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Ertragsrealisation in der internationalen Rechnungslegung

Aktuelle Entwicklungen

Titel: Ertragsrealisation in der internationalen Rechnungslegung

Hausarbeit , 2012 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Ferogh Zaman (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der externen Rechnungslegung haben Umsatzerlöse eine große Relevanz als Key Performance Indicator. Besonders interessant ist diese für die Öffentlichkeit und Fremdkapitalgeber . Trotz oder aufgrund ihrer großen Bedeutung stellt der Ansatz von Umsatzerlösen eine große Herausforderung dar. So stellt sich dabei oft die Frage, wann ein Erlös angesetzt werden darf oder auch in welcher Höhe. Gerade bei langfristigen Dienstleistungsverträgen ist eine einheitliche Regelung wichtig, da es sonst zu einer Verzerrung des Abbilds der wirtschaftlichen Lage kommen kann.
In der vorliegenden Arbeit wird zunächst allgemein auf die aktuellen Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 18 und IAS 11 hinsichtlich des Ansatzes von Umsatzerlösen in der internationalen Rechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS) eingegangen. Seit einigen Jahren bestehen Pläne zur Ersetzung dieser Standards durch einen einheitlichen Standard. Folglich werden anschließend die geplanten Änderungen durch den neuen Standardentwurf erläutert und im letzten Kapitel kritisch beurteilt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aktuelle Regelungen des IAS 18 und IAS 11

2.1 Allgemeine Regelungen der Ertragsrealisation

2.2 Spezielle Regelungen der Ertragsrealisation

2.2.1 Umsatzerlöse aus Güterlieferungen

2.2.2 Umsatzerlöse aus Dienstleistungen

2.2.3 Umsatzerlöse aus Zinsen, Nutzungsentgelten und Dividenden

2.2.4 Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen

3 Änderungen durch Exposure Draft ED/2011/6 „Revenue from Contracts with Costumers“

3.1 Grundzüge des Modells zur Umsatzrealisierung

3.2 Kontrollprinzip nach ED/2011/6

4 Kritische Würdigung

4.1 Modell der Umsatzrealisierung

4.2 Kontrollprinzip

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die bestehenden und zukünftigen Regelungen zur Ertragsrealisation in der internationalen Rechnungslegung nach IFRS, mit einem besonderen Fokus auf die durch den Standardentwurf ED/2011/6 geplanten Änderungen und deren Auswirkungen auf die Unternehmenspraxis.

  • Aktuelle Bilanzierungsvorschriften nach IAS 18 und IAS 11
  • Methoden der Umsatzrealisierung bei Gütern und Dienstleistungen
  • Grundprinzipien des neuen Modells zur Umsatzrealisierung (ED/2011/6)
  • Das neue Kontrollprinzip als zentraler Indikator für den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
  • Kritische Analyse der praktischen Implikationen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.2 Kontrollprinzip nach ED/2011/6

Bereits im ED/2010/6 wurde der Zeitpunkt der Umsatzrealisierung mit der Erfüllung der Leistungsverpflichtung gekoppelt. Dieser tritt ein, direkt nachdem das Gut vom Unternehmen an den Kunden übertragen wurde und dieser die Kontrolle am Produkt erlangt. Das Kriterium der Kontrolle wurde auch im ED/2011/6 beibehalten. Damit ist Kontrolle als die Fähigkeit, einen Vermögenswert zu nutzen und den gesamten Nutzen aus einem Vermögenswert zu ziehen, definiert. Im ersten Standardentwurf war es dazu vorgesehen den Risk-and-Reward-Approach (s. Kapitel 2.2.1) aus IAS 18 sowie die Percentage-of-Cost-Completion-Methode (s. Kapitel 2.2.4) aus IAS 11 zu ersetzen. Im zweiten Standardentwurf wurde das Kriterium der Kontrolle weiterausgestaltet, da die Öffentlichkeit zum Großteil die bisherige Definition als nicht präzise genug empfand. Aus diesem Grund teilt der ED/2011/6 die Leistungserfüllung explizit auf in zeitraumbezogene und zeitpunktbezogene Verpflichtungserfüllung.

