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Prophetinnen im Alten Testament

Unter besonderer Berücksichtigung der Prophetin Mirjam

Title: Prophetinnen im Alten Testament

Term Paper , 2011 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Lena Murken (Author)

Theology - Biblical Theology

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Summary Excerpt Details

Ich habe mich im Rahmen des Seminars „Prophetie in Israel und im Alten Orient“
dazu entschieden, eine Hausarbeit über „Prophetinnen im Alten Testment“ zu
schreiben.
Für mich klang dieses Thema sehr interessant, da ich, seitdem ich mich ausführlicher
mit der Bibel beschäftige, des Öfteren das Gefühl hatte, dass Frauen in der Bibel
vernachlässigt werden, da es sehr viele bekannte Männer in der Bibel gibt, hingegen
habe ich wenig von Frauen gehört.
Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht einmal bekannt, dass es überhaupt
Prophetinnen gibt. Als ich mich daraufhin auf die Suche nach Informationen machte,
stellte ich fest, dass es sehr viele Menschen gibt, für die das Phänomen der
Prophetinnen neu ist – ich habe viele Lexika angesehen, und auch dort kam das
Wort so nicht vor.
Wenn man bei Google „Prophetin“ eingibt, werden ca. 2.740.000 Ergebnisse
angezeigt, allerdings beziehen sich davon wenige auf die Prophetinnen in der Bibel.
Wenn man hingegen „Prophet“ eingibt, werden ca. 37.600.000 Ergebnisse angezeigt.
Es gibt auch nicht viele Werke, die die Prophetinnen behandeln, es gibt natürlich ein
paar, aber wenn man das mit der Anzahl der Werke, die über die Propheten
geschrieben wurden sind, vergleicht, dann gibt es fast nichts über Prophetinnen.
Die Bibel macht es der Wissenschaft hierbei aber auch nicht leicht, da fast alle
Prophetinnen lediglich an einer Stelle in der Bibel erwähnt werden. Eine Ausnahme
bildet hier zum Beispiel Mirjam, sie wird an 6 Stellen erwähnt. Aber selbst dies ist
nicht viel, da es sich zum Teil auch um Parallelstellen handelt.
Wenn man sich allerdings ein wenig mehr mit der Thematik beschäftigt, bemerkt
man, wie wichtig die Prophetinnen waren und sind und dass sie einen sehr hohen
Stellenwert in der Bibel haben, deswegen sollte man sie nicht einfach verdrängen,
sondern sich mit ihnen beschäftigen.
Das Mirjamlied (Exodus 15,20) und das Deboralied (Richter 5) zählen zu den
ältesten Texten der Bibel.
In dieser Hausarbeit möchte ich klären, was überhaupt Prophetinnen sind, wie weit
sie sich von den männlichen Propheten unterscheiden, ich werde einige
Prophetinnen vorstellen, darunter besonders die Prophetin Hulda und so hoffentlich einen kleinen Einblick in das Thema der „Prophetinnen im Alten Testament“ geben
können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung Prophetie/Prophet

2.1 Prophetinnen jüdisch

3. Propheten vs. Prophetinnen

3.1 Wieso gibt es so viele männliche Propheten?

3.2 Problem der Pluralbildung

3.3 Ist die Bibel frauenfeindlich

4. Die Prophetinnen im Alten Testament

4.1 namentlich nicht benannte Prophetinnen

4.1.1 Die Prophetin zu der Jesaja geht

4.2 namentlich benannte Prophetinnen

4.2.1 Noadja

4.2.2 Debora

4.2.3 Hulda

4.2.4 Mirjam

4.2.4.1 Ist Mirjam die Schwester von Aaron und Mose?

5. Fazit

6.Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung von Prophetinnen im Alten Testament, um deren historisch oft vernachlässigten Stellenwert aufzuarbeiten und die Frage zu klären, ob das Phänomen der Prophetinnen im Vergleich zu männlichen Propheten tatsächlich benachteiligt oder weniger bedeutend war.

  • Historische und philologische Begriffsklärung von Prophetie.
  • Analyse des Geschlechterverhältnisses in der biblischen Prophetie.
  • Untersuchung der Relevanz von Sprache und Pluralbildung bei der Wahrnehmung von Prophetinnen.
  • Auseinandersetzung mit Vorwürfen der Frauenfeindlichkeit in biblischen Texten.
  • Porträt bedeutender Prophetinnen wie Noadja, Debora, Hulda und Mirjam.

Auszug aus dem Buch

4.2.4 Mirjam

Mirjam ist die erste Prophetin die in der Bibel erscheint wird und auch die einzige, die in den 5 Büchern Mose zu finden ist. Sie wird als Prophetin nur einmal explizit erwähnt und zwar in Exodus 15,20 wo sie das Mirjamlied singt, welches -wie das Deboralied- zu den ältesten Texten des Alten Testaments zählt.

Da das Lied sehr kurz ist, war es sehr leicht, es mündlich eine lange Zeit lang zu überliefern.

Sie wird später sie noch ein paar Mal erwähnt, allerdings wird sie dann nur bei ihrem Eigennamen genannt, ohne den Zusatz „Prophetin“.

