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Die Repräsentation der Migration. Aspekte der kritischen Migrationsforschung

Titel: Die Repräsentation der Migration. Aspekte der kritischen Migrationsforschung

Ausarbeitung , 2012 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Lisa Fink (Autor:in)

Ethnologie / Volkskunde

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zeitalter der Globalisierung und der wachsenden Mobilität, sind Migrationsbewegungen als fester Bestandteil des Weltgeschehens nicht mehr wegzudenken. Dabei ist Migration ein weiter Begriff, nicht nur für die Bewegungen von Individuen, sondern auch ganzer Menschengruppen, die entweder innerhalb von Räumen, oder auch raumübergreifend, innerhalb eines Staates, oder zwischen unterschiedlichen Staaten, stattfinden.
In dem vorliegenden Aufsatz sollen im Rahmen des Seminars „Die Repräsentation der Migration“ Perspektiven, aus denen sich das Thema Migration im Denken, Sprechen und Visualisieren manifestiert, auf ihre Prämissen und Einflüsse untersucht und auf Diskurse, Akteure, Praktiken und Orte der Repräsentation der Migration eingegangen werden.

Auf Grund der beschränkten Kapazität eines Seminaraufsatzes, soll der Fokus dabei auf die Texte „Migration, Tourismus und das Recht auf einen Ort“ von Tom Holert, Erol Yildiz „Urban Recycling. Migration als Großstadt-Ressource“, Gisela Welz: „Inszenierungen der Multikulturalität: Paraden und Festivals als Forschungsgegenstände“, sowie „Es geht nicht um einen Dialog. Integrationsgipfel, Islamkonferenz und Anti-Islamismus. Werner Schiffauer und Manuela Bojadzijev im Gespräch“ gelegt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Repräsentation der Migration

2.1 „Migration, Tourismus und das Recht auf einen Ort“, Tom Holert

2.2 „Urban Recycling. Migration als Großstadt-Ressource“, Erol Yildiz

2.3 „Inszenierungen der Multikulturalität: Paraden und Festivals als Forschungsgegenstände“, Gisela Welz

2.4 Es geht nicht um einen Dialog. Integrationsgipfel, Islamkonferenz und Anti-Islamismus. Werner Schiffauer und Manuela Bojadžijev im Gespräch

3. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht im Rahmen des Seminars „Die Repräsentation der Migration“ verschiedene wissenschaftliche Perspektiven auf die Darstellung von Migrationsbewegungen, indem sie aktuelle Diskurse, Praktiken und Orte der Repräsentation kritisch analysiert und hinterfragt.

  • Kritische Analyse von Migrationsdiskursen in Wissenschaft und Gesellschaft.
  • Untersuchung der Überschneidungen und Wechselwirkungen zwischen Migration und Tourismus.
  • Betrachtung von urbanen Räumen und Stadtteilen als Ressourcen für Migrationsprozesse.
  • Hinterfragung der Inszenierung von Multikulturalität durch Paraden und Festivals.
  • Kritik an politischen Integrationsformaten und bestehenden Machtstrukturen.

Auszug aus dem Buch

2.1 „Migration, Tourismus und das Recht auf einen Ort“, Tom Holert

In seinem Text „Migration, Tourismus und das Recht auf einen Ort“ befasst sich Tom Holert mit der Thematik der Migrations- und Tourismusströmungen sowie der Lebenswelt dieser beiden Gruppen. Er erörtert dabei die zentrale Fragestellung, ob das Phänomen der Migration und des Tourismus wirklich strikt voneinander zu trennen sind, indem er vergleichend auf Unterschiede und, insbesondere, Gemeinsamkeiten in der Lebenswelt, sowie in den Handlungsmustern beider Strömungen hinweist und somit die beständige Wechselbeziehung zwischen Migranten und Touristen verdeutlicht.

„Die Sehnsucht nach einem besseren Leben hat die Gesellschaften in Bewegung gesetzt“ (S.239). Diese besagte Sehnsucht nach einer Verbesserung der eigenen Lebensqualität kann als die zentrale Gemeinsamkeit bezüglich der Motive und Beweggründe sowohl für Migranten, als auch für Touristen gesehen werden, einen Ort A zu verlassen, um sich - auf unterschiedliche Dauer- an einem Ort B aufzuhalten.

Was Migranten und Touristen des Weiteren allgemein verbindet, ist, dass beide Gruppen „Pole in einem Kontinuum der temporären Mobilität, das alle derzeitigen Formen des Unterwegs-seins umfasst“ bilden (S.240).

