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Aggression von Jugendlichen in der Schule: Ursache und Maßnahmen anhand des lerntheoretischen Ansatzes

Title: Aggression von Jugendlichen in der Schule: Ursache und Maßnahmen anhand des lerntheoretischen Ansatzes

Bachelor Thesis , 2012 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Martin Ahne (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Das Gewaltpotenzial ist in den letzten Jahren bei Jugendlichen stetig angewachsen. Von gewaltverherrlichenden Videos, die sich die Schüler auf dem Pausenhof ansehen, über Attacken auf ältere Mitmenschen, bis hin zu Amokläufen in Schulen sind viele aggressive Taten bekannt.
Ein extremes Beispiel von Gewalt ist der Mord an Vanessa Gilg aus Gersthofen im Jahr 2002, als der maskierte Michael Weinhold das schlafende Mädchen erstach. Die Eingebung hatte er durch Horrorfilme wie „Scream“ und „Halloween“ (Brinkbäumer, 2003, S. 46).
Gewalt ist durch die immer detaillierter werdende Berichterstattung omnipräsent. Die Nähe zum betreffenden Handlungsort ließ die Bewohner rund um Augsburg ängstlicher werden, da einige nicht nur zum Ort, sondern sogar zu der Familie einen persönlichen Bezug hatten.

Kann es sein, dass die oben genannten Filme nicht nur die Inspiration, sondern auch die Ursache dieser grässlichen Tat gewesen sind und wie hätte die Gewalttat in Schwaben verhindert werden können? Die Antworten auf die beiden Fragen werden in der folgenden Abhandlung herausgearbeitet. Außerdem wird geklärt, wie Menschen sich Aggression aneignen können. Basierend auf der Theorie ist es ferner das Ziel der Arbeit, den Lehrern Maßnahmen aufzuzeigen, die das Aggressionspotenzial bei Jugendlichen senken können.

Im ersten Abschnitt werden verschiedene psychologische Ansätze zur Aggressionsentstehung kurz aufgegriffen, um dann näher auf die lerntheoretischen Ansätze einzugehen. Nachdem im zweiten Teil in einem kurzen Abriss die operante Konditionierung behandelt wird, liegt das Hauptaugenmerk beim nachfolgenden Lernen am Modell. Jedoch ist es notwendig, die Theorie der Konditionierung anzusprechen, da durch eben jene die Möglichkeit besteht, beim Lernen am Modell Maßnahmen zu entwickeln, um die Aggression zu bekämpfen. Beim Modelllernen werden die verschiedenen Vorbilder vorgestellt und mögliche Aggressionsursachen aufgeführt. Es ist von großer Wichtigkeit aufzuzeigen, dass ein Jugendlicher von der Familie genauso geprägt wird, wie von den Medien, der Peergroup und den Lehrern. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Modell Medien, da hier noch viel getan werden kann, um die Aggression von Jugendlichen abzumildern und zu bekämpfen. Neben den Ursachen ausgewählter Aggressionspotenziale werden anhand der theoretischen Grundlage des Modelllernens Maßnahmen entwickelt, die durch den Lehrer durchgeführt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2 Hinführung zum Thema und methodisches Vorgehen

3 Theoretische Ansätze basierend auf der Psychologie

4 Kurzüberblick lerntheoretische Ansätze

4.1 Operante Konditionierung

4.1.1 Theorie der operanten Konditionierung

4.1.2 Verstärkung, Bestrafung, Löschung und Maßnahmen

4.2 Sozial-kognitive Lerntheorie: Theorie des Lernens am Modell

5 Die verschiedenen Modelle und deren Ursachen für Aggressivität

5.1 Überblick über mögliche Vorbilder im Jugendalter

5.2 Vertiefung des Segments Medien

5.2.1 Fernsehen

5.2.2 Berichterstattung

5.2.3 Computerspiele

5.2.4 Smartphones und Internet

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Aggression bei Jugendlichen im schulischen Kontext und analysiert, wie diese durch lerntheoretische Ansätze – insbesondere das Lernen am Modell – entstehen kann. Ziel der Arbeit ist es, Lehrern fundierte, auf dieser Theorie basierende Maßnahmen an die Hand zu geben, um Aggressionspotenziale bei Schülern präventiv zu senken und konstruktiv zu bearbeiten.

  • Analyse psychologischer und lerntheoretischer Grundlagen aggressiven Verhaltens.
  • Untersuchung der Rolle verschiedener Vorbilder (Familie, Lehrer, Peergroup, Medien).
  • Fokussierung auf das Medien-Segment als zentraler Einflussfaktor für Gewalt.
  • Entwicklung praktischer Interventionsmöglichkeiten für den Schulalltag.

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Fernsehen

Wie weiter oben bereits angeführt wurde, ist beim Modell Fernsehen verschiedenes Aggressionspotenzial vorhanden und kann durch Konsumieren gelernt werden. Aus dieser Fülle an Möglichkeiten wird ein Actionfilm hergenommen, da hier durch den Protagonisten Gewalt verherrlicht wird. Es wird suggeriert, dass durch Aggressionen ein bestimmtes Ziel erreicht wird und man dadurch einen Heldenstatus erreicht. Aus gegebenem Anlass kann man als Beispiel „The Dark Night Rises“ heranziehen. In der Finanzkrise wird in Gotham City ein Anschlag verübt, der an den Terroranschlag am 11. September 2001 erinnert. In dieser Situation kämpft Batman, der Held dieses Films, gegen das Böse in Gestalt von Bane.

