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Die deutschen Nordseehäfen zwischen Kooperation und Konkurrenz

Titel: Die deutschen Nordseehäfen zwischen Kooperation und Konkurrenz

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 23 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: Regina Weiß (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit werden die deutschen Nordseehäfen und ihre wirtschaftliche Lage zwischen Kooperation und Konkurrenz beleuchtet.
Wirtschaftliche Umbrüche durch technologische Neuerungen führen zu einem Strukturwandel, dem die deutschen Nordseehäfen durch Kooperationen entgegentreten, um durch diese ihre wirtschaftlichen Strukturen und Vernetzungen dem Marktgeschehen anzupassen.
Durch horizontale, vertikale und/ oder laterale Kooperationen mit dem Ziel der Differenzierung können vor allem die deutschen Nordseehäfen der Nordrange Hamburg, bremische Häfen und Wilhelmshaven/ JadeWeserPort ihre Standortvorteile erhalten und ausbauen.
Kleinere Häfen können mittels Kooperationen eine Nischenstrategie generieren, um marktfähig zu bleiben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die deutschen Nordseehäfen unter Konkurrenzdruck

2.1. Wirtschaftliche Lage und Rahmenbedingungen

2.1.1 Containerisierung, Globalisierung und Schiffsgröße

2.1.2 Technologiesierung und Automatisierung

2.1.3 Loco-Quote, Hinterlandanbindung und Feederverkehr

2.2. Die deutschen Nordrangehäfen

2.2.1 Hamburg

2.2.2 Bremische Häfen

2.2.3 Wilhelmshaven/ JadeWeserPort

2.2.4 Exkurs: Duisburger Hafen

3. Kooperationen als Wettbewerbsstrategie

3.1. Horizontale Kooperation

3.2. Vertikale Kooperation

3.3. Laterale/diagonale Kooperation

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die wirtschaftliche Lage deutscher Nordseehäfen in einem Umfeld, das durch intensiven Wettbewerb und globalen Strukturwandel geprägt ist. Ziel ist es zu untersuchen, wie durch strategische Kooperationen Differenzierungsmöglichkeiten geschaffen werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen langfristig zu sichern.

  • Strukturwandel in der maritimen Logistik und Schifffahrt
  • Einfluss von Globalisierung und Schiffsgrößenentwicklung
  • Analyse der Wettbewerbssituation an der Nordrange
  • Kooperationsmodelle als strategisches Instrument (horizontal, vertikal, lateral)
  • Bedeutung von Standortvorteilen und Hinterlandanbindungen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Containerisierung, Globalisierung und Schiffsgröße

Der Siegeszug des Containers seit seiner Einführung im Jahr 1956 durch Malcom P. McLean ist nicht aufzuhalten und hat die Logistik weltweit beeinflusst. Standardisierte Container, die im Seeverkehr seit 1964 als ISO-Container eingesetzt werden, sind 20 oder 40 Fusscontainer. Ein 20 Fusscontainer entspricht 1 TEU (Twenty Foot Equivalent Unit) und misst 20 x 8 x 8,5 Fuß bzw. 6,058 x 2,436 x 2,591 Meter. Die gesamte Transportkette ist mittlerweile auf dieses Maß ausgerichtet und führt zu einer höheren Umschlagsrate durch automatisierte Prozesse (vgl. Doßmann, Wenzel, Wenzel 2006: 33).

Container sind der Antrieb der Globalisierung, die den stetig wachsenden Warenstrom weltweit am Leben erhalten und alte Strukturen im Umschlag verändern. Klassische Hafenfunktionen wie bearbeiten, behandeln, lagern und verteilen entfallen häufig, da die Ware von der Quelle bis zur Senke im Container verbleibt. Immer mehr Stückgüter und Massengüter werden in Containern transportiert, was zu einer enormen Transportkostensenkung und einer Erhöhung der Umschlagsrate führt.

Sinkende Transportkosten und daraus resultierende niedrigere Warenpreise führen zu einer Erhöhung der Nachfrage und somit zu einem Anstieg des Warentransports und einem starken Wachstum im Containerverkehr. Containerverkehr und Globalisierung bedingen sich gegenseitig und werden durch internationale Arbeitsteilung, Produktionsstättenverlagerung und Automatisierung weiter vorangetrieben. In Abbildung 1 ist gut zu erkennen, dass der Anteil von Containerladungen bis 2008 stark zugenommen hat. 2008 brach der Weltseehandel aufgrund der Wirtschaftskrise ein und ist seit 2009 wieder kontinuierlich am Steigen. Experten rechnen mit einer jährlichen Zuwachsrate im Containerverkehr von 10 % (vgl. ISL 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit kooperativen Handelns zur Komplexitätsreduktion in der globalisierten maritimen Wirtschaft und definiert das Ziel der Untersuchung.

2. Die deutschen Nordseehäfen unter Konkurrenzdruck: Dieses Kapitel beschreibt die aktuelle wirtschaftliche Situation der Häfen, beeinflusst durch Faktoren wie Containerisierung, Schiffsgrößen und die Notwendigkeit effizienter Hinterlandanbindungen.

2.1. Wirtschaftliche Lage und Rahmenbedingungen: Hier werden die externen Einflussfaktoren wie globaler Wettbewerb und infrastrukturelle Anforderungen an die Häfen detailliert erläutert.