Für zeitraumbezogene Leistungserfüllungen führt der ED/2011/6 einen Kriterienkatalog ein, bei deren Erfüllung auch die Realisierung des Umsatzes über einen Zeitraum verteilt erfolgt. Der Stil der Ausarbeitung der Kriterien umfasst nun in der Praxis alle Dienst- und Werksverträge.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Umsatzerlösen als Key Performance Indicator ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die aktuellen IAS-Regelungen sowie geplante Änderungen durch neue Standardentwürfe zu beleuchten.

2 Aktuelle Regelungen des IAS 18 und IAS 11: Dieses Kapitel erläutert die gegenwärtigen Bilanzierungsvorschriften, wobei zwischen allgemeinen Regelungen und spezifischen Ansätzen für Güterlieferungen, Dienstleistungen, Zinsen und Fertigungsaufträge unterschieden wird.

3 Änderungen durch Exposure Draft ED/2011/6 „Revenue from Contracts with Costumers“: Hier werden die Hintergründe des gemeinsamen Projekts von IASB und FASB zur Vereinheitlichung der Rechnungslegung sowie das neue Fünf-Stufen-Modell und das Kontrollprinzip vorgestellt.

4 Kritische Würdigung: Dieser Teil analysiert die praktischen Konsequenzen der geplanten Änderungen, insbesondere den nötigen Anpassungsbedarf in Unternehmensprozessen und die konzeptionellen Herausforderungen des neuen Kontrollprinzips.

5 Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass die Auswirkungen der neuen Regelungen trotz der beabsichtigten Vereinheitlichung erst durch die zukünftige praktische Umsetzung abschließend bewertbar sind.

Schlüsselwörter

Umsatzerlöse, IFRS, IAS 18, IAS 11, Ertragsrealisation, ED/2011/6, Kontrollprinzip, Percentage-of-Completion-Methode, Dienstleistungsverträge, Fertigungsaufträge, Bilanzierung, International Accounting Standards Board, Transaktionspreis, Risikomanagement, Rechnungslegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bilanzierung von Umsatzerlösen in der internationalen Rechnungslegung nach IFRS und die durch den Standardentwurf ED/2011/6 angestrebten Reformen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die aktuellen IAS-Standards 18 und 11 zu erläutern und die durch den neuen Standardentwurf geplanten Änderungen kritisch im Hinblick auf ihre Auswirkungen für Unternehmen zu bewerten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Güter- und Dienstleistungserlösen, die Methoden zur periodengerechten Umsatzrealisierung sowie die Einführung eines neuen Kontrollprinzips zur Erlöserfassung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer kritischen Würdigung der Standardentwürfe unter Einbeziehung aktueller fachwissenschaftlicher Diskussionen.

Was umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Status quo gemäß IAS 18/11, die Erläuterung des neuen Standardentwurfs ED/2011/6 sowie eine abschließende kritische Analyse der Bilanzierungspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Umsatzerlöse, IFRS, Ertragsrealisation, Kontrollprinzip und Bilanzierung.

Wie unterscheidet sich das neue Kontrollprinzip vom alten Risk-and-Reward-Approach?

Während der alte Ansatz primär auf die Übertragung von Chancen und Risiken fokussierte, stellt das neue Modell die Fähigkeit zur Verfügungsmacht über einen Vermögenswert und dessen Nutzen in den Mittelpunkt.

Warum wird das neue Modell als „mixed model“ bezeichnet?

Da der neue Standard sowohl zeitraum- als auch zeitpunktbezogene Leistungserfüllungen vorsieht und somit eine konsequente, rein auf Kontrolle basierende Regelung in der Praxis wieder durchbricht.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ertragsrealisation in der internationalen Rechnungslegung
Untertitel
Aktuelle Entwicklungen
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
2,0
Autor
Ferogh Zaman (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V207484
ISBN (eBook)
9783656345664
ISBN (Buch)
9783656346302
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ertragsrealisation rechnungslegung aktuelle entwicklungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ferogh Zaman (Autor:in), 2012, Ertragsrealisation in der internationalen Rechnungslegung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/207484
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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