Das Modell des Batman kann nun anhand der Abbildung 2 betrachtet werden. Es wird zugrunde gelegt, dass der Schüler den Film bereits gesehen hat und somit die modellierenden Ereignisse stattgefunden haben. Im Aufmerksamkeitsprozess, in dem das Modell und dessen Eigenschaften besonders wichtig sind, zeigt sich, dass der Protagonist als maskulin, attraktiv und stark dargestellt wird. Also – aus Sicht der Jugendlichen – wünschenswerte Merkmale für männliche Heranwachsende. Dadurch ist eine Identifikation mit dem Helden gegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

2 Hinführung zum Thema und methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der steigenden Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen und definiert das Ziel der Arbeit, pädagogische Maßnahmen gegen Aggression abzuleiten.

3 Theoretische Ansätze basierend auf der Psychologie: Hier erfolgt ein Überblick über klassische Aggressionstheorien, wobei die Lerntheorie als zentraler Ausgangspunkt für die weiteren Untersuchungen gewählt wird.

4 Kurzüberblick lerntheoretische Ansätze: Das Kapitel stellt die operante Konditionierung sowie die sozial-kognitive Lerntheorie nach Bandura detailliert vor, welche als wissenschaftliches Fundament der Arbeit dienen.

5 Die verschiedenen Modelle und deren Ursachen für Aggressivität: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene soziale Vorbilder (Familie, Schule, Medien) und deren Einfluss auf die Entstehung aggressiver Verhaltensmuster bei Heranwachsenden.

6 Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die wichtige Rolle des Lehrers bei der Vermittlung von Werten zur Gewaltprävention.

Schlüsselwörter

Aggression, Jugendliche, Schule, Lerntheorie, Lernen am Modell, Mediennutzung, Gewaltprävention, Lehrerrolle, Sozial-kognitive Lerntheorie, Operante Konditionierung, Vorbilder, Medienkompetenz, Desensibilisierung, Erziehung, Klassenregeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Ursachen jugendlicher Aggression im schulischen Umfeld aus lerntheoretischer Perspektive und entwickelt pädagogische Handlungsoptionen für Lehrkräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf psychologischen Lerntheorien, dem Einfluss verschiedener sozialer Vorbilder sowie der kritischen Analyse der Mediennutzung von Jugendlichen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrern auf Basis des Lernens am Modell konkrete Strategien aufzuzeigen, um aggressives Verhalten bei Schülern präventiv zu vermindern oder abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung lerntheoretischer Konzepte auf konkrete mediale und soziale Szenarien des Jugendalters.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den verschiedenen Vorbildern wie Familie, Peergroup und insbesondere den Medien (Fernsehen, Internet, Computerspiele) und deren Wirkung auf die Gewaltbereitschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Aggression, Modelllernen, Medienkritikfähigkeit, Gewaltprävention und soziale Integration.

Wie unterscheidet sich das Modelllernen von der operanten Konditionierung in diesem Kontext?

Während die operante Konditionierung primär die Konsequenzen von direktem Verhalten betrachtet, erklärt das Modelllernen, wie Verhaltensweisen durch Beobachtung und Identifikation mit Vorbildern erlernt werden.

Warum spielt die Mediennutzung bei der Aggressionsentstehung eine so große Rolle?

Medien dienen oft als Vorbilder, die durch gewaltverherrlichende Inhalte zur Desensibilisierung gegenüber Aggression führen können, wenn eine pädagogische Aufarbeitung fehlt.

Welche Rolle nehmen Lehrer bei der Gewaltprävention ein?

Lehrkräfte fungieren selbst als Modell und können durch handlungsorientierten Unterricht, soziale Integration und gezielte Thematisierung von Werten dem Aggressionspotenzial entgegenwirken.

Inwiefern können Rollenspiele im Unterricht gegen Aggression helfen?

Rollenspiele ermöglichen es Schülern, sich in die Perspektive anderer (z.B. Opferrollen) hineinzuversetzen, soziale Kompetenzen zu trainieren und eine kritische Distanz zu gewalttätigen Vorbildern aufzubauen.

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Details

Title
Aggression von Jugendlichen in der Schule: Ursache und Maßnahmen anhand des lerntheoretischen Ansatzes
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,0
Author
Martin Ahne (Author)
Publication Year
2012
Pages
36
Catalog Number
V208996
ISBN (eBook)
9783656365495
ISBN (Book)
9783656366393
Language
German
Tags
Wirtschaftspädagogik Aggression lerntheoretischer Ansatz Bandura Schule Jugendliche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Ahne (Author), 2012, Aggression von Jugendlichen in der Schule: Ursache und Maßnahmen anhand des lerntheoretischen Ansatzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/208996
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