2.1.1 Containerisierung, Globalisierung und Schiffsgröße: Fokus auf den Einfluss des standardisierten Containers auf die Transportkette und die daraus resultierende Notwendigkeit für größere Schiffe.

2.1.2 Technologiesierung und Automatisierung: Darstellung technologischer Innovationen wie RFID und IT-Systeme, die Umschlagprozesse effizienter und schneller gestalten.

2.1.3 Loco-Quote, Hinterlandanbindung und Feederverkehr: Analyse der Bedeutung der lokalen Containerquote für die Wertschöpfung und die Abhängigkeiten in Logistiknetzwerken.

2.2. Die deutschen Nordrangehäfen: Eine Kurzvorstellung der wichtigsten deutschen Standorte Hamburg, Bremische Häfen und Wilhelmshaven sowie ein Vergleich mit dem Duisburger Binnenhafen.

2.2.1 Hamburg: Darstellung der Struktur als Universalhafen und seines Wettbewerbsvorteils durch die hohe Loco-Quote.

2.2.2 Bremische Häfen: Beschreibung der Standorte Bremerhaven und Bremen mit Fokus auf die Automobillogistik und Offshore-Aktivitäten.

2.2.3 Wilhelmshaven/ JadeWeserPort: Fokus auf den Container-Tiefwasserhafen und seine Rolle im Hub-and-Spoke-System.

2.2.4 Exkurs: Duisburger Hafen: Analyse der trimodalen Bedeutung Duisburgs als Konkurrenz und Hinterlandhub.

3. Kooperationen als Wettbewerbsstrategie: Erörterung der Vorteile von Unternehmenskooperationen zur Erzielung von Skalen- und Verbundeffekten im Hafenwettbewerb.

3.1. Horizontale Kooperation: Vorstellung der Zusammenarbeit zwischen Akteuren auf gleicher Wirtschaftsstufe zur Effizienzsteigerung.

3.2. Vertikale Kooperation: Betrachtung von Verbindungen über verschiedene Wertschöpfungsstufen zur Stärkung der Kundenbindung und Dienstleistungsqualität.

3.3. Laterale/diagonale Kooperation: Analyse branchenübergreifender Kooperationen, die technologische Innovationen fördern.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Kooperationsmöglichkeiten als essenzielle Strategie zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Häfen.

Schlüsselwörter

Nordseehäfen, Kooperation, Wettbewerb, Containerisierung, Globalisierung, Logistik, Supply Chain Management, Schiffsgrößenentwicklung, Hinterlandanbindung, Hafenwirtschaft, Standortvorteil, Differenzierung, Offshore-Logistik, Transshipment, Marktstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wettbewerbssituation der deutschen Nordseehäfen und analysiert, wie diese durch verschiedene Kooperationsformen ihre wirtschaftliche Position behaupten können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der strukturelle Wandel durch Globalisierung, die technologische Entwicklung in der Hafenwirtschaft sowie strategische Ansätze zur Differenzierung im Wettbewerb mit den Westhäfen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, dass Kooperationen – sei es horizontal, vertikal oder lateral – notwendig sind, um in einem hart umkämpften Markt durch Spezialisierung und Serviceorientierung wettbewerbsfähig zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Branchendaten und strategischen Konzepten, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seehäfen theoretisch und praxisorientiert zu beleuchten.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt detailliert die Rahmenbedingungen (Containerisierung, Automatisierung), beschreibt die wichtigsten deutschen Nordrange-Standorte und differenziert zwischen verschiedenen Kooperationsstrategien als Wettbewerbsmittel.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Nordseehäfen, Kooperationsstrategien, Wettbewerbsvorteil, Standortdifferenzierung, Hafenlogistik und Supply Chain Management.

Warum ist die Loco-Quote für Häfen so entscheidend?

Eine hohe Loco-Quote bedeutet, dass Ladung im direkten Einzugsgebiet verarbeitet wird, was die regionale Wertschöpfung erhöht und die Austauschbarkeit eines Hafens für Reedereien reduziert.

Welche Rolle spielen vertikale Kooperationen bei der Kundenbindung?

Vertikale Kooperationen erlauben es Häfen, über den reinen Umschlag hinaus komplette logistische Dienstleistungen (door-to-door) anzubieten, was die Kundenbindung durch eine tiefere Integration in die Lieferkette stärkt.

Warum ist der JadeWeserPort als Hub konzipiert?

Aufgrund seiner geografischen Vorteile und Tiefwasserverhältnisse fungiert der JadeWeserPort als reiner Container-Hub, der auf das Transshipment und Feederverkehre für große Containerschiffe spezialisiert ist.

Welchen Einfluss hat die Schiffsgrößenentwicklung auf die Hafenstruktur?

Der Trend zu immer größeren Schiffen erfordert tiefere Fahrrinnen und spezialisierte Umschlagtechnik, was Häfen dazu zwingt, ihre Infrastruktur anzupassen oder in Kooperationsnetzwerke zu investieren.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die deutschen Nordseehäfen zwischen Kooperation und Konkurrenz
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,4
Autor
Regina Weiß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V207882
ISBN (eBook)
9783656350996
ISBN (Buch)
9783656351498
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logistik Transportsysteme Nordseehäfen Seeschifffahrt Binnenschifffahrt Containerhäfen Seefracht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Regina Weiß (Autor:in), 2012, Die deutschen Nordseehäfen zwischen Kooperation und Konkurrenz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/207882
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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