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Angebote zur Förderung der Kreativität in der Erwachsenenbildung

Title: Angebote zur Förderung der Kreativität in der Erwachsenenbildung

Diploma Thesis , 2003 , 140 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Volker Vahl (Author)

Pedagogy - Adult Education

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Summary Excerpt Details

Kreativität ist zu einem Schlüsselbegriff in unserer heutigen Zeit geworden. Überall im täglichen Leben wird man damit konfrontiert. So zum Beispiel bei der Auswahl eines Geburtstagsgeschenkes, beim Einrichten der neuen Wohnung, bei der Aufgabenbewältigung im Beruf sowie in vielen anderen alltäglichen Situationen. Die Kreativität ist eben nicht mehr nur der Kunst zuzuschreiben, vielmehr bezeichnet sie eine Strategie zur erfolgreichen Umweltbewältigung durch Problemlösung.
Gerade in der Wirtschaft erhofft man sich von kreativen Mitarbeitern den benötigten Innovationsschub, ohne den heutzutage kein Unternehmen mehr konkurrenzfähig bleibt. Es ist immer wichtiger geworden, schnell, flexibel und innovativ auf den immer schneller werdenden Markt reagieren zu können, um sich einen Markterfolg zu sichern. Innovativ bedeutet, eine Idee in einen Markterfolg umzusetzen. Dies ist die Krönung der unternehmerischen Kreativität.
„Ideenfindung (Kreativität) + Ideenrealisierung = Innovationsfähigkeit“
Genau deshalb gibt es zahlreiche Bildungsanbieter, welche angeblich die in jedem von uns schlummernden kreativen Kräfte wecken, entfalten oder befreien können.
Kreativitätstechniken bilden den Schwerpunkt dieser Arbeit. Zum einen soll aufgezeigt werden, welche Techniken für welches Problem geeignet sind. Zum anderen soll untersucht werden, ob die Anwendung solcher Techniken einen effektiven Nutzen für Unternehmen haben.
Bei der wohl bekanntesten Methode der Ideenfindung, dem Brainstorming, wurde inzwischen nachgewiesen, das die Anwendung keinen signifikanten Einfuß auf die Zahl der verwertbaren Ideen hat. Es fehlen jedoch noch eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen weiterer Techniken, um eine allgemeine Aussage über die Nützlichkeit von Kreativitätstechniken geben zu können. Doch die bisherigen Erkenntnisse führen in der Wissenschaft zu einschlägigen Meinungen, welche in dieser Arbeit vorgestellt werden sollen.
Trotz alledem erlebt das Thema Kreativität und Kreativitätstechniken zur Zeit eine große Popularität. Die Masse an wissenschaftlicher und noch unüberschaubarer Anzahl an nicht-wissenschaftlicher Literatur lässt fast den Überblick zu diesem Thema verlieren. Dies ist wohl Anlass genug, sich mit diesem Thema näher auseinander zu setzen und einen Überblick zu geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Der äußere Rahmen