Migration und Tourismus bedingen sich dabei gegenseitig. So wirkt der Tourismus auf gewisse Weise als Ursache von Migration, und umgekehrt (S.240). Am Beispiel der Mittelmeerinsel Lampedusa wird aufgezeigt, dass eine solche Region auf Grund der Flüchtlingsprobleme auf Touristen auch abschreckend wirken kann (S.241).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Seminarthema der Repräsentation von Migration ein und erläutert die Auswahl der analysierten Texte zur kritischen Migrationsforschung.

2. Die Repräsentation der Migration: Das Kapitel untersucht anhand ausgewählter Literatur die komplexe Darstellung von Migration in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten.

2.1 „Migration, Tourismus und das Recht auf einen Ort“, Tom Holert: Das Kapitel analysiert die Wechselbeziehungen zwischen Migrations- und Tourismusbewegungen sowie deren geteilte Motive und Handlungsmuster.

2.2 „Urban Recycling. Migration als Großstadt-Ressource“, Erol Yildiz: Der Text hinterfragt die Stigmatisierung von Migrantenvierteln als „Parallelgesellschaften“ und betont deren Rolle als dynamische urbane Lebensadern.

2.3 „Inszenierungen der Multikulturalität: Paraden und Festivals als Forschungsgegenstände“, Gisela Welz: Es wird untersucht, wie multikulturelle Festivals als Instrumente der Kulturpolitik fungieren und welche Rolle sie bei der Konstruktion von kultureller Identität spielen.

2.4 Es geht nicht um einen Dialog. Integrationsgipfel, Islamkonferenz und Anti-Islamismus. Werner Schiffauer und Manuela Bojadžijev im Gespräch: Dieses Kapitel kritisiert aktuelle politische Integrationsformate als Instrumente, die Machtasymmetrien reproduzieren statt echte Dialoge zu fördern.

3. Schlusswort: Das Fazit fasst zusammen, dass Migration häufig aus der Perspektive der sesshaften Mehrheitsgesellschaft konstruiert wird, und fordert eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Narrativen.

Schlüsselwörter

Migration, Tourismus, Repräsentation, urbane Räume, Multikulturalität, Integration, politische Diskurse, Machtstrukturen, Identität, Stadtteilentwicklung, kulturelle Differenz, Migrationsforschung, gesellschaftlicher Wandel, Lebenswelt, soziale Mobilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Migrationsforschung und untersucht, wie Migration in verschiedenen Diskursen, durch politische Institutionen und im urbanen Raum repräsentiert und konstruiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Wechselwirkung von Tourismus und Migration, die Bedeutung von Stadtvierteln als Ressourcen für Migration, die Inszenierung kultureller Vielfalt bei Festivals sowie die Kritik an offiziellen Integrationsformaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie bestimmte Rhetoriken und Bilder über Migration kontinuierlich reproduziert werden und wie diese Konstruktionen das Verständnis von Normalität und Differenz in der Gesellschaft beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Literatur- und Diskursanalyse, um die zentralen Thesen und Argumente der ausgewählten Fachtexte aus dem Seminar „Die Repräsentation der Migration“ kritisch zu reflektieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Texte von Tom Holert, Erol Yildiz, Gisela Welz sowie Werner Schiffauer und Manuela Bojadžijev, die jeweils unterschiedliche Facetten der Migrationsrepräsentation und -steuerung beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Migration, Repräsentation, Urbanität, Multikulturalität, Integration, Diskursanalyse und Machtverhältnisse.

Welche Kritik äußern Schiffauer und Bojadžijev an der Islamkonferenz?

Sie kritisieren, dass die Konferenz lediglich einen scheinbaren Dialog simuliert, während tatsächlich das Ziel verfolgt wird, Migranten einseitig an eine als überlegen definierte Leitkultur anzupassen und dabei bestehende soziale Hierarchien zu ignorieren.

Wie bewertet Erol Yildiz den Begriff „Parallelgesellschaften“?

Yildiz lehnt den Begriff als „wissenschaftlichen Mythos“ ab, der die prekären Lebensumstände und die tatsächliche Bedeutung dieser Stadtviertel als dynamische „Lebensadern“ vieler Großstädte systematisch ausblendet.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Repräsentation der Migration. Aspekte der kritischen Migrationsforschung
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie)
Veranstaltung
Die Repräsentation der Migration
Note
2,0
Autor
Lisa Fink (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
12
Katalognummer
V209099
ISBN (eBook)
9783656367383
ISBN (Buch)
9783656369066
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Migration Repräsentation Bilder Debatten Selbstbild Nation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Fink (Autor:in), 2012, Die Repräsentation der Migration. Aspekte der kritischen Migrationsforschung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/209099
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Leseprobe aus  12  Seiten
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