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Die ‚Bildung’ der Vorstellung

Eine Betrachtung der Imagination in Zusammenhang mit theaterpädagogischer Arbeit

Title: Die ‚Bildung’ der Vorstellung

Examination Thesis , 2010 , 46 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Claudia Albrecht (Author)

Pedagogy - Art education

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Summary Excerpt Details

Imagination – die so genannte Kraft der Bilder, Vorstellungskraft, Phantasie
oder Einbildungskraft.
Was verbirgt sich hinter den Begrifflichkeiten? Handelt es sich dabei um ein
menschliches Grundvermögen oder eine zu trainierende Fertigkeit? Ist sie
abhängig von unseren Erinnerungen oder dem affektiven Gedächtnis und wie
ist bzw. wird sie verankert?
Bereits Plato spricht von der „phantasia“ und die Begrifflichkeit wird fortan auf
verschiedenste Weise immer wieder neu in der Philosophie diskutiert. Als sich
aus dem Feld der Philosophie die Psychologie herausbildet, entsteht auch
dort bald großes Interesse an der menschlichen Fähigkeit zur Imagination,
zum Beispiel durch die Erforschung des Traumerlebens der Menschen oder
ihrem Einzug als wesentliches Element in Entspannungs- bis hin zu
eigenständigen Therapieverfahren.
Stanislawski, als erster Künstler, der sich der Ausbildung von Schauspielern
systematisch widmet, bezeichnet die Imagination als die entscheidende Kraft,
die den Schauspieler und seine Kunst nährt.
Im zeitgenössischen Tanz stellt sie oftmals den Subtext zur körperlichen
Bewegung dar.
Verena Kast spricht von der Imagination als der „Schnittstelle zwischen Innen
und Außen, zwischen Psyche und Welt“, der entscheidenden Kraft wie wir
Menschen die Welt wahrnehmen und verändern (Kast, S.2).
Auch in der Theaterpädagogik nutzen wir unter anderem die imaginatorischen
Fähigkeiten des Menschen, unserer Teilnehmer. Wir sprechen von
„dramatischem Vorstellungsvermögen“ –der bewussten Wahrnehmung innerer Bilder-, welche im theaterpädagogischen Prozess hin zum
„dramatischen Gestaltungsvermögen“ –der Formgebung von inneren Bildern–
führen.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zugänge zum Thema Imagination

2.1. ...im philosophischen Diskurs

2.2. ...in der Psychologie

2.3. ...in der Neurobiologie

2.4. ...in der Schauspielkunst

2.5. ...im zeitgenössischen Tanz

3. Implikationen von Imagination auf verschiedene Aspekte performativer Bühnenkunst

3.1. Improvisation

3.2. Präsenz

3.3. Bewegung

3.4. Verkörperung

4. Bezüge zur theaterpädagogischen Arbeit

5. Anregungen für die Praxis

5.1. ...in der improvisatorischen Arbeit

5.2. ...in der Arbeit zur (Bühnen-)Präsenz

5.3. ...in der Bewegungsarbeit

5.4. ...in der Rollenarbeit bzw. Arbeit zur Verkörperung

6. ‚Grenzen der Euphorie’ oder ‚eine kritische Reflexion’

7. Schlussbetrachtungen

8. Literatur

9. Outtakes

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das menschliche Vermögen der Imagination in Bezug auf theaterpädagogische Prozesse. Dabei wird analysiert, wie Vorstellungskraft nicht nur als rein psychologisches Phänomen verstanden werden kann, sondern als essenzieller, schöpferischer Grundbaustein für die künstlerische Arbeit auf der Bühne fungiert, um Teilnehmern neue Erfahrungsräume zu eröffnen.

  • Wissenschaftliche Fundierung der Imagination aus Philosophie, Psychologie und Neurobiologie.
  • Die Rolle der Imagination für performative Aspekte wie Improvisation, Präsenz und Verkörperung.
  • Praktische Übertragbarkeit und Anwendung in theaterpädagogischen Arbeitskontexten.
  • Methodische Impulse zur Förderung der Vorstellungskraft im künstlerischen Gestaltungsprozess.

Auszug aus dem Buch

...in der improvisatorischen Arbeit

Das Mittel der Improvisation ist in der Theaterpädagogik von „unschätzbarem Wert, da sie oft ungeahntes kreatives Potenzial aktiviert.“ Über das Spiel, im Besonderen in der Improvisation kann ein „Flow“ entstehen, der die innere Durchlässigkeit erhöht. So können dem Spieler quasi unbewusst neue Ideen, Bewegungsmöglichkeiten, Bilder etc. zufallen. Dieses Zufallen von Neuem zieht in der Person Spuren oder Bahnen zu neuem ‚kreativen Material’, worauf wiederum zurückgegriffen werden kann. Mit jeder neuen Erfahrung erweitern sich die Möglichkeiten des Spielers.

