswirtschaftlichen Sektor

2.3 Aufbau und Organe

3. Betrachtung ausgewählter Elemente der Corporate Governance

3.1 Interne Komponenten

3.1.1 Zur Aufsicht

3.1.2 Zum Interessenkonflikt

3.2 Externe Komponenten

3.2.1 Zur Transparenz und Rechnungslegung

3.2.2 Zur Prüfung

4. Einordnung und Bewertung der „Grundsätze guter Stiftungspraxis“

4.1 Ausführungen zur Transparenz

4.2 Rollen der Stiftungsverantwortlichen

4.3 Vermeidung von Interessenkonflikten

4.4 Effizienz des Stiftungshandels

5. Auswertung der Studie des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen „Führung, Steuerung und Kontrolle in der Stiftungspraxis“ 2010

5.1 Organisation des Stiftungsgremiums

5.2 Finanz- und Rechnungswesen

5.3 Risikomanagement

5.4 Ausführungen zur Kontrolle in Stiftungen

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit bewertet die Implementierung von Corporate-Governance-Grundsätzen in gemeinnützigen Stiftungen in Deutschland unter ökonomischen Gesichtspunkten. Dabei wird untersucht, inwiefern etablierte Standards auf den Stiftungssektor übertragbar sind und welchen Stand die tatsächliche Umsetzung in der Praxis erreicht hat.

  • Rolle und Funktion gemeinnütziger Stiftungen im ertragswirtschaftlichen Sektor
  • Analyse interner und externer Corporate-Governance-Elemente
  • Bewertung der „Grundsätze guter Stiftungspraxis“
  • Empirische Auswertung der Studie des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen von 2010
  • Optimierungspotenziale für Führung, Steuerung und Kontrolle in Stiftungen

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Zum Interessenkonflikt

Bei Betrachtung der Tätigkeiten von Vorstand und Aufsichtsrat muss man davon ausgehen, dass dieser Kreis an Personen die Unternehmensführung für die Eigentümer übernimmt. Durch wenig umsetzbare Kontroll- und Überwachungstätigkeiten des Eigners, müssen Lösungen in Regeln und Vorschriften gefunden werden, die diese verbindlich mit den Aufgaben kooperieren lassen. Die Leitlinien des DCGK in den Standards 4.3.1 bis 4.3.5 beschäftigen sich eingehend mit dieser Problematik, den Vorstand betreffend. Erwähnt werden sollte, dass ebenso die Aufgaben des Aufsichtsrats von Konfliktsituationen durchzogen werden können. Hier haben die Standards 5.5.1 bis 5.5.4 Leitsätze und Vorgaben formuliert. Gemeinsame Zielrichtung und weitgehende inhaltliche Übereinstimmungen ermöglichen eine gemeinsame Betrachtung. Standard 4.3.1 besagt, dass Mitglieder des Vorstandes während ihrer Tätigkeit in dem Unternehmen einem umfassenden Wettbewerbsverbot unterliegen. Mit Zuwendung von Dritten und sonstigen Forderungen von Vorteilen befasst sich 4.3.2.

Standard 4.3.3 beschäftigt sich mit der Verpflichtung auf das Unternehmensinteresse. Die Verfolgung persönlicher Interessen und eigener Ausnutzung geschäftlicher Chancen ist untersagt. Mit der unverzüglichen Offenlegung bestehender Interessenkonflikte und der Informationspflicht gegenüber Aufsichtsrat und anderen Vorstandsmitgliedern verankert 4.3.4 die Empfehlung zur sofortigen Anzeigen etwaiger Interessenkollisionen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass Geschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und nahe stehenden Dritten zu branchenähnlichen Standards abzuwickeln sind. Der letzte Standard 4.3.5 beschreibt die Zustimmungsnotwendigkeit durch den Aufsichtsrat, wenn Vorstandsmitglieder Nebentätigkeiten ausführen wollen, dabei wird explizit auf Mandate in anderen Aufsichtsräten außerhalb des Unternehmens hingewiesen. Um den Rahmen zu den Standards für den Aufsichtsrat zu schließen, soll hier kurz unter Nennung der Standards auf abweichende Bemerkungen hingewiesen werden. Punkt 5.5.1 kann den Aussagen des Standards 4.3.3 mit der Verpflichtung zum Unternehmensinteresse parallel gestellt werden. Standard 5.5.2 empfiehlt eine Offenlegung gegenüber dem Gesamtaufsichtsrat und entspricht ähnlich dem Punkt 4.3.4. Die Informationspflicht an die Hauptversammlung im Falle auftretender Konflikte behandelt Standard 5.5.3, dabei führen schwerwiegende Interessenkonflikte eines betroffenen Aufsichtsratsmitglieds zur Mandatsniederlegung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit verantwortungsvoller Führung im deutschen Stiftungssektor und stellt die Forschungsfrage nach der Implementierbarkeit von Corporate-Governance-Grundsätzen.