2. Grundlagen und Gedanken zur Kreativität

2.1 Vom Ende des Genies

2.2 Geschichte der Kreativitätsforschung

2.3 Versuch einer Definition von Kreativität

3. Kreativitätsforschung

3.1 Einflussfaktoren der Kreativität

3.1.1 Die kreative Person

3.1.2 Der kreative Prozess

3.1.3 Das kreative Produkt

3.1.4 Das kreative Umfeld

3.1.5 Hemmende und fördernde Faktoren

3.2 Kreativität in der Gehirnforschung

3.3 Kreativität und der Einfluss von Stress

3.4 Wo bekommen Menschen kreative Einfälle?

4. Kreativität im Unternehmen

4.1 Bedeutung von Wissen und ‚Frühaufklärung’

4.2 Innovation

4.3 Feststellen des kreativen Potentials

4.4 Einfluss der Unternehmensstruktur

4.5 Ansatzpunkt für die Weiterbildung

5. Kreativitätstechniken

5.1 Probleme sowie situative Umstände als Auswahlkriterium für Methoden der Ideenfindung

5.2 Methoden der Ideenfindung

5.2.1 Analyse-Methoden

5.2.1.1 Progressive Abstraktion

5.2.1.2 Hypothesen-Matrix

5.2.1.3 KJ-Methode

5.2.1.4 NM-Methode

5.2.2 Systematisch-analytische Methoden

5.2.2.1 Morphologische/-r Matrix/ Kasten

5.2.2.2 Attribute Listing

5.2.2.3 Morphologisches Tableau

5.2.2.4 Funktionsanalyse

5.2.2.5 Sequenzielle Morphologie

5.2.2.6 Problemlösungsbaum und Relevance-Tree

5.2.2.7 Mind-Mapping

5.2.3 Intuitiv-kreative Methoden

5.2.3.1 Brainstorming

5.2.3.2 Imaginäre Brainstorming

5.2.3.3 Diskussion 66

5.2.3.4 Anonyme Brainstorming

5.2.3.5 Solo-Brainstorming

5.2.3.6 Didaktische Brainstorming / Little Technik

5.2.3.7 Destruktiv-konstruktive Brainstorming

5.2.3.8 “And-also”-Methode

5.2.3.9 Creative Collaboration Technique

5.2.3.10 Brainwriting / Methode 635

5.2.3.11 Brainwriting-Pool

5.2.3.12 Buzz-Sitzung

5.2.3.13 Collective-Notebook-Methode

5.2.3.14 Delphi-Methode

5.2.3.15 Kärtchen-Befragung

5.2.3.16 Metaplan

5.2.3.17 Idea-Engineering

5.2.3.18 Trigger-Technik

5.2.3.19 Inkubation

5.2.3.20 Bionik

5.2.3.21 Heuristische Prinzipien/ Osborn-Checkliste

5.2.3.22 Suchfeldauflockerung

5.2.3.23 Weitwinkelprinzip

5.2.3.24 Synektik

5.2.3.25 TILMAG-Methode

5.2.3.26 Synektische Konferenz

5.2.3.27 Visuelle Synektik

5.2.3.28 BBB-Methode

5.2.3.29 Reizwortanalyse

5.2.3.30 Force-Fit-Spiel

5.2.3.31 Semantische Intuition

5.2.3.32 Forced-Relationship

5.2.3.33 Katalog-Technik

5.2.3.34 Nebenfeldintegration

5.2.3.35 SIL-Methode

5.2.4 Die Kopplung von Methoden der Ideenfindung

5.3 Aktuelle Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Kreativitätstechniken

6. Interview

6.1 Formen qualitativer Interviews

6.2 Konzeption der Leitfragen

6.3 Aufzeichnung und Transkiption

6.4 Auswertung

7. Zum Schluss

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist es, die von Bildungsanbietern offerierten Kreativitätstechniken zu untersuchen und deren Nutzen für Unternehmen im Hinblick auf Innovationspotenziale zu bewerten. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob diese Methoden tatsächlich effektiv zur Innovationsfähigkeit beitragen oder ob ihre Bedeutung überbewertet wird.

  • Grundlagen der Kreativitätsforschung und Definition von Kreativität.
  • Einflussfaktoren auf kreative Leistungen in Unternehmen (Hemmende vs. fördernde Rahmenbedingungen).
  • Umfassende Darstellung und Kategorisierung gängiger Kreativitätstechniken.
  • Kritische Analyse der Wirksamkeit von Kreativitätstechniken anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse und Experteninterviews.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Der kreative Prozess

In der Kreativitätsforschung wurden zahlreiche Phasenschemata zum kreativen Prozess entwickelt. So z.B. das Modell von Walles (1926), von Marr (1973) oder von Geschka/ Reibnitz (1977). Das 4-Phasen-Schema, welches 1950 von Guilford vorgestellt wurde, ist das Modell, welches am meisten verbreitet ist und soll deshalb näher vorgestellt werden.

Phase 1: Vorbereitung: In dieser Phase soll sich bewusst gemacht werden, dass ein Problem existiert. Danach folgt eine Analyse des Problems. Zusammenhänge müssen transparent gemacht werden und die betroffenen Personen dringen tiefer in die Problemstruktur ein. Man kommt zu der Erkenntnis, das die Aufarbeitung des relevanten Wissens in der Regel nicht zu einem befriedigenden Ergebnis führt und das Problem nur durch weitergehende Studien zu lösen ist. Häufig steigen dann der Problemdruck und die Frustrationsgefühle.

