Inhaltsverzeichnis 1
Einführung 2
1 Definition 3
1.1 Kirchensteuer 3
1.2 Kirchgeld 3
1.3 Gläubiger der Kirchensteuer 4
2 Kirchensteuer – Historische Entwicklung in unserem
Lande ab 1803 5
3 Das System der Kirchensteuer in der Bundesrepublik
Deutschland 8
3.1 Die Kirchensteuerpflicht 8
3.2 Der Einzug der Kirchensteuer 9
4 Kirchliche Aufgaben und ihre Finanzierung 10
4.1 Kirchliche Aufgaben 10
4.1.1 Verkündigung 10
4.1.2 Seelsorge und Beratung 10
4.1.3 Diakonische Arbeit 11
4.2 Finanzierung kirchlicher Aufgaben 11
4.2.1 Evangelisch-lutherische Kirche Bayerns 11
4.2.2 Erzbistum München/Freising 13
5 Kirchenfinanzierung in anderen Ländern – Erläuterung
am Beispiel der Republik Österreich 15
6 Die Kirchensteuer in der Kritik 16
6.1 Kritik aus kirchlich-theologischer Perspektive 16
6.2 Kritik aus staatskirchenrechtlicher Perspektive 16
7 Trends zur Entwicklung des Kirchensteueraufkommens 17
Fazit und eigene Meinung 18
Literaturverzeichnis 19
Ehrenwörtliche Erklärung 22
Inhaltsverzeichnis
Einführung
1 Definition
1.1 Kirchensteuer
1.2 Kirchgeld
1.3 Gläubiger der Kirchensteuer
2 Kirchensteuer – Historische Entwicklung in unserem Lande ab 1803
3 Das System der Kirchensteuer in der Bundesrepublik Deutschland
3.1 Die Kirchensteuerpflicht
3.2 Der Einzug der Kirchensteuer
4 Kirchliche Aufgaben und ihre Finanzierung
4.1 Kirchliche Aufgaben
4.1.1 Verkündigung
4.1.2 Seelsorge und Beratung
4.1.3 Diakonische Arbeit
4.2 Finanzierung kirchlicher Aufgaben
4.2.1 Evangelisch-lutherische Kirche Bayerns
4.2.2 Erzbistum München/Freising
5 Kirchenfinanzierung in anderen Ländern – Erläuterung am Beispiel der Republik Österreich
6 Die Kirchensteuer in der Kritik
6.1 Kritik aus kirchlich-theologischer Perspektive
6.2 Kritik aus staatskirchenrechtlicher Perspektive
7 Trends zur Entwicklung des Kirchensteueraufkommens
Fazit und eigene Meinung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht das System der Kirchensteuer in Deutschland, beleuchtet dessen historische Genese sowie die aktuelle Praxis der Erhebung und Mittelverwendung, um ein Verständnis für die Finanzierung kirchlicher Aufgaben zu schaffen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen.
- Historische Entwicklung des Kirchensteuersystems seit 1803
- Strukturen der Kirchensteuerpflicht und deren Verwaltung in Deutschland
- Analyse der kirchlichen Hauptaufgaben und ihrer Finanzierungsweisen
- Vergleichende Betrachtung der Kirchenfinanzierung in Österreich
- Kritische Reflexion und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen des Steueraufkommens
Auszug aus dem Buch
3 Das System der Kirchensteuer in der Bundesrepublik Deutschland
Kirchensteuerpflichtig sind nur Angehörige der Kirche, somit müssen sie sich für die Arbeit der Kirche verantwortlich fühlen und sie unterstützen.
In der Bundesrepublik Deutschland sind nur natürliche Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehören sowie unbeschränkt steuerpflichtig sind, kirchensteuerpflichtig. Juristische Personen sind in Deutschland im Gegensatz zu an Deutschland angrenzenden Ländern von der Kirchensteuer befreit.
Beschäftigte der Bundeswehr gehören, auch wenn sie sich im Auslandseinsatz befinden, der Landeskirche bzw. dem Bistum ihres Wohnsitzes an.