Aufgabe in der theaterpädagogischen Arbeit ist es, entsprechende Erfahrungsräume anzubieten. Diese Räume bieten die Möglichkeit, eigene Grenzen und bisherige Strukturen zu überwinden.

Prinzipiell bedeutet alles, was die Spieler im theaterpädagogischen Prozess ausprobieren und sich erarbeiten, eine improvisatorische Suche nach neuen Möglichkeiten.

Die Arbeit mit Improvisation kann sehr nah an der Realität geschehen, indem konkrete Außenräume und auch konkrete Rollenzuschreibungen und Gefühlszustände für die Innenräume angeleitet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert Imagination als zentrale Kraft für künstlerisches Gestalten und umreißt die Relevanz des Themas für die theaterpädagogische Praxis.

2. Zugänge zum Thema Imagination: Bietet einen interdisziplinären Abriss über das Verständnis von Imagination in Philosophie, Psychologie, Neurobiologie, Schauspiel und zeitgenössischem Tanz.

3. Implikationen von Imagination auf verschiedene Aspekte performativer Bühnenkunst: Analysiert die Schnittstellen der Vorstellungskraft mit den Kernaspekten Improvisation, Präsenz, Bewegung und Verkörperung.

4. Bezüge zur theaterpädagogischen Arbeit: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf den theaterpädagogischen Raum und betont die Bedeutung für die Arbeit mit Teilnehmern.

5. Anregungen für die Praxis: Liefert konkrete methodische Ansätze und praktische Überlegungen, um Imagination in der Theaterarbeit gezielt zu fördern.

6. ‚Grenzen der Euphorie’ oder ‚eine kritische Reflexion’: Reflektiert die Notwendigkeit von Handwerkszeug und Struktur, damit bloßes Imaginieren zu echter künstlerischer Gestaltung wird.

7. Schlussbetrachtungen: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Chance der ästhetischen Praxis zur persönlichen Selbstentdeckung und kreativen Entwicklung.

Schlüsselwörter

Imagination, Theaterpädagogik, Vorstellungskraft, Improvisation, Präsenz, Verkörperung, Bewegungsarbeit, künstlerischer Prozess, Schauspieler, Tanz, Phantasie, Selbstentdeckung, kreatives Potenzial, Performative Künste, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet das Phänomen der Imagination als grundlegende schöpferische Kraft des Menschen und untersucht deren Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten im Kontext theaterpädagogischer Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der interdisziplinären Herleitung des Imaginationsbegriffs, dessen Anwendung in der Bühnenkunst und der Entwicklung praktischer Ansätze für die theaterpädagogische Vermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Anregungen zu geben, wie die Vorstellungskraft von Spielern angeregt werden kann und wie theaterpädagogische Prozesse diese Kraft für eine authentische künstlerische Gestaltung nutzen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die Perspektiven aus Philosophie, Psychologie und Neurobiologie mit theaterwissenschaftlichen und tanzpädagogischen Theorien verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Implikationen der Imagination für die Aspekte Improvisation, Präsenz, Bewegung und Verkörperung sowie deren spezifische Anwendung in der theaterpädagogischen Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über die Begriffe Imagination, Theaterpädagogik, Verkörperung, Präsenz und kreatives Potenzial definieren.

Warum spielt die Neurobiologie eine Rolle für das Theaterspiel?

Die Neurobiologie belegt, dass Vorstellungen komplexe Gehirnprozesse auslösen, die denen realer Erlebnisse ähneln, was die Wirksamkeit von imaginativen Methoden für das Lernen und das Spiel erklärt.

Was bedeutet das ‚Dazwischen’ im theaterpädagogischen Kontext?

Das ‚Dazwischen’ beschreibt einen geschützten Raum des Theaters, in dem Widersprüche und Gegensätze nebeneinander bestehen dürfen, ohne sofort vernünftig aufgelöst werden zu müssen, was das kreative Experimentieren ermöglicht.

Excerpt out of 46 pages  - scroll top

Details

Title
Die ‚Bildung’ der Vorstellung
Subtitle
Eine Betrachtung der Imagination in Zusammenhang mit theaterpädagogischer Arbeit
Course
Theaterpädagogik
Grade
1,0
Author
Claudia Albrecht (Author)
Publication Year
2010
Pages
46
Catalog Number
V208384
ISBN (eBook)
9783656357810
ISBN (Book)
9783656375463
Language
German
Tags
innen- außenwelten vorstellung eine betrachtung imagination zusammenhang arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Albrecht (Author), 2010, Die ‚Bildung’ der Vorstellung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/208384
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