Phase 2: Inkubation: Wenn sich nach intensiver Problembearbeitung keine Lösung findet und der Problemdruck und die Frustrationsgefühle steigen, bietet es sich an, entspannende Aktivitäten auszuüben. Das Problem wird eine Zeit lang beiseite gelegt und man beschäftigt sich mit etwas ganz anderem. Dabei wird das Problem an das Unterbewusstsein abgegeben. Hier werden verschiedene Denkinhalte und problemfremde Wissensbereiche nach ähnlichen und übertragbaren Mustern durchsucht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Kreativität in der heutigen Wirtschaft und definiert das Ziel der Arbeit, Methoden zur Förderung kreativer Potenziale in Unternehmen zu untersuchen.

2. Grundlagen und Gedanken zur Kreativität: Erläutert den historischen Wandel vom Genie-Begriff hin zu einem modernen Verständnis von Kreativität als erlernbare Problemlösungsstrategie.

3. Kreativitätsforschung: Analysiert die psychologischen Einflussfaktoren, die Bedeutung der Gehirnforschung und den negativen Einfluss von Stress auf kreative Leistungen.

4. Kreativität im Unternehmen: Verknüpft theoretische Erkenntnisse mit den praktischen Herausforderungen der Innovationsfähigkeit in der Wirtschaft.

5. Kreativitätstechniken: Bietet eine detaillierte systematische Auflistung und Beschreibung zahlreicher Kreativitätswerkzeuge, unterteilt in verschiedene methodische Ansätze.

6. Interview: Spiegelt die Ansichten von Fachleuten und Professoren zur Wirksamkeit und den Grenzen von Kreativitätsseminaren wider.

7. Zum Schluss: Fasst zusammen, dass Kreativitätstechniken zwar anregend wirken können, ihr objektiver Erfolg jedoch oft kritisch zu betrachten ist.

Schlüsselwörter

Kreativität, Kreativitätstechniken, Innovationsfähigkeit, Ideenfindung, Kreativitätsforschung, Problemlösung, Gehirnforschung, Stressbewältigung,Brainstorming, Synektik, Morphologischer Kasten, Unternehmenskultur, Weiterbildung, Innovationsmanagement, Kreativer Prozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Rolle von Kreativität in der modernen Arbeitswelt und analysiert, wie Bildungsanbieter durch den Einsatz spezifischer Kreativitätstechniken die Innovationsfähigkeit von Unternehmen beeinflussen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die wissenschaftlichen Grundlagen der Kreativität, die Rolle von Umfeld und psychologischen Faktoren, eine detaillierte Methodik der Kreativitätstechniken sowie die Einschätzung durch Experten aus der Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu hinterfragen, ob die in Weiterbildungen angebotenen Methoden tatsächlich den erhofften Innovationsschub leisten oder ob sie eher einen untergeordneten Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturanalyse sowie auf qualitative Interviews mit Professoren der Universität der Bundeswehr Hamburg, um subjektive Sichtweisen aus der Fachwelt zu erheben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Kreativitätsforschung, die Analyse betrieblicher Rahmenbedingungen sowie eine sehr umfangreiche Beschreibung verschiedener Kreativitätstechniken (z.B. Brainstorming, Synektik, Morphologische Methode).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kreativität, Innovationsfähigkeit, Ideenfindung, Problemlösung sowie die kritische Reflexion des Nutzens von Kreativitätsseminaren im Unternehmenskontext.

Wie bewerten die befragten Experten das Erlernen von Kreativität?

Die Experten sind sich uneins; einige halten die Vermittlung von Kreativitätstechniken für zweitrangig und betonen eher die Notwendigkeit einer offenen Kooperationskultur, während andere den Nutzen für die Innovationsfähigkeit durchaus positiv sehen.

Warum entstehen die meisten kreativen Ideen nicht im Büro?

Laut der in der Arbeit zitierten Studien entstehen 75 % der Ideen außerhalb des Unternehmens, da dort der Druck der Arbeit entfällt und das Gehirn in eine unbewusste Inkubationsphase wechseln kann, die erst den kreativen "Aha-Effekt" ermöglicht.

Excerpt out of 140 pages  - scroll top

Details

Title
Angebote zur Förderung der Kreativität in der Erwachsenenbildung
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Erwachsenenbildung)
Grade
3,0
Author
Volker Vahl (Author)
Publication Year
2003
Pages
140
Catalog Number
V20959
ISBN (eBook)
9783638246927
ISBN (Book)
9783638848091
Language
German
Tags
Angebote Förderung Kreativität Erwachsenenbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Volker Vahl (Author), 2003, Angebote zur Förderung der Kreativität in der Erwachsenenbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/20959
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