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Die Portfoliotheorie von Markowitz mit Bezug zu Behavioral Finance

Titel: Die Portfoliotheorie von Markowitz mit Bezug zu Behavioral Finance

Studienarbeit , 2013 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B.A. Sebastian Bloch (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Grundlage dieser Arbeit ist der erste Band aus der Reihe „Forschung für die Praxis“ der Behavioral Finance Group. Der Titel lautet „Aktienhandel und Behavioral Finance – Reichtum durch Momentum und Zyklen“. Der Band wurde durch Prof. Dr. Schiereck und Prof. Dr. Weber im Jahre 1999 veröffentlicht. Diese Arbeit beschreibt das Konzept der relativen Stärke, leitet aus diesem Handelsstrategien ab und wertet die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Verhaltenswissenschaften aus.

Eingangs wird die klassische Portfoliotheorie mit ihren Annahmen sowie ihre Funktionsweise dargestellt. Besonders im Fall von mehr als zwei betrachteten Wertpapieren (Assets) wird die Zusammenstellung des theoretisch effizientesten Portfolios nach Markowitz jedoch mitunter sehr aufwendig. Auch die getroffenen und im Verlauf dieser Arbeit beschriebenen Annahmen erscheinen auf den ersten Blick etwas praxisfern. Daher werden im Anschluss Wertpapier-Handelsstrategien aus dem Bereich der Behavioral Finance vorgestellt, die belegen, dass Erfolge auch durch einfachere Handelsstrategien mit weniger Berechnungsaufwand möglich sind. Das Ergebnis dieser Handelsstrategien ist jedoch nicht nur eine positive Rendite sondern auch die Frage, warum diese Erfolge überhaupt möglich sind. Wird die klassische Portfoliotheorie betrachtet, dürfte der im weiteren Verlauf dieser Arbeit als „Momentum“ bekannte Schwungrad-Effekt nicht existieren und die erzielten Renditen dürften sich nur dadurch erklären lassen, dass mit diesen bestimmten Titeln im Portfolio auch ein erhöhtes Risiko eingegangen worden ist.

Im letzten Teil dieser Arbeit wird verdeutlicht, inwiefern Vertreter der klassischen Theorie und der Verhaltenswissenschaften die auftretenden Effekte bewerten und wo die Erkenntnisse der Arbeiten von Schiereck und Weber die Theorie erweitern beziehungsweise widerlegen. Insbesondere wird dabei auf die mangelnde Informationseffizienz und Rationalität von Marktakteuren eingegangen. Auch am Beispiel der Transaktionskosten soll gezeigt werden, dass nicht alle in der Modellwelt generierten Portfolios am Markt auch tatsächlich am effizientesten sein müssen. Des Weiteren werden die Nutzen und Lasten der beschriebenen Handelsstrategien dargestellt. Wenn es möglich wäre mit diesen Strategien positive Renditen zu erzielen bedeutet dies schließlich
im Umkehrschluss auch, dass andere Marktakteure auf Renditen verzichten müssen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Portfoliotheorie von Markowitz

2.1. Zielsetzung

2.2. Annahmen

2.3. Funktionsweise

3. Beschreibung der Handelsstrategie über Momentum

4. Beschreibung der Handelsstrategie über Zyklen

5. Abweichungen zwischen klassischer Theorie und Praxis

5.1. Abweichung unter Anbetracht der Forschungsergebnisse

5.1.1. Informationseffizienz und Rationalität

5.1.2. Transaktionskosten

5.2. Nutzen und Lasten

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die klassische Portfoliotheorie von Harry M. Markowitz im Kontext moderner Forschungsergebnisse aus der Behavioral Finance, um zu bewerten, inwieweit klassische Modellannahmen wie vollkommene Rationalität und Informationseffizienz in der realen Marktpraxis Bestand haben.

  • Grundlagen der modernen Portfoliotheorie (Markowitz)
  • Analyse von Momentum- und Zyklushandelsstrategien
  • Kritische Betrachtung von Markteffizienz und Anlegerverhalten
  • Einfluss von Transaktionskosten auf die Portfolioeffizienz
  • Vergleich zwischen klassischer Kapitalmarkttheorie und Behavioral Finance

Auszug aus dem Buch

2.1. Zielsetzung

Im Jahre 1952 begründete Harry M. Markowitz die Portfoliotheorie (auch Portfolio Selection genannt), auf die unter anderem die Arbeiten von Tobin und Sharpe aufbauen. Die Arbeiten von Markowitz liefern Informationen darüber, wie unter bestimmten Rahmenbedingungen, das unsystematische Risiko von Investitionen (im Rahmen dieser Arbeit: Wertpapiere) minimiert werden kann. Das unsystematische Risiko wird auch Gefahr der Abweichung vom Durchschnitt bezeichnet.1 Um dies zu erreichen, werden sogenannte „Portfolios“ gebildet, die als Splitting eines vorbestimmten Budgets auf mindestens zwei Assets (Vermögensgegenstände) verstanden werden können.2 Dieses Vorgehen wird auch Diversifikation von Risiken genannt, da diese durch Portfoliobildung (Gewichtung von Titeln) teilweise oder vollständig eliminiert werden können.3

Zufällig ausgewählte Assets stellen allerdings im Sinne von Markowitz kein optimales Portfolio dar. Ein Portfolio ist – so seine Theorie – erst dann optimal, wenn die Bewegung eines Assets so wenig wie möglich mit denen der Anderen übereinstimmt. Diese Tendenz könnte beispielsweise auftreten, wenn mehrere Aktien aus einer Branche ausgewählt worden sind.4 Es ergibt sich nun die Frage, welche Assets ein Portfolio bilden, beziehungsweise wie diese ausgewählt werden. Dabei spielt das mit dem Asset verbundene Risiko eine wichtige Rolle. Durch die Verwendung der Standardabweichung in den Berechnungen fließt dieser Aspekt in die Theorie von Markowitz mit ein.