2. Die gemeinnützige Stiftung in Deutschland: Es werden die rechtlichen Grundlagen sowie die Rolle und Organstruktur der Stiftung als juristische Person erläutert.

3. Betrachtung ausgewählter Elemente der Corporate Governance: Dieses Kapitel analysiert interne und externe Standards des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) hinsichtlich ihrer Struktur und Anwendbarkeit.

4. Einordnung und Bewertung der „Grundsätze guter Stiftungspraxis“: Die 2006 verabschiedeten Grundsätze werden auf ihre Eignung und Übertragbarkeit für den Non-Profit-Bereich hin bewertet.

5. Auswertung der Studie des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen „Führung, Steuerung und Kontrolle in der Stiftungspraxis“ 2010: Auf Basis einer repräsentativen Studie wird der Umsetzungsgrad von Governance-Maßnahmen in der deutschen Stiftungspraxis empirisch untersucht.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass weiterhin Professionalisierungsbedarf besteht und empfiehlt die Etablierung klarer, einheitlicher Standards.

Schlüsselwörter

Gemeinnützige Stiftung, Corporate Governance, Stiftungspraxis, Transparenz, Interessenkonflikt, Risikomanagement, Rechnungslegung, Stiftungsaufsicht, Vorstand, Aufsichtsrat, DCGK, Führung, Steuerung, Kontrolle, Stiftungszweck

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie moderne Corporate-Governance-Grundsätze, die primär aus der Wirtschaft bekannt sind, auf die spezifischen Strukturen gemeinnütziger Stiftungen in Deutschland übertragen werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle der Stiftung, die Gestaltung von Gremien, die Transparenz der Rechnungslegung sowie das Risikomanagement und die interne Kontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine Bewertung des aktuellen Implementationsgrades von Governance-Standards in deutschen Stiftungen, um Verbesserungsmöglichkeiten für eine professionelle Stiftungsführung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Analyse der Corporate-Governance-Standards mit einer empirischen Auswertung einer Fachstudie des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen aus dem Jahr 2010.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Governance-Elemente (DCGK), die kritische Bewertung der „Grundsätze guter Stiftungspraxis“ und eine detaillierte Auswertung empirischer Studiendaten zu Organisation, Finanzen und Risikomanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gemeinnützige Stiftung, Corporate Governance, Transparenz, Interessenkonflikt, Risikomanagement und Rechnungslegung.

Warum ist die Übertragung von Wirtschaftsstandards auf Stiftungen herausfordernd?

Die Herausforderung liegt in der grundlegenden Verschiedenheit zwischen gewinnorientierten Unternehmen und Stiftungen, die primär ideelle Sachziele verfolgen und oft ehrenamtliche Strukturen aufweisen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Internen Revision?

Die Autorin stellt fest, dass für kleine und mittlere Stiftungen eine interne Revisionsabteilung oft nicht finanzierbar ist, und empfiehlt daher verstärkt auf externe Revisionsprüfungen zurückzugreifen.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Governance Grundsätze in den gemeinnützigen Stiftungen Deutschlands.
Subtitle
Eine Bewertung der Implementation aus ökonomischer Sicht
College
Private University of Applied Sciences Goettingen
Grade
1,3
Author
Diana Voigt (Author)
Publication Year
2011
Pages
21
Catalog Number
V209751
ISBN (eBook)
9783656376491
Language
German
Tags
governance grundsätze stiftungen deutschland eine bewertung implementation sicht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Voigt (Author), 2011, Governance Grundsätze in den gemeinnützigen Stiftungen Deutschlands., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/209751
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  21  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint