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Merkantilismus, Exporte und Wirtschaftswachstum in China

Hat China sein Wachstum durch eine Unterbewertung der Währung erreicht?

Title: Merkantilismus, Exporte und Wirtschaftswachstum in China

Seminar Paper , 2012 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Philipp Mägel (Author)

Economics - Macro-economics, general

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Auswirkungen, die sich aus einer unterbewerteten Währung ergeben. Meine Argumentation, dass eine Unterbewertung das Wirtschaftswachstum stimuliert, basiert im Wesentlichen auf dem Beweis durch das “Simple Model of Real Exchange Rate and Growth“ von Dani Rodrik der diesen Zusammenhang besonders für developing countries nachweist. Das Modell geht davon aus, dass handelbare Güter unverhältnismäßig stark unter Marktversagen und schlechten Institutionen leiden und deswegen eine Fehlallokation der Ressourcen und eine sub-optimale Wachstumsrate vorliegt. Da die Regierungen aufgrund von "targeting" Problemen nicht in der Lage sind, ausreichend zu intervenieren (first best choice Mechanismus), stellt die Unterbewertung als "second best choice" Mechanismus, speziell bei ärmeren Ländern mit niedrigerem Pro-Kopf Einkommen, ein geeignetes Instrument zur Wachstumsstimulierung dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 UNTERBEWERTUNG UND WACHSTUM: DER BEWEIS

2.1 ALLGEMEINER ZUSAMMENHANG

2.2 SCHLECHTE INSTITUTIONEN UND MARKTVERSAGEN

2.3 UNTERBEWERTUNG ALS SECOND BEST MECHANISMUS

3 “SIMPLE MODEL OF EXCHANGE RATES AND GROWTH“ VON DANI RODRIK

3.1 KONSUM UND WACHSTUM

3.2 PRODUKTION

3.3 SEKTORALE ALLOKATION VON KAPITAL

3.4 GLEICHGEWICHT UND IMPLIKATIONEN

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen einer unterbewerteten Währung und dem Wirtschaftswachstum, basierend auf dem „Simple Model of Real Exchange Rate and Growth“ von Dani Rodrik. Das zentrale Ziel ist es zu erörtern, inwieweit Unterbewertung in Schwellenländern als „second best“-Mechanismus fungieren kann, um Marktversagen und institutionelle Schwächen zu kompensieren und so das Wirtschaftswachstum zu stimulieren.

  • Analyse merkantilistischer Strukturen und der Rolle von Währungsreserven
  • Empirische Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Wechselkursunterbewertung und Wachstum
  • Bedeutung institutioneller Qualität und Marktversagen für die Kapitalallokation
  • Mathematische Modellierung der Auswirkungen des realen Wechselkurses auf Produktion und Wachstum

Auszug aus dem Buch

2.2 Schlechte Institutionen und Marktversagen

Schlechte Institutionen zeichnen sich vor allem durch Vertragsunvollkommenheiten, Korruption, fehlende Eigentumsrechte und schlechte Vertragseinhaltung aus. Dies verhindert die Expansion der Sektoren, hält die Einkommen niedrig und verlangsamt den Catch-Up-Effekt, also die Anpassung an ein höheres Einkommensniveau. Somit wird eine Art Keil im Sinne eines Nettowohlfahrtsverlusts zwischen die privaten und sozialen Erträge getrieben, der Anreize zur Kapitalanhäufung verringert sowie den technologischen Fortschritt bremst.30 Diese weitgehend akzeptierte Annahme erweitert Rodrik, indem er dem tradable Sektor eine stärkere Anfälligkeit der beiden Verzerrungen zuschreibt.31 Der Einsatz komplexerer Produktionssysteme und die stärkere Abhängigkeit und Einbeziehung von Lieferanten, Rechtshilfe und Kunden, erhöhen die Vertragsintensität und die Interdependenz zwischen den vielen Parteien innerhalb des Netzwerkes.32 Dieser Zusammenhang lässt sich anhand der Arbeit eines Friseurs und eines Automobilherstellers veranschaulichen. Der Friseur benötigt für seine nicht handelbare Dienstleistung „Haarschnitt“ lediglich eine Schere, einen Laden und seine eigenen Fähigkeiten. Ein Automobilhersteller, dessen handelbares Produkt „Auto“ aus zahlreichen Vorprodukten von verschiedenen Lieferanten besteht, muss mehrere Verträge schließen, darauf vertrauen, dass alle Lieferungen pünktlich und mit erwarteter Qualität erfolgen und dass das Produkt zum erwarteten Preis abgesetzt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet Chinas rasanten wirtschaftlichen Aufstieg und die damit einhergehende Reservenakkumulation sowie die Unterbewertung des Renminbi als Mittel zur Wachstumsstimulierung.

2 UNTERBEWERTUNG UND WACHSTUM: DER BEWEIS: Dieses Kapitel liefert den empirischen Beleg für den Zusammenhang zwischen Währungsunterbewertung und BIP-Wachstum und untersucht die Mechanismen in verschiedenen Ländergruppen.

