In this paper we use standard merger simulation techniques to compare the effects of three hypothetical mergers within the German automobile market. The simulation is conducted in three steps. Firstly, by applying a two-level Nested Logit model we estimate the demand for and then present stylised facts on the purchasing behaviour of German consumers. Secondly, conduct is modelled as Bertrand-type to simulate the pricing behaviour of manufacturers. In the third step, we adjust the market structure according to the respective merger cases and reestimate supply and demand to simulate price effects. Our results suggest that welfare changes are only significant if German producers are involved. Furthermore, we find extensive differences across the market segments. Whilst mergers have virtually no consequences for the pricing of subcompact vehicles, we predict a considerably large effect within other car segments, such as luxury cars.
Inhaltsverzeichnis
I. INTRODUCTION
II. LITERATURE REVIEW AND OVERVIEW
Merger Simulation Literature
Demand Estimation Literature
Work on the Automobile Market
German Car Market
III. METHODOLOGY
Demand Side
Nesting Structure
Model Specification
Consumer Welfare
Price Elasticities
Supply Side
Data
Estimation
Econometric Issues
Estimation Method
IV. RESULTS
Comparison of Different Demand Model Specifications
Simulation Overview
Demand Side
Supply Side
Merger Simulation
German Merger
Acquisition by Volkswagen
Foreign Merger
V. CONCLUSION
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen hypothetischer Fusionen auf dem deutschen Automobilmarkt unter Verwendung standardisierter Fusionssimulationsmodelle. Ziel ist es, durch die Anwendung eines zweistufigen Nested-Logit-Modells Preisveränderungen und Wohlfahrtsfolgen für deutsche Konsumenten vorherzusagen und die Wettbewerbsdynamik in verschiedenen Marktsegmenten zu bewerten.
- Anwendung des zweistufigen Nested-Logit-Modells zur Nachfrageschätzung
- Modellierung des Bertrand-Wettbewerbs zur Preisbestimmung
- Vergleich unterschiedlicher Fusionsszenarien (inländische vs. ausländische Akteure)
- Analyse der Wohlfahrtseffekte für deutsche Automobilkäufer
- Evaluierung der Preismacht in verschiedenen Fahrzeugsegmenten
Auszug aus dem Buch
German Car Market
Since entrepreneurs such as Gottlieb Daimler or Ferdinand Porsche, Germany has become an international leader for the production of passenger vehicles. Today, the automotive sector is the driving force of German industry. Only the USA and China are ahead of Germany in terms of production. Domestic companies employ around 700.000 people with an annual revenue of above 300 billion Euros.
Almost half of all cars sold in Germany are subcompact or compact vehicles. The smallest market segment comprises luxury cars, which are exclusively manufactured by domestic producers.
Within the German market, there are sixteen producers with significant market shares, five of which offer domestic brands, to account for above 60 percent of total car sales. Due to this strong concentration of sales among few producers we can describe the market as an oligopoly.
Zusammenfassung der Kapitel
I. INTRODUCTION: Einführung in die Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche Wirtschaft und Begründung der Relevanz von Fusionssimulationen in diesem Sektor.
II. LITERATURE REVIEW AND OVERVIEW: Überblick über bestehende Fusionssimulationsmodelle sowie die Spezifika des deutschen Automobilmarktes und der demand-seitigen Modellierung.
III. METHODOLOGY: Detaillierte Darstellung der theoretischen Modellierung von Nachfrage (Nested Logit) und Angebot (Bertrand-Nash) sowie der verwendeten Datenbasis.
IV. RESULTS: Präsentation und Diskussion der Schätzergebnisse der Nachfrageseite sowie der Simulationsergebnisse für drei hypothetische Fusionsszenarien.
V. CONCLUSION: Zusammenfassende Bewertung der Simulationsergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze zur Verfeinerung der Modelle.
Schlüsselwörter
Fusionssimulation, deutscher Automobilmarkt, Nested-Logit-Modell, Bertrand-Wettbewerb, Preiselastizität, Wettbewerbspolitik, Wohlfahrtsökonomie, diskrete Wahlmodelle, Marktmacht, Automobilindustrie, Konsumentenrente, Oligopol, Angebotsschätzung, Nachfrageschätzung, horizontale Fusionen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der ökonomischen Analyse und Simulation hypothetischer Unternehmensfusionen im deutschen Automobilsektor, um deren potenzielle Auswirkungen auf Preise und Konsumentenwohlfahrt vorherzusagen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die zentralen Themen sind die Modellierung von Nachfrage und Angebot im Automobilmarkt, die Bewertung von Marktmacht bei differenzierten Produkten und der Vergleich unterschiedlicher Fusionsszenarien.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch die Anwendung ökonometrischer Fusionssimulationstechniken die Preisreaktionen und Wohlfahrtsverluste nach Fusionen innerhalb des deutschen Automobilmarktes quantitativ zu erfassen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autor verwendet ein zweistufiges Nested-Logit-Modell zur Schätzung der Nachfrage und modelliert das Preisverhalten der Hersteller als Bertrand-Nash-Wettbewerb.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Modellierung (Nachfrage und Angebot) gelegt, gefolgt von der Erläuterung der Datenlage und der ökonometrischen Schätzverfahren. Abschließend werden die Ergebnisse für drei spezifische Fusionsszenarien präsentiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Fusionssimulation, Nested-Logit-Modell, deutscher Automobilmarkt, Bertrand-Wettbewerb und Marktmacht sind die prägendsten Begriffe für die Arbeit.
Wie unterscheiden sich die Auswirkungen von inländischen gegenüber ausländischen Fusionen?
Die Studie zeigt, dass Fusionen zwischen ausländischen Herstellern aufgrund deren geringerer Marktanteile in Deutschland kaum Auswirkungen auf die Preise haben, während Fusionen inländischer Hersteller signifikante Preiserhöhungen und Wohlfahrtsverluste verursachen.
Warum wird das Luxussegment als besonders kritisch für Fusionen bewertet?
Das Luxussegment weist traditionell hohe Margen und eine geringe Wettbewerbsintensität auf, was Fusionsakteuren große Spielräume für Preiserhöhungen bietet, die in anderen Segmenten aufgrund höheren Wettbewerbsdrucks nicht realisierbar wären.
- Arbeit zitieren
- Daniel Föller (Autor:in), 2012, Simulation of Hypothetical Mergers within the German Automobile Market, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/208107