Da nahm die Prophetin Mirjam, die Schwester Aarons, die Trommel in ihre Hand, und alle Frauen zogen hinter ihr hinaus mit Trommeln und in Reigentänzen. Und Mirjam sang ihnen [maskulin plural] vor: Singt [maskulin plural] dem HERRN, denn hoch hat er sich erhoben, Pferd und Reiter hat er ins Meer geschleudert. (Exodus 15,20-21)

Mirjam lobt den Herrn, denn er hat ihr Volk durch das Meer geführt, so konnten sie dem Pharao, aus dessen Land sie flohen, entkommen, denn seine Reiter sind nicht durch das Meer gekommen.

Es wird oft fälschlicherweise angenommen, dass Mirjam das Loblied der Frauen singt, es ihnen vorsingt, und die Frauen dann einstimmen. Dies ist ein Übersetzungsfehler. In vielen deutschen Bibeln steht Mirjam „sang ihnen vor", im Hebräischen steht dort aber ein Wort, das man eher mit „antworten" übersetzen sollte. So würde man sagen, dass Mirjam antwortet und zwar für sie, was in der deutschen Übersetzung das "ihnen" ist. Worauf sie antwortet ist auch leicht zu erklären, sie antwortet auf das Geschehene, das was sie und ihr Volk erlebt haben, die göttliche Hilfe, die sie bei der Überquerung des Schilfmeeres, erfahren haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet ihre Themenwahl mit der Wahrnehmung einer Vernachlässigung von Frauen in der Bibel und formuliert das Ziel, die Rolle der Prophetinnen zu klären.

2. Begriffsklärung Prophetie/Prophet: Es wird die altgriechische Herkunft des Begriffs erläutert und klargestellt, dass ein Prophet ein Mittler göttlichen Willens ist, nicht zwingend ein Zukunftsdeuter.

3. Propheten vs. Prophetinnen: Der Abschnitt verdeutlicht, dass sich das Wirken von Propheten und Prophetinnen inhaltlich und literarisch nicht unterscheidet und diskutiert die soziologische Sichtweise sowie Sprachproblematiken.

4. Die Prophetinnen im Alten Testament: Eine detaillierte Vorstellung ausgewählter Prophetinnen, wobei die Besonderheit und der Einfluss von Frauen wie Hulda, Debora und Mirjam analysiert werden.

5. Fazit: Die Autorin revidiert ihre anfängliche Einschätzung und kommt zu dem Schluss, dass Prophetinnen keineswegs benachteiligt waren, sondern eine unantastbare und wichtige Rolle im Volk innehatten.

6.Quellenangaben: Ein Verzeichnis der verwendeten Sekundärliteratur und Internetressourcen.

Schlüsselwörter

Prophetinnen, Altes Testament, Mirjam, Debora, Hulda, Noadja, Prophetie, Hebräisch, Bibel, Judentum, Christentum, Rolle der Frau, Exegese, Gotteserkenntnis, Prophet

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Wirken und die Bedeutung von Prophetinnen im Alten Testament, um das Bild ihrer vermeintlichen Vernachlässigung wissenschaftlich zu hinterfragen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben der Definition von Prophetie befasst sich die Arbeit mit der Rolle der Frau in der Bibel, sprachlichen Besonderheiten des Hebräischen sowie der Analyse konkreter prophetischer Persönlichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Prophetinnen im Alten Testament einen hohen Stellenwert besaßen und ihre Darstellung keinesfalls als zweitrangig zu betrachten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine exegetische und textanalytische Herangehensweise, indem sie Bibelstellen philologisch hinterfragt und klassische sowie feministische Deutungsansätze einbezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Klärung des Prophetenbegriffs und die exakte Vorstellung spezifischer Prophetinnen sowie deren Einfluss auf die israelitische Geschichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Prophetinnen, Altes Testament, Mirjam, Debora, Hulda sowie die Analyse der exegetischen Deutung göttlicher Botschaften.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Prophetin" und "Ehefrau des Propheten" bei Jesaja so relevant?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da eine Einstufung als "Prophetin" ihre eigenständige Autorität und spirituelle Bedeutung unterstreicht, während die Bezeichnung als bloße Ehefrau ihre Rolle marginalisieren würde.

Welche Rolle spielt Mirjam im Kontext der Flucht aus Ägypten?

Mirjam tritt als prophetische Vermittlerin auf, die das Volk durch das Mirjamlied im Glauben stärkt und dessen Vertrauen auf Gott bei der Überquerung des Schilfmeeres zum Ausdruck bringt.

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Details

Title
Prophetinnen im Alten Testament
Subtitle
Unter besonderer Berücksichtigung der Prophetin Mirjam
College
University of Bremen
Grade
2,7
Author
Lena Murken (Author)
Publication Year
2011
Pages
19
Catalog Number
V208604
ISBN (eBook)
9783656360421
ISBN (Book)
9783656360742
Language
German
Tags
prophetinnen alten testament unter berücksichtigung prophetin mirjam
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Murken (Author), 2011, Prophetinnen im Alten Testament, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/208604
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