Ausländer mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik sind kirchensteuerpflichtig, wenn sie einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehören. Dabei interessiert es nicht, ob in ihrem Heimatland Kirchensteuer erhoben wird oder nicht, sondern ausschlaggebend ist die Bekenntnisverwandtschaft der Heimatkirche. Jede Kirche, „die sich zu den Grundsätzen der Reformation bekennt, wird als evangelisch angesehen.“
Nicht kirchensteuerpflichtig sind diejenigen Personen, die weder ihren Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, somit unterliegen sie nur aufgrund ihrer beschränkten Steuerpflicht der Einkommensteuer. Deutsche Beamte, die im Ausland eingesetzt sind und ihren einzigen Wohnsitz im Ausland haben, müssen auch keine Kirchensteuer bezahlen.
Falls eine Person sich der Kirchensteuerpflicht entziehen will, kann er die Kirchenmitgliedschaft kündigen. Dazu muss das Kirchenmitglied persönlich beim Standesamt seinen Austritt erklären.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Definition: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begrifflichkeiten wie Kirchensteuer, Kirchgeld sowie die Gläubiger der Kirchensteuer.
2 Kirchensteuer – Historische Entwicklung in unserem Lande ab 1803: Hier wird der historische Kontext der Säkularisation und die daraus resultierende Notwendigkeit der kirchlichen Eigenfinanzierung seit Anfang des 19. Jahrhunderts dargelegt.
3 Das System der Kirchensteuer in der Bundesrepublik Deutschland: Dieses Kapitel behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Steuerpflicht sowie die praktische Umsetzung des Einzugs durch staatliche Finanzämter.
4 Kirchliche Aufgaben und ihre Finanzierung: Es wird analysiert, welche Aufgaben die Kirche wahrnimmt und wie die Mittel anhand von Fallbeispielen der evangelischen und katholischen Kirche konkret verwendet werden.
5 Kirchenfinanzierung in anderen Ländern – Erläuterung am Beispiel der Republik Österreich: Ein Vergleich der deutschen Kirchensteuer mit dem Kirchenbeitragssystem in Österreich verdeutlicht Unterschiede in der Erhebung.
6 Die Kirchensteuer in der Kritik: Hier werden zentrale Kritikpunkte aus theologischer sowie staatskirchenrechtlicher Sicht zusammengefasst.
7 Trends zur Entwicklung des Kirchensteueraufkommens: Dieses Kapitel gibt eine Prognose über die zukünftige Entwicklung der Einnahmen unter Berücksichtigung demografischer und wirtschaftlicher Faktoren.
Schlüsselwörter
Kirchensteuer, Kirchenfinanzierung, Säkularisation, Kirchensteuerpflicht, Kirchgeld, Verkündigung, Seelsorge, Diakonie, Haushaltsplan, Kirchensteueraufkommen, Religionsgemeinschaft, Kirchenmitgliedschaft, Steuergerechtigkeit, Sozialbeitrag, Kirchenrecht.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem System der Kirchensteuer in der Bundesrepublik Deutschland, ihrer historischen Entwicklung sowie der Verwendung der dadurch generierten Finanzmittel.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Neben den rechtlichen Grundlagen und der Erhebungsweise stehen die kirchlichen Aufgaben wie Verkündigung, Seelsorge und diakonische Arbeit sowie eine kritische Betrachtung des Systems im Fokus.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, Transparenz über die Finanzierung kirchlicher Aufgaben zu schaffen und die Notwendigkeit sowie Kritikwürdigkeit des aktuellen Systems zu diskutieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse und stützt sich auf eine Auswertung von Fachliteratur, Kirchensteuergesetzen sowie aktuellen Haushaltsplänen der untersuchten Landeskirchen und Bistümer.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die historischen Hintergründe, das aktuelle deutsche Steuersystem, die konkrete Mittelverwendung anhand von Beispielen und einen internationalen Vergleich mit Österreich.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kirchensteueraufkommen, Steuerpflicht, kirchlicher Haushalt, Säkularisation und Staatskirchenrecht.
Wie unterscheidet sich die Kirchenfinanzierung in Österreich von der deutschen?
Während in Deutschland die Kirchensteuer oft als Zuschlag zur staatlichen Lohn- oder Einkommensteuer erhoben wird, erfolgt die Einziehung des österreichischen Kirchenbeitrags direkt durch die Kirche selbst.
Warum kritisieren manche Organisationen das deutsche Kirchensteuersystem?
Kritiker führen unter anderem an, dass das System der grundgesetzlich geforderten Trennung von Staat und Kirche widerspreche und die Bindung an die Lohnsteuer die negative Religionsfreiheit verletzen könne.
- Quote paper
- Christian Müller (Author), 2009, Das Kirchensteuersystem in der Bundesrepublik Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/208122