2.1 ALLGEMEINER ZUSAMMENHANG: Es wird dargelegt, dass historische Daten von China und anderen Schwellenländern einen positiven Zusammenhang zwischen Unterbewertung und Wachstumsschüben nahelegen.

2.2 SCHLECHTE INSTITUTIONEN UND MARKTVERSAGEN: Dieser Abschnitt analysiert, wie strukturelle Defizite und Marktversagen speziell den handelbaren Sektor belasten und die Kapitalallokation verzerren.

2.3 UNTERBEWERTUNG ALS SECOND BEST MECHANISMUS: Hier wird argumentiert, dass eine Unterbewertung als Ersatz für schwer zu implementierende Industriepolitik dienen kann, um Wachstumshemmnisse zu überwinden.

3 “SIMPLE MODEL OF EXCHANGE RATES AND GROWTH“ VON DANI RODRIK: Dieses Kapitel stellt das theoretische Wachstumsmodell vor, das die Auswirkungen realer Wechselkurse auf eine kleine, handelstreibende Ökonomie formalisiert.

3.1 KONSUM UND WACHSTUM: Das Kapitel definiert die intertemporale Nutzenfunktion der Konsumenten und leitet die grundlegende Wachstumsgleichung ab.

3.2 PRODUKTION: Hier wird die Cobb-Douglas-Produktionsfunktion eingeführt, die den Output aus handelbaren und nicht handelbaren Gütern unter Einbeziehung des Kapitals beschreibt.

3.3 SEKTORALE ALLOKATION VON KAPITAL: Es wird analysiert, wie die Rentabilität und die Besteuerung durch Institutionen die Verteilung des Kapitals auf die beiden Sektoren beeinflussen.

3.4 GLEICHGEWICHT UND IMPLIKATIONEN: Dieser Teil führt Angebot und Nachfrage im Modell zusammen, um das Gleichgewichtsniveau zu bestimmen und die Wachstumsfolgen zu bewerten.

4 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Unterbewertung für Schwellenländer ein wirksames, wenn auch nicht perfektes Instrument zur Wachstumsförderung darstellt, und reflektiert die politische Problematik der Währungshaltung.

Schlüsselwörter

Unterbewertung, Wirtschaftswachstum, Realer Wechselkurs, Schwellenländer, Marktversagen, Institutionen, Kapitalallokation, Handelsüberschuss, Reservenakkumulation, Industriepolitik, Second-Best-Mechanismus, Dani Rodrik, Renminbi, Handelbare Güter, Dual-Economy

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum Schwellenländer ihre Währungen unterbewerten und welchen Einfluss dies auf deren langfristiges Wirtschaftswachstum hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Währungsunterbewertung, der Rolle von Institutionen, Marktversagen in Schwellenländern und der theoretischen Modellierung des Wachstums durch den realen Wechselkurs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwieweit Unterbewertung als „second best“-Mechanismus dazu beitragen kann, Marktverzerrungen auszugleichen und das Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern effektiv zu stimulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus empirischer Evidenz (unter anderem basierend auf den Daten von Dani Rodrik) und einer theoretischen mathematischen Modellierung einer kleinen, handelstreibenden Ökonomie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen empirischen Teil, der den Zusammenhang von Unterbewertung und Wachstum belegt, und einen analytischen Teil, in dem Rodriks Wachstumsmodell detailliert mathematisch und ökonomisch hergeleitet wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Unterbewertung, Wirtschaftswachstum, Realer Wechselkurs, Marktversagen, Institutionen und Kapitalallokation.

Wie unterscheidet sich die Wirkung der Unterbewertung zwischen Industrie- und Schwellenländern?

Die empirische Analyse zeigt, dass der wachstumsfördernde Effekt der Unterbewertung in Industriestaaten nahezu vernachlässigbar ist, während er in ärmeren Ländern mit schwächeren Institutionen sehr signifikant ausfällt.

Warum fungiert Unterbewertung als "second best" Mechanismus?

Da Regierungen aufgrund von Informationsproblemen (Targeting Problem) oft nicht in der Lage sind, gezielte, direkte Industriepolitik („first best policy“) fehlerfrei umzusetzen, dient die Währungsunterbewertung als indirektes, flächendeckendes Instrument zur Korrektur von Marktverzerrungen.

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Details

Title
Merkantilismus, Exporte und Wirtschaftswachstum in China
Subtitle
Hat China sein Wachstum durch eine Unterbewertung der Währung erreicht?
College
University of Hamburg
Course
Wirtschaftsentwicklung Chinas
Grade
2,0
Author
Philipp Mägel (Author)
Publication Year
2012
Pages
27
Catalog Number
V209225
ISBN (eBook)
9783656367857
ISBN (Book)
9783656370239
Language
German
Tags
China Institutionen Wirtschaftswachstum Slowdown Catch-Up Merkantilismus Exporte Exportgetrieben Immitation unterbewertung wechselkurs fehlallokation intervention
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Mägel (Author), 2012, Merkantilismus, Exporte und Wirtschaftswachstum in China, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/209225
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