Die Portfoliotheorie nach Markowitz soll Investoren beziehungsweise Anlegern als Leitfaden zur optimalen Portfoliobildung dienen, die sich so bestimmt, dass die Rendite maximiert und das unsystematische Risiko minimiert wird. Sie wirkt unter den Annahmen, des vollständigen Kapitalmarktes, die im nächsten Kapitel näher eingegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themengebiete der Portfoliotheorie und Behavioral Finance ein und definiert den Rahmen für die Untersuchung von Handelsstrategien sowie der Diskrepanz zwischen Modellwelt und Marktrealität.

2. Theoretische Grundlagen der Portfoliotheorie von Markowitz: In diesem Kapitel werden die Ursprünge, die Annahmen sowie die mathematische Funktionsweise der Portfoliotheorie dargestellt, welche als Basis für eine risikominimierte Portfoliobildung dient.

3. Beschreibung der Handelsstrategie über Momentum: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der prozyklischen Momentum-Strategie, die auf dem Konzept der relativen Stärke basiert und darauf abzielt, Trends der Vergangenheit gewinnbringend fortzusetzen.

4. Beschreibung der Handelsstrategie über Zyklen: Dieses Kapitel widmet sich der antizyklischen Handelsstrategie, bei der auf eine Umkehr von Kurstrends gesetzt wird, um von langfristigen Preisentwicklungen zu profitieren.

5. Abweichungen zwischen klassischer Theorie und Praxis: Hier werden die theoretischen Annahmen, insbesondere hinsichtlich Informationseffizienz und Transaktionskosten, mit den realen Bedingungen und den Erkenntnissen der Behavioral Finance kritisch gegenübergestellt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und verdeutlicht, dass die klassische Theorie zwar als wichtiges Denkmodell dient, jedoch durch verhaltenswissenschaftliche Aspekte und praktische Transaktionsgegebenheiten ergänzt werden muss.

Schlüsselwörter

Portfoliotheorie, Markowitz, Behavioral Finance, Momentum-Strategie, Zyklische Strategien, Kapitalmarkt, Informationseffizienz, Transaktionskosten, Diversifikation, Rendite, Unsystematisches Risiko, Anlegerverhalten, Wertpapiere, Markteffizienz, Rationalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die klassische Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz und stellt diese den Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Behavioral Finance gegenüber.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die mathematischen Grundlagen der Portfoliobildung, die Analyse von Momentum- und Zyklushandelsstrategien sowie eine kritische Prüfung der Modellannahmen der klassischen Finanztheorie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, warum klassische Annahmen wie die vollkommene Informationseffizienz und Rationalität in der Praxis oft nicht haltbar sind und wie sich dies auf die Performance von Handelsstrategien auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die klassische Kapitalmarktmodelle mit empirischen Erkenntnissen aus verhaltenswissenschaftlichen Studien verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Markowitz-Theorie, die Beschreibung von Momentum- und Zyklus-Strategien sowie eine detaillierte Untersuchung der Abweichungen zwischen Theorie und Marktpraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Portfoliotheorie, Behavioral Finance, Informationseffizienz, Transaktionskosten und Rendite-Risiko-Optimierung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Informationseffizienz bei der Entstehung des Momentum-Effekts?

Die mangelnde Informationseffizienz und verzögerte Informationsverarbeitung durch die Marktteilnehmer werden als Hauptursachen für das Entstehen von Momentum-Effekten identifiziert.

Warum sind Transaktionskosten für die Bewertung der Handelsstrategien entscheidend?

Transaktionskosten können die theoretisch erzielbaren Renditen von Handelsstrategien in der Praxis erheblich schmälern oder das Investment sogar unrentabel machen, was in der reinen Theorie oft unberücksichtigt bleibt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Portfoliotheorie von Markowitz mit Bezug zu Behavioral Finance
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Berlin früher Fachhochschule
Veranstaltung
Asset Management
Note
1,3
Autor
B.A. Sebastian Bloch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
18
Katalognummer
V209402
ISBN (eBook)
9783656372455
ISBN (Buch)
9783656372851
Sprache
Deutsch
Schlagworte
portfoliotheorie markowitz behavioral finance langfristige Preisumkehr Momentum-Effekt Momentumeffekt Zyklen Kapitalmarkttheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Sebastian Bloch (Autor:in), 2013, Die Portfoliotheorie von Markowitz mit Bezug zu Behavioral Finance, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/209402
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Leseprobe aus  18  Seiten
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